Wiedervorlage| 14. März 2014 | Verkaufsverbot eines Elektro-Automobils in New Jersey, Texas und Arizona.

Der Verkauf von Elektromobiles eines US-Herstellers ist bereits in Arizona, New Jersey und Texas verboten worden. Der Grund ist das Vertriebskonzept, das Händler vor Ort in hoher Masse überflüssig macht.

Damit ist hier auch eine mittelbare Verbindung zum Thema „Paketzustellung in NRW-Städten“ vorhanden. In den betreffenden Bundesstaaten der USA haben die Politiker gehandelt.

Warum hat die Rot-Grüne Landesregierung in Sachen Verlotterung der Innenstädte nicht den Mut, mal die Dinge beim Namen zu nennen und entsprechend zu handeln?

Der Wahlspruch der Politik lautet doch meist: „Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass!“

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Wiedervorlage | 8. Januar 2015 | Elektromobilität – Eine Betrachtung von Prof. Dr.-Ing. Helmut ALT

Prof. Dr.-Ing. Helmut ALT, FH Aachen zur Elektromobilität:

E – Mobilität und Energiewende, zwei Seiten einer Falschgeld-Medaille

Der aktuelle und sehr praxisnahe ADAC-Bericht auf Seite 18 des Augustheftes bietet eine gute Gelegenheit, das Dilemma der fehlenden Speicher für eine erfolgreiche
E – Automobilität
, ebenso wie für eine erfolgreiche Energiewende objektiv zu betrachten und zu erörtern. Die Thematik wird für alle, die um wirkliche und kostenmäßig realisierbare Fortschritte auf dem Energiesektor bemüht sind, von Interesse sein:
Entgegen vieler medialer Bekundungen, hat sich auf diesem E-Mobilitätsgebiet, abgesehen von hervorragenden Entwicklungen in der E-Traktion, bis zum Hybrid AUTO z.B. dem BMW i8, in der Stromspeichertechnik zur Bereitstellung ausreichender elektrischer Traktionsenergie, bis auf durchaus erfreuliche Verbesserungen der Speicherfähigkeit und Lebensdauer im zweistelligen Prozentbereich und moderate Kostensenkungen in Relation zur Energiespeicherfähigkeit, den Kosten und der „Aufladezeit“ eines üblichen Benzintanks, nichts Wesentliches getan.

In Demut vor den physikalischen Gesetzmäßigkeiten ist es offenbar sehr schwer zu bekennen, dass die Ursache des Problems einfach verdrängt wird: Tatsache ist nämlich, dass wir nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft kein physikalisches Prinzip zur Stromspeicherung größerer Energiemengen zu bezahlbaren Kosten, jenseits zu der untauglichen elektrischen oder magnetischen Feldenergie sowie der chemischen Energie, die allesamt im eV-Niveau (nicht MeV) agieren, kennen. Vergleichbar mit dem Energieinhalt eines 70 l Tanks mit rd. 650 kWh Energieinhalt, der fast nichts kostet, in

2 Minuten geladen ist und länger hält als das Fahrzeug, zu einer Lithium-Ionenbatterie mit 20 kWh Speichervermögen (500 $/kWh bis 700 $/kWh), die 10.000 € kostet, 6 h zur Aufladung benötigt und nach 7 Jahren ersetzt werden muss.

Dieser Vergleich verkennt nicht die um den Faktor drei höhere Effizienz des Elektromotors gegenüber dem Verbrennungsmotor, sowie dessen höhere wartungsfreie Betriebszeit, da die Verlustwärme zumindest im Winter ohne weiteren Primärenergieeinsatz genutzt wird.         Beim Übergang der Stromerzeugung von der Primärenergie Kohle zur Energiegewinnung mit 8,14 kWh je kg C hin zur Kernenergie mit 20 Millionen kWh je kg U235, beide findet man in Natur-Lagerstätten unserer Erde, war eine ganz andere Welt aufgemacht, nicht nur prozentuale Verbesserungen realisiert.

Solange Vergleichbares nicht in der Energie-Speichertechnik gelingt, hat das E-Auto ohne massive staatliche Förderung nur Nischenchancen, ebenso wie sie die Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenanlagen ohne staatliche Förderung auch nur hätte.
Wenn man den 80 kW Elektromotor mit Nennleistung, d.h. etwa bei 130 km/h und leichter Steigung belastet, ist die Batterie in 15 Minuten leer gefahren, man hat dann 32,5 km zurück gelegt und eine E-Tankstelle ist außer jeder Sichtweite.
Wenn man nur 60 km/h schnell fährt und dann auf ebener Strecke mit 10 kW auskommt, könnte man das Spiel 2 Stunden lang betreiben und hat sich dann 120 km weit fortbewegt. Wenn man dann wieder zu Haus angelangt ist, kann man über Nacht aufladen und die Welt ist in Ordnung für den Einsatz am nächsten Tag.

