Wiedervorlage | 8. März 2014 | Der Preuswald muss Wahlkampfgebiet für Aachen werden – genau so, wie der Kaiserplatz!

Wenn man die politische Diskussion um die Situation und Geschehnisse im und um den Preuswald verfolgt, kann man sich des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass die Aachener Parteien hier lieber den Ball flach halten wollen.

Was geschähe wohl bei der Kommunalwahl, wenn die „Preuswald-Diskussion“ Teil des Kommunalwahlkampfes würde? Probleme gibt es dort genug. Probleme, die offensichtlich auf unzureichenden Entscheidungen der Politik in der Vergangenheit beruhen.

Nun, dann hätten CDU, GRÜNE, SPD und FDP noch einen politischen Brandherd, um den sie sich bei der Kommunalwahl kümmern müssten, so dass ihre zeitlichen Kontingente für die Lieblingsthemen abschmelzen würden.

Denn dort werden augenscheinlich jungen Menschen Chancen genommen. So soll es in der Beschulung und im allgemeinen sozialen Kontext viel Handlungsbedarf geben, auf den aber die Aachener Politik noch keine Antworten vorzuweisen hat.

Nähme man an, dass man 350 bis 400 Stimmen für einen Sitz  im Stadtrat benötigt, dann dürfte dort zumindest ein Stuhl  (wenn nicht gar zwei Stühle) frei sein.

Das alleine ist Grund genug, dass der Preuswald in den kommunalen Wahlkampf gebracht werden muss. Ein Blick in die Berichterstattung und eine Suche über das Internet mit entsprechenden Stichwörtern wirft sofort eine lange Liste von Stichpunkten – damit Gründen – auf, warum im Preuswald politischer Dampf gemacht werden muss!

Es geht um Kinder, es geht um Menschen, es geht um Lebensqualität!

 

 

 

 

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Wiedervorlage, 18. Februar 2014 | SPD OB-Kandidat Björn JANSEN hat weiterhin eine Straßenbahn in die Stadt im Blick

Aachener Zeitung, 18.02., Lokalausgabe Aachen. Darin ist unmissverständlich zu lesen, dass der SPD-Kandidat für den OB-Sessel, Björn JANSEN sehr wohl an einem schienengebundenen Verkehr in die Innenstadt festhält.

In einem Nebensatz, in dem seine Vorstellungen über eine Partymeile am alten Schlachthof (Anm.: im weitläufigerem Umfeld Metzgerstraße) beschrieben werden, hebt er die noch vorhandene Schienenanbindung dieses Areals hervor.

Hätte sich JANSEN – und somit die Aachener SPD – nach der Pleite in Sachen Campusbahn-groessenwahn.de dem Bürgervotum gebeugt und erkannt, dass die Aachener keine Schienenfahrzeuge in der Stadt haben wollen, hätte er diesen Gedanken auch nicht aus der politischen Mottenkiste gekramt.

Liebe Bürger, für den anstehenenden Lokalwahlkampf – parteiunabhängig – bedeutet JANSENs lapsus linguae weiterhin auf der Hut zu sein, und die Kandidaten inhaltlich scharf herauszufordern und durch Logik sicherzustellen, dass es in Diskussionen keine Hintertürchen mehr gibt.

So wäre JANSEN in Bezug auf Schienenprojekte so zu fragen: „Herr JANSEN, schließen Sie absolut und uneingeschränkt aus, dass Sie sich und die Aachener SPD ausdrücklich gegen neue Pläne schienengebundenen Verkehrs positioniert haben?“.

Es gibt nur zwei Antworten: „Ja, wir schließen das aus“ oder „Nein, wir halten uns die Option weiterhin offen“. Denn, entweder führt man weiter Schienenverkehr im Schilde oder nicht. Dazwischen gibt es nichts!

Und in einem weiteren Artikel (AC|Lokales|S. 2), in dem es um die SPD und die Region geht, wird ebenfalls vom „Schienenverkehr“ geschrieben.

Die SPD in Aachen muss sich den Bürgern verbindlich erklären!

Also: hiermit ist der Aachener Kommunalwahlkampf eröffnet!

Wiedervorlage | 17. Juli 2014 | CDU | Ein Leserkommentar aus St. Vith/Belgien

Liebe Leserschaft!

Wir möchten es nicht versäumen, den uns zugesandten Kommentar der Familie WERNET aus St. Vith/Belgien zusätzlich zentral zu veröffentlichen. Denn, dieser Kommentar zeigt, woran es in Aachen krankt und hapert und wo der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herr Marcel PHILIPP (CDU) endlilch einmal den Augias-Stall ausmisten muss.

