Atemwegserkrankungen und schlechte Luft in Aachen

Sehr geehrte Leserschaft,

die Luft in Aachen ist innerhalb des „äußeren“ Rings trotz Einführung der Umweltzone nicht maßgeblich besser geworden. Es wird immer auf dem allgemeinen Verkehr „herumgehackt“, obgleich der ÖPNV mit 27% mehr Emissionen produziert, als der Privatverkehr mit 22 % [Quelle: http://www.lanuv.nrw.de]. Hinzu kommt, dass offene Kamine zugelassen sind.

Und, um die Thematik der Verkehrsmittel physikalisch ordentlich zu verorten, muss man die so genannten „Personenkilometer“ der jeweiligen Kohorte in Augenschein nehmen.

Also muss für eine objektivierte Beurteilung folgendes gefragt werden:

1.) Wie viele Kilometer fahren sämtliche Busse und wieviele Menschen transportieren sie während eines Tages.

2.) Wie viele Kilometer fahren sämtliche Pkw und NfZ, die nicht den Bussen zugeordnet werden, wie viele Menschen werden so durch Aachen transportiert. Aber auch, wie viele Tonnen von Gütern sind es, die durch Aachen durch Nutzfahrzeuge gefahren werden? Anm.: Busse sind eben auch keine NfZ…

Kurzum: der Umgang der Stadt Aachen in Bezug auf die Luftverschmutzung entspricht nicht dem systematischen Vorgehen, das dringend erforderlich ist, um eine deutliche Verbesserung der Luft zu bewirken.

Die Idee von Oberbürgermeister Marcel PHILIPP, sukzessive durch die Neuanschaffung von Bussen die „Aachener Diesel-Stinker“ auszumustern, ist nicht zielführend. Man geht nämlich von rund 12 Jahren aus, bis die Flotte ausgewechselt ist.

In dieser Zeit erkranken Menschen unnötigerweise und ein Teil verstirbt vorzeitig, nur, weil die Stadt Aachen wegen ihrer Uneinsichtigkeit in Bezug auf die Ursache auf Zeit spielt.

Wir möchten im Sinne der Menschen und der Umwelt in Aachen nun den Stein ins Rollen bringen, die Stadt zu zwingen, schneller als von ihr geplant an die in ihrer direkten und indirekten Verantwortung liegenden Maßnahmen heranzugehen.

Ziel ist es, zu erreichen, dass beispielsweise die gesamte Flotte des ÖPNV – Eigenfahrzeuge wie auch Fremdfahrzeuge – innerhalb der kommenden fünf Jahre auszumustern sind.

Auch muß in Bezug auf die Euregiobahn, die mit einem Prozent der Verschmutzung beteiligt ist [www.lanuv.nrw.de] unverzüglich unterbunden werden, dass diese weiterhin lokal massiv die Luft verschmutzt.

Hier sei ausdrücklich auf den so genannten „Emissionstunnel“ hingewiesen. Hierbei handelt es sich um so etwas wie die „Schmutzglocke“ um das Fahrzeug. Da es aber fährt, ist logisch, dass es keine „Glocke“ ist, sondern ein „Tunnel“. Daher der Begriff.

Was in jedem Falle umweltmedizinisch zu überprüfen ist, das ist der Umstand, dass derartige Schienenfahrzeuge unmittelbar an dem Luisenkrankenhaus verkehren. Sei es die Euregiobahn oder auch andere Diesel-angetriebene Lokomotiven.

Wer – im wahrsten Sinne des Wortes – mal einen Geschmack davon bekommen will, dem sei empfohlen, sich im Bereich Steppenberg zu positionieren und zu warten bis wieder die unter Bahnfreunden als „Baikal-Trommel“ bezeichnete Lokomotive sich in Richtung Belgischer Grenze / Kronenenberg schleppt und gräulich-gelbliche Wolken von Ruß in die Luft abbläst, die sich nicht in Nichts auflösen, sondern sich im Umfeld um die Schienenstränge verteilen.

Wenn die Stadt nicht Willens ist, ihren aktuellen Standpunkt zu revidieren, dann bleiben zwei Wege für Aachen:

1.) Den politischen Druck massiv zu erhöhen und die Parteien in Aachen zu zwingen, eine Revision vorzunehmen

2.) seitens der Bürgerschaft die Stadt Aachen zu verklagen, um zu erwirken, dass zwingend Maßnahmen unverzüglich zu ergreifen sind, die sicherstellen, die Gesundheit nicht billigend in Kauf zu nehmen, erhöht zu gefährden. Somit auch die Mortalität.

Denn: wenn man die Ursachen kennt, aber nur selektiv von Amtswegen handelt – auch wenn man als Stadt pleite ist – und die in seiner Verantwortung und Zuständigkeit liegenden Maßnahmen verschleppt, dann muss man zwingend eine Klage gegen die Stadt Aachen von Seiten der Bürgerschaft anstreben.

Dies, um sie unter Umständen sogar im Rahmen einer so genannten „Einstweiligen Verfügung“ zu Notfallmaßnahmen zu zwingen. Und wenn es dann erforderlich ist, im ÖPNV bestimmte Busse nicht mehr im Liniengebiet verkehren zu lassen, dann ist das eben so. Punkt.

