Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

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Feinstaubbelastung – Recherchestart mit der Apotheken-Umschau und dem Blick auf Aachen…

Wenn es um Feinstaubbelastung geht, sind Politiker dann nicht begeistert, wenn sie gezwungen sind, die Umweltzonen einrichten zu müssen, aber unter dem Druck stehen, die Einführung hinauszuziehen.

Die Apotheken-Umschau vom 15. Juli 2014, http://www.apotheken-umschau.de, hat ausführlich berichtet und dabei veröffentlicht, dass Aachen zur Gruppe der „Sieben Riesen der Feinstaubbelastung“ in Deutschland gehört. Besser wäre, der Gruppe der „sieben Zwerge“ in Sachen miefiger Luft zu gehören  ipso facto ist es nicht so .

Und so dürfte es wohl bald soweit sein, dass die Stadt Aachen anders als gewünscht wachgeküsst werden wird. Sprich, trotz aller Versuche vor der Situation zu stehen, die Umweltzone einführen zu müssen und umzuplanen. Umzuplanen im Sinne und zum Wohle der Menschen, die in Aachen leben.

Weiterführende Lektüre findet man in der Apotheken Umschau, wenn man http://www.apotheken-umschau.de eingibt und in dem Suchfenstger entweder „Feinstaub“ oder „Feinstaubbelastung“ eingibt. Aber auch Stichworte wie „Asthma“, „Allergie“ oder „Lungenkrebs“ sind interessant zu recherchieren.

Ist es nicht eine politische Schitzophrenie, wenn seitens der Politik das Nichtrauchen begrüsst wird, die Verbesserung der Umwelt und die Nachhaltigkeit auf das Banner der politischen Mission geschrieben wird, aber einfach nur „hohl rumgezickt“ wird, wenn eine Umweltzone eingeführt werden soll, weil die Luft einfach nur miserabel ist?

Wem wollen die politoadministrativen Kader in Aachen denn nicht auf den Schlips treten?

In Aachen sind so gesehen „Die Grenzen des Wachstums“ erreicht.

Und, eine wissenschaftlich absolut unabhängige wissenschafliche Studie in Sachen Quellen des Feinstaubs, dürfte einen mächtigen Aha-Effekt mit sich bringen, weil dann klar wird, an welchen Stellschrauben zu drehen ist um wirkungsvoll für „FRISCHE LUFT AACHEN!“ zu sorgen. Vielleicht der Name eines neuen Aachener Bürgerbündnisses, dass sich auf Basis fachlicher Qualifikation zusammensetzt und sämtliche Ideen oder Vorschläge seziert und kommentiert? Könnte interessant werden!

Und, dann weiss man auch, welche Hebel diejenigen sind, die hülfen, dass man in Aachen wieder kraftvoll durchatmen kann. Vielleicht aber, steckt ja eine kaschierte Ideologie, die von noch nicht ganz klar erkennbaren Motiven beeinflusst wird, dahinter? Es wäre vielleicht der Sache dienlich, wenn die Stadt Aachen hier für mehr Klarheit und Verbindlichkeit in der Diskussion sorgen würde, um besser auf Zielkurs zu kommen. Die Fenster zu öffnen, um den Feinstaub „hinauszuventillieren“, das geht leider nicht…

