„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

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Oberbürgermeister PHILIPP: „Der Schandfleck von Aachen ist mit der Entstehung des Aquis Plaza verschwunden.“

Das ist mal eine klare Aussage des Aachener Oberbürgermeisters Marcel PHILIPP (CDU) vom 28. Oktober 2014.

Allerdings war diese öffentliche Äußerung nicht in der Lokalpresse zu lesen, sondern in der Ausgabe vom 28. Oktober 2014 des in den Niederlanden erscheinenden „LIMBURGS DAGBLAD“.

Ganz unzweideutig steht in dem Artikel, dass kein Platz mehr für das Elend der Drogenabhängigen existieren werde. Von früherem Fehlmanagement ist in der Berichterstattung die Rede, aber auch davon, dass die Kommunikation schlecht gewesen sei wie auch Versprechungen gebrochen worden seien.

Nicht uninteressant ist die Statistik, die das Limburgs Dagblad zitiert, dass sich 95 % der Bürger im Viertel unsicher fühlt und, dass 6 von 10 Bewohnern das Viertel verlassen wollen.

Klarer kann politisches Mismanagement nicht beschrieben werden! Es lohnt eben doch, sich Medien zu Gemüte zu führen, in denen Amtsträger nicht auf heimischen Territorium präsent sind und dann Sachen „rauslassen“, die sie zu Hause par tout nicht öffentlich kund tun würden.

Mit dem Artikel im Limburgs Dagblad ist eines nun kristallklar: das was die Bürgerschaft und die Initiative Kaiserplatz e.V. der Politikerschaft seit über einer Dekade vorgehalten und angekreidet hat, traf genau den Nerv. Einen politischen Nerv, der aber gemäß den Wünschen der Aachener CDU, SPD, Grünen und der FDP bitte schön nicht berührt, sondern in Ruhe gelassen werden sollte. Auch die früheren Äußerungen des ehemaligen Polizeipräsidenten OELZE, bekommen so einen neuen Duktus. Erinnert sei, dass die Angst der Bevölkerung als subjektives Empfinden abgetan worden ist. So etwas stärkt absolut nicht das Vertrauen in die jeweiligen Amtsleitungen. Seien es der Oberbürgermeister, Polizeipräsident, Ordnungsdezernatsleitung und nicht die Parteileitungen, die im engsten Schulterschluss die Reihen dicht gehalten haben.

Die Situation hat im Übrigen dazu geführt – darüber wird auch nicht gesprochen – dass das Viertel um den Kaiserplatz unter Immobilieninvestoren sehr, sehr beliebt ist. So antworten auf Anzeigen unter Chiffre nicht selten 30 und mehr Interessenten, die man als ernsthaft und qualifiziert beschreiben kann. Der „Hebel“, der Basis des Kaufpreises ist, ist bereits definitiv spürbar über dem Mass, was als Berechnungsbasis üblich ist.

Die Preise der Häuser, die „über den Tisch“ gehen, belegen, dass dieses Viertel alsder Hotspot der nächsten Jahre angesagt ist. Weniger als 10 Minuten entfernt vom Markt, 5 Minuten weg von der Autobahn, 10 Minuten vom Stadtpark. Was will man mehr, um urban zu leben?

Die Stadt und die nachgeschalteten Einrichtungen, die sich mit dem Thema Sucht zu befassen haben, sind gut beraten, wenn sie im Rahmen von Szenarioanalysen Optionen für das Thema Sucht, Elend und Kriminalität entwickeln um dann nicht „kurz vor Zwölf“ darüber nachzudenken, was passiert, wenn die Glocken läuten. Dann ist es nämlich zu spät.

Auch hier hat die Initiative Kaiserplatz e.V. seit Beginn ihres Bestehens immer im Klartext darauf gedrängt und das mit Eigenengagement gefordert, qualifizierte Lösungen zu entwickeln.

So gesehen, dürfen wir von der Initiative Kaiserplatz e.V. konstatieren, dass wir vollumfänglich im Recht gewesen sind und, dass unsere Mahnungen, sich zu besinnen und strukturell zukunftsorientiert und -fähig zu planen, nun in Stein gemeißelt worden sind.

Mal sehen, wann in den Aachener Medien die Statements des OB, die im LD veröffentlicht worden sind, zu lesen sein werden. Denn: das würde zweifelsohne auch für die Suchthilfe von nicht unbedeutendem Belang sein. Übrigens im Niederländischen auch ein sehr guter Begriff: „het belang“. So könnte man sagen „Het belang van Aken is…“.