Inge und Dieter Wernet, Militärhistorische Studien, St. Vith / Belgien sagte am 16. Juli 2014 um 12:05 : Bearbeiten

All die Fakten wie Lärm und Erschütterungen, die jetzt Nervosität und Ratlosigkeit erzeugen, hätten von einem kompetenten Baudezernat vor Erteilung der Abrissgenehmigung erkannt und mit entsprechenden Auflagen in diese eingebracht werden müssen. Schließlich gibt es das Immissionsschutzgesetz (BImschG) nicht erst seit gestern. Stattdessen wurden die Auflagen in der Abbruchgenehmigung offensichtlich im Sinne der Investoren in unzulässiger Weise minimiert. Es ist daher nachvollziehbar, wenn sich daraus Widerstände der Anwohner formieren. Es wirft außerdem ein bezeichnendes Bild auf die Akteure, wenn die Anwohner, im vorliegenden Fall ein Einzelner – pars pro toto – die Einhaltung der gesetzlichen Normen erst vor dem Verwaltungsgericht erstreiten müssen.

Inge und Dieter Wernet

Militärhistorische Studien

St. Vith / Belgien

 Bitte nutzen Sie das Instrument der Kommentare zu unserer Website!!!

Das hilft, die politoadministrative Diskussion in und für Aachen zu intensivieren. Und, Themen in die Bürgerschaft zu bringen. In so mancher Beziehung muss man resümieren – und als Bürgerschaft empfehlen – dass sich Teile der Politik und der Verwaltungsspitze die Frage gefallen lassen müssen, ob denn das, was im Rat und den Ausschüssen wie dem Mobilitätsausschuß – um nur ein Beispiel hervorzuheben – entschieden wird, wirklich der Mehrheit der Bürgerschaft dient?

Abgesehen von dem Campus-Projekt, das ein von der Wissenschaft initiiertes und gemanagtes (!) Projekt ist und somit planerisch/organisatorisch höchstens mittelbar etwas mit der Stadt und Städtregion Aachen zu tun hat, muss man sich die Frage stellen, was ist in den vergangenen fünf Jahren eigentlich in die Richtige Richtung bewegt worden? Hier sind Kommentare sehr willkommen! Bald kratzen wir übrigens die Zahl 40 bei der internationalen Besucherschaft unseres Blogs an!

Welchen Kontrapunkt hat Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) in seiner letzten Amtszeit gesetzt? Welche wird er setzen?

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Münsterwald: Schreiben an den Oberbürgermeister Aachens, Marcel PHILIPP und die zuständige Fachbereichsleiterin Christiane MELCHERS

Die Taktzahl steigt im Münsterwald so, wie sich die Flügel der Windkraftanlagen drehen sollen.

Hier das Schreiben von Herrn Franz-Josef ZWINGMANN zur Veröffentlichung freigegeben

Monika Müller-Zwingmann 52159 Roetgen
Franz-Josef Zwingmann Müllergasse 19
_____________________ Tel. 02471-4534
fjzwingmann@gmx.de

An den An
Stadt Aachen
Oberbürgermeister der Stadt Aachen Frau Christiane Melcher
Herrn Marcel Philipp FB 61 / 000
Rathaus Verw.-Geb. am Marschiertor

Markt Lagerhausstraße 20
52062 AACHEN 52064 AACHEN
Gegen Empfangsbekenntnis:
Den genannten Vorgang habe ich heute erhalten (Umfang: 8 Seiten).

Ort / Datum / Uhrzeit Unterschrift des Empfängers.
Stand: 20150229 14:00 29.02.2015
Bürgereinwände und Anregungen
Windenergieanlagen im Stadtbezirk Aachen-Kornelimünster / Walheim
Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
Öffentliche Bekanntmachung nach § 10 Abs. 3 Bundes-Immissionsschutzgesetz zur Öffentlichkeitsbeteiligung und
Öffentliche Bekanntmachung nach § 9 des Gesetzes über die Umweltverträglich-keitsprüfung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Frau Melcher,

gegen das im Betreff genannte Vorhaben bezgl. der Errichtung eines Windparks im Münsterwald zur industriellen Stromerzeugung bringen wir folgende Einwände bzw. Anregungen gegen eine Realisierung des Vorhabens in der geforderten schriftlichen Form vor:

Bürger nutzen den vorhandenen Naturraum Münsterwald bereits schon seit Men-schengedenken in friedvoller Koexistenz zur Natur.
Es handelt sich um ein einzigartiges Waldgebiet, das auch die Bezeichnung als „Bel-gisch-Deutscher Naturpark Eifel-Hohes Venn‘“ mit seiner Vielzahl von Fledermausar-ten, Vögeln (u.a. Schwarzstorch, Rotmilan) und anderen seltenen Tierarten ( wie die Wildkatze), um nur einige zu nennen, und mehreren Biotopen wirklich verdient.
Es ist das einzige zusammenhängende Waldgebiet, das auf Aachener Hoheitsgebiet großflächig existiert und mit der Gemeinde Roetgen, an dessen Nordgrenze, eine gemeinsame Grenze bildet.
Den Münsterwald einer Zerstörung preiszugeben, käme einer Versündigung an Mensch und Natur gleich.

Beeinträchtigung des Landschaftbildes für die Tourismusgemeinde Roetgen.
Roetgen ist eine ländlich strukturierte Gemeinde, die gleichzeitig auch vom Tourismus abhängig ist. In unmittelbarer Nähe verläuft die RAVel-Route, ein absolut touristischer Anziehungspunkt, der erst im letzten Jahr mit großen finanziellen Anstrengungen fertiggestellt worden ist.
Der Bau eines Windparks beeinträchtigt in nicht unerheblichen Maße das Land-schaftsbild für Roetgen, das „Tor zur Eifel“, denn es ist nicht vermittelbar, dass künftig Touristen unter industriellen Stromerzeugern einher wandeln.
Die inzwischen vorgesehene Bebauung mit höheren WKA , nämlich von rd. 160 auf fast 200 Meter wird zu einer verstärkten Wahrnehmung durch den Menschen führen.
Und sie wird noch deutlicher spürbar werden, je höher diese Anlagen gebaut werden.
Die Höhenbegrenzung ist also `nach oben offen`. Leicht lassen sich zur Zeit auch WKA mit höheren Dimensionen bauen ( 250 Meter ?).
Abgesehen davon, dass sich die Stadt Aachen auf das sog. „Raskin-Gutachten“ bezieht, wird nicht Prof. Raskin hinzugezogen sondern ein bis dahin völlig unbekanntes Büro beauftragt, dieses heikle Thema zu begutachten.

Dabei liegt es auf der Hand, dass auch die störende Wahrnehmung durch den Men-schen zunimmt, je höher eine WKA gebaut wird.
Selbst die Befürworter von einst werden die „Höhenwirkung von WKA“ auf den Men-schen heute völlig anders bewerten als noch vor einigen Jahren.