Denn, der kranken Lunge und dem kranken Herz ist es „scheißegal“, ob es durch „Bösen Feinstaub“ von Pkw kommt oder „Guten Feinstaub“ aus dem Busverkehr.

Die Kontakte zu entsprechenden „Informationsknoten“ sind, um es mal so zu umschreiben, „in Bewegung“.

Anstatt zu hoffen – besser „ökologisch zu zocken“ – und auf Zeit zu spielen, muss von Amtswegen sichergestellt werden, proaktiv zu handeln.

Man stelle es sich vor, wenn ein Gericht in vier Jahren verfügen würde, dass die NICHT-EURO-6-Busse mit den aktuellen Motoren im Linienverkehr per einstweiliger Verfügung nicht mehr betrieben werden dürften. Dann wäre Aachen in Not…

Organisationen wie die Deutsche Umwelthilfe sind uns und unseren freundschaftlich gesonnenen Bürgern nicht unbekannt…

Die Durchsetzung weniger belasteter Luft ist eine Angelegenheit, die streng von der Politik/Parteilichkeit losgelöst sein muß, um nicht strategisch-taktischen Gründen folgend „zerrieben“ zu werden.

Und wenn es eben so ist, dass ein unabhängiger Anbieter im ÖPNV für dasselbe Geld und bei Übernahme der Vertragsbedingungen der Bediensteten per EU-Ausschreibung mehr Sauberkeit für dasselbe Geld anbietet, dann wäre der Zeitpunkt gekommen, sich von der Roten Flotte in diesem Bezug halt trennen zu müssen. Und, die Tarifeinheit im Linienverkehr lohnte es sich auch einmal zu durchleuchten. Stichwort „A-Fahrer“ und „B-Fahrer“ in Bezug auf die Einkommen und Arbeitsbedingungen…

Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen sich über

initiative.kaiserplatz.aachen@gmx.de

an uns zu wenden. Selbstverständlich erfolgen sämtliche Kommunikationen strikt gemäß dem Briefgeheimnis und der Vertraulichkeit des Wortes. Denn nur so ist sicherzustellen, dass man etwas ohne Leckage bewegen kann.

Vielleicht – sarkastisch – könnte man ja 2018 einen Motto-Wagen beim Rosenmontagszug von der neu zu gründenden Karnevalsvereinigung

„Öcher Lungen“

vorschlagen: dort wo dicke Luft herrscht wird dann fleißig mit dem Megafon der Klang des Hustens für alle hörbar verbreitet.

Ideologiefrei, nüchtern und wirklich von politischen Parteien/Bewegungen unabhängig…

So, wie man sich das jetzt vorstellt, geht es nicht weiter. Und, dieses Thema muß zwingend Gegenstand der nächsten Kommunalwahl sein.

Letztlich schadet es auch der Aachener Wirtschaft, wenn man sich hier „lari-FAHR´I“ gibt: Unternehmer suchen sich bessere Standorte wie Aachen und: Familien mit Kindern machen dann noch einen viel, viel größeren Bogen um den Aachener Kessel.

Umweltschutz ist auch eine Frage von politischem Anstand, dem Erkennen der Erfordernis für die Menschen zu handeln, weil sie sich sonst wirksam abwenden.

Wenn ein Wissenschaftsstandort wie Aachen durch eine sehr „rußige Umweltpolitik“ auf sich aufmerksam macht, dann darf man auch nicht ausschließen, dass für Menschen mit einer Standortwahl dann auch Aachen letzte Wahl ist. Dies, weil das statistische Risiko der Atemwegserkrankung in Aachen dann signifikant höher ist, als andernorten, wo halt eben ein „anderer Wind weht“. Und das möge man gerne mehrdeutig verstehen.

Die politische Einmütigkeit des politischen Aachen ist so etwas wie eine „instituionalisierte Paralyse“, die der Stadt nicht dienlich ist!

Statt Ideologie eben die Gesetze der Natur kennend zu entscheiden…

 

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Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

Wiedervorlage aus 2014 (….) Drogenszene am Kaiserplatz kommt weg und von Verlagerung ist auszugehen

Antenne-ac.de strahlte heute früh [Fr. 21.11.] ein Interview mit einer Vertreterin des Aquis Plaza aus, die verlautbarte, dass mit der Eröffnung der Shopping-Mall die Szene am Kaiserplatz verschwinden werde.

[Nachtrag: mit dem Nothaushalt vor der Tür, dürfte es wohl unmöglich werden, sich Bewegungsraum für konstruktive Lösungen innerhalb von ca. zwölf Monaten zu schaffen. Dumm gelaufen, muss man konstatieren!]

Damit ist klar, dass eine Verdrängung stattfinden wird, wenn seitens der Stadt Aachen kein neues, integratives Konzept erstellt und umgesetzt wird. Davon ausgehen zu wollen, dass sich dann die Szene in angrenzende Bereiche um den Kaiserplatz verlagern könne oder möge, das wird sicherlich auf massiven Widerstand der Bürger stoßen.

Zudem würde es die von der Stadt Aachen propagierte und beispielsweise mit € 1,2 Millionen finanzierten Neugestaltung dreier Spielplätze im Rehmviertel ad absurdum führen.