 

 

 

 

 

 

Die Tr-Ampel –> Tram | Strassenbahn | Verkehrstechnik in Wallisellen

Wenn es um die Durchsetzung der Schienentechnik in städtischem Gebiet geht, wird es in puncto Argumentation, Logik und Konsistenz der Argumente schon interessant. Gleichgültig, ob es sich um Aachen oder eine Gemeinde im Umfeld Zürichs handelt.

Derzeit ist das Gebiet von Wallisellen im Visier verkehrstechnischer wie auch verkehrspolitischer Argumentation.

So denkt man dort allen Ernstes nach, innerstädtisch Schranken einführen zu wollen. Eisenbahntechnisch hat man sich bereits vor Jahrzehnten von diesem Gedanken aus sicherheitstechnischen Gründen gelöst. So resultierte aus den Risiken die verkehrspolitische Direktive, beschrankte übergänge durch Unter- oder Überführungen zu ersetzen, um sicherzustellen, dass sich Verkehrswege nicht kreuzen können und so das Risiko von Unfällen maximal durch den baulich-strukturellen Eingriff reduziert wird. Nun denkt man bei den VBG über die Schranke nach…

Tr-Ampel und Grünasphalt. So könnte man also sagen, dass möglicherweise auf kommunalem Gebiet bald tatsächlich auch „Tr-Ampeln“ – Tram-Ampeln – installiert werden könnten.

Interessant ist auch die sicherheitstechnische Auffassung zu glauben, dass Grüne Farbe auf dem Strassenbelag hülfe.

Weit gefehlt! Denn GRÜN ist – verkehrstechnisch – die Farbe, die freie Fahrt signalisiert. Und ROT ist die Farbe der existenziell relevanten Gefahr im Verkehr. Putzig ist auch, dass man sich auf „giftgrün“ geeinigt habe.

Damit aber nicht genug:

1.) Haben die Verantwortlichen, die die Farbgebung veranlasst haben, daran gedacht, dass es in der Schweiz auch schonmal schneit und das Giftgrün unsichtbar bedeckt oder bei Starkregen dieser Bereich überhaupt nicht zu identifizieren ist?

2.) Fahrverhalten: Der Blick von Fahrzeuglenkenden ist im Wesentlichen horizontal ausgerichtet. Und deswegen werden Schiler auch in der Regel an Pfosten montiert, damit sie grosso modo in Sichtrichtung der Verkehrsteilnehmenden orthogonal zu sehen sind. So stechen die Dinge ins Auge. Warnschilder und Farben auf die Fahrbahn zu pinseln, hat auch etwas mit der Geometrie und der Wahrnehmungsdistanz zu tun. Erinnert sei hier an den „Sinus“ und den „Cosinus“, der im Schulunterricht in der 5. oder 6. Klasse vermittelt wird. Im wahrsten Sinne des Wortes ist die Betrachtung eines möglicherweise lebenswichtigen Verkehrszeichens/einer Verkehrswarnfarbe eine tatsächlich „schräge Sache“. Denn, ab welcher Distanz vermag man diese „Bodenmalerei“, bei ordnungsgemässem Blick auf die Fahrbahn eigentlich zuverlässig sehen? Dies vor allem bei allen Zuständen: trocken, nass, Schnee und Nebel. Und, alle Verkehrsteilnehmer müssen gleichermassen im Stande sein, die Wahrnung erkennen zu können. Egal, ob man ökopolitisch korrekt mit dem Liegefahrrad oder dem Camion fährt. Hier gibt die Geometrie, die so genannte „Winkelfunktion“ Sinus/Cosinus bereits einen wichtigen Hinweis, der möglicherweise von rechtlichem Belang sein könnte, wenn ein Fahrradfahrer auf einem Liegerad verunfallt und zu protokoll gibt, er habe die giftgrüne Fläche zu spät wahrgenommen. Auf den möglichen Einwand der Gegenpartei kann man dann auch kontern und fragen: ist es verkehrssicherheitstechnisch und verkehrsplanerisch so zu planen, dass man mit der Situation vertraut sein muss, oder, dass jeder Benutzer des öffentlichen Raumes ohne Vorkenntnis die vollumfängliche Information erhält? Dies ist nämlich dann interessant, wenn beispielsweise ein Tourist, der das erste Mal eine derartige Kreuzung queren muss, auf diese einfährt. Er darf sicher nicht „sicherzeitstechnisch benachteiligt“ werden. Überspitzt formuliert, es muss eine Verkehrsraum- und wegegestaltung garantiert sein, die in keiner Form eine Art von „Sicherheitsdiskriminierung“ im dem Sinne des frei zu wählenden und für den Strassenverkehr zugelassenen Verkehrsmittels sowie die Frage der Herkunft des Wegebenutzers/der Wegebenutzerin zulässt.

