Swiss Public Health zum Gesundheitszustand von Flüchtlingen

In der Schweiz hat man sich auf der Bundesebene über die zuständigen Bundesämter mit der Frage des gesunheitlichen Status´ von Flüchtlingen, die in der Schweiz leben, befaßt. Dies ist der Link auf das Programm, das von Alain Berset, zuständigem Minister eröffnet worden ist, somit die Bedeutung für das Land unterstreicht:

https://sph16.organizers-congress.org/frontend/index.php?folder_id=778

Hier ist das Bulletin in Bezug auf die Konferenz „Public Health“, das auf die Strukturen der gesundheitlichen Situation mit Blick auf das Gesundheitssystem der Schweiz bezug nimmt. Auf Grund der methodischen Vergleichbarkeit, kann man diese Beurteilung mit gewissen statistischen Bandbreiten auch auf Deutschland übertragen und in Bezug auf die zuständigen Behörden und Maßnahmen vergleichen:

Menschen auf der Flucht Dr. med. Dratva, Julia:

https://sph16.organizers-congress.org/frontend/organizers/media/SPH16/Downloads/SAEZ-05058_d.pdf

Bulletin des Bundesamtes für Gesundheit der Schweiz zum Thema:

https://sph16.organizers-congress.org/frontend/organizers/media/SPH16/Downloads/BAG_42_16_MadF_d.pdf

International Journal of Public Health | Springer:

http://www.springer.com/public+health/journal/38

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Sachsen-Anhalt – Aktive und zugewandte Integrationshilfe durch Bürger

http://www.nzz.ch/international/europa/intergration-von-fluechtlingen-in-deutschland-verordnete-landliebe-ld.88813

Schlepper in Ungarn aktiv – Anzahl der Flüchtlinge steigt an Österreichischer Grenze

Die in Wien erscheinende Tageszeitung Kurier berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass die Anzahl der Flüchtlinge an der österreichisch-ungarischen Grenze durch verstärkte Schleppertätigkeit wieder ansteigt.

Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis die Thematik bei der EU für rote Köpfe sorgen wird:

http://kurier.at/politik/ausland/fluechtlinge-uno-situation-an-ungarns-grenze-wird-schrecklicher/203.308.944

„Profitieren von der Entscheidung Österreichs“ SEEHOFER, Kurier

http://kurier.at/politik/ausland/seehofer-zu-asylwerbern-profitieren-von-der-entscheidung-oesterreichs/198.900.688

ÖSTERREICH: politisches Gewitter und seine ersten Blitze über Wien | internationale deutschpsrachige Presse

Die politische Dynamik in der EU auf den nationalen Ebenen fängt jetzt erst an auf Touren zu kommen. Hoffen zu wollen, dass die ganze Unbill wie eine Schlechtwetterfront an einem vorbeizieht, ist Illusion.Zwar gut gepegelt, nicht gut geregelt...

Zwar gut gepegelt, nicht gut geregelt…

Ebenso, dass sich die bilateralen sowie multilateralen Verhandlungen alleine schon in der EU auf einen Weg bringen lassen, wieder zusammenfinden zu können, und über das, was Martin SCHULZ [s.u.!] fordert, sachlich-neutral verhandeln zu können. So, dass man zeitnah zu einer paneuropäischen Vereinbarung kommt. Illusion!

Was man direkt aus Polen erfährt, ist nicht gut und läßt erahnen, dass das Land in seiner politischen Zerrissenheit weiter zerrissen werden wird. Denn nur Teile dessen, was dort im Rahmen des Umbruchs empfunden, wahrgenommen und artikuliert werden kann, kommt hier an.

Staatspolitisch muß man davon Ausgehen, dass ein Staat wie Polen, von dem der Zerfall des Ostblocks ausging, in derzeit einfach nur mit sich selbst befaßt sein wird und gar nicht ein Ohr dafür haben kann, was in Sachen Flüchtlingskrise westlich davon, in Berlin abgeht.

Denn die Sorge ist in Polen nicht die, dass sich die Dinge regeln werden, sondern, dass es tatsächlich staatsbürgerlich-demokratisch verstanden, „ans Eingemachte geht“. Also das zu verteidigen oder mittlerweile in Teilen bereits zurückzugewinnen gilt, was dereinst die Solidarnosz auf den Weg brachte.

Menschen haben in Polen tatsächlich ein Angstempfinden durch die politische Kaltluftzone, die gerade im Seijm mächtig angeleiert wird. Demokraten sehen eine deutliche Beschneidung demokratischer Rechte als ein Warnsignal eines massiver werdenden Zentralismus´.

Reden Sie mit Ihren polnischen Freunden, Bekannten und Verwandten und Sie werden verstehen, dass die Energie für politisches Staatsbürgerengagement gerade massiv durch die Innenpolitik absorbiert wird. So, dass man besser in Brüssel und Berlin darauf achten sollte, wie man in Bezug auf Polen im Umbruch diesbezüglich reagiert. Mutmaßlich dürfte die Priorisierung der Diskussion von Flüchtlingsthemen heruntergestuft worden sein, weil es logischerweise zuerst um Polen geht. Und dann erst das Ausland.

