Atmosphärische Kindesmishandlung – Kindswohl in AC politisch zur Disposition gestellt!

Wer sich gegen Tihange profiliert,

der sollte sich auch für saubere Luft profilieren!

Oder seinen Hut nehmen!

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Wer sich nicht für die Sicherstellung zügig sauber werdender Luft einsetzt und, wer gegen die Umweltzone in Aachen ist, somit inaktiv bleibt oder die Hemmung fördert, nimmt billigend in Kauf, das Kindswohl zu schädigen.

darf man sagen, was manche Politiker meinen.

darf man sagen, was manche Politiker meinen.

Damit auch, die statistisch durch staatliche Institutionen belegte gesundheitliche Schädigung von Menschen  – auch von Tieren – wissentlich bewiesen, also billigend im Amte oder im Rahmen seines/ihres Mandats in Kauf zu nehmen!

Die Umweltzone sei „Quatsch“

oder, „die Dinge würden sich eh schon von selbst regeln“ ist im wohlwollenden Urteil der Ausdruck persönlicher und zugleich politoadministrativer Verblendung oder Realitätsferne – solche Politiker müssen aus ihren Ämtern hinausgewählt werden! Und dies gleichgültig, welche Farbe ihr politisches Hemd hat!

Es ist nämlich auch wirtschaftlich eine Standortschädigung!

Denn, wer die berufliche Wahl hat, der wird sich mit seinen Kindern sicherlich NICHT freiwillig in eine Stadt begeben und „darin arbeiten“ wollen, die einem den Atem raubt, eine Luft, die einen schleichend umbringt.

Es wird nämlich eines geflissentlich verkannt: während des Tages und der Abendstunden steigen die Emissionen logischerweise an. Und das bedeutet nämlich auch für Pendler, die in dem tiefen Talkessel Aachens arbeiten (müssen), sich zwangsläufig den Emissionen auszusetzen. Ihre Lungen mögen zwar abends ihren Frieden finden, aber tagsüber stopfen auch sie sich voll Dreck. Nicht zu vergessen ist, die Statistik des http://www.lanuv.nrw.de, die in der Dokumentation für die Einführung der Umweltzone in Aachen ist. Denn sie zeigt wissenschaftlich fundiert genau auf, wer auf dem ersten, zweiten und dritten Platz der Hitliste der Aachener Verrußung steht… Ein Tipp: erbitten Sie vom LANUV die amtliche Dokumentation, die viele hier ignorieren!

Luftverschmutzung ist ein

DRECKIGER KILLER,

DER SEINEN OPFERN

NICHT INS AUGE SCHAUT!

Eben ein „silent killer“. Den einen erwischt ein großzügiger Herzinfarkt mit instantem Exitus, dem anderen blüht das Ersticken auf Raten, das dann auch noch die Solidargemeinschaft der Krankenversicherungen belastet. Nun ja, auf der anderen Seite schafft so etwas natürlich auch wieder Fakten, die der Forschung dienen.

„Leiden für wissenschaftliche Erkenntnis in Aachen“?

Auch mal ein Spötterspruch!

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Oder, denjenigen, die zwar auch statistisch betroffen sind, aber nur das halbe Elend erleiden, hören sich an wie der Held einer Science Fiction-Saga, dessen Atmung sich so anhört, als ob er durch einen Lungenautomaten versorgt wird.

Denn eines bedenken die Personen, die zum Wohle der Menschen in der Stadt zu handeln haben, wohl nicht: Die Luftverschmutzung betreibt ihr tödliches und verletzliches Werk nicht mit Patronenkugeln, Keulen, Schlagringen oder so. Nein, sie ist tückisch, hinterhältig! Aber auch sie sitzen an ihren Arbeitsplätzen und inhalieren rußige Luft. Wenigstens ein Stück poliltischer Gerechtigkeit…

Fühlen Sie sich durch Personen politisch ehrlich vertreten,

die Ihnen dicke Luft zumuten?

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Volksinitiative der Grünen Eine Erde muss reichen

Die Schweizer Grünen geben Gas in Sachen Endlichkeit der Erde:

http://www.gruene.ch/gruene/de/kampagnen/gruene_wirtschaft.html

Im Grunde ergeben sich ohne jegliche politische Farbgebung z.B. diese Fragestellungen:

1.) wie sich durchgängig der endlichen Ressourcen der Erde überhaupt erst einmal bewusst zu werden?

2.) Eine offene, freie und wirtschaftsfreundliche Gesellschaft zu schaffen ist, die ideologiefreier wird, die wirklich administrativ effektiv gestaltet ist?

