„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

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Politische Kapitulationserklärung des OB Marcel PHILIPP in Aachen! Erschütternd und ernüchternd!

Politische Kapitulationserklärung für Aachen!

Aachener Zeitung, 8. Januar 2015: Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU): „Mein Ziel: Parkhaus Büchel noch dieses Jahr abreißen“

“ Rund um die Peterstraße gebe es ebensowenig schlüssige Konzepte wie bei der Frage der Drogenszene am Kaiserplatz. Philipp: „Das bereitet uns viel Arbeit und viel Kopfzerbrechen. Aber an beidem wird intensiv gearbeitet.“

Kann man von politischer Durchsetzungskraft eines Stadtrates und den entsprechenden Ämtern der Stadtverwaltung Aachen, bzw. Städteregion Aachen sprechen, wenn dieses ehrliche und deshalb wirklich anzuerkennende Postulat durch den Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) abgegeben wird?

Seit mittlerweile einer halben Menschengeneration spielen irgendwelche Zuständigen und Akteure mit dem Elend von Menschen! FÜNFZEHN JAHRE KONZEPTIONS- und KOPFLOSIGKEIT in Aachen.

Was halten Sie als Leserin oder Leser von einer Stadt, die so durch ein Netzwerk „geführt“ wird, dass der Oberbürgermeister konstatieren muss, dass es keine Kozepte gibt?

Wohin sind denn  in den letzten 15 Jahren die zig Millionen Euro gegangen, wenn es bis dato offensichtlich kein Konzept gibt?

Wer hat die verantwortlichen Akteure, die sich um das Wohlergehen Kranker zu kümmern haben, kontrollierend begleitet?

Wenn eine Partei und der Oberbürgermeister die Weisse Fahne hissen muß, so ist dies nicht nur die Verlautbarung der Kapitulationserklärung durch den OB, sondern eine Kapitulation einer Reihe von Personen und Organisationen, die offensichtlich ihre Arbeit nicht getan haben können.

Konzepte, die gibt es mehr als zu hauf. Und, die Initiative Kaiserplatz e.V. hat sich bereits seit Jahren mit Vorschlägen und Fachstellen, die bereit für den Wissenstransfer sind, eingebracht.

Der Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU), dem das Gesundheitswesen untersteht, muss endlich für ein ordentliches Amtsgeschäft sorgen. Denn: wenn öffentliche Mittel einer KÖR eingesetzt werden, die Dritten zugewiesen werden, so oblilegt dieser zuständigen Amtsleitung die Pflicht der ordnungsgemäßen  haushalterischen Mittelzuweisung, die für die Überwachung und Steuerung der resultierenden Programme verantwortlich zeichnet.

Es ist augenscheinlich nun der Zeitpunkt gekommen, dass der Landesrechnungshof und die zuständigen Landesministerien einzuschalten sind, um die ordnungsgemäße, rechtskonforme Verwaltung von Öffentlichen Mitteln – die aus Steuern resultieren – zu überprüfen!

Abstimmung mit dem Möbelwagen

Wenn überproportional viele junge Menschen Aachen verlassen, dann ist das der Beweis dafür, dass in Aachen die falschen Prioritäten gesetzt worden sind und wohl weiterhin auch werden!

Denn: wenn junge Menschen und junge Familien besonders intensiv aus einer Stadt wie Aachen wegziehen, so ist dass eine „Abstimmung mit dem Möbelwagen“. Sie zeigt, dass die Zukunft für die Menschen beruflich und privat eben nicht in Aachen liegt, sondern woanders, wo es attraktiver ist.

Seien es die Arbeitsplätze, der städtische Wohlfühlfaktor, die Infrastruktur, der Komfort oder der Freizeitwert. Für Wetter, sei hier gesagt, kann man eben nichts.

Wenn einer Stadt der Nachwuchs überproportional wegläuft, dann sollte sich die Aachener Politik mal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob die entscheidenden Ämter richtig besetzt und die politischen Leitlinien richtig ausgerichtet sind.

 

Karlspreis 2014 | Die massive und dynamische Krise in der Ukraine | wie soll er noch „gefeiert“ werden?

Am 1. März hatten wir über unser Netzwerk die aufziehende Unbill in der Ukraine und in Bezug auf die EU bereits kommentiert. Dass es so brutal werden wird, das hat niemand erwartet. Die Dynamik ist mittlerweile an einem Punkt angekommen, bei dem man durch das Misstrauen zwischen „West und Ost“ von einer „höchst kritischen politischen Unterkühlung“ reden kann und sich fragen muss, wie dieser Bruch eigentlich noch zu heilen sein könnte.

Im Gegensatz zu der Zeit des Kalten Krieges, hat sich die Volksrepublik China zu einer grossen Volkswirtschaft und globalpolitischen Macht entwickelt, so dass auch die politische Dynamik schwieriger zu meistern ist. Die Welt ist, wenn man es so formulieren darf, „polyzentrisch“ geworden. Also dürfte es schwieriger sein, eine Balance der globalen Kraftzentren bei einer „politischen Situation“ wie die der Ukraine zeitnah herstellen zu können.

Ein wesentliches Element der Dynamisierung der politischen Geschehnisse basiert auch auf der „Real-Time-Information“ über das Internet – was gerade überdacht worden ist, gilt es möglicherweise im nächsten Moment aufs Neue zu revidieren.

Bei dem diesjährigen Programm des Aachener Karlspreises stellt sich die Frage: wie weiter? So ist der Blick auf das geplante Programm unerlässlich: Link [Stand 3. Mai 2014]: http://www.karlspreis.de/aktuelles/karlspreis_2014.html

Vielleicht wäre es im Sinne des Brückenbaus und des Geistes des Aachener Karlpreises dienlich, eine anerkannte russische Persönlichkeit einzuladen, um Brücken zu bauen?