Sozialdumping in der EU und die Folgen

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2016/11/03/eu-gelebtes-legalisiertes-sozialdumping-im-transportsektor-endlich-wacht-man-auf/

Wie das Klineln im Ohr, hört man den Luxemburger Tonfall eines älteren Mannes, der immer wieder alles in Europ schönredet. Aber, Europa wirkt immer mehr wie ein landwirtschftlicher Zuchtbetrieb, bei dem der Landwirtschaftsmeister Kühe, Schweinz und Ziegen in eine Gatter gepfercht hat und sich wundert, dass nicht einmal Esel herauskommen:

http://www.eurotransport.de/auf-achse-jans-blog-6643056.html

So in etwa kann man Anspruch und Wirklichkeit sowie die politische Propaganda Brüssels skizzieren. Die Leute merken es quer durch Europa, wollen zusammen und gemeinsam als Europäer leben und vorankommen. Nur, das Problem ist eben, daß die Lebensrealitäten anders gezeichnet sind, als die weichgespülten, überflüssigen Politplätschereien des „kleinen Brüssler Clubs alter Herren“, wie es einmal ein Brüssler meinte, der die Innenansicht erlebt hat…

Und wie bei jeder richtiger Zwangsehe, bleibt die Hochzeitsurkunde das einzig Verbindende in der gemeinsam zu bewohnenden Wohnung, geht man sich dann erfolgreich aus dem Wege.

 

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Die EU-Lebenslüge – auf Dauer geht das nicht gut

Die Gestaltung der EU führt zu deren Zerstörung:

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/europas-institutionen-die-lebensluege-der-eu-ld.109388

 

Dunkle Wolken über Hellas´ Festland – Bericht aus Pilion

Auf dem Griechischen Festland ist wirtschaftlich uns sozialpolitisch das Zähneklappern angesagt. Ein Mitglied kam soeben aus seinem zigsten Griechenlandurlaub vom Festland zurück, wo er seit weit über 25 Jahren private Freundschaft pflegt.

Auf den Punkt gebracht, sieht er eine absolute Perspektivlosigkeit auf dem Griechischen Festland. Das ist in einer in Bezug auf den Tourismus deutlich desolateren Lage, als auf den verschiedene Inseln Griechenlands.

Rettet Europa durch Vernunft und das Anerkennen von Unterschieden! Denn Europa ist viel zu schade, um Dogmen zum Opfer zu fallen!

Rettet Europa durch Vernunft und das Anerkennen von Unterschieden!
Denn Europa ist viel zu schade, um Dogmen zum Opfer zu fallen!

So war – bisher noch nicht dagewesen – über das Griechische Pfingsten der Bettenwechsel, der gleichzeitig die Hochsaison einleutet, dadurch geprägt, dass es sehr leer in den Pensionen und Hotel wurde. Die oft serbischen Urlauber, die über den Landweg vergleichbar wie von Aachen nach Tirol in den Urlaub nach Griechenland fahren, hielten diesesmal, so seine Feststellung, die Rote Laterne in der Hand.

Nicht wie üblich, folgten die Touristen aus den Länderen mit höherem Einkommen, sondern vilerorten kaum noch welche.

„Und, was ich absolut besorgniserregend ansehe, das ist, dass sich die jungen Menschen Griechenlands mittlerweile oft nicht einmal mehr eine kurze Sommerfrische leisten können“, so H.P.

Für ihn sind das Zeichen einer Krise, die längst nicht beendet ist, sondern, die möglicherweise noch „eine weitere zersetzende Wirkung zeigt, weil die unermessliche, traurig stimmende Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen, die die Zukunft ihres Landes sind, ihr Land immer häufiger verlassen. Dies, in der Hoffnung, fernab von Heimat und Familie eine Chance zu erarbeiten, sich eine Existenz aufbauen zu können.“

Sein bitteres Resumée als Anfang-70-Jähriger ist, „dass die Zukunft Griechenlands bereits auf dem Rückzug ist und es sich leider keinerlei strukturelle Perspektiven auf dem Festland abzeichnen, die begründet Hoffnung geben könnten, dort einer ausharrenden, geduldigen Jugend realistische Möglichkeiten bieten zu können.“

Dies deckt sich wesentlich mit der Feststellung eines Mitglieds – Hellene seines Zeichens – der bereits im vergangenen Jahr nüchtern für Griechenland bilanzierte, dass man viele Strände, blaues Meer, Sonne und gutes Essen habe, „aber ansonsten fehlt es an anderen Perspektiven der griechischen Volkswirtschaft, die wesentlich vom Tourismus abhängig ist.“

Wenn nun durch die strukturelle Schwäche in diversenen Gebieten des Hellenischen Festlands auch noch die Perspektiven in Sachen Urlaub wegbrechen, „dann ist klar, dass auch noch der letzte Rest wirtschaftlicher Kraft ausbluten wird“, H.P.