3.) Sicherzustellen ist, dass vermeintlich nachhaltig verstandene Projekte und daraus resultierende Produke wie die in Bezug auf Biokraftstoffe, Biogas oder Pellets endlich vom Markt weggeblasen werden können? Denn: Fläche ist endlich, Boden ist ein lebender Mikrokosmos, der hoch sensibel ist, eben ein „Biotop“ vom Kern des Begriffes. Monokulturen, Wasserwirtschaft und Düngung werden bei diesen vermeintlich nachhaltigen Programmen sogar getreten. Wissen diejenigen, die sich für Bioenergie einsetzen eigentlich, wie viele zig Prozent der einzubringenden Ressourcen letztlich verplempert werden? Viele Grüne würden dann sofort in die Bremse steigen.

4.) Kann es tatsächlich vertretbar sein, dass der Staat es zuläßt, dass vermeintliche Nachhaltigkeitsprogramme legalisiert und dann auch noch subventioniert werden dürfen – gar fürstlich – obgleich ihr physikalischer Sinn auf Grund der Anwendung der Physik wie auch Biologie und der Geologie wie auch der Chemie nur noch als Wahnsinn zu bezeichen sind?

Unter anderem aus diesen Gründen resultierend, müssen die Bürger aus den Sesseln kommen und ihre Erfahrung und ihr Wissen einbringen, damit Fehlentscheidungen weniger, statt mehr werden.

Und deshalb, um die Versachlichung politischer Entscheidungen in sämtlichen Ebenen zu forcieren, Fehlentscheidungen zwingend zu revidieren, müssen sich die Bürger ihrer politischen Macht jenseits von Wahlen im Rahmen ihrer persönlichen Möglichkeiten einsetzen, Impulse zu setzen.

Und wenn es nur der ist, eine Information weiterzuleiten.

Vielleicht senden Sie diesen Blogeintrag als Gedankenanstoß an Ihren persönlichen Verteiler?

Die Erde ist endlich, die Menschen werden immer mehr – wie soll es weitergehen?

Sicher NICHT mit Ideologie oder durch „die“ Politik, sondern durch den Druckaufbau der sachlichen und fachlichen Information in den politischen Raum, der nur dadurch zu erhöhen ist, dass Initiativen in Gang gesetzt werden!

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Grüne bestimmen, was gute und was unzulässige Gespräche von Politikern sein sollen. „Diplomatie“ somit nicht verinnerlicht

nennen

Die Grünen zeigen mit der folgenden Presseverlautbarung ihr Selbstverständnis, was Politiker tun dürfen und was nicht. Grün will festlegen was als politisch ungezogen und ungeziem zu sehen sei, wenn es darum geht mit Personen, Politikern und gewählten Staatsvertretern sprechen zu wollen, die einem nicht in den ideologischen Kram passen.

Ein dreifaches Prost! auf das Grüne Moralin!

Es zeigt implizit, dass man bei den Grünen im Grunde von der Diplomatie und den Grundsätzen der Diplomatie nichts hält. Eigentlich sollte denen nicht entgangen sein, dass man auch in Zeiten der kältesten Phasen des Kalten Krieges undbedingt Gesprächsverbindungen halten können muß. Bis Anfang der 1990er Jahre war Wien die Drehscheibe des Brückenbaus auf neutralem Territorium. Mag man es Geheimdiplomatie, Konsultationen oder auch 4-Augengespräche nennen.

Ohne einen Kontakt mit einer Gegenpartei zu pflegen – und sei er noch so unterkühlt – verbaut man sich grundsätzlich die Chance ins Gespräch kommen zu können und somit über einen Gedankenaustausch, und den Fluß von Ideen zu setzen, die oft gerade durch kleine gedankliche Rinnsale die Grundlage größere politische Ströme  bilden…

Es scheint den Grünen zu eigen zu sein, für sich das Recht in Anspruch nehmen zu wollen, um zu beurteilen – und politisch zu verurteilen – was politisch opportun ist und was aus ihrer Sicht zu ächten ist. Das ist eine sehr bedenkliche und höchst ideologische Verhaltensweise, die grundlegend auf einem undemokratischen Selbstverständnis aufbaut. Ad extremum: jeder soll auch die Chance haben, sich selbst ins politische Abseits zu manövrieren, wenn er sich in der Öffentlichkeite selbst ins Abseits stellt. Das allerdings ist durch Denk- und Redeeinschränkungen genau kontraproduktiv. Lasst den Irrsinn selbst sprechen und alle werden lachen…!