Sicherheit der Menschen nicht gewährleistet/Eisabwurf – eingeschränkte Nutzung
Das Rekreationsgebiet Münsterwald wird für Erholung suchende Bürger nur noch eingeschränkt nutzbar. Dies gilt besonders im Winter, wo der Eisabwurf an den Flü-geln der WKA ein erhebliches Gefahrenpotenzial darstellt. Gleiches gilt auch im be-sonderen Maße für den Verkehr auf der B258.
Eisbildung an den Flügeln der Rotorblätter lässt sich (so der Stand der heutigen Technik) auch nicht mit Rotor-Heizung verhindern. Eine Rotorblattheizung ist jedoch nicht vorgesehen sondern ein Eiserkennungssystem, das über Eigenfrequenzen den Eisansatz erkennen soll. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Zwischenfäl-len, weil sich Eis an den Flügeln gebildet hatte, das in Folge der Erwärmung schmolz, sich von den Flügeln löste und wie Geschosse mit Geschwindigkeiten von ca. 250 bis 300 Km/h mehrere hundert Meter weit flogen.
Gefährdung des Fahrzeugverkehrs auf der B258
Die neuen Abstandsvorschriften zwischen gebauten Anlagen und der B 258, dem verkehrsreichen Zubringer (Pendlerverkehr mit ca. 16.000 Fahrzeugen täglich), der an den Wochenenden weitere Höhepunkte wegen des Tourismusverkehrs erreicht, lassen beim Eisabwurf eine weitere Steigerung des Gefahrenpotenzials für den Stra-ßenverkehr befürchten.
Brandgefahr
Die hohe Brandgefahr stellt ein nur schwer zu kalkulierendes Risiko für Natur und Menschen dar. Ein möglicher Brand kann in der großen Höhe der Windkrafträder nicht wirkungsvoll bekämpft werden. Laut Fachleuten der Feuerwehr ist lediglich ein nicht wirklich kontrolliertes Abbrennen einer solchen Anlage möglich. Die potenzielle Gefahr für einen Waldbrand nimmt durch die Höhe einer WKA zu.
Hinzu kommt die Gefährdung durch bekannte Brände im Hohen Venn, dessen nörd-licher Ausläufer der Münsterwald ebenfalls bildet.
Naturschutzrechtliche Aspekte/Gefahren für Fledermauspopulationen
Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass Fledermäuse, die in die Nähe von WKA-Flügeln geraten, infolge des durch die Rotoren entstehenden Unterdruckes getötet werden.
Durch den entstehenden Unterdruck an den Rotoren platzen regelrecht die Lungen der kleinen Tiere, sofern sie nicht von den Rotorblättern erschlagen werden.
Die Ausrottung der kleinen Säuger wurde im Planverfahren bis heute nicht genügend berücksichtigt und untersucht.
Naturschutzrechtliche Aspekte/Gefahren für seltene, unter besonderem Schutz ste-hende Vogelarten
Vogelarten, wie der Rotmilan, spezielle seltene Spechtarten, Schwarzstorch und an-dere Vogelarten haben nicht die Möglichkeit, die Rotoren von WKA als „Gefahren-quellen unserer hochtechnisierten Neuzeit“ rechtzeitig zu erkennen und zu meiden. Da diese Tiere kein Vermeidungsverhalten an den Tag legen können, werden Sie immer wieder aufs Neue in diese Windkrafträder hineinfliegen und eines Schredder-Todes sterben.
Es ist z.B. inzwischen auch eine durch Beobachtungen belegte Tatsache, dass im unmittelbaren Bereich des Münsterwaldes Rotmilane ihren Horst haben. Das im Planverfahren vorgestellte Gutachten, das infolge einer fehlerhaften Beobachtung von der Nichtexistenz der Raubvogelart ausgegangen war, ist noch einmal entsprechend zu hinterfragen.
Die großen Umwelt- und Tierschutzverbände haben inzwischen diese Beobachtungen bestärkt.
Naturschutzrechtliche Aspekte/Gefahren für seltene, unter besonderem Schutz ste-hende andere Tierarten
Erfreulich ist die Tatsache, dass sich die vom Aussterben bedrohte Wildkatze wieder im Münsterwald ansiedelt. Auch hier wurde bisher immer wieder von der Planverfas-serin vorgetragen, dass dieses nicht der Fall sei. Dass es diesen Tieren trotz der – den Münsterwald durchschneidenden – B 258 gelingt, neue Populationen aufzubauen, wurde bislang ebenfalls nicht gutachterlich untersucht (zumindest nicht in einem ausreichenden Maße). Der Nachweis über das Vorhandensein der Wildkatze im Münsterwald wurde bereits belegt.

Fehlende Höhenbegrenzung von Windkrafträdern im Verfahren
Innerhalb von 2 Jahren wurden die beabsichtigten WKA von ca. 156 Metern („höher als der Kölner Dom“) auf nunmehr (vorläufig) fast 200 Meter erhöht.
Diese rasante technische Entwicklung lässt in der Tat erneut die Frage auch nach einer sinnvollen Begrenzung der Anlagenhöhen offen.
Diese Höhenbegrenzung hätte im FNP erfolgen sollen, was jedoch unterblieben ist.
Denn gerade die Höhe einer WKA wirkt sich so gravierend auf das von den Menschen wahrgenommene Landschaftsbild und der damit einhergehenden Störungen aus, dass selbst ehemaliger Befürworter und Gutachter inzwischen eine Neubewertung fordern.
Schlagschatten werden größer und somit stärker wahrgenommen.
Auswirkungen auf niederländische, belgische und deutsche Nachbarkommunen
Die nachfolgenden Bezüge berühren die Errichtung des Windparks im Müns-terwald nicht unmittelbar. Sie sind aber geeignet, die konfuse Rechtssituation insgesamt zu beleuchten.
Niederlande und nordwestliches Gebiet der Stadt Aachen
Die niederländischen Kommunen Gulpen und Simpelveld haben Schadenersatzklagen angedroht für den Fall, dass Ihre Souveränität beeinträchtigt würde, wenn im Nordwesten von Aachen derartige WKA errichtet würden.
Die Planverfasserin hat sich daraufhin dem Protest der deutschen Bürgerschaft und der niederländischen Nachbarkommunen im Nordwesten des Stadtgebietes gebeugt und wird ein mögliches REPOWERING (gemeint ist die Erhöhung der dortigen, ca. 15 Jahre alten Anlagen) auf den neuesten Stand von ca. 200 Metern Höhe) nicht durchführen.
Nachbarn Roetgen, südlicher Stadtbereich Aachen und Belgien
Stattdessen kann angenommen werden, dass das südlichste Gebiet der Stadt Aachen nunmehr ausgewählt worden ist, weil von dort nur ein politisch äußerst schwacher Protest zu erwarten ist, da es sich um ein sehr dünn besiedeltes Gebiet handelt. Dennoch hat sich dort ebenfalls eine Bürgerinitiative gebildet und sich ebenfalls mit der BI Roetgen zumindest partiell vereinigt. Rund 4.500 Bürgerunterschriften haben den Protest bisher deutlich markiert.