3.) Aus den Punkten 1.) und 2.) ergibt sich zwingend ein aus Sicht der Verkehrssicherheit und Unfallprävention, dass die Sichtbarkeit der von den Protagonisten forcierte Art und Weise der unfallrelevanten Farbahnfarbmarkierung nicht regelmässig – juristisch für: „immer“ – und zuverlässig in GLEICHEM MASSE zu sehen und entsprechend zu erkennen ist.

Da stellt sich die Frage, ob eine „saisonale“ oder „wettermässige“ Varianz in der Erkennbarkeit denn strassenverkehrsrechtlich überhaupt zulässig ist?

Denn, wenn es um Leib und Leben geht, dann kann und darf die möglicherweise lebensrettende Information für Verkehrsteilnehmer nicht eine Frage des Wetters und des Sonnenstandes sein.

4.) Da aber auch in der Nacht gefahren wird – ober gibt es an den Trassees ein „Nachtfahrverbot“ für den Indivitualverkehr? – steht verkehrssicherheitstechnisch auch im Raume, wie es denn in realiter mit der regelmässigen Erkennbarkeit, somit über die Sichtbarkeit im Sinne von „Informationsfähigkeit“ der Teilnehmenden aussieht?

Sagt man nicht „nachts sind alle Katzen grau!“? Wäre es somit bereits auch aus diesem Punkte heraus zwingend erforderlich, um bei einem Unfall nicht in Regress genommen zu werden, ausschliesslich mit Schildern arbeiten zu müssen?

Sind bei „Buntfahrbahnen“ überhaupt hinreichend qualifizierte und sicherheitstechnisch vollumfänglich GLEICHE Erkennbarkeit bei allen möglichen Situationen bei Tag und Nacht geprüft und verifiziert worden?

Liebe Bürgerschaften: fragt doch mal SCHRIFTLICH bei den Vorständen der Gesellschaften an und bitten Sie um eine so genannte „rechtsverbindliche Auskunft“!

Ach ja, am Mittwoch gab es wieder einen Crash – diesmal in Dübendorf! 

„Are you really sure to be safe?“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strassenbahn-/Tram-Umbenennung: DIE SchLimmattalbahn

Die Limmattalbahn – die Schweizer Schwester der Campusbahn-groessenwahn.de – ist von den Schlierenern und Dietikern in „SchLimmattalbahn“ umbenannt worden.

Im Land des Schienenverkehrs, rollt das Rollmaterial wohl auch nicht mehr „soooo“ rund…

Wenn man aber das sieht: https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2014/04/08/limmattalbahn-nicht-ist-wie-es-mal-gedacht-war/

weiss man warum. Man spricht sogar von Enteignungen. Von 1´000 Millionen Franken.

Und, man spricht von Alternativen.

Schweizer Fernsehen!!! Hier sehen Sie echte Tram-Unfälle und hören Argumente.

Grün gestrichene Fahrbahnbeläge verbessern also nicht die Sicherheit beim Verkehr mit Strassenbahnen/Trams.

Wer diesen Filmbericht des Schweizer Fernsehens anschaut, wird der Bürgerinitiative http://www.campusbahn-groessenbahn.de im Nachhinein dankbar sein:

http://www.srf.ch/player/tv/videoembed?id=9dcbf0b4-8428-48b2-a429-5d0e4a69e29a&width=640&height=360&mode=embed&autoplay=true

Das hört sich im ersten Moment sicherlich keck und überheblich an.

Aber, wenn man sich die Zeit nimmt, den Bericht sorgfältig anzuschauen, dann wird sofort klar, warum man das so deutlich sagen darf und muss. Man erinnere sich noch an die frommen Sprüche der Straßenbahnprotagonisten in Aachen, dass es überhaupt nicht gefährlich sei, wenn die Straßenbahn durch die Stadt führe. Nein, „bohren tut nicht weh“, könnte man an eine alte Fernsehreklame erinnert werden…

Nunmehr 40 Unfälle mit der Tram der Glatttalbahn in den vergangenen Jahren beweisen, dass Strassenbahnen überhaupt nicht so ungefährlich sind, wenn sie die Verkehrswege mit Autos, Fahrräder und Fussgänger teilen muss. Eine Tote, mehrere Schwerverletzte sprechen ihre eigene Sprache. Die Schäden gehen schnell in die Hunderttausende.