Es sind de facto gedachte und gedanklich ersehnte Redeverbote, um es spitz auszudrücken! Mit solch einer Einstellung baut man politisch-opportunistische Fronten auf, die die Gegenpartei sogar noch viel, viel interessanter macht und somit nicht auszuschließen, die Attraktivität der Einstellung für unsichere Kantonisten noch attraktiver macht. Also das Gegenteil dessen bewirkt, was man vermeiden will. Oder oder politisch-strategisch weitergedacht, mittel- bis langfristig bewußt in das politische Kalkül einzubeziehen, um eine Front aufzubauen? Wer weiß? Welcher vernünftige Bürger will denn eigentlich extremistischen Irrsinn jeder Art haben?

Es ist, um es beim Wort zu benennen, die sich selbst genehmigte, selbstherrliche Inanspruchnahme der „Zensur light“. Denn, diejenige Partei, die für sich in Anspruch nimmt, festlegen zu dürfen, wer mit wem reden darf, um in das eigene moralische  Wertesystem zu passen und anerkannt zu werden, hat sich bereits von der Demokratie entfernt – wenn sie überhaupt verinnerlicht worden ist.

Gerade das, was der Begriff „Streit“ in der deutschen Sprache bedeutet, ist von den Grünen in ihrer teils in der Energiepolitik festzustellenden, oberflächlichen, nicht unbedingt sachlich zielführenden Bewertungsweise, die teilweise auf dem Fehlen der naturwissenschaftlich-technischen Kompetenz beruht und mit etwas Ideologie geschmacklich verfeinert wird, wohl noch nicht erkannt worden.

„Streit“ ist ein Wort, das bereits vor dem 8. Jahrhundert in seiner Urform bestand und von seiner Herkunft unbekannt ist. In ihm ist der Sinn von „widerstreben“ und „widerspenstig“, aber auch „spreizen“ enthalten.

Wie bei der Elektrik mit zwei Polen – siehe vorletzten Absatz in Sachen Energiepolitik – bedarf es stets zweier gegengesetzt geladener Pole, um die so genannten „Spannuangpotenziale“ zur Wirkung zu bringen. Und in Analogie zur Physik, bzw. Elektrotechnik, darf man sagen, wenn es keine diskursive Bereitschaft gibt, dann fehlt dem politischen Wesen einer Partei in Teilen auch die erforderliche intellektuell-kulturbezogene geistige Freiheit,  politische Bereitschaft und vor allem Souverenität , auf die Streitpunkte einzugehen, den Kern herauszuarbeiten und erst dadurch überhaupt erst beitragen zu können, einen strittigen Punkt so herausarbeiten zu können, dass man aus dem sachlichen Inhalt und dem Diskurs einen Lösungsweg entwickeln kann, der einen – auch moralischen – Wertesystem überhaupt erst entsprechen kann.

Wer von vornherhein direkte oder indirekte Rede- und Besuchsverbote als politisch-propagandistisches Instrument einsetzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er als politischer Spalter gesehen wird und somit verhindert, dass auch unerfreuliche Themen „aufgearbeitet“ werden können.

Politische Stärke besteht sowohl in Bezug auf eine Partei, ihre Funktionärsschaft wie auch Mandatschaft im normalen Spektrum irgendwo zwischen SPD und CDU den Mut zu haben „in die Bütt zu steigen“ und ein Streußchen auszufechten. Erst das gibt für eine Seite die Möglichkeit, bei der anderen Seite eine tatsächliche Überzeugungsarbeit, die man besser, „Erkennungsarbeit“ nennen sollte zu leisten und so über Einsicht Dinge in das gesellschaftliche Lot bringen zu können, das jede Art von Extremismus und Diskriminierung ausschließt.

Ohne in die politische Bütt zu gehen, überläßt man nämlich genau denen das Feld, denen man es nicht überlassen will. Erst aus der unmittelbaren Erkenntnis eines Gespräches heraus, vermag man einem selbst widerstrebende Standpunkte in Überzeugung und Klarheit zu vertreten und wirkungsvoller durchzusetzen.

Zu sagen „man darf nicht!“, ist ein schlechtes Zeichen von politischem Stil!

Unabhängig davon, ob man SPD, FDP oder CDU-Wähler ist, man muß vor der Partei Die Linke im Bundestag den Hut ziehen! Denn, wenn man ihre parlamentarischen Eingaben/Anfragen liest und analysiert, so kommt man nicht umhin, in den meisten Fällen gerade auf Grund der stringenten, sachlogischen Herangehensweise den Hut ziehen zu müssen.

