„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

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Abstimmung mit dem Möbelwagen

Wenn überproportional viele junge Menschen Aachen verlassen, dann ist das der Beweis dafür, dass in Aachen die falschen Prioritäten gesetzt worden sind und wohl weiterhin auch werden!

Denn: wenn junge Menschen und junge Familien besonders intensiv aus einer Stadt wie Aachen wegziehen, so ist dass eine „Abstimmung mit dem Möbelwagen“. Sie zeigt, dass die Zukunft für die Menschen beruflich und privat eben nicht in Aachen liegt, sondern woanders, wo es attraktiver ist.

Seien es die Arbeitsplätze, der städtische Wohlfühlfaktor, die Infrastruktur, der Komfort oder der Freizeitwert. Für Wetter, sei hier gesagt, kann man eben nichts.

Wenn einer Stadt der Nachwuchs überproportional wegläuft, dann sollte sich die Aachener Politik mal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob die entscheidenden Ämter richtig besetzt und die politischen Leitlinien richtig ausgerichtet sind.

 

Internationalen Karlspreis 2014 aussetzen? Dafür die „Aachen ad hoc Fact and Peace Finding Conference“ zu veranstalten

Vielleicht wäre es auch ein Signal zur Befriedung der Situation im Osten Europas, den internationalen Karlspreis in diesem Jahr in seiner traditionellen Form nicht stattfinden zu lassen?

Vielleicht wäre die Zeit nutzbringend dafür einzusetzen, eine geschlossene „Karlspreiskonferenz“ zu veranstalten? Ohne Brimbamborium und ohne Volksfest. Um „in sich zu gehen“.

Denn, worum geht es? Es geht darum, Handeln im Sinne des Friedens zu fördern und dies zu würdigen und durch den Anlass zu kommunizieren.

Da es die EU und die Internationale Gemeinschaft – EU-Parlament implizit Anlass der Verleihung 2014 – bis dato nicht geschafft haben, zumindest eine Phase der Besinnung der sich bekriegenden Parteien zu erreichen, besteht streng genommen kein Grund zum Feiern. Vielmehr sollte dieser Karlspreis der Besinnung dienen.

Da der Kröungssaal des Aachener Rathauses gebucht ist, viele Staatsgäste, Politiker und Diplomaten und wichtige Gäste anwesend sind, wären eigentlich nur zwei Dinge von Nöten, die Veranstaltung von ihrem diesjährigen Charakter her zu gestalten:

1.) Tischordnung „umrücken“: für geschlossene Besprechungen: Raatssaal, Oberbürgermeisterbüro und Weisser Saal. Für den Konvent den Kröungssaal.

2.) Ein einseiten langes, ergebnisoffenes „Paper“ an den politisch-administrativ-medialen Verteiler zu senden, das besagt, dass der diesjährige Karlspreis zur „Aachen ad hoc Fact- and Peace Finding Mission“ in Anbetracht der gewaltpotenziellen und den Frieden schädigenden Situation im Osten Europas umfunktioniert worden ist. Viele weise Personen, die den zweiten Weltkrieg und andere Umbrüche sowie Kriege miterlebt haben, können so als „lebende Mahner“ in dem Gremium für die Lenkung der Gedanken im positiven Sinne wirken. Die „Elder Statesmen“ und „Elder Stateswomen“, die sich absolut nichts mehr zu beweisen haben, da sie bereits für den Frieden gearbeitet haben, könnten so den dringend benötigten „ruhigen, reflektiven Weitblick“ in die Tagung bringen.

Oberbürgermeister Marcel PHILIPP und der Rat der Stadt Aachen würden sicherlich auf die Nutzung der Räumlichkeiten verzichten, sollte die „Aachen ad hoc Fact- and Peace Finding Mission“ es erweisen, vielleicht etwas länger tagen zu wollen.

Ob der neu gewählte Rat möglicherweise bereits geplant am Mittwoch den 28.05.2014 im Ratssaal tagt oder nicht, das wird die Stadt keinen Zentimeter voranbringen.

So, wie es derzeit im Osten Europas eskaliert und die Brutalität aller Parteien unverkennbar und dokumentiert ist, kann man nicht am bisherigen Feiern festhalten.

Vielleicht nutzen Oberbürgermeister Marcel PHILIPP und Städteregionspräsident Helmut ETSCHENBERG das Zeitfenster, um vielleicht neuen Gedanken Raum zu schaffen?

„Thinking out of the box!“ ist angesagt!