Die Stadt Aachen und die Städteregion Aachen stehen somit spätestens per heute auf dem Schlauch. Denn, bis dato ging man allgemein davon aus, dass man wohl weiterhin irgendeine Lösung beibehalten könnte, die ein nicht zu umfangreiches strukturelles Umdenken erzwingen würde. Jüngst noch, wurde diese Position deutlich.

Es bewahrheitet sich wieder einmal das, was die Initiative Kaiserplatz e.V. seit Jahren predigt. Nämlich ein integratives Konzept zu entwickeln, aufzubauen und dann zu pflegen und nicht das rheinländische Mantra „es ist schon immer gut gegangen“ dauernd runterzuleiern.

Nun dürfte der Druck im politischen Entscheidungskessel massiv ansteigen. Denn im Zeichen des immer knapper werdenden Raumes und frei verfügbarer, adäquater Liegenschaften, wird die Stadt Aachen wie das Sandmännchen im Sand in seinen Hosentaschen dastehen. Sand in die Augen zu streuen, das gelang der Stadt Aachen nur sehr, sehr kurze Zeit, zu Anfang der Gründung der Initiative Kaiserplatz e.V.

Deren 1. Vorsitzender war im Übrigen Cyrill Clermont, der nun der Assistent des Städteregionspräsidenten Helmut Etschenberg ist. Damit hat der Städteregionspräsident, unter dessen amtlicher Zuständigkeit die Sucht steht, einen direkten personellen Zugriff auf einen absoluten Kenner der Szene.

Man darf nun auch gespannt sein, wie sich die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Aachen die Zukunft vorstellen, denn bis dato waren sie zu großen Anteilen die absoluten Meister im sich Herausreden und Abtauchen.

Es wird nun sehr, sehr spannend und vor allem kann man sagen, dass das, was sich nun in dem kommenden Jahr abzeichnet, hervorsehbar war. Und, es gab Ende Oktober bereits das  erste Zeichen in diese Richtung, als der Oberbürgermeister in der Niederländischen  Limburgs Dagblad klar sagte, dass die Szene wegkommt.

Nun stellt sich aber auch die Frage, wer zu diesem Zeitpunkt direkt oder indirekt Kenntnis dieser Planung gehabt hat. Das ist von Bedeutung, um abzugleichen, wer was mit welcher Position zu welchem Zeitpunkt selbst verlautbart haben könnte. Dies, um festzustellen, ob die Wahrheit gesprochen worden ist, oder nicht!

Aachener Ztg.: Gro(Ko)ßinerview mit Fraktionsvorsitzenden der CDU, BAAL, Harald und SPD, SERVOS, Michael

Die heutige Ausgabe der Aachener Zeitung ist wichtig. In dem Interview von Robert ESSER und Albrecht PELTZER sind eine Reihe von Fragen gestellt worden, die offensichtlich zeigen, dass man in Aachen die Sachen nicht ganz so sehr im Griff hat.

So wird eingestanden, dass der Adalbertsteinweg in Sachen Luftverschmutzung hochbelastet ist, dass man der Campusbahn nachweint und viele Dinge, die ALLE Aachener und die Besucher Aachens wissen sollten.

In jedem Falle wichtig und unabhängig von dem Interview ist es, dass sich die gesamte Bürgerschaft Aachens mit dem

„Luftreinhalteplan für das Stadtgebiet Aachen – 1. Fortschreibung 2015 – Entwurf“

befassen und bitte unbedingt ihre Eingaben machen. Denn nur so gelingt es, Antworten auf Fragen zu bekommen und zu erfahren, was man sich seitens der Aachener CDU und SPD eigentlich „so“ denkt…

Manches scheint inkonsistent und nicht zu Ende gedacht, was alleine schon durch die Jammerei über die entgleiste Campusbahn zu erkennen ist. Die logische Schlußfolgerung: man scheint es also noch immer nicht begriffen zu haben, was die Bürgerschaft dem Rat und der Spitze in Aachen mit dem absolut erfolgreichen Bürgerbegehren gegen die Campusbahn gesagt haben.

Schade, wenn man „weiter so!“ als Position hat. Der politischen Zuversicht dient so etwas absolut nicht, da manches „erkenntnisinherentes“ politisches Verhalten ist.

Münsterwald: Schreiben an den Oberbürgermeister Aachens, Marcel PHILIPP und die zuständige Fachbereichsleiterin Christiane MELCHERS

Die Taktzahl steigt im Münsterwald so, wie sich die Flügel der Windkraftanlagen drehen sollen.

Hier das Schreiben von Herrn Franz-Josef ZWINGMANN zur Veröffentlichung freigegeben

Monika Müller-Zwingmann 52159 Roetgen
Franz-Josef Zwingmann Müllergasse 19
_____________________ Tel. 02471-4534
fjzwingmann@gmx.de

An den An
Stadt Aachen
Oberbürgermeister der Stadt Aachen Frau Christiane Melcher
Herrn Marcel Philipp FB 61 / 000
Rathaus Verw.-Geb. am Marschiertor

Markt Lagerhausstraße 20
52062 AACHEN 52064 AACHEN
Gegen Empfangsbekenntnis:
Den genannten Vorgang habe ich heute erhalten (Umfang: 8 Seiten).