Ein Grund dafür liegt mutmaßlich darin, daß man dort weiß, wann man in einer Sache, einzig die Fakten sprechen lassen kann. Denn, dann erst ist es möglich, auf Basis der Faktenlage oder des möglichen Lösungsraumes, seine politischen Werte in eine Debatte, Diskussion und letztlich Entscheidungen zu überführen.

Wer das nicht bereit ist zu tun, der ist ein politisches Weichei, da die Bereitschaft, sich mit Dingen, die man selbst nicht vertreten mag, auszusetzen, nicht gegeben ist.

Gerade durch politisches Reflexhandeln – egal ob in Richtung konservativ oder sozialdemokratisch geschossen – stärkt man diejenigen, denen man eigentlich politisch in die Parade fahren will. Weit entfernt von politisch-strategisch-taktisch-diplomatischem Gespür, das bewegen zu können, was zu einem Zeitpunkt möglich ist…

Und, Ökologie und im Sinne der Menschenrechte zu handeln, das können auch andere, ohne dabei Grünen sein zu müssen!

Tja, jeder, der sich oder anderen politische Scheuklappen verordnet, vertut Chancen der klarerern Situationsanalyse aus der man dann seine Handlungsoptionen ableitet und letztlich die Handlungen selbst festlegt…

Von den Grünen hätte man nach einer Menschengeneration mehr politische Souverenität erwarten dürfen!

Unter der Überschrift „auf die Gegenpartei einzuwirken“, kann man einen Besuch auch stellen… Kann man, wenn man will und versäumt es, wenn man es nicht will!

Grüne zu Seehofers Ungarn-Reise: Extratour eines außenpolitischen
Einfaltspinsels

  München (ots) – Zu der für den 4. März geplanten Ungarn-Reise des
bayerischen CSU-Ministerpräsidenten Horst Seehofer erklärt der
Fraktionsvorsitzende der bayerischen Landtags-Grünen, Ludwig
Hartmann:

  „Es ist bedauerlich, dass sich Seehofers plötzlich aufkommender
außenpolitischer Aktionismus nur in destruktiven Beiträgen erschöpft.
Konstruktiv wären Besuche etwa in Österreich oder den Ländern entlang
der Balkanroute für Gespräche über die Flüchtlingsthematik, eine
Reise in die USA zur Pflege der bayerischen Außenhandelsbeziehungen
oder nach Griechenland zur Wiederherstellung des politischen
Vertrauens und weil dort vielleicht Europas Schlüssel zur Lösung
aktueller Probleme liegt. So aber fragt man sich: Was bezweckt
Seehofer mit seinen Extratouren? Ist er boshaft und will er Kanzlerin
Merkel piesacken oder ist er doch nur ein außenpolitischer
Einfaltspinsel, der sich allzu leicht zum Werkzeug umstrittener
Staatenlenker machen lässt? Beides ist eines bayerischen
Ministerpräsidenten unwürdig.“

OTS:              Bündnis 90/Die Grünen i.Bayr.Landtag
newsroom:         http://www.presseportal.de/nr/43015
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_43015.rss2

Pressekontakt:
Holger Laschka
Pressesprecher, Leiter Kommunikation
Bündnis 90/Die Grünen
im Bayerischen Landtag
Maximilianeum
81627 München
Tel. 089/4126-2734
Fax 089/4126-1762
Mobil 0175-2968635
holger.laschka@gruene-fraktion-bayern.de

Bitte mitmachen (*): „Stunde der Wintervögel“ – Naturschutzbund Deutschland (NABU)

Von Freitag bis Sonntag dieser Woche findet wieder die vom NABU organisierte

„Stunde der Wintervögel“

Der persönliche Einsatz: eine Stunde Zeit pro Tag, an dem man mitmachen kann oder mag

Die persönliche Aufgabe: während dieser Zeit die verschiedenen Vogelarten zählen, die einem gerade in das Gesichtsfeld fliegen oder sich dort befinden.

In Großbritannien ist dies bereits eine gesellschaftliche Institution mit langer Tradition, das Christmas Birdwatching, bei dem ganze Familien zu bird spottern werden und damit Daten generieren, die naturkundlich und wissenschaftliche einen tatsächlichen Nutzen erbringen.

Weitere Informationen:

Telefon, kostenlos: (0 800) 11 57 – 115

Internet:                   https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/

Interessant kann die Sache zum Beispiel auch für Gegenden in der Natur sein, die durch umfangreiche Baumaßnahmen der Energiewende „de-naturiert“ werden. Wenn beispielsweise zig Tonnen von Beton in den Boden gegossen werden, um in strittigem Gebiet wie dem Aachener Münsterwald Windkraftanlagen zu installieren.