Und in Anbetracht der Situation, dass sich Menschen von den anderen Gestaden des Mittelmeers auf den Weg nach Europa begeben, dürften in manchen EU-Staaten die Nerven in den kommenden Wochen noch stärker, als bis dato blank liegen haben.

Griechenland vor der nächsten innenpolitischen Krise, die Folgen des Euro und der fiskalpolitischen Zwänge verdauen zu müssen. Ohne Drachme fehlt Hellas nun einmal das Instrument der Abwertung gegenüber Deutscher Mark oder dem Österreichischen Schilling, so dass man wie in einem hydraulischen System ohne das Ventil des Wechselkurses unter stetig steigendem Druck steht.

Brüssel sollte tunlichst davon ausgehen, dass nicht nur die Stimmung großer Teile der Bevölkerung kippen wird, sondern möglicherweise auch die Regierung TSIPRAS. Wenn schon ein wirklich linker Linker trotz seines „politischen Herzens“ im Grunde gegen die Sparmaßnahmen regieren muß, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Neuwahlen anstehen.

In Spanien steht der nächste Urnengang Ende Juni vor der Tür. Mal sehen, wie sich die Regierung bilden kann.

In Österreich scheppert´s grade „aber arg“, so dass man in dem nun unvermeidbaren Interregnum nach dem Rücktritt FEYMANSS auch den Kopf mehr auf die Innen-, denn Außenpolitik gerichtet hat.

England vor der Frage „Top oder Flopp“ – ebenfalls Ende Juni, am 23. – die Menschen dort, werden ihre politische Energie auch auf die Mühlen der Abstimmung „In“ oder „Out“ richten und das, was im Ausland geschieht, niedriger priorisieren.

Und wenn man sich dann in eines der jeweiligen Länder für einen Moment zu versetzen versucht, wird sofort deutlich, dass ohne die jeweilige nationale Sichtweise auf das eigene politische System und die eigenen politischen Präferenzen, die Zerrissenheit der EU eine politische Bedrohlichkeit erreicht hat, deren Schlußfolgerung möglicherweise so gelesen wird, dass sich die Menschen denken und es vielleicht auch sagen:

„Wenn die EU bereits vor den Wahlen / Neuarrangements in meinem Land die ganze Flüchtlingsthematik schon nicht in den Griff bekommen hat, weil man alles zentralistisch sieht und oktroyiert, dann kann es natürlich nicht mehr besser werden, sondern nur noch schlechter! Also Türen zu, und im eigenen Hause ausharren, bis der Sturm vorbeizieht.“

Nur, er dürfte nicht abebben, sondern auch noch an anderen Stelle regelrechte „Twister“ bewirken. So, wie heute in Slowenien, wo eine Frau von einem Mitglied der staatlichen Organe beim Grenzübertritt in den Rücken geschossen worden sein soll.

Wie bereits berichtet, die Spannungen zwischen Tirol und Süd-Tirol, also Österreich und Italien, die beide deutliche unterschiedliche Positionen vertreten und auch kulturell verschieden geprägt sind.

Nun, daß jetzt der Österreichische Bundeskanzler FEYMANN, SPÖ, ist von all seinen Ämtern zurückgetreten ist, ist klar, dass auch hier keinerlei Gespräche auf der Fachebene derart geführt werden dürften, dass Entscheide getroffen werden:

http://kurier.at/politik/inland/bundespraesidentenwahl

Denn, wenn bald ein neuer Hausherr kommt, so wird er selbstverständlich in seiner Zuständigkeit seine Akzente setzen. Für seine Beamtenschaft wäre es geradezu töricht, sich durch administrative Akte zu positionieren und sich somit den möglichen neuen Chef zum Gegner zu machen, weil er andere Leitlinien und Leitplanken sezten will. Also herrscht nicht nur bis zur Ernennung des nächsten Österreichischen Bundeskanzler so etwas wie eine „staatspolitischer Stillstand der Rechtspflege“, sondern so lange, bis das Kabinett unter neuer Ägide sortiert ist und wieder in den „operativen Modus“ eingestiegen ist. Also, politisches Tagesgeschäft. Und dass man in Bezug auf die Flüchtlingspolitik von einem Moment auf den anderen eine Kehrtwende vollzieht, nur, weil Martin SCHULZ eine ander Auffassung sieht und geradlinig vertritt, wird das den neuen Kabinetts-Chef wohl kaum davon abhalten, sich zunächst um seine staatspolitische Aufgabe zu kümmern und eine nationale Regierung sicherzustellen. Denn ansonsten säße er auf dem Schleudersitz. Deutschland und Italien werden sich in einer zeitlich ausschlaggebenden Phase also die Zähne ausbeißen.