Auf jegliche Heizung und 20 W Power-Lautsprecher hat der E-Autofahrer selbstverständlich verzichtet, für solchen „artfremden Komfort“ ist die nur spärlich verfügbare Energie zu kostbar, da diese voll zu Lasten der Traktion geht.

An diesem extremen, aber doch sehr realistischen Beispiel, kann man erkennen, wo die Grenzen der E-Mobilität derzeit und sicher auch noch in heute überschaubarer Zukunft von mindestens 20 Jahren liegen!

Genial ist die Problematik beim BMW i8 gelöst: Die 5,2 kWh Batterie (energetisch vergleichbar mit 0,5 Liter Benzin), bringt das Fahrzeug nach (NEFZ-Standard) mit dem 75 kW E-Motor und moderatem Tempo, 37 km weit. Der dazu verfügbare 170 kW Benzin-Motor bringt das Fahrzeug mit dem 42 l Tank rd. 600 km weit.
Fazit:
Also ein hervorragendes Hybrid Fahrzeug BMW i8: 6 % E-Betrieb und 94 % Benzin-Betrieb für 126.000 bzw. 145.000 € in komfortabler Ausstattung zu haben. Einen Massenmarkt werden solche Entwicklungen wohl nicht sehen oder begründen können.

Wenn man auf die 6 % E-Betrieb verzichtet und ansonsten das gleiche Komfortfahrzeug für 100 % Benzinbetrieb nimmt, hat man locker 50.000 € gespart.
Zu hoffen ist, dass die Kosten solcher Entwicklungen nicht auf die erfolgreichen Allgebrauchssegmente „mit 100 % Benzinbetrieb“ umgelegt werden, sondern dort verbleiben, wo sich die Marktnische im Exklusivsegment auftut.
Das damit zusammenhängende Energiewendeproblem wurde kürzlich vom Präsidenten des ifo- Institutes in München, Herrn Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, sehr eindrucksvoll in 13 Thesen zusammengefasst, im Anhang mit einigen Kommentaren:

Siehe auch die Ausführungen vom Chef des ifo Institutes in München in seinen Vorträgen am 08. 07. 2014: 13 Thesen zur Energiewende http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/policy/Sinns-Corner/Sinn-Juni2014-14-Thesen-zur-Energiewende.html und dem Vortrag: „Energiewende ins Nichts“ am 16.12.2013 an der LMU in München http://www.youtube.com/watch?v=m2eVYWVLtwE.

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

Energiewende, Stromnetz und der teure Gegenverkehr

Durch die neuen Strukturen der Einspeiser von Strom und deren teilweiser Volatiltität, müssen Investitionen getätigt werden, die erheblich sind. Letztlich auch vom Bezieher elektrischen Stroms zu bezahlen sind:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ausbau-der-erneuerbaren-erfordert-neue-infrastruktur-gegenverkehr-im-stromnetz-ld.27914

Windenergie: EEHH-Cluster stellt fünf Projekte vor:

Windenergie der Zukunft: Intelligente Technik für mehr Ertrag /
> Branche erfindet zukunftsweisende Windenergieanlagen, um Wind als
> Quelle weiter zu etablieren (FOTO)
>
>   Hamburg (ots) -
>
>   - Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
>     http://www.presseportal.de/pm/119598/3310221 -
>
>   Das EEHH-Cluster stellt fünf Projekte vor
>
>   Am 30. April 2016 ist der bundesweite Tag der Erneuerbaren
> Energien. Dieser erinnert jährlich am letzten Samstag im April an die
> Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vom 26. April 1986. Zudem
> informiert er über die aktuellen Entwicklungen der Erneuerbaren
> Energien in Deutschland. Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg
> (EEHH-Cluster) nutzt dies als Anlass, um einen Ausblick in die
> Zukunft der Windenergie zu wagen und aktuelle Forschungsprojekte
> vorzustellen. Jan Rispens, Geschäftsführer vom EEHH-Cluster
> prognostiziert: "Die Windenergie der Zukunft wird effizienter,
> attraktiver und aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken
> sein." Zu den Windenergieanlagen der Zukunft gehören beispielsweise
> schwimmende Offshoreanlagen, wandlungsfähige Rotorblätter und
> Windtürme im Legobauprinzip, aus Holz und mit Flugzeugradar. Das
> EEHH-Cluster stellt diese fünf zukunftsweisenden Projekte von
> Branchen-Pionieren vor.
>
>   Weit draußen im Meer: Schwimmende Windenergieanlagen
>
>   Andere Industrien haben es vorgemacht - schwimmende Plattformen
> säumen bereits die Meere. Diese Erfahrungen helfen nun bei der
> Entwicklung von Offshore-Windenergieanlagen mit schwimmendem
> Fundament. Die Rechnung ist einfach: Auf dem offenen Meer weht der
> Wind stärker als in Küstennähe, daher ist der Energiebetrag höher, je
> weiter entfernt Windenergieanlagen von der Küste stehen. Allerdings
> können ab rund 50 Meter Wassertiefe keine fest im Meeresboden
> verankerten Fundamente mehr gebaut werden. Deshalb werden derzeit
> viele verschiedene Ansätze und Techniken für schwimmende
> Konstruktionen entwickelt. Als Vorbild gilt eine Anlage des
> norwegischen Energieunternehmens Statoil, die bereits 2009 in
> Kooperation mit Siemens installiert wurde. Weitere Projekte gibt es
> bereits vor den Küsten Portugals und Japans. Das Hauptproblem: Noch
> ist die Technik zu kostenintensiv, da überwiegend teurer Stahl für
> schwimmende Fundamente verwendet werden muss. Experten arbeiten daher
> aktuell an günstigeren Varianten mit Beton, um die Technik bei
> gleichbleibender Effizienz wirtschaftlicher zu machen.
>
>   Technik wie beim Flugzeug: Windenergieanlagen mit flexiblen
> wandlungsfähigen Rotoren
>
>   Der Forschungsverbund Windenergie arbeitet daran, die Rotorblätter
> von Windenergieanlagen wandlungsfähiger zu gestalten, um diese
> ertragreicher und langlebiger zu machen. Dabei dienen Techniken aus
> der Luftfahrt als Vorbild. Rotorblätter sollen beispielsweise bei
> niedrigen Windgeschwindigkeiten an den Hinterkanten spezielle Klappen
> ausfahren können, um die Angriffsfläche für den Wind zu vergrößern
> und somit den Ertrag zu steigern. Wird der Wind zu stark, sollen
> diese wieder eingefahren werden. Die gleiche Technik nutzen auch
> Flugzeuge, um die Flügel bei Start und Landung entsprechend zu
> vergrößern oder zu verkleinern. Windenergieanlagen sind stets hohen
> Belastungen der Natur ausgesetzt und laufen jahrelang rund um die
> Uhr. Die Lebensdauer liegt deshalb aktuell nur bei rund 20 Jahren. Je
> größer die Rotorblätter sind, desto größer ist auch die Belastung für
> das Material. Ein Ziel der Forschung ist es daher auch, dass sich die
> Rotoren automatisch vom Wind wegdrehen, um die Belastungen durch
> starke Böen zu verringern. Gleichzeitig arbeitet zum Beispiel
> Spitzner Enginers GmbH daran, das Gewicht von Windrädern zu
> verringern und das Design aerodynamisch zu optimieren - das würde die
> Lebensdauer ebenfalls verlängern und den Energieertrag steigern. 2013
> erhielt Spitzner Engineers für ein Kooperationsprojekt mit der FH
> Bremerhaven, in dessen Rahmen ein neuartiges Flügeldesign für
> Windenergieanlagen entwickelt wurde, den German Renewables Award
> 2013.
>
>   Legobauprinzip: Windenergieanlagen, die ohne Kran installiert
> werden können
>
>   Windenergieanlagen werden auf hoher See aufgestellt, um aus Wind
> Energie zu gewinnen. Bei der Montage der Anlagen ist der Wind
> allerdings auch ein erschwerender Faktor, da die zum Teil sehr großen
> Bauteile ins Wanken geraten und so beschädigt werden können. Daher
> werden Offshore-Windanlagen meist nur an windstillen Tagen und bei
> gutem Wetter aufgestellt. Für die Installation werden zudem spezielle