Ort / Datum / Uhrzeit Unterschrift des Empfängers.
Stand: 20150229 14:00 29.02.2015
Bürgereinwände und Anregungen
Windenergieanlagen im Stadtbezirk Aachen-Kornelimünster / Walheim
Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
Öffentliche Bekanntmachung nach § 10 Abs. 3 Bundes-Immissionsschutzgesetz zur Öffentlichkeitsbeteiligung und
Öffentliche Bekanntmachung nach § 9 des Gesetzes über die Umweltverträglich-keitsprüfung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Frau Melcher,

gegen das im Betreff genannte Vorhaben bezgl. der Errichtung eines Windparks im Münsterwald zur industriellen Stromerzeugung bringen wir folgende Einwände bzw. Anregungen gegen eine Realisierung des Vorhabens in der geforderten schriftlichen Form vor:

Bürger nutzen den vorhandenen Naturraum Münsterwald bereits schon seit Men-schengedenken in friedvoller Koexistenz zur Natur.
Es handelt sich um ein einzigartiges Waldgebiet, das auch die Bezeichnung als „Bel-gisch-Deutscher Naturpark Eifel-Hohes Venn‘“ mit seiner Vielzahl von Fledermausar-ten, Vögeln (u.a. Schwarzstorch, Rotmilan) und anderen seltenen Tierarten ( wie die Wildkatze), um nur einige zu nennen, und mehreren Biotopen wirklich verdient.
Es ist das einzige zusammenhängende Waldgebiet, das auf Aachener Hoheitsgebiet großflächig existiert und mit der Gemeinde Roetgen, an dessen Nordgrenze, eine gemeinsame Grenze bildet.
Den Münsterwald einer Zerstörung preiszugeben, käme einer Versündigung an Mensch und Natur gleich.

Beeinträchtigung des Landschaftbildes für die Tourismusgemeinde Roetgen.
Roetgen ist eine ländlich strukturierte Gemeinde, die gleichzeitig auch vom Tourismus abhängig ist. In unmittelbarer Nähe verläuft die RAVel-Route, ein absolut touristischer Anziehungspunkt, der erst im letzten Jahr mit großen finanziellen Anstrengungen fertiggestellt worden ist.
Der Bau eines Windparks beeinträchtigt in nicht unerheblichen Maße das Land-schaftsbild für Roetgen, das „Tor zur Eifel“, denn es ist nicht vermittelbar, dass künftig Touristen unter industriellen Stromerzeugern einher wandeln.
Die inzwischen vorgesehene Bebauung mit höheren WKA , nämlich von rd. 160 auf fast 200 Meter wird zu einer verstärkten Wahrnehmung durch den Menschen führen.
Und sie wird noch deutlicher spürbar werden, je höher diese Anlagen gebaut werden.
Die Höhenbegrenzung ist also `nach oben offen`. Leicht lassen sich zur Zeit auch WKA mit höheren Dimensionen bauen ( 250 Meter ?).
Abgesehen davon, dass sich die Stadt Aachen auf das sog. „Raskin-Gutachten“ bezieht, wird nicht Prof. Raskin hinzugezogen sondern ein bis dahin völlig unbekanntes Büro beauftragt, dieses heikle Thema zu begutachten.

Dabei liegt es auf der Hand, dass auch die störende Wahrnehmung durch den Men-schen zunimmt, je höher eine WKA gebaut wird.
Selbst die Befürworter von einst werden die „Höhenwirkung von WKA“ auf den Men-schen heute völlig anders bewerten als noch vor einigen Jahren.