Mit der anwachsenden Heterogenität in den Kern-EU-Staaten braut sich ein Unwetter zusammen, dessen genaue Wetterprognose unmöglich ist, damit auch, nicht abschätzen zu können, wo denn der Hagelschlag die nächsten Felder verwüsten wird.

Das, was man als „worst case“ vor Kurzem ansah, hat bereits den Fuß in die Tür gestellt. Und wenn man von außen „politisch belagert“ wird, dann verbittet man sich zunächst Kommentare und gut gemeinte Empfehlungen von freundschaftlichen Nachbarstaaten, weil jeder  Staat in einem Rechtsgerüst seine Souveränität hat. Damit werden die politischen Landesgrenzen verteidigt. Und je intensiver sich Nachbarn gemüßigt sehen, ihren Maßstab auf das andere Land zu übertragen, umsomehr wird dann rumgezickt.

Man kann es mit einem Grillabend in einer spießigen Neubau-Einfamilienhaussiedlung vergleichen, in der ein von sich selbst berufener Grillmeister nach ein paar gekippten Bieren den anderen den Tarif erklärt. Wie selbstverständlich führt solch ein Düppieren zu Emotionen – staatlich durchaus nationale Gefühle – und wenn man Pech hat, müssen die Frauen und Kinder dann noch erleben, wie die „antetütelten“ Herren der Schöpfung in ein Raufhändel geaten und ihre Schmerzgrenzen so übertreten, dass sie für den dandern blind sind. Wenn´s ganz schlimm läuft, fliegen die Flaschen und die Polizei muß die Kampfhähne in die Ausnüchterungszelle verbringen.

Nur, so etwas, um sich in die Klausur zu begeben, das gibt es nicht. Auch alleine schon deswegen, weil die Wählerschaft im eigenen Nacken steht. Wenn man also die nationale Identität und Stimmungslage ignoriert oder gar moralisierend kritisiert, dann ist klar, dass das zur Widerborstigkeit führt. Und so, wie in einer der Neubausiedlungen dafür sorgt, dass dann gleichzeitig bei Ehepartnern und Kindern die Demarkationslinien übernommen werden. Es lebe die Solidarität der kleinsten sozialen Einheit, könnte man frotzeln…

Die EU ist mit Brüssel nun einmal nicht der neo-sovietische Apparatschik-Zentralstaat, nach dessen Pfeife die „EU-Bruderländer“ zu tanzen haben.

Denn – um es auf das Tanzen zu beziehen – es gibt sicherlich noch keine EU-Tanzkultur, damit „den“ EU-Volkstanz – aber dafür über Generationen hinweg gelebte und gepflegte regionale, vielleicht national-kulturelle Tanztradition, die zusammenführt…

Interessant ist hier in dem Zusammenhang auch der Artikel in Bezug auf SCHULZ, Martin, der von Respektlosigkeit spricht und sich hier zu Wort meldet.

http://kurier.at/politik/ausland/eu-parlamentspraesident-martin-schulz-attackiert-fpoe-chef-heinz-christian-strache-respektlos/197.370.738

Warum wählen Sie HOFER oder van der BELLEN

http://kurier.at/politik/inland/bundespraesident-dieses-land-benoetigt-genauso-einen-mann/197.232.216

Der STANDARD.AT:

http://derstandard.at/2000036563919/Faymanns-Rueckzug-ist-konsequent

SCHULZ, Martin:

http://derstandard.at/2000036471709/EU-Parlamentspraesident-Schulz-Strache-Mensch-ohne-jeglichen-Respekt

Die NZZ zum Thema:

http://www.nzz.ch/international/europa/mit-sofortiger-wirkung-oesterreichs-bundeskanzler-faymann-tritt-zurueck-ld.18784

Tagesanzeiger, Schweiz: Es braucht einen Strahlemann nach der trägen Zeit FEYMANNS:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/es-braucht-einen-strahlemann-nach-der-traegen-faymannzeit/story/30966140

GRIECHENLAND-Zeitung (deutschsprachig) zu Griechenland:

https://www.griechenland.net/

Drogenbanden:

https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/20077-griechische-polizei-geht-gegen-drogenbanden-vor

 

 

 

 

 

 

ÖSTERREICH: sozialdemokratischer Wetterbericht in Bezug auf Flüchtlingskrise

Kurier.at

SPÖ

http://kurier.at/politik/inland/hans-niessl-macht-werbung-fuer-eine-rot-blaue-zusammenarbeit/196.917.274

Standard.at

zum Haupt-Themenkomplex

http://derstandard.at/2000036329730/FluechtlingeSolidaritaet-per-Finanzstrafe-das-wird-nicht-funktionieren

 

Osteurpäer weisen EU-Pläne i.S. Flüchtlingskrise zurück. Es sei Erpressung

http://www.nzz.ch/international/aktuelle-themen/fluechtlingskrise-osteuropaeer-weisen-asyl-reformplaene-der-eu-kommission-zurueck-ld.18071