Der Redakteur Karl Stüber von der Aachener Zeitung gräbt Informationen über das neue Landesbestattungsgesetz mit Lenisitischem Gedankenansatz aus

Als ob der Tod nicht schon schlimm genug ist, greift mancherorten das leninistische Denken in Nordrhein-Westfälischen Amtsstuben um sich. Das Landesbestattungsrecht von NRW ist bei manchen Paragraphen einfach ein absolut elendes und pietätloses Geschreibsel, das wie eine Verhöhung der Hinterbliebenen wirkt und Misachtung des verstorbenen Menschen wirkt!

Man muß dem Journalisten der Aachener Zeitung, Karl Stüber, dafür danken, dass er in der Ausgabe vom heutigen Tag, a.d. V / II / XV  für den Bereich Alsdorf, Würselen, Herzogenrath das Thema ausgegraben hat.

Damit sich Hannelores NRW-Untertanen auf ihrem allerletzten Weg ökopolitisch korrekt in Ewigkeit verabschieden dürfen, heißt es für sie, sich ein Leichenhemd mit politischem Gütesiegel überziehen lassen zu müssen, das mit politischem Testat rückstandsfrei zerfällt. Damit opfert die fanatisch erscheinende rot-grün lackierte NRW-Landesregierung politisch linientreu das Kulturgut der Grabbeigaben, indem sie es als ökopolitisch nicht hinnehmbar im Landesrecht fixiert, wenn man sich in seiner Lieblingskleidung und mit Grabbeigaben von lieben Angehörigen vom hier und jetzt für immer verabschiedet.

Und damit nicht genug. Stübers Artikel zitiert einen Beamten, der sagt, dass man sich Stichproben seitens der Kommune vorbehielte. Getreu der Lenin-Maxime: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“.

Das hat etwas von fanatisch linientreuer Gefolgschaft mit Geschmacklosigkeit der allerübelsten Art!

Nämlich Menschen im Leid, im Elend, in der Trauer, selbst noch bei der Beerdigung, mit dem ökomoralischen Zeigefinger „ja“ die Erfüllung Grüner Parteimaximen bis ins Grab hinein sicherzustellen! Ökodoktrinärer, liberalfreier Dogmatismus bis zur allerletzten Konseuqenz!

Bei solcher Landespolitik, da kann man sich nur noch Seifenwasser in den Hals kippen und den Finger in den Hals nach schieben ob solch einem unerträglichen rot-grünen Staatsverständnis. Und, hoffen, dass man selbst nicht in NRW beerdigt werden wird! Aber vielleicht könnte der Umstand im Himmel und in der Ewigkeit den Status des unendlich lang politisch Verfolgten definieren? Rot-Grün bis in alle ideologische Ewigkeit mal anders.

So spitz muss man – vielleicht sogar karikierend – formulieren. Denn, wenn sich ein Vertreter des Staatswesens von amtswegen anmaßt, Menschen die in Trauer sind, die schlimmes Leid erfahren mit dem Leninistischen Grundprinzip des Mistrauens verfolgen zu dürfen, dann ist jeder Respekt dieser Landesregierung tot!

Wie stellen sich denn die von Düsseldorf möglicherweise entsandten Politiemissäre es vor, Stichproben vorzunehmen?

Von der Logik her, muß das in dem Zeitraum erfolgen, zwischen dem die letzte Einkleidung erfolgt und sich die Trauergemeinde für den Tag verabschiedet hat. Nur fragt man sich dann, ob der Staat tatsächlich auch nur in Erwägung ziehen könnte, dass auf einmal der Träger leninistischer, absolutistischer Grundideen bei der Trauergemeinde am Grab auftaucht und vor dem Abgleiten einen Helfer bittete zwecks „himmlischer Passkontrolle“ nochmal die Papiere prüfen zu können, sprich, das politisch korrekte Leichenkleid in Augenschein zu nehmen.

Die andere Alternative wäre, abzuwarten, bis die Trauergemeinde verschwunden ist, um sich dann – klandestin – nochmal amtlich in die allertiefsten Niederungen herabzulassen, um auf Geheiß Düsseldorfs vielleicht sogar noch einen Schnipsel zum Zwecke der Beweissicherung mit einer Musterschere abzuschneiden und die Akten abzuheften.

Alleine schon die Äußerung, dass man sich vorbehalte, Stichproben durchzuführen, ist einfach widerlich! Selbst wenn man in einem Beerdigungsinstitut aufgewachsen ist und der Gang des Lebens bis an sein Ende etwas vertrautes war und letztlich unweigerlich für einen selbst ist…

Als Bürger von NRW kommt man sich vor, als ob man aus Sicht des Düsseldorfer Zentralbüros ein Faß hochradioaktiven atomaren Restmülls ist, der tunlichst spurenfrei zu beseitigen ist.

Diese Landesregierung ist absolut degouttant und zeigt mit ihrem neuen, zynischen Gesetz, was sie von Trauer, Leid, Sterbekultur, Familie hält: wieder ein politischer Schiss aus Düsseldorf!

Nun ja, ganz unvermeidlilch ist, dass bei diesem unerträglichen Einmischen des Landes NRW natürlich auch die ein oder andere Münze für die Düsseldorfer Fährleute bleibt. Und selbst hier darf man  davon ausgehen, dass die Münze nicht, wie üblich, erst nach erfolgter Verbringung vom Diesseits in das Jenseits die Hand wechselt, sondern  bereits vorher, damit man sicher ist.

Eines ist sicher: die Landesregierung unter Hannelore Kraft, SPD, hat endgültig den Rubikon überschritten.

Man darf nun schauen, wie es weitergeht mit dem Hades.

Ich will nicht in diesem moralisch marode-vergammelten Land NRW beerdigt sein, das als Voraussetzung für die ewige Bürgerschaft das Tragen eines grün-rot-idelogischen Leichenhemdes unverhandelbar voraussetzt.

Wenigstens in meiner Ewigkeit möchte ich in Frieden liegen und meine Ruhe von diesen unerträglichen, besserwisserischen Ideologen haben und frei den letzten Weg beschreiten!

Da bliebe die Flucht in die Urne, oder sich der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.

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