Wie kann eine Stadt wie Aachen es durch den Aufsichtsrat überhaupt zulassen, dass das Örtliche Verkehrsunternehmen, die ASEAG.de, deren Aufsichtsratsvorsitzender, der Interessenverstreter der Stadt Aachen an oberster Stelle der Eigentümerschaft, Harald Baal, CDU, Busse verkehren lässt, die abgastechnisch bei weitem nicht auf dem Stand der Technik sind, sondern die Stadt – wie jüngst in der Aachener Zeitung zu lesen – wirkungsvoll „zugemieft“ wird? Das Beauftragen von Externen könnte man als eine „bilanzielle Optimierungsmassnahme“ umschreiben. Denn weniger Busse in der Bilanz heissen, auf dieser Seite weniger Belastungen zu haben und die Beauftragungen Externer sind laufende Kosten nach Aufwand, die anders verbucht werden. Es wäre sehr aufschlussreich, die vollständigen Bilanzen – sowohl die Wirtschafts- wie auch die Steuerbilanz – als Bürger einsehen zu können und sie über den Zeitverlauf in Bezug auf ihre entsprechende Veränderung der Kennzahlen/Ratios zu überprüfen. Übrigens auch etwas, das bei der STAWAG.de und ihren vielen Gesellschaften interessant wäre bilanziell detailiert zu untersuchen. Und zwar in dem Masse, wie eine Bank sie einfordern würde, um zum Beispiel die Kreditkonditionen auszurechnen…

C(h)ampusbahn und rauchende Busse

Es wird über die „ach soo schlilmmen Kosten“ lamentiert. Aber, wenn man sich hier bitte noch einmal an das Jahr 2013 erinnert, dann sollten so einigen mal die Ohren klingen, weil an die Führungsriege gedacht, die Kosten und Risiken für die Campusbahn stets als „irrelevant“ kommuniziert worden sind.

Hier sind alle mit stolz geschwellter Brust in den Wahlkampf für die Campusbahn gegangen, um das Argument „Ökologie“ als die verkehrspolitische Heilsbotschaft zu verkünden…

Nur komisch, besser höchst bedenklich, dass just genau dieser Personenkreis der Protagonisten der Campusbahn beim Thema Busse und Russpartikel – und damit Feinstaub, Asthma, Allergie und Lungenerkrankungen“ abtauchen. So, wie ein böser Bub, der weiss, was er verbockt hat und Angst vor den Konsequenzen hat. Sprich, dass es eins vom Wahlvolk ordentlich auf die Hucke gibt. Aber, so doof sind die Bürger Aachens nicht!

Die Konsistenz und Klarheit der Aachener Verkehrs- und Umweltpolitik scheint in nicht gerade wenigen Punkten so zu sein, als ob die Schwarze Russwolke den klaren Blick auf den Horizont nicht mehr zu erkennen vermag und dass man nach politischem Gefühl und nicht sachlichen Zielen strebt.

Ein Transitionsprozess einer kommunalen Struktur lässt sich in den wenigsten Fällen durch „Revolutionen“ zum Besseren führen, sondern häufig in Form von Trippelschritten, die massgeblich auch durch die gewonnenen Erkenntnisse aus Wissenachft und Forschung definiert werden. Strukturveränderungen kosten sehr, sehr viel Geld. Und wenn hier falsche Entscheidungen getroffen  werden, für die Angestellte in Unternehmen gefeuert werden und möglicherweise als Prokurist oder Geschäftsführer sogar in Bezug auf das Privatvermögen zur Rechenschaft gezogen werden – sprich in Vermögenshaftung – haben die Bürger die Kosten an der Backe und dürfen sich darüber ärgern, wenn die Infrastruktur zerbröselt…

Es war in diesem Zusammenhang geradezu eine „bürgerpolitische Herzenserwärmung“, dass der lang gediente Ratsherr der Aachener CDU, Egbert FORM in der Aachener Zeitung vom 23. Juli 2014 in seinem Leserbrief Klartext in Sachen der Verkehrspolitik der ASEAG gesprochen hat. Er hatte hier auf einige wichtige Aspekte gezeigt, die man als „Juckepunkte“ beschreiben darf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luftverschmutzung | Umweltzone | Feintstaubbelastung

Liebe Freunde und Bürger,

in Sachen Feinstaubbelastung und die Diskussion wird nun zeitnah Bewegung aufkommen. Mehr wird nicht verraten. Bürger von Aachen sind am Ball und die Stadt Aachen sowie die Städteregion Aachen mögen vielleicht besser beraten sein, sich zu bequemen, zügig für konstruktive Lösungen zu sorgen.

