„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

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Jobs mit G´schmäckle…

Rheinische Post: Kommentar / Manche Nebenjobs haben ein Geschmäckle =
Von Thomas Reisener

Düsseldorf (ots) – Warum sollen die Ministerialbeamten in NRW
nicht zusätzliches Geld mit Nebenjobs verdienen? Die rege Nachfrage
nach ihrer Expertise spricht ja für sie: Offenbar ist ihre
Qualifikation geschätzt. Trotzdem hat die Angelegenheit ein
Geschmäckle. Allein der Seminar-Anbieter Taxnews beschäftigt fünf
Sachbearbeiter, vier Referenten, einen Betriebsprüfer und einen
Regionaldirektor aus der NRW-Finanzverwaltung. Taxnews lebt von
Steuerspar-Tipps. Die Finanzverwaltung lebt von Steuereinnahmen. Die
Ministerialbeamten handeln legal. Theoretisch nutzen sie ihr
ministeriales Wissen ja auch nur, um das Licht der gesetzestreuen
Rechtschaffenheit in das Dunkel der eher gewinnorientierten
Privatkundschaft zu tragen. Aber wie realistisch ist das? Der
Interessenkonflikt liegt auf der Hand. Trotzdem haben die
Vorgesetzten ihren Mitarbeitern im fast zweijährigen
Untersuchungszeitraum nur ein einziges Mal die Nebenjob-Genehmigung
verweigert. Nicht im sensiblen Finanzministerium, sondern im
Kulturministerium. Alle anderen 1826 Nebenjobs galten als
unbedenklich. Das spricht nicht gerade für ein ausgeprägtes
Problembewusstsein in den Ministerien.

OTS:              Rheinische Post
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