Die Möglichkeit, die man früher gehabt hat, die Drachme nötigenfalls abzuwerten und so für einen fiskalpolitischen Druckausgleich sorgen zu können, ist von Brüssel und der EZB ins Nichts geschickt worden.

So gesehen, ist die in der zuvor veröffentichten OTS-Mitteilung verlautbare wirtschaftspolitische Meinung von Professor Werner SINN, den Maastricht-Vertrag im Sinne einer Änderungskündigung durch Deutschland auch ein Weg, Staaten wie Griechenland ein Druckablassventil an die Hand geben zu können.

Denn: wenn ein Vertragswerk nicht hinreichend die Heterogenität der Staaten mit ihren Volkswirtschaften im Stande ist, abzubilden, sprich, für zumindest einen halbwegs erträglichen status quo zu garantieren, dann ist klar, dass eigentlich sogar sämtliche paneuropäischen, transnationalen wie auch bilateralen Verträge nicht mehr das Papier wert sein können, auf dem sie gedruckt worden sind.

Eine „Vertragsstatik“, die nicht im Stande ist, nationale, regionale und wirtschaftssektorielle Entwicklungen stabil zu halten, sondern die Volkswirtschaften jeweils für sich schwächen, sind somit absolut inkonsistent, da schädlich.

Es ist wie ein Kreislaufsystem, das auf einmal an Gefässverengungen leidet, die Pumpe unnötigerweise gegen Widerstände arbeiten läßt, die dann zum Infarkt führen.

Und das Cholesterin des Wirtschaftssystem ist der EURO, eine geradezu synthetische Währung, die durch den BREXIT und weitere Umbrüche sicherlich noch einige harten Wellenritte mitmachen wird.

Und so darf man gespannt sein, wie lange dieses Brüssler Apoditkum JUNCKERs noch verteidigt werden kann:

http://www.nzz.ch/nach-brexit-juncker-schliesst-fuer-eu-reform-vertragsaenderungen-aus-ld.92718

Mit dem Volksentscheid am 2. Oktober 2016 seitens Ungarns in Bezug der Flüchtlingspolitik, dürften zudem weitere Kräfte politisch absorbiert werden.

Es wirkt wie ein chinesischer Tellertänzer im Rausch, der sich zu viele Stangen auf seinen Körper gestellt hat und nun nicht umherkommt, sich eingestehen zu müssen, sich doch zu viel zugetraut zu haben…

Änderungskündigung des Maastrichter-Vertrags | Prof. Dr. SINN, vorm. IFO-Institut

Ex-ifo-Chef Hans-Werner Sinn plädiert für deutsche Änderungskündigung
des Maastrichter Vertrages

Bonn (ots) – Der frühere Chef des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn,
hat angesichts des Brexit deutlich gemacht, dass es seiner Meinung
nach im deutschen Interesse sei, den Maastrichter Vertrag zu
verändern, weil ansonsten die mediterranen Länder Frankreich, Italien
und Spanien zu viel Macht erhielten. „Wir müssen den Maastrichter
Vertrag im Sinne einer Veränderung kündigen, damit die
Entscheidungskriterien angepasst werden“, erklärte der Star-Ökonom in
der Sendung Unter den Linden im Fernsehsender phoenix (Montag, 04.
Juli, 22:15 Uhr) und fügte als Erklärung hinzu, dass mit dem Austritt
Großbritanniens die bislang geltende Sperrminorität der
freihandelsorientierten Länder dahin sei. „Das ist nicht mehr das
Europa, mit dem Deutschland groß geworden ist, das können wir nicht
akzeptieren“, so Sinn weiter.