Mehr folgt bei neuem Sachstand.

Pflichtlektüre am 6. Mai: Aachener Zeitung: MOHNE´s „Abrechnung“ mit Aachener Politik. Ressort LOKALES

Bereits in der vergangenen Woche schrieb Stephan MOHNE, Redakteur Lokales, Aachener Zeitung recht unverblümt über die Aachener Politik. Heute, am Dienstag, den 6. Mai 2014 ist nun der Nachschlag gekommen.

Alle Aachener Parteien sollten einmal ernsthaft überlegen, ob sie ihren politischen Libertinismus weiter aufrecht erhalten wollen, um damit fleißig an ihrer politischen Beliebigkeit – die letztendlich zu Ersetzbarkeit führt – zu arbeiten, oder, ob sie Grenzen ziehen. Es geht um das Thema der Werte.

Manchmal ist es ehrlicher, lieber auf eine politische Zwangsehe – so etwas wie seinerzeit die Aachener CDU mit den Aachener Grünen – zu verzichten, und operativ vorzugehen.

Denn beim Thema Sucht werden sich diese Parteien einfach ideologisch nicht treffen können, ohne ihre Identität preiszugeben. Das sind die Bruchstellen, die im Kern die Ursachedafür gewesen sind, dass in Sachen Suchthilfe nicht nur Stillstand herrscht, sondern lähmender Rückschritt zu lasten sowohl der Suchtkranken, wie auch der Bürgerschaft, aber auch der Wirtschaft.

Politische Lager, die unterschiedliche Philosophien in Sachen Sucht vertreten werden nicht laufen, allenfalls kriechen können. Denn, es ist wie mit den beiden Enden eines Schuhriemens zu vergleichen, der ungleichmässig eingefädelt worden ist: die eine Seite ist zu land, die andere ist zu kurz und so bekommt man keine funktionierende Schleife hin.

Beim Versuch, langsam voranzukommen, tritt man so stets auf das lange – Grüne Ende – der Suchtpolitik und kommt keinen Schritt weiter.

Die Aachener SPD sollte nicht glauben, beim Thema Sucht ungeschoren bei der Wählerschaft wegzukommen. Denn – alles dokumentiert im Archiv der Initiative Kaiserplatz e.V. – man denke nur an die Gespräche mit SPD-Chef Karl SCHULTHEIS, die zwar zeitlich stets lange dauerten, eine pastoral-mitfühlenden Tonfall hatten, aber in der Folge folgenlos blieben. Ausser salbungsvollen Polithypothesen ist von SCHULTHEIS wie auch von Frau Dr. rer. nat. Heike WOLF, die im Osten kandidiert und sich mit roten Eiern vor Ostern vorgestellt hat, nichts geschehen. Gegen Frau Doktor WOLFs Kandidatur im Ostviertel steht, dass sie seit Jahren NICHT dort wohnt, somit überhaupt nicht weiß, was Sache ist. Ihr fehlt die Nähe zu den Leuten. Und, durch das besondere politische Gewebe der Aachener SPD braucht man nicht hoffen, dass in der nächsten kommunalen Legislatur spürbare Richtungsänderungen zu erwarten sind. Warum gilt nicht bei der SPD, dass nur KanditatIn werden kann, wer im entsprechenden Bezirk tatsächlich lebt?

Über die Grünen brauchen wir nicht mehr zu reden, denn wir „durften“ Anfang des Jahres bei einer „Diskussion“ erleben, dass es viell leichter ist, mit öligen Händen eine Forelle im Salzwassersee zu ergreifen!

FDP – was sollen wir dazu sagen? Plakate, eine Tasse in der Hand, ein paar Zeilen in Handschriftanmutung. Mehr auch nicht. In der Vergangenheit erwies sich die Aachener FDP als hilflose und positionsarme politsiche Truppe, die keine Position in Sachen Sucht zu vertreten schien. Allerdings beim Thema Campusbahn, da muss man sagen, hat Ratsherr BLUM sich interessiert gezeigt.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. fordert von der FDP eine klare Positionierung in Sachen Suchtmanagement in der nächsten Legislatur. Auch, öffentliche Statements dazu in der Presse.  Vermutlich wird hier aus der Erfahrung nichts kommen, weil man sich „Optionen offen halten will“.