> Errichterschiffe mit großen Kränen eingesetzt, die die Anlagen
> montieren. Ein neuartiges Aufzugsystem namens "Wind Lift Tower" der
> Leibniz-Universität Hannover könnte Abhilfe schaffen. Am Windturm
> wird ein spezieller Aufzug montiert, welcher die Bauteile sicher und
> wetterunabhängig nach oben befördert. Ganz zum Schluss positioniert
> ein Greifarm die Rotorblätter in die vorgesehene Position. Der
> Vorteil: Diese Technik kann auch an sehr windigen Tagen eingesetzt
> werden - das würde den Bau von Offshoreanlagen wetterunabhängiger
> machen und die Kosten immens senken.
>
>   An Land baute die Firma Sky Wind 2014 in der Nähe von Husum einen
> ersten 80 Meter hohen Turm ohne speziellen Kraneinsatz und mit
> deutlich weniger teuren Stahl. Die Technik setzt auf einzelne
> Betonelemente, die wie Legobausteine per Seilwinde
> übereinandergesetzt werden können. Eine solche Bauweise kann die
> Kosten enorm senken und die Umwelt schonen, da zum Beispiel in
> Waldgebieten in Zukunft keine große Flächen und Zuwegungen mehr für
> Kranplätze gerodet werden müssten.
>
>   Altbekanntes Baumaterial für zukünftige Technik:
> Windenergieanlagen mit Holztürmen
>
>   Ein vielversprechendes Konsktruktionsmaterial für
> Windenergieanlagen der Zukunft ist Holz. Die Idee: Mithilfe eines
> natürlichen und nachwachsenden Rohstoffs wird regenerative Energie
> erzeugt - nachhaltiger ist Stromerzeugung kaum möglich. Weitere
> Vorteile: Die Ausgaben für ein Windrad mit Holzturm sind um ein
> Fünftel geringer. Holz ist einfacher zu transportieren und erlaubt
> den Bau von höheren Türmen von rund 200 Metern - damit wären
> Holztürme sehr rentabel. Stahlturm-Windräder müssen nach 20 Jahren
> zurückgebaut werden, der Hersteller TimberTower geht von einer
> doppelt so langen Lebenszeit der Holztürme aus. Ein erster Prototyp
> wurde im Oktober 2012 in Hannover-Marienwerder errichtet und im
> Dezember 2012 in Betrieb genommen. Derzeit arbeitet die Firma an
> weiteren neuen Windpark-Projekten in ganz Deutschland mit.
>
>   Kein nächtliches Blinklicht mehr: Windenergieanlagen mit
> Flugzeugradar
>
>   Eine Zukunftstechnik, die bereits gegenwärtig eingesetzt wird,
> sind Windenergieanlagen mit einem sogenannten radargestützten
> Befeuerungssystem, zum Beispiel das "airspex" der Firma Enertrag.
> Dieses schaltet das bekannte blinkende Rotlicht auf hohen Gebäuden
> nur dann ein, wenn tatsächlich ein Flugzeug oder Helikopter in der
> Nähe ist. Damit es ausgelöst wird, muss sich dafür ein Luftfahrzeug
> in einem Umkreis von vier Kilometern befinden und dabei in einer Höhe
> von bis zu 600 Metern fliegen. Bisher kann das Blinken, welches eine
> vorgeschriebene und unbestreitbar wichtige Hinderniskennzeichnung für
> die Luftfahrt ist, für Anwohner sehr störend sein. Pro Windpark
> müssen mindestens vier Radargeräte installiert werden. So kann in 98
> Prozent der Zeit auf das nächtliche Dauerblinklicht verzichtet
> werden.
>
>   Über das EEHH-Cluster und die Informationskampagne zur WindEnergy
> 2016
>
>   Seit der Gründung 2011 haben sich über 190 Mitgliedsunternehmen
> und -institutionen aus der Metropolregion Hamburg im Cluster
> Ernereuerbare Energien Hamburg (EEHH-Cluster) zusammengeschlossen.
> Ziel ist es, in diesem Netzwerk die Kompetenzen der Unternehmen,
> Forschungseinrichtungen und Institutionen zu bündeln und die
> Zusammenarbeit im Bereich der Ernereubaren Energien zu stärken und zu
> fördern. Ein Schwerpunkt des EEHH-Clusters bildet die Windenergie an
> Land und See. Vor der weltweit größten und bedeutensten Fachmesse,
> der WindEnergy 2016 in Hamburg, initiiert das Cluster daher eine
> Informationskampagne zum Thema Windenergie. Ziel ist es, die
> Bevölkerung über die Windenergie und die Fortschritte in der
> Energiewende aufzuklären. Die WindEnergy findet vom 27. bis zum 30.
> September in den Messe Hamburg statt. Nahezu alle deutschen und
> europäischen Unternehmen der Branche stellen aus. Die internationale
> Leitmesse für die On- und Offshore-Windbranche bildet den globalen
> Markt mit der gesamten Wertschöpfungskette ab. Weitere Informationen
> zum Cluster: www.eehh.de, zur WindEnergy unter
> www.windenergyhamburg.com.
>
> OTS:              Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH
> newsroom:         http://www.presseportal.de/nr/119598
> newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_119598.rss2
>
> Pressekontakt:
> Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH
> Astrid Dose · Projektleitung Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
> Tel: 040 / 69 45 73-12 · Fax: 040 / 69 45 73-29 2
> Astrid.Dose@eehh.de · www.eehh.de