Sicherheit der Menschen nicht gewährleistet/Eisabwurf – eingeschränkte Nutzung
Das Rekreationsgebiet Münsterwald wird für Erholung suchende Bürger nur noch eingeschränkt nutzbar. Dies gilt besonders im Winter, wo der Eisabwurf an den Flü-geln der WKA ein erhebliches Gefahrenpotenzial darstellt. Gleiches gilt auch im be-sonderen Maße für den Verkehr auf der B258.
Eisbildung an den Flügeln der Rotorblätter lässt sich (so der Stand der heutigen Technik) auch nicht mit Rotor-Heizung verhindern. Eine Rotorblattheizung ist jedoch nicht vorgesehen sondern ein Eiserkennungssystem, das über Eigenfrequenzen den Eisansatz erkennen soll. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Zwischenfäl-len, weil sich Eis an den Flügeln gebildet hatte, das in Folge der Erwärmung schmolz, sich von den Flügeln löste und wie Geschosse mit Geschwindigkeiten von ca. 250 bis 300 Km/h mehrere hundert Meter weit flogen.
Gefährdung des Fahrzeugverkehrs auf der B258
Die neuen Abstandsvorschriften zwischen gebauten Anlagen und der B 258, dem verkehrsreichen Zubringer (Pendlerverkehr mit ca. 16.000 Fahrzeugen täglich), der an den Wochenenden weitere Höhepunkte wegen des Tourismusverkehrs erreicht, lassen beim Eisabwurf eine weitere Steigerung des Gefahrenpotenzials für den Stra-ßenverkehr befürchten.
Brandgefahr
Die hohe Brandgefahr stellt ein nur schwer zu kalkulierendes Risiko für Natur und Menschen dar. Ein möglicher Brand kann in der großen Höhe der Windkrafträder nicht wirkungsvoll bekämpft werden. Laut Fachleuten der Feuerwehr ist lediglich ein nicht wirklich kontrolliertes Abbrennen einer solchen Anlage möglich. Die potenzielle Gefahr für einen Waldbrand nimmt durch die Höhe einer WKA zu.
Hinzu kommt die Gefährdung durch bekannte Brände im Hohen Venn, dessen nörd-licher Ausläufer der Münsterwald ebenfalls bildet.
Naturschutzrechtliche Aspekte/Gefahren für Fledermauspopulationen
Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass Fledermäuse, die in die Nähe von WKA-Flügeln geraten, infolge des durch die Rotoren entstehenden Unterdruckes getötet werden.
Durch den entstehenden Unterdruck an den Rotoren platzen regelrecht die Lungen der kleinen Tiere, sofern sie nicht von den Rotorblättern erschlagen werden.
Die Ausrottung der kleinen Säuger wurde im Planverfahren bis heute nicht genügend berücksichtigt und untersucht.
Naturschutzrechtliche Aspekte/Gefahren für seltene, unter besonderem Schutz ste-hende Vogelarten
Vogelarten, wie der Rotmilan, spezielle seltene Spechtarten, Schwarzstorch und an-dere Vogelarten haben nicht die Möglichkeit, die Rotoren von WKA als „Gefahren-quellen unserer hochtechnisierten Neuzeit“ rechtzeitig zu erkennen und zu meiden. Da diese Tiere kein Vermeidungsverhalten an den Tag legen können, werden Sie immer wieder aufs Neue in diese Windkrafträder hineinfliegen und eines Schredder-Todes sterben.
Es ist z.B. inzwischen auch eine durch Beobachtungen belegte Tatsache, dass im unmittelbaren Bereich des Münsterwaldes Rotmilane ihren Horst haben. Das im Planverfahren vorgestellte Gutachten, das infolge einer fehlerhaften Beobachtung von der Nichtexistenz der Raubvogelart ausgegangen war, ist noch einmal entsprechend zu hinterfragen.
Die großen Umwelt- und Tierschutzverbände haben inzwischen diese Beobachtungen bestärkt.
Naturschutzrechtliche Aspekte/Gefahren für seltene, unter besonderem Schutz ste-hende andere Tierarten
Erfreulich ist die Tatsache, dass sich die vom Aussterben bedrohte Wildkatze wieder im Münsterwald ansiedelt. Auch hier wurde bisher immer wieder von der Planverfas-serin vorgetragen, dass dieses nicht der Fall sei. Dass es diesen Tieren trotz der – den Münsterwald durchschneidenden – B 258 gelingt, neue Populationen aufzubauen, wurde bislang ebenfalls nicht gutachterlich untersucht (zumindest nicht in einem ausreichenden Maße). Der Nachweis über das Vorhandensein der Wildkatze im Münsterwald wurde bereits belegt.

Fehlende Höhenbegrenzung von Windkrafträdern im Verfahren
Innerhalb von 2 Jahren wurden die beabsichtigten WKA von ca. 156 Metern („höher als der Kölner Dom“) auf nunmehr (vorläufig) fast 200 Meter erhöht.
Diese rasante technische Entwicklung lässt in der Tat erneut die Frage auch nach einer sinnvollen Begrenzung der Anlagenhöhen offen.
Diese Höhenbegrenzung hätte im FNP erfolgen sollen, was jedoch unterblieben ist.
Denn gerade die Höhe einer WKA wirkt sich so gravierend auf das von den Menschen wahrgenommene Landschaftsbild und der damit einhergehenden Störungen aus, dass selbst ehemaliger Befürworter und Gutachter inzwischen eine Neubewertung fordern.
Schlagschatten werden größer und somit stärker wahrgenommen.
Auswirkungen auf niederländische, belgische und deutsche Nachbarkommunen
Die nachfolgenden Bezüge berühren die Errichtung des Windparks im Müns-terwald nicht unmittelbar. Sie sind aber geeignet, die konfuse Rechtssituation insgesamt zu beleuchten.
Niederlande und nordwestliches Gebiet der Stadt Aachen
Die niederländischen Kommunen Gulpen und Simpelveld haben Schadenersatzklagen angedroht für den Fall, dass Ihre Souveränität beeinträchtigt würde, wenn im Nordwesten von Aachen derartige WKA errichtet würden.
Die Planverfasserin hat sich daraufhin dem Protest der deutschen Bürgerschaft und der niederländischen Nachbarkommunen im Nordwesten des Stadtgebietes gebeugt und wird ein mögliches REPOWERING (gemeint ist die Erhöhung der dortigen, ca. 15 Jahre alten Anlagen) auf den neuesten Stand von ca. 200 Metern Höhe) nicht durchführen.
Nachbarn Roetgen, südlicher Stadtbereich Aachen und Belgien
Stattdessen kann angenommen werden, dass das südlichste Gebiet der Stadt Aachen nunmehr ausgewählt worden ist, weil von dort nur ein politisch äußerst schwacher Protest zu erwarten ist, da es sich um ein sehr dünn besiedeltes Gebiet handelt. Dennoch hat sich dort ebenfalls eine Bürgerinitiative gebildet und sich ebenfalls mit der BI Roetgen zumindest partiell vereinigt. Rund 4.500 Bürgerunterschriften haben den Protest bisher deutlich markiert.