In vielen Bereichen müssten die Konstruktionsprinzipien der EU
überprüft und nachjustiert werden. Fakt sei, dass es eine
Armutszuwanderung in Europa in die Staaten mit den ausgeprägtesten
Sozialsystemen gebe. „Man kann aber nicht die Freizügigkeit der
Menschen haben und gleichzeitig die Inklusion in die Sozialstaaten,
sodass die Menschen ihr Geld von dem Land erhalten, in das sie
einwandern, statt dass das Heimatland weiter zuständig ist. Das geht
in die Hose.“

Mit dem Brexit gebe es eine verstärkte Entwicklung zu einer
größeren Vergemeinschaftung von Schulden. „Wenn wir diesen Trend
durch die EZB, die tun und lassen kann, was sie will, so
voranschreiten lassen, wird Europa im Streit sein Ziel der
Vereinigung nicht erreichen“, war Sinn überzeugt. Gerade die
französischen Wünsche nach Einlagensicherung seien unerfüllbar. „Wenn
wir auf diese Wünsche eingehen, wenn Deutschland ein Anhängsel des
mediterranen Raums mit all seinen Problemen wird, dann sind wir
verloren“, mahnte der Wirtschaftswissenschaftler.

Angesichts aller negativen Folgen bei einem Austritt
Großbritanniens sei es kontraproduktiv, die Briten jetzt zur Eile zu
bewegen. „Es liegt in deutschem Interesse, das Ganze auf die lange
Bank zu schieben“, meinte Sinn.

OTS:              PHOENIX
newsroom:         http://www.presseportal.de/nr/6511
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_6511.rss2

Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192

EU-Parlamentsrede von Nigel FARRAGE, UKIP – ein Muss für jeden demokratisch denkden und handelnden Menschen!

Zuzuhören, auch wenn es einem nicht schmeckt, was ein Redner sagt, zeugt von Respekt und Demokratieverständnis.

Wer das nicht vermag und bestrebt ist, die freie Rede zu unterbinden, kann kein Demokrat sein, weil die Freie Rede, die Disputation geehrdet wird.

Das hat der Ordnungsruf im EU-Parlament in eindrücklicherweise und dankenswerterweise gezeigt!

 

EU-Hymne / EU-Anthem – „Ouch!“ im Zeichen von BREXIT: F… E… U… S…

mas

Klicken, hören, staunen, raunen:

Und, die Alten Männer aus Brüssel sollten sich im Sinne eines freudvollen, gemeinschaftlichen Europas diesen „Tube“ anhören, um verandwortungsvoll alles Erdenkliche zu tun, damit die Unklarheit, ja, die staatspolitische Agonie des weiteren Verlaufs möglichst bald zu einem konstruktiven Ende kommt.

Und, „konstruktiv“ heißt für kluge, weise Verhandler mit Blick und vor allem Verständnis das Grosse und das Ganze fähig und bereit zu sein, die Hand zu reichen. Und die Hand zu reichen bedeutet, nicht gleich „Njet!“ zu sagen, sondern IMMER eine Tür offen zu lassen. Tür offen zu lassen bedeutet eben auch, staatsmännisch den #BREGRET nicht zu verteufeln, sondern in sich  zu gehen und sich zu fragen, wie man im Rahmen des „REVERSIERENS“, das auf mittlere Sicht für den Standort Europa bereits profitabel sein wird, wieder zusammenkommt.

Fällt den beiden Brüssler „Nicht-Königen“ JUNCKER und SCHULZ denn nicht auf, dass sie nicht einmal einen Zacken aus ihrer Krone verlören, würden sie staatsmännisch, weitsichtig vor das Volk „da unten“, diesseits und jenseits des Kanals hinausschreiten, um aus der verhandlungsmetodisch unsinnigen binären Position endlich auszusteigen und rheinländisch-pragmatisch sagen: „Loss, rin in de Bütt! Die Sache wird mit allen geklärt!“.

Selbst die Briten würden mutmasslich mit einem Lächeln einen leicht bis mittelschweren Schwertstreich der EU als Sanktion akzeptieren, würde dies das höchstinstanzliche Urteil des „Court Marshall of BRUSSELS“ für den BREXIT für den politischen Straftatasbestand „defection from the European Union“ bedeuten.

Sicher, mit etwas britischer Reue, aber Gesichtswahrung ist allen Staaten in Europa und entsprechend dem Ansehen Europas in Bezug auf den Umgang mit Krisen besser gedient, als eine Art von „standrechtlicher Erschiessung“ aus verletzten Gefühlen des Politbüros heraus, weil sie sich vielleicht sogar persönlich beleidigt fühlen. Politisch hat es selten etwas erbracht, „ein Exempel zu statuieren“. Denn, es fördert die Rage der anderen Seite…

Drum höret diese neu interpretierte Ode – unten aufzurufen – auf der anderen Seite von La Manche. Manch einer möge kurz an La Mancha und den armen Don denken, der es aber nicht schaffte…

Und so könnte dann die politische Garde, die den BREXIT gegen jede Vernunft und auf beiden Seiten des Kanals als

„BREXETEER“

bezeichnet werden.