Nachbargemeinde Raeren (Belgien)
Auch wurde das bisher völlig unzureichend informierte benachbarte belgische Raeren als – im politischen Sinne – widerstandsschwach eingeschätzt.
Von aufgebrachten Gemeinderatsmitgliedern und einer Bürgerinitiative aufgeschreckt, reagierten die politisch Verantwortlichen sehr spät (zu spät?) auf ein „Paket aus Aachen“, in dem sich Planungsunterlagen über den Bau von Windkrafträdern zur belgischen Grenze hin befanden.

StädteRegion Aachen wird aus dem Verfahren ausgeklammert/Rechtspositionen
Das Einvernehmen mit der StädteRegion Aachen wurde bislang nicht hergestellt. Dazu gibt es zumindest bis heute keinerlei definitive Zusagen bzw. Anhaltspunkte. Angeblich wird es im rechtlichen Sinne auch nicht eindeutig als erforderlich erachtet.
Es bleibt festzuhalten, dass sowohl die Stadt Aachen als auch die Gemeinde Roetgen der StädteRegion Aachen angehören.
Bisher ist lediglich bekannt, dass der Landschaftsbeirat der Stadt Aachen der Errich-tung eines Windparks im Aachener Münsterwald, in unmittelbarer Nähe zur Gemein-degrenze von Roetgen, widersprochen hat.
Unter Hinweis auf die Rechtsposition der StädteRegion Aachen fehlen im Verfahren verbindliche Stellungnahmen der betroffenen Kommunen und der StädteRegion Aachen. Dies widerspricht den Grundsätzen, auf denen die StädteRegion beruht.
Im Übrigen wird auf die Statuten der StädteRegion Aachen noch einmal deutlich hin-gewiesen, wonach derartige Planungen einer gemeinsamen Zustimmung bedürfen, zumindest aber ein informelles Einvernehmen herbeigeführt werden soll.
Die Stellungnahmen des Landschaftsbeirates der Stadt Aachen und der großen Umweltschutzverbände, wie z.B. NABU u.a., wurden bei der Planung des Windparks völlig unzureichend zur Kenntnis genommen. Diese hatten sich eindeutig gegen die Errichtung des Windparks ausgesprochen.

Rat der Stadt Aachen unvollkommen informiert
Der Rat der Stadt Aachen wurde u. E. unvollkommen informiert.
Dies wird auf angebliche zusätzliche mündliche Informationen an die dort vertretenen Mitglieder und Fraktionen zurückgeführt. Die Frage nach transparenten und sachge-rechten Informationen, die bei den Mitgliedern der Aachener Entscheidungsträger auf Drängen der Bezirksregierung Köln zur „Legalisierung des Planverfahrens“ führten, bleiben noch immer in der Fragestellung verhaftet.
Aus diesem Grunde ist das gesamte Verfahren erneut dem Rat der Stadt Aachen zur Beschlussfassung vorzulegen.
Anmerkung: Nach der Genehmigung des FNP durch den RP hat der Rat am 18.09.2013 einen sogenannten Beitrittsbeschlusses gefasst und in diesem Zusam-menhang auch die Informationsdefizite nachträglich legalisiert.