Alle Parteien im Aachener Stadstrat sollten gewahr der Situation sein, dass ohne ein ordentliches und klar strukturiertes Suchtmanagement mit klarer und turnusmäßiger Ergebnisverfolgung – und Steuerung durch den Auftraggeber, den Rat der Stadt Aachen und die Stödtregion Aachen – ab dem Herbst 2015 „Polit-Rudern“ angesagt ist.

Dann, wenn die Shopping-Galerie „AQUIS PLAZA“ ihre Pforten öffnet und bereits im Vorfeld den Werbe-Turbo einschaltet, um die Besucher nach Aachen zu ziehen.

Es wäre der Aachener Politikerschaft und der Verwaltungsspitze möglicherweise „nicht undienlich“, bald mit der Frage der strukturellen  Symbiose von Suchtmanagement, Hilfe und auch Standort zu befassen und endlich das Zepter des Führens in die Hand zu nehmen und sich nicht selbst irgendwie scheinbar „führen zu lassen“.

Von dem für Ende März 2014 angegündigten programmatischen Wandel seitens der Caritas, resp. Suchthilfe, ist nichts zu hören und zu lesen.

Was ist los, Herr Oberbürgermeister PHILLIPP und Herr Städteregionsrat ETSCHENBERG?

WO BLEIBT DIE KOMMUNIKATION IN SACHEN NEUES SUCHTKONZEPT? Sprich, beispielsweise ein Bericht aller entsprechend maßgeblich Eingebundenen in AN und AZ, in denen Schwarz auf Weiss steht, was wie wann und wo getan wird, bzw. getan werden wird?

Dann können alle Bürger für sich sagen: „ach so soll´s aussehen“.

Das FEHLT!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jemand hat die Absicht, einen Bau zu errichten – Aachener SPD will Erweiterung auf Eurogress-Parkhaus

Bild

ART, Baustellenbescheid SPD Aachen_1  dART, Die Demarkationslinien des Eurogress´..._1 ART, Die Spannfläche, skizzenhaft_1 ART, Hier können die Bürger ein Protestplakat aufspannen_1  ART, Jemand hat die Absicht ein Zentrum zu bauen, 1_1 ART, noch gibt´s hier grün - mit Aachener SPD nicht! mehr_1

Eurogresserweiterung

Eurogresserweiterung

Jemand hat die Absicht, einen Bau zu errichten - Aachener SPD will Erweiterung auf Eurogress-Parkhaus

Vielleicht als Tagungsstätte für den SPD-Bundesparteitag 2019 angedacht?

Aacher Suchthilfe – eine Leseempfehlung für Politik, Verwaltung und Verantwortliche

Man darf gespannt sein, welches „neue“ Suchtkonzept sich die Caritas ausgedacht hat, das sie hoffentlich bald einmal der Öffentlichkeit vorstellt. Nun gut, wir üben uns als Aachener Bürger in dieser Sache seit Langem in Geduld… Die hat aber bekanntermassen immer mal ein Ende.

Für die Bürgerschaft Aachens und der Städteregion Aachens dürfte in jedem Falle das Buch „Platzspitzbaby“ von Michele HALBHEER, das gerade dabei ist, auf den Deutschen Markt zu kommen, zur „Pflichtlektüre“ gehören.

Hier der Link auf den Verlag WOERTERSEH.ch, der dieses hervorragende autobiografische Werk veröffentlicht und zum Erfolg geführt hat:

http://woerterseh.ch/index.cfm?navid=2&buchId=55

Für das Buch ist das Buch PLATZSPITZBABY für alle Politiker Aachens, der Städteregion Aachen, die Verwaltungsspitze, die Fachabteilungen sowie Träger und andere Behörden PFLICHTLEKTÜRE! Es sollte zu denken geben, dass in Deutschland davon ausgegangen wird, dass mittlerweile jedes 6. Kind in einem Elternhaus aufwächst, in dem die Sucht und der Drogenkonsum Alltag ist.