Von politisch widersprüchlichem Handeln darf man sprechen,  wenn eine Regierung mit Grüner Würze zunächst die  Wälder für Windkraft als Tabu-Zone erklärt, dann aber eine Art von Relapsus begeht und die Euro-Noten auf der Netzhaut schön findet. Übrigens, der Relapsus wurde bei der Verfolgung von Mitgliedern bestimmter Orden, die massivst persönlich inquiriert worden sind, als größtes Vergehen verstanden, das entsprechend geahndet wurde. Den Tempel-Rittern erging es beispielsweise so. Nun ja, wenn Orden zu obscur tätig sind, brauchen sie sich über fehlendes Mißtrauen auch nicht zu wundern.

Die Grüne Politik in NRW ist eine Effizienz-, Ressourcen- und Wirtschafts- sowie Sozialpolitik, die ganz klar noch aus der Zeit der Vorderlader stammt. Denn, es fehlt ihr unbestreitbar die methodisch-systematische Handlungsmaxime Sämtliches in einem System zu sehen und zu verstehen.

Letzteres bedarf des Wissens um Zusammenhänge und Dinge und es wird durch Ideologie teils schnell ad absurdum geführt. Man denke nur an den Unfug der Bioenergie, bei der riesen Landflächen zum Verheizen denaturiert oder der Nahrungsmittelproduktion entzogen werden. Auf der anderen Seite jammern genau diese Protagonisten suboptimaler energetischer Lösungen den Raubbau an der Natur, wobei man zum Anfang gelangt und die Vögel-Zählung als ein Element der strukturellen Dokumentation des Lebensumfeldes und der Natur als solcher verstehen darf.

Die Neigung von Gruppierungen ist mitunter letztlich vor fatalen Irrungen und Wirrungen nicht gefeit, wenn über dem Handeln Partikulärinteressen stehen. Und wenn dies zum Beispiel der Umbau der Gesellschaft ist, bei der Verbote, Maßregelungen etc. als Werkzeug der Ideologie eingesetzt werden, dann ist der Zweck klar, dass auf das Verhalten „eingewirkt“ wird, bzw. man dies erreichen will.

Gerade im Bereich der Umwelt, Nachhaltigkeit, des technischen Fortschritts, der Stadtentwicklung und des Verkehrs wie auch des sozialen Gefüges der Gesellschaft, steht jede Art von Ideologie dem Bestreben, in den Bereich eines Optimums entgegen.

Wer bestimmte Dinge ausblendet, der ist und bleibt halt verblendet. Die Welt im Großen und die Welt im Kleinen – also vor seiner eigenen Haustür – muß man als vernetztes, schier undurchdringbares kybernetisches System verstehen, dass der Mensch längst nicht verstanden hat. Ideologie jedweder Art ist fehl am Platze. Worauf es ankommt, das ist, dass man wie bei der Mathematik möglichst alle Variablen in seine Gleichungen einbezieht. Und da hilft sehr oft schon, den Dreisatz zu nutzen.

Also Leute, VÖGEL zählen, VÖGEL melden!

(*) Manchmal meint es der statistische Zufall gut mit einem:

Denn, nachdem der Text veröffentlicht worden ist, flatterte – nicht ornithologisch! – der Hinweis auf einen Fachartikel aus dem Jahr 2012 der Ornithologie rein, der die Ausführungen oben bestätigt:

VOGELWELT 133: 149 – 158 (2012) 149
1. „Flaggschiffe“ des Naturschutzes –
eine Erfolgsgeschichte
Ja, es gibt auch positive Nachrichten vom Naturschutz
in Deutschland. Die Bestände von Fischadler Pandion
haliaetus und Seeadler Haliaeetus albicilla haben sich
dank intensiver Natur- und Artenschutzmaßnahmen
stark erholt und nehmen weiter zu. Der Wolf Canis
lupus ist in Ostdeutschland und neuerdings in Niedersachsen
wieder heimisch geworden und breitet sich
trotz Gegenwind aus der Jägerschaft weiter aus. Der
Kranich Grus grus ist – durch Schutz der Brutgebiete
und den für ihn günstigen Wandel der Kulturlandschaft
als Nahrungsraum – so häufig wie wahrscheinlich
nie zuvor und von der Roten Liste gestrichen.
Der wieder allerorts heimische (z. T. künstlich angesiedelte)
Biber Castor fiber wird in einigen Regionen
schon als Problem wahrgenommen, und selbst die
Bestände der seltenen Großtrappe Otis tarda in Bran-
Forum
Von der Energiewende zum Biodiversitäts-Desaster –
zur Lage des Vogelschutzes in Deutschland
Martin Flade
Flade