Natura 2000-Gebiet“/Rechtsposition der EU
Der Münsterwald befindet sich in völliger Grenznähe zum belgischen Raeren. Dort wurden auch „Natura 2000-Gebiete“ errichtet, die gleichzeitig auch EU-Rechtspositionen beinhalten. Auch diese Positionen wurden bisher in keiner Weise berücksichtigt, so dass auch hier mit einem Rechtsstreitverfahren der EU mit der Stadt Aachen zu rechnen ist.
Bisher ist eine entsprechende Stellungnahme der Stadt Aachen hinsichtlich dieser Nichtbeachtung jedenfalls nicht bekannt.
Wohn- und Lebensqualitäten
Nur wenige hundert Meter vom Münsterwald befinden sich Wohngebiete sowohl im belgischen Raeren als auch auf Roetgener Seite.
Die Wohnqualität der Bürger in beiden Bereichen ist durch die Errichtung eines Windparks gefährdet. Die dort lebenden Bürger sehen darin auch eine Minderver-wertbarkeit ihrer teils bebauten Grundstücke.
Da die Immobilien der dort lebenden Menschen in der Nähe der WKA eine entspre-chend hohe Wertminderung zu erwarten haben, ist dies einer faktischen Enteignung gleichzusetzen.
Gesundheit der Bürger / Unverletzlichkeit von Wohngebäuden
Die Gesundheit der betroffenen Bürger und mögliche Beschädigungen von Gebäuden durch imissionierende Windkraftanlagen in Form des Infra-.Schalles scheint auch bisher nur von den Bürgern selbst ernsthaft und beunruhigend in Betracht gezogen zu werden.
Die Medien in Deutschland hingegen berichten immer mehr von
Schäden an der Gesundheit der Bürger (Schlaflosigkeit, Hypernervosität, Schlafstö-rungen etc.,
Beschädigungen an Gebäuden (Rissbildungen im Mauerwerk u.a.)
Bodendenkmalschutz/Kupferstraße
Der Münsterwald enthält besonders auch im Aachener Bereich Relikte der zum Teil sehr gut erhaltenen alten Kupferstraße, den sog. Stolberger Strang. Es ist fraglich, ob die derzeit laufenden Untersuchungen, den Bau des Windparks überhaupt noch zu-lassen.
Ein Wald wird abgeholzt
Den Verlautbarungen nach sollen etwa 10.000 Bäume, welche die CO2-Minderungen bisher gesichert haben, gefällt werden. Selbst wenn eine Neuanpflanzung erfolgen würde, wird es mindestens 20 Jahre dauern, bis diese Anpflanzungen soweit ge-wachsen sind, dass sie die gleiche Filterung von CO2 vornehmen können, wie bisher.
Sprengungen gefährden die Bürger, Natur-, Tier- und Umwelt
Aufgrund der Vorkommen von besonders harten Felsschichten werden Sprengungen vermutlich unabwendbar sein, um WKA zu fundamentieren und zu verankern.
(Anmerkung: Sprengungen sind nach den Unterlagen zwar nicht vorgesehen bzw. nach Auskunft der Stadt grundsätzlich nicht beabsichtigt. Dennoch bleibt die Frage im Raume stehen:“ Werden Sprengungen erfolgen, wenn mit mechanischen Mitteln kein Durchkommen zu erreichen ist?
Es ist bisher nicht aufschlussreich untersucht, welche Auswirkungen derartige Sprengungen auf die dortige Natur- und Tierwelt, auf Gebäude der dort lebenden Menschen haben werden.
Außerdem fehlt der Nachweis, dass die Durchführung von Sprengungen in hydrolo-gischer und geologischer Hinsichtlich unbedenklich ist.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
aus den genannten Gründen bitten wir von der Errichtung eines Windparks im Müns-terwald Abstand zu nehmen und sehen Ihrer Stellungnahme gerne entgegen.
Mit freundlichen Grüßen

Monika Müller-Zwingmann Franz-Josef Zwingmann

WEITERES in Sachen Windkraft:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2015/01/29/faz-de-schlechte-nachricht-fur-stromkunden-uberraschend-viele-windkraftanlagen-gebaut/

BI-Dell || TERMIN MITTWOCH!!! Raumentwicklung | Flächennutzungsplan | Termin

Stadtentwicklung/Flächennutzungsplan/Stadtplanung/Stadtentwicklung

Die aktuelle Verlautbarung der http://www.bi-dell.de:

Zitatanfang:

Wie Sie/Ihr erkennen könnt, steht am Mittwoch wieder eine ähnlich gewichtige Entscheidung an, wie seinerzeit beim Aufstellungsbeschluss zu eben diesem Änderungsverfahren Nr. 131 zum Flächennutzungsplan 1980, gegen den wir das Bürgerbegehren versucht haben.