In diesem Lichte betrachtet, ist es eine Pflicht der Akteure, sich dem Thema Kinder und Jugendliche und Sucht im Elternhaus zuzuwenden. Eine qualifizierte wissenschaftlich-medizinische Erhebung ist hier dringend geboten!

 

 

 

 

 

 

„aufgewärmt“: Berliner politische Blindheit, rumänische Ärzte und der Dracula-Effekt

vom: 15. Januar 2014

Die Bundesregierung unterstreicht immer wieder deutlich vernehmbar, wie wichtig doch die Einwanderung qualifizierter Menschen aus Südosteuropa nach Deutschland sei. Uns fehlten die qualitifizierten Fachkräfte. Und, es würde immer schlimmer für uns werden, fehlte dieser Transfer an man power. Auch Verbände, Institutionen und Vereine, die sehr gerne das Wort „sozial“ in ihrem Schilde führen und unterstreichen, werden nicht müde, dies immer wieder zu wiederholen, Fachkräfte aus anderen Ländern zu bekommen.

Das hat aber mächtig was von politisch bundesdeutschem Dracula (s.u.).

Genau die Entwicklung, strukturell darauf zu bauen, gut ausgebildete Menschen aus anderen Ländern zu gewinnen, gar auf die gezielte Abwerbung zu bauen, ist kein gutes Zeichen im europäischen Miteinander.

Aber Achtung, damit das klar gesagt ist: nicht im Sinne von „Deutschtümelei“ oder dergleichen, sondern ganz einfach, weil diese politische Grundeinstellung dazu beiträgt, den Ländern qualifizierte Menschen abspestig zu machen, die sie benötigen. Es findet eine strukturelle Schwächung der Staaten statt, aus denen die sehr gut qualifizierten Menschen wegziehen!

So führt nämlich diese deutsche Nabelschau dazu, dass man in Ländern wie Rumänien den so genannten „brain drain“ – die Abwanderung von qualifizierten Personen mit gesellschaftlich unverzichtbaren Berufen – einfach „absaugt“. Dracula sitzt sicherlich nicht im Rumänischen Gebirge, sondern in den Regierungsstuben von Berlin und auch London. Bei qualifizierten Facharbeitern ist der Brain Drain für die Volkswirtschaften der Länder, aus denen sie kommen, sicherlich nicht uninteressant, werden doch die daheimgebliebenen finanziell unterstützt, so dass Geld dort in den Kreislauf gelangt.

„Draculiert“ man aber politisch und sozial systematisch hier im Westen gewollt Ärzte, vielleicht Pharmazeuten und andere Personen mit entsprechenden Qualifikationen, dann heißt das, das Herkunftsland unmittelbar und zu Lasten dessen Bevölkerung zu schädigen. Für den Einzelnen, der vielleicht als Arzt 300,00 Euro in Rumänien verdient, während er hier auf 3.000 Euro kommt, das ist nachvollziehbar und absolut verständlich. Es ist das Spiel des Marktes.

Nur, wenn gerade Ärzte abwandern, dann heißt das für die Bevölkerung dort, eine unmittelbare Schwächung der medizinischen Infrastruktur. Die Praxis einer Kleinstadt verwaist und die Gebrechlichen müssen sich möglicherweise tatsächlich auf einem Eselskarren in die nächste Kreisstadt begeben. Deren Orthopäde ist vielleicht schon abgewandert und der 55-jährige Allgemeinmediziner hilft so bei orthopädischen Erkrankungen. Der 50-jährige Kardiologe der Kreisstadt ist vielleicht nach Bukarest gezogen und so blutet die Gesundheitsstruktur des Landes aus. So wie bei den Filmen in denen Dracula sich gezielt den Hals vorzunehmen, um Energie zu tanken… Klar, dass junge Menschen dies sehen, spüren und bewerten. Letztlich handeln. Anderes wäre für sie töricht, bei derartigen mittelfristigen bis langfristigen Perspektiven.