Was beim Interview-Part mit dem Verantwortlichen der Gesellschaft angetönt worden ist, zeigt eines: es ist eine POLITISCHE Entscheidung gewesen, dass die Bahn so und nicht anders gebaut und in Betrieb genommen worden ist. Klar: Stelzen oder unterirdische Passagen kosten sehr viel Geld.

Wenn man sich nun die jüngste Veröffentlichung zum Thema Limmattalbahn in Schlieren und Dietikon auf unserem Blog anschaut, muss man sich fragen, welche Prioritäten die Politik an sich setzt:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2014/04/08/limmattalbahn-in-schlieren-so-etwas-soll-nach-auffassung-der-betreiber-moglich-sein/

Es wäre für Herrn SPD-Oberbürgemeisterkandidaten Björn JANSEN sicherlich erhellend, den SF-Beitrag aufmerksam zu verinnerlichen. Ebenso wie die Stadtplanerschaft Aachens…

Man stelle sich einmal vor, wie es am Elisenbrunnen aussähe, wenn der Rote Schienenexpress auf der Normspur des internationalen westeuropäischen Schienennetzes plötzlich anrauscht, schwerhörige Senioren oder unruhige Kinder oder meditierende Kopfhörer tragende Mitbürger das Anrollen nicht mitbekommen… Dann hilft weder die rote Farbe der ASEAG, der SPD, sondern nur noch die blutrote Farbe der Aachener Feuerwehr, die dann vermutlich mit schwerem Gerät anrücken muss, um zu bergen.

Das klingt gallig. Nur, bereits bei der http://www.campusbahn-groessenwahn.de Initiative wurden die Verantwortlichen in Aachen selbstverständlich auch auf diesen lebensentscheidenden Aspekt des Lebens in Aachen hingewiesen.

Schneepflüge wie sie im Winter in Norwegen bei der Bahn eingesetzt werden, wären auch keine Lösung. Dies einfach mal präventiv kommuniziert, damit keiner mehr auf die dummen Gedanken kommt, für irre viel Geld die Stadt Aachen, – damit die Bürger – in die roten fiskalpolitischen Zahlen zu tunken…

 

 

 

 

 

Vorsicht Vennbahn Verkehr – besser mit Auslandsschutzbrief? [Lithinw.: Ende Text].

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Vorsicht Vennbahn Verkehr - besser mit Auslandsschutzbrief?

Für manche radelnde Person bleibt der Vennbahnweg in schmerzlicher Erinnerung.

Geben Sie „Vennbahn“ im Suchfenster ein und erfahren Sie mehr.

Wie uns zu Ohren gekommen ist, handelt es sich in Teilen des Fahrradweges um Belgisches Staatsgebiet. Da stellt sich einem de iure mal die Frage, ob man dann für die Nah- und „Nacherholung“ möglicherweise einen Auslandskrankenschein, bzw. eine Auslandspolice, um die medizinische Versorgung nach Deutschem Standard sicherzustellen?
Vielleicht könnte es ja sein, dass die ein oder andere Versicherung nach der Unfallmeldung eiert, wenn die bearbeitende Person feststellt, der Unfall ist auf Belgischem Territorium geschehen. Dann können Diskussionen kommen, die zum Beispiel zum Gegenstand haben, wenn jemdand notfallmässig von einem deutschen Rettungsdienst – Simmerath|Roetgen|Monschau – auf belgischem Staatsgebiet in versorgende Obhut genommen und in das Krankenhaus Simmerrath eingeliefert worden ist, genau so entscheiden darf, als ob der Unfall auf deutschem Staatsgebiet erfolgt wäre.

Fragen Sie mal bei Ihrer KV an, wie die das sehen und geben dann der Stadt Aachen die Meldung weiter.
Nicht, dass es heisst „Achtung, Sie verlassen das Deutsche Staatsgebiet – sind Sie runum sorglos krankenversichert?“

„Erholung“ kann so mit einer weiteren Bedeutung am Vennbahnweg verstanden werden…

Ei, ei, ei, ob das Rechtsamt der Stadt Aachen das alles konsequent geprüft hat…?

Lesetipp von einem Leser unseres Blogs: „Zur Rechtslage der Bahntrasse und des Gleiskörpers findet man Interessantes in dem Buch „150 Eisenbahnen im Rheinland“ von Lutz-Henning Meyer.