Die Vorlage der Stadtverwaltung zum Tagesordnungspunkt Ö5 dieser Sitzung am Mittwoch ist als Anlage beigefügt. Aus der Vorlage ist gut zu erkennen, dass mit den drei parallel und in Teilen auch untereinander konkurrierenden Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan 1980 der Stadt Aachen (131,128 2030AC) bei der Stadt Aachen nichts klar oder eindeutig entschieden ist. Die Stadt selber kann sich nicht für eine klare Linie entscheiden und argumentiern noch mit den Begründungen von 1998/2008. Die Stadtverwaltung Aachen versucht jetzt brutal das try and error-Verfahren durchzuziehen und das möglichst ohne „frühzeitige“ Beteiligung der BürgerInnen. Wenn die Politik hier gegen die BürgerInnen mitzieht, das muss man von einem abgekatrteten Spiel ausgehen.

Der erste Versuch die BürgerInnen ins Abseits zu stellen ist im Planungsausschuss am 06.11.2014 aufgrund unseres an die PolitikerInnen des Planungssausschusses direkt verteilten Aufrufes gescheitert, in dem wir die Unvollständigkeit der Anlagen zur am 06.11.2014 Sitzung moniert hatten.
Hiernach stand es 1:0 für die Bürgerinnen.

Am kommenden Mittwoch darf nun die korigierte Vorlage der Stadtverwaltung in der Bezirksvertretung Richterich am 26.11.2014 um 18:00 Uhr keine Mehrheit finden, damit wir ein 2:0 für die BürgerInnen erreichen können.

In dieser Sitzung können wir zudem auch alle am Demokratieverständnis unserer LokalpolitikerInnnen „riechen“, da unter Tagesordnungspunkt Ö5 keine Entscheidung für oder gegen den Flächennutzungsplan ansteht, sondern die Entscheidung ob wir BürgerInnen vor der uns zustehenden frühzeitigen Bürgerbeteiligung ausgeschlossen werden sollen.
Damit sollen wir aber auch von den Informationen zur geplanten Ortsumgehung, die innerhalb der Flächennutzungsplanänderung 131 verlaufen soll, ausgeschlossen werden!

Die Stadt Aachen hat mittlerweile „weiche Kniee“ bekommen, da sie aufgrund der neueren, uns schon bekannten Daten zur Bevölkerungsentwicklung (Aktualisierung empirica-gutachten, Zensus 2011 etc.), zum Baulandkataster und zur Strukturentwicklung incl. aller Flops (Avantis, Tivoli, Tivolibrücke, FH-Neubau, neues Hörsaalgebäude, Campusentwicklung etc. etc. etc.) merkt, dass ihr die Zeit davon läuft, wenn sie nicht mit aller Gewalt jetzt das Verfahren Nr. 131 durchdrückt, was nur geht, wenn uns die uns zustehenden Rechte auf Information und mündliche/schriftliche Stellungnahmen vorenthalten werden.

Lassen wir die PolitikerInnen sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Versuchen Sie alle am Mittwoch zu erscheinen. Wir haben eine Menge Fragen vorbereitet, die allesamt stechen. In der Politik entfaltet selten der Inhalt sondern oft nur die Masse Wirkung (=politisches Massenwirkungsgesetz ;-).

Sollten die Politiker dennoch am Mittwoch gegen uns BürgerInnen entscheiden, obwohl ?wir? sie ja eigentlich erst in Ihre Ämter gewählt haben, dann werden wir (BI-Dell) einmal rechstverbindlich bis kriminalistisch genau nachforschen, warum wir BürgerInnen von solchen Informationen ausgeschlossen werden sollen.

Wir erhoffen uns am kommenden Mittwoch in diesem BürgerInnenausschlussverfahren ein 2:0 gegen die Stadtverwaltung, damit wir im nachfolgenden Wiederholungsspiel am 04.12.2014 im Planungsausschuss zumindest eine Chance auf ein 3:0 erhalten, womit wir im Gegensatz zu Alemannia Aachen wieder in die Bürgemitbeteiligungs-Liga aufsteigen könnten ;-)!!

Spielen Sie mit und kommen Sie am Mittwoch 26.11.2014 ab 18:00 mit uns in die Schloss-Schönau-Kampfbahn zum Klassenerhalt der Bürgerbeteiligung.

Im Voraus vielen Dank an Alle!

P.Ph-L

BI-Dell

Sprecher:
Dr. Christian Locher
Hubert Marx
Peter Philippen-Lindt

 

BI Lousberg-Bunker Verlautbarung zur Sprengung

Die Bürgerinitiative Lousberg-Bunker gibt bekannt:

<Zitatanfang>

Hallo liebe Interessierte und Mitstreiter der Bürgerinitiative Lousberg-Bunker.

Nun ist es so weit!

Nach langen Vorbereitungen zum Erhalt einer entsprechenden Genehmigung wird nun, was von vorne herein aus gutem Grund untersagt war,
GESPRENGT – verniedlicht „lockerungsgesprengt“.