Und dann ist es wie bei der Börse für Wertpapiere einer Bank: hat man den Eindruck, die Bank schwächelt, werden Aktien verkauft, Einlagen abgezogen und schon hat man den „bank  run“, der das Zeug hat, eine Bank schnell und unkontrolliert zusammenbrechen zu lassen. Die Börse freut es, weil sie die Händlerspesen einstreicht. Und diejenigen, die rechtzeitig verkauft haben. Auf dem Schlamassel sitzen bleiben tun die ganz normalen Menschen!

Diese Entwicklung zeigt, dass gerade die Bonner und Berliner Politik seit Mitte/Ende der 1990er Jahre einfach nur geschlafen hat. Auch die Bundesländer und die Kommunen. Auch die Europäische Union sowie das Europäische Parlament haben tief geschlafen oder sich zumindest anderen Fragestellungen mit Verve zugewandt, denn letztere Institutionen sind geradezu prädestiniert dafür, die paneuropäische Krise mindestens seit der Jahrtausendwende hätten antizipieren zu können.

Die Instrumente, dies wissenschaftlich sauber zu substantiieren, sind durch den Brüsseler Verwaltungsapparat gegeben. Aber alle haben die Instrumente bedauerlicherweise nicht zum Besseren eingesetzt! Und, von der Kommunalpolitik steigt man nämlich normalerweise in die politzische Destillationskollone ein, die einen in die Verzweigung der Landes-, des deutschen oder Europäischen Parlaments zu beamen vermag. Der politische Bewährungsaufstieg ist nicht immer an den individuellen Leistungsausweis gekoppelt, sondern an das sich Fügen im System. Und das wird immer von oben kollektivistisch gelenkt…

Denn ansonsten hätten die verschiedenen Bundesregierungen an den vorhandenen Stellschrauben gedreht. Das haben sie nicht. Uns so stehen sie nicht nur knietief im Schlamassel, dass elementare Strukturen in Teilen Europas immer instabiler werden. Rausreden gilt nicht. Denn, das Statistische Bundesamt existiert nicht erst sein zehn oder zwanzig Jahren, sondern viel, viel länger.

Und so lässt sich die Berliner Politik feiern – und lobt sich selbst dafür – dass sie anderen Ländern die wichtigen Menschen nimmt, die die Gesellschaften dort im Stande sind, nach vorne zu bringen. Anstatt zu sehen, dass man dort unterstützt, die Länder zu stabilisieren und von dort ausgehend, die Länder in eine zukunftsfähigere Situation zu begleiten.

Aber nein, „wir geben Akademikern und Fachkräften hier eine Zukunft“… Klar, Schwarzweiß bildet das Modell nicht en détail ab, aber, die Konsequenzen sind klar: wenn hier auf den Brain Drain gesetzt wird, weil die Politik strukturell einiges über Dekaden hinweg ignoriert hat, dann ist klar, dass Staaten wie Rumänien AUSGENUTZT werden. Man muss es, weil sonst die eigenen Defizite an der Wahlurne quittiert werden!

Kooperationen, Aus- und Fortbildungsaufenthalte oder finanzielle Unterstützung für strukturell elementare Berufe, das könnte helfen, das Pendel sich in die andere Richtung sich bewegen zu lassen.

Aber, man „draculiert“ politisch lieber, weil es einfacher ist zu nehmen, weil man damit Defizite zu übertünchen vermag und weil es doch so gut ankommt, Menschen hier zu helfen. An die Menschen, die zurückgelassen werden, denkt natürlich niemand.

Es ist allerhöchste Zeit für einen bundespolitischen Besinnungsaufsatz!