Nachbargemeinde Raeren (Belgien)
Auch wurde das bisher völlig unzureichend informierte benachbarte belgische Raeren als – im politischen Sinne – widerstandsschwach eingeschätzt.
Von aufgebrachten Gemeinderatsmitgliedern und einer Bürgerinitiative aufgeschreckt, reagierten die politisch Verantwortlichen sehr spät (zu spät?) auf ein „Paket aus Aachen“, in dem sich Planungsunterlagen über den Bau von Windkrafträdern zur belgischen Grenze hin befanden.

StädteRegion Aachen wird aus dem Verfahren ausgeklammert/Rechtspositionen
Das Einvernehmen mit der StädteRegion Aachen wurde bislang nicht hergestellt. Dazu gibt es zumindest bis heute keinerlei definitive Zusagen bzw. Anhaltspunkte. Angeblich wird es im rechtlichen Sinne auch nicht eindeutig als erforderlich erachtet.
Es bleibt festzuhalten, dass sowohl die Stadt Aachen als auch die Gemeinde Roetgen der StädteRegion Aachen angehören.
Bisher ist lediglich bekannt, dass der Landschaftsbeirat der Stadt Aachen der Errich-tung eines Windparks im Aachener Münsterwald, in unmittelbarer Nähe zur Gemein-degrenze von Roetgen, widersprochen hat.
Unter Hinweis auf die Rechtsposition der StädteRegion Aachen fehlen im Verfahren verbindliche Stellungnahmen der betroffenen Kommunen und der StädteRegion Aachen. Dies widerspricht den Grundsätzen, auf denen die StädteRegion beruht.
Im Übrigen wird auf die Statuten der StädteRegion Aachen noch einmal deutlich hin-gewiesen, wonach derartige Planungen einer gemeinsamen Zustimmung bedürfen, zumindest aber ein informelles Einvernehmen herbeigeführt werden soll.
Die Stellungnahmen des Landschaftsbeirates der Stadt Aachen und der großen Umweltschutzverbände, wie z.B. NABU u.a., wurden bei der Planung des Windparks völlig unzureichend zur Kenntnis genommen. Diese hatten sich eindeutig gegen die Errichtung des Windparks ausgesprochen.

Rat der Stadt Aachen unvollkommen informiert
Der Rat der Stadt Aachen wurde u. E. unvollkommen informiert.
Dies wird auf angebliche zusätzliche mündliche Informationen an die dort vertretenen Mitglieder und Fraktionen zurückgeführt. Die Frage nach transparenten und sachge-rechten Informationen, die bei den Mitgliedern der Aachener Entscheidungsträger auf Drängen der Bezirksregierung Köln zur „Legalisierung des Planverfahrens“ führten, bleiben noch immer in der Fragestellung verhaftet.
Aus diesem Grunde ist das gesamte Verfahren erneut dem Rat der Stadt Aachen zur Beschlussfassung vorzulegen.
Anmerkung: Nach der Genehmigung des FNP durch den RP hat der Rat am 18.09.2013 einen sogenannten Beitrittsbeschlusses gefasst und in diesem Zusam-menhang auch die Informationsdefizite nachträglich legalisiert.