Wir durften es gestern in der WDR-Lokalzeit und heute morgen aus der Zeitung erfahren. Eine mail-Nachricht an unsere vor Gericht streitbare Speerspitze
Prof. Christoph Schulten von Herrn Oberbaurat Fauck, in der schon fast Mitleid erregend beteuert wird, dass alles nach Recht und Gesetz und
vollkommen ungefährlich ist, der Stadt gar nichts anderes übrig blieb als diese Maßnahme zu genehmigen, ergänzte diese Information.

Im Nachmittag wurde dann an ausgewählte Nachbarn – also nicht an mich – verfasste Rundschreiben der Lousberg Höfe GmbH verteilt, in der auf dieses
vollkommen ungefährliche Abbruchverfahren hingewiesen wird – im Anhang (auch im Anhang zu dieser Nachricht) hierzu eine Bürgerinformation der
Thüringer Sprenggesellschaft mbH.

Es wird den Anwohnern darin untersagt sich zum Zeitpunkt der Sprengungen in Räumen der eigenen Wohnung aufzuhalten, in der sich Fenster in
Richtung Hochbunker befinden, Balkone dürfen nicht betreten werden.

Während der Sprengung ist es nicht gestattet das eigene Haus zu verlassen.
Absperrposten kontrollieren diese Maßnahmen – und das auf unbestimmte Zeit zweimal am Tag. – Wie soll das bei Zuwiderhandlungen wohl aussehen?

Wir halten fest:
Eine der ersten gerichtlichen Feststellungen stellt klar:
Bei dieser Abbruchmaßnahme handelt es sich nicht um eine Maßnahme im öffentlichen Interesse!

Wir fragen uns:
Wie sehen das die uniformierten und nicht uniformierten, staatlichen Ordnungskräfte?

Wie soll das weiter gehen?
Vor zwei Wochen konnten wir fotografisch festhalten wie etwa 44 Tonnen schwere (Aussage von Bauleiter Scholtes), gesägte Bunkerfragmente von einem
Bagger motiviert, eine Freifallhöhe von mindesten 5 – 6 Metern überwinden durften, während die Messgeräte anzeigten – alles im grünen Bereich.
Die erste Maßnahme, die daraufhin ergriffen wurde: Es wurde eine Schallschutzwand an dieser Stelle hochgezogen die alle Sicht zukünftig verdeckt!

Wer kommt für die entstehenden Schäden auf, die nach dieser Ankündigung wohl sicher auftreten werden?
Der Investor wird sich gekonnt aus der Angelegenheit zurückziehen – die Versicherung wird es, im günstigsten Fall, auf die ganz lange Bank schieben.
Die Politik stellt mit Medienrummel sicherlich Soforthilfen unbürokratisch zur Verfügung – Jeder 1.000,– € und gut ist.

In der kommenden Woche dürfen wir dann, die Hände über dem Kopf in der eigenen Wohnung darauf warten, dass uns im günstigsten Fall der eigene Plafond auf den Kopf fällt.

Und das alles nur weil ein zu allem entschlossener Investor seinen Kopf durchsetzen will – wirtschaftlich kann das alles nun schon lange nicht mehr sein.

Wenn man die englischen Luftbilder nach der Bombardierung unseres Viertels 1944 ansieht, kann es nur einem Wunder gleich gekommen sein, dass unsere Straße
von der „Pulverisierung“ verschont blieb.
Das wird nun mit aller Macht nachgeholt – weg mit dem alten Mist – Platz für den Profit – koste es was es wolle!!!

Wenn Ihnen das noch nicht genügt:
Lesen Sie doch noch den Bericht in der taz http://www.taz.de/!148063/ über unsere Helden der Bürgergesellschaft die, pünktlich zum Jahrestag, das Ereignis des Kriegsendes
in Aachen so selbstlos und engagiert aufgearbeitet haben. Was wäre wohl passiert, wenn wir die nicht gehabt hätten?

Wo leben wir eigentlich?

Bitte reichen Sie diese Nachricht in Ihrem Bekanntenkreis weiter.

Wer uns unterstützen oder Fragen und Anregungen geben möchte, kann uns gerne jederzeit ansprechen.

Viele Grüße

i.V. Hermann Tücks
Bürgerinitiative Lousberg-Bunker

hermann tuecks
försterstrasse 3
52072 aachen

telefon:                        0241 95518-10
telefax:                        0241 95518-25
mail:                           hermann.tuecks@ingema.de