WHY NOT? BREGET – BREXIT zurück: „Zeit für Reflexion und Demut“, NZZ.ch, und, Financial Times (das Blutgericht hat schon getagt…“

… Europäische Union die kalte Schulter. Diese muss sich nach dieser Demütigung neu erfinden. Der Kurs einer immer engeren Integration ist gescheitert. Peter RÁSONYI:

http://www.nzz.ch/international/brexit/brexit-und-europa-zeit-fuer-reflexion-und-demut-ld.91471

Hier der NZZ-Blog:

http://www.nzz.ch/international/brexit/abstimmung-brexit-live-ld.91250

Und: es lohnt sich, die Financial Times vom heutigen Tage zu lesen! Denn, das Blutgericht hat schon an den Börsen getagt!

Die gibt´s im Bahnhof! http://www.ft.com

http://www.ft.com/home/uk

 

Anmerkung: Das Schlimme ist, dass SCHULZ und JUNCKER es noch immer nicht begriffen haben, dass die vermeintliche Krisenbewirtschaftspolitik der EU aus der Sicht und dem Verständnis von Verhandlungsmethodik sogar noch mehr Öl in das Feuer gießt.

Denn, wer vor einer Verhandlung das „Entweder Oder“ stellt, der hat sowieso schon verloren und provoziert in erheblichem Maße durch die Zuspitzung auf eine bipolare Entscheidungssituation die unvermeidliche Verschärfung des Konfliks.

Durch die aus Brüssel bereits unmißverständlich zu hörenden Töne, daß Großbritannien keinerlei Pardon zu erwarten hat, ist klar, daß dieses Brüssler Verhalten auch in anderen Staaten wahrgenommen wird. Es ist wie ein Affront, der früher schon bei der Kriegsrethorik eingesetzt wurde und unweigerlich zu Elend geführt hat:

„Willst Du nicht mein Bruder sein, dann hau´ ich Dir den Schädel ein!“.

Dieselbe „Schwarz-Weiss“-Argumentation also in Brüssel. Man hat nichts gelernt, man wird nichts lernen. Man wird in Brüssel die EU weiter demolieren. Dies, weil man von einem falschen, zentralistischen Machtanspruch ausgeht und nichts anderes zu akzeptieren bereit ist:

„Die Musik spielt in Brüssel, Europa!“

Damit ignoriert man wesentliche kulturgeschichtliche Gesellschaftsformen, die über die Jahrhunderte, gar über Jahrtausend gewachsen sind:

  • Das Slawische
  • Das Romanische
  • Das Germanische
  • Das Baltische
  • Das Balkanische
  • Das Skandinavische
  • Das Westeuropäische
  • Das Südeuropäische

Geschichte ist wie ein Reisekoffer kollektiver Erfahrungen und mit dem Erbe der Erzählung in Familien, sozialen Gemeinschaften, dem, was Historiker – zumeist mit die gebildetsten Menschen einer Gesellschaft – das „Narrativ“ bezeichnen. Auch in den Zeiten digitaler Datenexplosion, haben gerade die Erzählungen in Familien über die Familien, das Leben in der Vergangenheit, die Erlebnisse, die Erfahrungen und dergleichen ihre Rolle und Funktion.

Sie nämlich prägen auch in nicht zu vernachlässigendem Masse – was Verwaltungen und die Politik ignoriert, weil es uneingeschränkte geistige Offenheit bedingt und die Fähigkeit, bereit zu sein über seine beschränkte Persönlichkeit hinwegreichend, das Große und das Ganze zu erahnen. Von „Verstehen“ sollte man nicht sprechen, weil es die Auseinandersetzung mit den Dingen zwingend bedingt. Und, den Willen zeigt, auch Abstriche in seiner Position aus der Erkenntnis heraus folgend bereit zu sein, einzugheen.

Das aber ist von Brüssel aus sogar noch weit weniger zu erwarten, als vor der Abstimmung.

Und so darf man aus Sicht von Verhandlungsmethodik sagen, daß, sobald das Postulat für eine Verhandlung seitens einer Partei ist, ausschließlilch

„ENTWEDER ODER“

zu vertreten, bereits die Kapitulation ist. Die Kapitulation davor, Realitäten anzuerkennen, sie in einer

ERGEBNISOFFENEN VERHANDLUNGSWEISE

zu einem von allen zu tragenden und tragbaren Ergebnis zu führen. Das, was dann beschlossen ist, ist nicht der unterirdisch weiter

gärende KOMPROMISS,

sondern eine

TRAGFÄHIGE VEREINBARUNG

mit

hoher Bestandswahrscheinlichkeit,

da durch

Akzeptanz

getragen. Das FATALE der bereits verlautbarten EU-Position ist somit in der logisch brutalen Analyse das, daß man mit derselben Rhetorik politische Lösungen erzwingen will, wie das bei kriegerischen Auseinandersetzungen zumeist ein wesentliches Eskalationsinstrument ist. Beim Militär ist davon auszugehen, dass Entscheidungen, deratige Kommunikationsordnungen festzulegen, sie zu kommunizieren strategisch-taktisch durchdacht sind.