Natura 2000-Gebiet“/Rechtsposition der EU
Der Münsterwald befindet sich in völliger Grenznähe zum belgischen Raeren. Dort wurden auch „Natura 2000-Gebiete“ errichtet, die gleichzeitig auch EU-Rechtspositionen beinhalten. Auch diese Positionen wurden bisher in keiner Weise berücksichtigt, so dass auch hier mit einem Rechtsstreitverfahren der EU mit der Stadt Aachen zu rechnen ist.
Bisher ist eine entsprechende Stellungnahme der Stadt Aachen hinsichtlich dieser Nichtbeachtung jedenfalls nicht bekannt.
Wohn- und Lebensqualitäten
Nur wenige hundert Meter vom Münsterwald befinden sich Wohngebiete sowohl im belgischen Raeren als auch auf Roetgener Seite.
Die Wohnqualität der Bürger in beiden Bereichen ist durch die Errichtung eines Windparks gefährdet. Die dort lebenden Bürger sehen darin auch eine Minderver-wertbarkeit ihrer teils bebauten Grundstücke.
Da die Immobilien der dort lebenden Menschen in der Nähe der WKA eine entspre-chend hohe Wertminderung zu erwarten haben, ist dies einer faktischen Enteignung gleichzusetzen.
Gesundheit der Bürger / Unverletzlichkeit von Wohngebäuden
Die Gesundheit der betroffenen Bürger und mögliche Beschädigungen von Gebäuden durch imissionierende Windkraftanlagen in Form des Infra-.Schalles scheint auch bisher nur von den Bürgern selbst ernsthaft und beunruhigend in Betracht gezogen zu werden.
Die Medien in Deutschland hingegen berichten immer mehr von
Schäden an der Gesundheit der Bürger (Schlaflosigkeit, Hypernervosität, Schlafstö-rungen etc.,
Beschädigungen an Gebäuden (Rissbildungen im Mauerwerk u.a.)
Bodendenkmalschutz/Kupferstraße
Der Münsterwald enthält besonders auch im Aachener Bereich Relikte der zum Teil sehr gut erhaltenen alten Kupferstraße, den sog. Stolberger Strang. Es ist fraglich, ob die derzeit laufenden Untersuchungen, den Bau des Windparks überhaupt noch zu-lassen.
Ein Wald wird abgeholzt
Den Verlautbarungen nach sollen etwa 10.000 Bäume, welche die CO2-Minderungen bisher gesichert haben, gefällt werden. Selbst wenn eine Neuanpflanzung erfolgen würde, wird es mindestens 20 Jahre dauern, bis diese Anpflanzungen soweit ge-wachsen sind, dass sie die gleiche Filterung von CO2 vornehmen können, wie bisher.
Sprengungen gefährden die Bürger, Natur-, Tier- und Umwelt
Aufgrund der Vorkommen von besonders harten Felsschichten werden Sprengungen vermutlich unabwendbar sein, um WKA zu fundamentieren und zu verankern.
(Anmerkung: Sprengungen sind nach den Unterlagen zwar nicht vorgesehen bzw. nach Auskunft der Stadt grundsätzlich nicht beabsichtigt. Dennoch bleibt die Frage im Raume stehen:“ Werden Sprengungen erfolgen, wenn mit mechanischen Mitteln kein Durchkommen zu erreichen ist?
Es ist bisher nicht aufschlussreich untersucht, welche Auswirkungen derartige Sprengungen auf die dortige Natur- und Tierwelt, auf Gebäude der dort lebenden Menschen haben werden.
Außerdem fehlt der Nachweis, dass die Durchführung von Sprengungen in hydrolo-gischer und geologischer Hinsichtlich unbedenklich ist.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
aus den genannten Gründen bitten wir von der Errichtung eines Windparks im Müns-terwald Abstand zu nehmen und sehen Ihrer Stellungnahme gerne entgegen.
Mit freundlichen Grüßen

Monika Müller-Zwingmann Franz-Josef Zwingmann

WEITERES in Sachen Windkraft:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2015/01/29/faz-de-schlechte-nachricht-fur-stromkunden-uberraschend-viele-windkraftanlagen-gebaut/

Spendenaufruf der Bürgerinitiative „Rettet den Münsterwald“

Die Initiative Kaiserplatz e.V. veröffentlicht gerne den Spendenaufruf der Bürgerinitiative „Rettet den Münsterwald“ in Roetgen. Aus dieser Veröffentlichung können Dritte keine Forderungen etc. ableiten. Für den Inhalt und das weitere Handeln ist die genannte Bürgerinitiative selbst und vollumfänglich verantwortlich. Bei Fragen können sich Interessierte unmittelbar sehr gerne an Herrn Dr. Klaus HÜBNER Oder an Herrn Rechtsanwalt LORIG in Aachen wenden. Die Adresse von Hr Dr Hübner finden Sie diesem Link: https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2015/02/28/windkraft-in-aachen-eine-aktuelle-eingabe-an-das-umweltamt/

Das von der BI Rettet den Münsterwald angestrebte Gerichtsverfahren dürfte grundsätzlich zu einer Versachlichung beitragen und damit auch zu mehr Rechtssicherheit. Möglicherweise durch die Tenorierung des Urteils auch auf Bundesebene.

TEXTANFANG: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Stadt Aachen, die Stawag und ein Investor aus Rheinland Pfalz halten wei¬ter an dem Windkraftprojekt im Münsterwald fest. Die geplanten 7 Anlagen mit einer Höhe von 196 m werden unsere Landschaft und Natur erheblich schädigen.
Auch Roetgen, Rott und Schmithof werden durch die Anlagen belas¬tet. Das wol-len wir nicht hin¬nehmen. Die Bürgerinitiative hat den Verein „Natur- und Land-schaftsschutz Nordeifel e. V.“ (NLN) gegründet und beabsichtigt, gemeinsam mit der „Landesgemeinschaft Natur- und Umweltschutz“ gegen die zu erwartende Ge¬nehmigung zu klagen. Die hierdurch entstehenden Kos¬ten werden mit ca. 30.000 € veranschlagt.
Obwohl die derzeitige Spendensammelaktion erfreulich verläuft, werden noch Spenden zur Finanzierung der Klage benötigt. Wir würden uns daher freuen, wenn auch Sie uns mit einer Spende unterstützen.
Überweisungen bitte an Rechtsanwalt Lorig Aachen,
Konto Nr.: DE36 39060180 2301698049 bei der Aachener Bank eG,
BIC: GENODED 1 AAC, Verw.Zweck: Spende für NLN auf Treuhandkonto.

