Sirenen der Einsatzfahrzeuge am Adalbertsteinweg für viele Menschen unerträglich!

Es vergeht kaum eine Nacht, in der nicht irgendein Einsatzfahrzeug Menschen aus dem Schlaf reißt. Mit vollem Karacho geht es den Adalbersteinweg hinab in Richtung Stadt.

Die Beschwerden immer mehr!

Anstatt, wie es die Einsatzvorschriften vorsehen, die Signalhörner bei Beginn einer Einsatzfahrt einzuschalten und bis zum Einsatzort ohne Unterbrechung zu betreiben, werden sie in der täglichen Praxis mal aus- und dann wieder mal angeschaltet.

Somit passiert es, dass die Menschen, die sich in dem unmittelbaren „Einschaltbereich“ befinden, plötzlich und mit höchster Schallpegelleistung aus dem Schlaf katapultiert werden.

Mittlerweile ist es aber bereits selbst in den allerhintersten Ecken der Bürger angekommen, dass die Nachtruhe für die Gesundheit wichtig ist und, dass gehäufte Lärmeinwirkung neben Schlaflosigkeit auch beispielsweise das Risiko von Herzinfarkten fördert.

Vergleicht man die akustische  Signatur der Poliezeiwagen mit der der Feuerwehrfahrzeuge einschließlich Notarztwagen und Rettungswagen, so muß man feststellen, dass die Polizeiautos genauso gut und schnell wahrzunehmen sind, als die Feuerwehrfahrzeuge, die aus nachvollziehbaren Gründen sehr gerne auch nochmal eine „Extradosis“ zuschalten, wenn sie die ungeschützten Sirenen plötzlich an einem Fußgängerüberweg anschalten.

Nur, was bedauerlicherweise verkannt wird: es ist unerheblich, ob das Gehör durch ein allgemeines oder durch ein Rettungsschallereignis geschädigt wird.

Dadurch, dass mal an- und mal ausgeschaltet wird, wird sicher ausgeschlossen, dass das Ohr – auch im Schlaf – frühzeitig wahrnimmt, dass da was anrollt und nicht, urplötzlich ein Schallereignis von wenige dB(A), die in der Nacht herrschen auf 115 dB(A) und nochmehr kommen.

Diese Art des Einsatzes kann, wenn man zu nahe an der plötzlichen Schallquelle lokalisiert ist, zu einem Hörsturz führen. Jeder weiß, dass man nie im Vorhinein zu sagen vermag, ob ein Hörsturz wieder ausheilt oder, ob man sein Leben lang einenTinnitus haben wird, der die Lebensqaulität einschränkt.

Die Bürger wünschen sich

eine gesunde Einsatzregelung der

akustischen Signalhörner!

Es sind bereits Prüfungen in dieser Richtung im Gange, über die die Bevölkerung selbstverständlich informiert werden!

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„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Tihange, Reaktor-Unfall || Jodtabletten: So sieht das Notfallschutzkonzept in der Schweiz aus

Dieser Artikel über die PROFESSIONELLE Verteilung von Jod-Tabletten haben wir bereits am 8. Juli 2015 veröffentlicht

Das Amtshandeln in Deutschland und den Bundesländern wie auch Kommunen, unterscheidet sich drastisch von dem Amtshandeln in der Schweiz. Dort ist der Bürger mündig und wird informiert.

Für den Fall, dass Tihange oder ein anderes Kernkraftwerk in der Umgebung hochgehen sollte, könnte sich ein frühzeitiger Blick in dieses amtliche Dossier auszahlen:

„Notfallschutzkonzept bei einem KKW-Unfall in der Schweiz“

Eidgen. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, VBS, 23. Juni 2015

Der Link zum Dossier:

https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=57954

in diesem Bezug ist es wichtig, sich auch das Dossier des Schweizer Bundes, was oben rechts auf der augerufenen Seite zum herunterladen bereitsteht, anzusehen und auch durchzulesen. Eigentlich reicht das vollkommen aus, um den Oberbürgermeister, die zuständigen Dezernate und Ämter sowie ander Behörden und mit dem Amtsgeschäft befaßt Stellen zu versorgen.

Das Rad wird, wie es jetzt geplant zu sein scheint, so etwas wie eine vier-, maximal sechseckige Platte, mit der man ins Rollen zu kommen versucht, aussehen…

Jeder weiß – in Krisensituationen zählt jede Sekunde und, alles was bereits vorbereitet ist, setzt Kräfte frei für anstehende Dinge.

Die Schnapsidee mit dem Klinikum, aber auch die Altersdiskriminierung in Form der Altersbegrenzung bei der Ausgabe der Jodtabletten, gehört zwingend auch juristisch auf den Prüfstand!

Die Stadt Aachen muß ihren Weg in Anbetracht der Schweizer Planung auf jeden Fall erklären und mutmaßlich, dürfte sie ihn überarbeiten müssen, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, „suboptimal“ zu handeln.

Quiz-Frage: wäre eine Tihange-Katastrophe in Aachen zu bewältigen, denkt man an das Aachener Straßenwesen?

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