Aber in Sachen Brüssel kann und darf man nicht davon ausgehen, dass diese so genannte

„Bipolare Verhandlungsführung“

zu einem konstruktiven Ziel führen kann und wird. Man somit bereits seitens der „EU-Generalität“ eine sprachlich implizit wahrzunehmende „Kriegserklärung“ gegenüber „Verrätern“ festgelegt und öffentlich gemacht hat.

À la Sir Winston CHURCHILL: „We do not surrender!“

Daran anschließend, durchaus die geschichtliche Rede von „Blood, Sweat and Tears“ im Ohr klingelnd.

Ipso facto: wenn eine Partei einer Verhandlung der anderen, der so genannten „Gegenpartei“ abspricht, mit ihren Positionen in die Verhandlungen einsteigen zu können (in Brüssel zu „dürfen“), dann ist klar, daß die ganze Sache aus der rationalen Ebene in die emotionale Ebene transponiert wird.

Dies auf individueller, sozialer und somit kollektiver Ebene.

Für die EU bedeutet dieses – Entschuldigung!!! – der anderen Seite in breitem Wienerisch zu bekunden: „Ach geh doch scheißen!“, mutwillig an der Eskalationsschraube zu drehen.

Dann aber ist es egal, ob dies vorsätzlich, überheblich oder realitätsverkennend ist, weil sich die in dem Verhandlungskomplex befindliche „passive“ Seite als „ausgeladen“ sieht, entsprechend nicht anders kann, als auch die Meldodie der Eskalation auf der Klaviatur zu spielen.

Und so spaltet man die EU. Und deswegen muß in der EU schleunigst disktiert werden, ob SCHULZ und JUNCKER überhaupt noch die Leute sein können, die ein Zusammenkommen in unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen zu erreichen vermögen.

Da man hier nach den Verlautbarungen nach der Veröffentlichung der Amtsergebnisse des Referendums keine Signale der Konsilianz vernehmen konnte, bleibt nur eines, um ausufernde separatistische und nationale Strömungen in sich kollabieren lassen zu können, dass JUNCKER und SCHULZ das Verhandlungsmandat zu entziehen ist. Sprich, beide zurückzutreten haben.

Dass ein geistig-kulturell offenes Verhandlungskollektiv der Parteien gebildet wird, um die Versatzstücke des Malaise herausarbeiten zu können und nicht noch dazu zu führen, dass Schottland und Nord-Irland den Fanfarenstoß zum Verlassen der Union geben müssen; mit den fatalen Folgen in anderen Regionen.

Vielleicht probieren es die Verwaltokraten Brüssels, den Gedanken einer Art „europapolitischer Sonderwirtschaftszone“, um zu deeskalieren, zu klären und nicht zu polarisieren, was unweigerlich zum  Showdown und Shoot out führt, bei dem einer im Sand liegenbleibt.

Europa ist in seiner Vielfalt so schön, dass es schade wäre, dass ein kleines Gremium von Apparatschicks als Folge ihre fehlenden Kompromissfähigkeit der anderen Seite einfach – Entschuldigung – bei der Begrüßung im Hause „Sofort in den Koffer scheißt und klar signalisiert, dass die Gegenseite einem den Buckel runterrutschen könne“, wie es Handwerker praktisch und frei sagte.

Eitelkeiten haben nicht zu zählen.

Wenn man sich vergalloppiert hat, dann soll man im Schritt rückwärts gehen, um nicht selbst noch an einem Baumstamm zu enden.

Pro Europa!

Contra Verwaltokratur!

Contra bipolaren Verhandelns!

Contra Amtsträgern ohne Weitsicht und sozialem Sensorium!

Die Sovietunion ist daran gescheitert, die kulturelle Vielfalt einem standardisierten Gesellschaftsmodell unterzuordnen!

Will Brüssel 2017 das Moskau von 1989 werden?

Anscheinend ja, gerieren sich doch so manche wie Vorsitzende des Politbüros oder des Staatsrates…