In der nebenstehenden Karte sind die Standorte der Windkraftanla¬gen mit einem roten Punkt einge¬tragen. 5 Anlagen sind westlich und 2 Anlagen östlich der Himmelsleiter geplant. Der Abstand der Anlagen beträgt zu:
Schmithof 1,2 km
Rott 1,2 km
Hauptstraße in Roetgen 1,5 km

Roetgen, den 20.02.2015
V.i.S.d.P.: Rainer Ständer, Dr. Klaus Hübner <TEXTENDE>

WEITERES in Sachen Windkraft:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2015/01/22/burgerinitiativen-gegen-windkraft-neu-in-der-liste/

BI-Dell || TERMIN MITTWOCH!!! Raumentwicklung | Flächennutzungsplan | Termin

Stadtentwicklung/Flächennutzungsplan/Stadtplanung/Stadtentwicklung

Die aktuelle Verlautbarung der http://www.bi-dell.de:

Zitatanfang:

Wie Sie/Ihr erkennen könnt, steht am Mittwoch wieder eine ähnlich gewichtige Entscheidung an, wie seinerzeit beim Aufstellungsbeschluss zu eben diesem Änderungsverfahren Nr. 131 zum Flächennutzungsplan 1980, gegen den wir das Bürgerbegehren versucht haben.

Die Vorlage der Stadtverwaltung zum Tagesordnungspunkt Ö5 dieser Sitzung am Mittwoch ist als Anlage beigefügt. Aus der Vorlage ist gut zu erkennen, dass mit den drei parallel und in Teilen auch untereinander konkurrierenden Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan 1980 der Stadt Aachen (131,128 2030AC) bei der Stadt Aachen nichts klar oder eindeutig entschieden ist. Die Stadt selber kann sich nicht für eine klare Linie entscheiden und argumentiern noch mit den Begründungen von 1998/2008. Die Stadtverwaltung Aachen versucht jetzt brutal das try and error-Verfahren durchzuziehen und das möglichst ohne „frühzeitige“ Beteiligung der BürgerInnen. Wenn die Politik hier gegen die BürgerInnen mitzieht, das muss man von einem abgekatrteten Spiel ausgehen.

Der erste Versuch die BürgerInnen ins Abseits zu stellen ist im Planungsausschuss am 06.11.2014 aufgrund unseres an die PolitikerInnen des Planungssausschusses direkt verteilten Aufrufes gescheitert, in dem wir die Unvollständigkeit der Anlagen zur am 06.11.2014 Sitzung moniert hatten.
Hiernach stand es 1:0 für die Bürgerinnen.

Am kommenden Mittwoch darf nun die korigierte Vorlage der Stadtverwaltung in der Bezirksvertretung Richterich am 26.11.2014 um 18:00 Uhr keine Mehrheit finden, damit wir ein 2:0 für die BürgerInnen erreichen können.

In dieser Sitzung können wir zudem auch alle am Demokratieverständnis unserer LokalpolitikerInnnen „riechen“, da unter Tagesordnungspunkt Ö5 keine Entscheidung für oder gegen den Flächennutzungsplan ansteht, sondern die Entscheidung ob wir BürgerInnen vor der uns zustehenden frühzeitigen Bürgerbeteiligung ausgeschlossen werden sollen.
Damit sollen wir aber auch von den Informationen zur geplanten Ortsumgehung, die innerhalb der Flächennutzungsplanänderung 131 verlaufen soll, ausgeschlossen werden!

Die Stadt Aachen hat mittlerweile „weiche Kniee“ bekommen, da sie aufgrund der neueren, uns schon bekannten Daten zur Bevölkerungsentwicklung (Aktualisierung empirica-gutachten, Zensus 2011 etc.), zum Baulandkataster und zur Strukturentwicklung incl. aller Flops (Avantis, Tivoli, Tivolibrücke, FH-Neubau, neues Hörsaalgebäude, Campusentwicklung etc. etc. etc.) merkt, dass ihr die Zeit davon läuft, wenn sie nicht mit aller Gewalt jetzt das Verfahren Nr. 131 durchdrückt, was nur geht, wenn uns die uns zustehenden Rechte auf Information und mündliche/schriftliche Stellungnahmen vorenthalten werden.

Lassen wir die PolitikerInnen sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Versuchen Sie alle am Mittwoch zu erscheinen. Wir haben eine Menge Fragen vorbereitet, die allesamt stechen. In der Politik entfaltet selten der Inhalt sondern oft nur die Masse Wirkung (=politisches Massenwirkungsgesetz ;-).

Sollten die Politiker dennoch am Mittwoch gegen uns BürgerInnen entscheiden, obwohl ?wir? sie ja eigentlich erst in Ihre Ämter gewählt haben, dann werden wir (BI-Dell) einmal rechstverbindlich bis kriminalistisch genau nachforschen, warum wir BürgerInnen von solchen Informationen ausgeschlossen werden sollen.

Wir erhoffen uns am kommenden Mittwoch in diesem BürgerInnenausschlussverfahren ein 2:0 gegen die Stadtverwaltung, damit wir im nachfolgenden Wiederholungsspiel am 04.12.2014 im Planungsausschuss zumindest eine Chance auf ein 3:0 erhalten, womit wir im Gegensatz zu Alemannia Aachen wieder in die Bürgemitbeteiligungs-Liga aufsteigen könnten ;-)!!

Spielen Sie mit und kommen Sie am Mittwoch 26.11.2014 ab 18:00 mit uns in die Schloss-Schönau-Kampfbahn zum Klassenerhalt der Bürgerbeteiligung.

Im Voraus vielen Dank an Alle!

P.Ph-L

BI-Dell

Sprecher:
Dr. Christian Locher
Hubert Marx
Peter Philippen-Lindt