Kommentar aus NRZ zu den E-Mobilitätssubventionen

NRZ: Kein Steuergeld für E-Autos – ein Kommentar von MANFRED LACHNIET

Essen (ots) – Die deutsche Autoindustrie hat es geschafft: Obwohl
es ihr bislang nicht gelungen ist, ein praktisches Elektroauto auf
den Markt zu bringen, soll sie nun auch noch vom Staat belohnt
werden. Jeder Steuerzahler, ob mit oder ohne Führerschein, soll dafür
aufkommen, dass die Industrie mehr Elektroautos verkaufen kann. Das
ist Steuerverschwendung, und man fragt sich, warum der  sonst
knausrige Schäuble sich nicht mehr wehrt. Ist die Autolobby stärker
als er? Will er ausgerechnet jene Unternehmen stützen, die bei den
Diesel-Abgaswerten betrogen haben? E-Autos sind ja nicht deshalb
Ladenhüter, weil die Menschen etwas gegen elektrische Antriebe
hätten. Hinderlich sind die praktischen Dinge: E-Autos haben nur eine
geringe Reichweite, kaum Platz im Kofferraum, und vor allem gibt es
nur wenige Elektro-Zapfsäulen. Es ist zunächst Sache der
Autoindustrie wie auch der Energie-Konzerne, hier für eine gute
Infrastruktur zu sorgen. Notfalls kann der Staat helfend eingreifen.
So, wie er es auch beim Ausbau der digitalen Netze tut. Eine Lüge
bleibt das Argument, dass E-Autos keine  Schadstoffe ausstoßen. Zwar
kommen diese nicht aus dem Auspuff, dafür aus den Kraftwerken, die
den Strom produzieren. Also auch aus Braunkohlekraftwerken in NRW
oder aus Atomkraftwerken unserer Nachbarländer. Es wäre ein Witz,
wenn die  Bundesregierung dies wirklich so will. Die nach wie vor gut
verdienende Autoindustrie darf nicht einfach die Hand aufhalten,
sondern sie muss auch selbst finanziell dazu beitragen, dass
Mobilität künftig „grüner“ wird.

OTS:              Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
newsroom:         http://www.presseportal.de/nr/58972
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58972.rss2

Berliner Batterie-Dekret bleibt Strohfeuer: KEINE MINDERUNG DER TREIBHAUSGASE!

ENDLICH schreibt mal ein Journalist, was Faktum ist: die Elektromobilität ist so lange eine Augenwischerei, bis der gesamte Strom tatsächlich „nachhaltig“ (wie und was auch immer das in der Umsetzung sein könnte) erzeugt wird.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/subventionen-fuer-elektromobile-ein-strohfeuer-fuer-die-autoindustrie-ld.16399

Subventionsjäger:

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/praemien-fuer-elektroautos-subventionsjaeger-auf-crashkurs-ld.16362?reduced=true

Denn klar ist: alles, was mit Strom betrieben wird „zieht am Netz“, bedingt zwingend, dass der so genannte „Strom-Mix“ bei den Emissionen anzuwenden ist. Die ganze Sache mit der E-Mobilität ist nichts weiter als Unkenntis der Physik und teure Veräppelung des Volkes. Auch WERBERECHTLICH begeben sich diejenigen auf sehr, sehr dünnes Eis, die sagen „emissionsfrei“. Denn das ist falsch. Richtig ist es von

„lokal emissionsfrei“

sprechen zu dürfen. Damit reiht sich ein Sachverhalt in die reichlich substanzlose „Nachhaltigkeitskommunikation“ der deutschen Politikspitze und ihrer Brüssler Kollegenschaft ein.

Ein Recherchetipp: suchen Sie bitte mal unter dem Begriff „Strommix“, „Bundesnetzagentur“ etc. nach. Sie werden dann sagen:

„Mensch, fährt der mit seinem E-Mobil aber mit einem Kurzen (Horizont)“

Der Berliner E-Mobilität-Gipfel ein Zipfel zur Rettung der Energiewende…:

„Schäubles Bedenken“

conclusio: und so wird die Elektromobilität zum

„Netzwerkbetreiber der anderen Art“

Willkommen in 52071 Dummersdorf!