5.7.2016 | Am 4. JULI 2016 ist der Müll entfernt worden |AQUIS PLAZA, Aachen, Foto. Morgen beginnt die zweite Woche…

MWillkommen in Aachen am Kaiserplatz auf der Beekstraße. Die am Montag gemeldete Vermüllung am AQUIS PLAZA existiert immer noch.

Sehbehinderte werden stolpern, wenn sie den Führungssteinen entsprechend folgen.

Aber, das passt zum Bild Aachens. Bedauerlich, tragisch, aber war: die Stadt ranzt einfach nur noch ab. An allen Ecken und Enden gammelt alles dahin. Fußwege sind Stolperwege.

AQUIS PLAZA, Aachen. Sperrmüllsituatin, 2. Woche beginnt morgen

AQUIS PLAZA, Aachen.
Sperrmüllsituatin, 2. Woche beginnt morgen

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„Aachen ist sehr ruhig geworden“, so Opa Choy aus Hongkong

Opa Choy kennt Aachen seit Anfang der 1970er Jahre. Er war mehrere Dekaden Geschäftsmann und zog vor einigen Jahren in seine Heimat Hongkong zurück.

Nach längerer Abwesenheit kam er nach Aachen und meinte etwas bedauernd

„Aachen ist sehr ruhig geworden“.

Auch empfindet er, dass Aachen der Schwung, die Zuversicht und die Euphorie fehle.

Man kann Opa Choy, der auch die chinesische Welt sowie Ostasien sehr gut im Detail kennt, nur beipflichten.

Aachen hat seinen Glanz verloren, so, wie viele Bürger und Besucher das wahrnehmen, weil Aachen an substantieller Auszehrung leidet.

Sprich, die Infrastruktur kommt unter die Räder – im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man die Kippelplatten auf den Bürgersteigen ihren Stepp-Rythmus ausüben hört.

Und vor allem das Gewusele der Menschen, die nach Aachen kommen, um hier einzukaufen, das Geld in den Geschäften ausgeben, damit auch dem Stadtsäckel seinen Bestand sichern helfen.

Besucher und Bewohner gleichermaßen, die – noch vor dem Plastiktüten-Verbot – mit vielen, vielen Tragetaschen bepackt, die Geschäfte verlassen, werden immer öfter mit recht wenig Tüten, dem „Kaufmannsthermometer“ gesehen.

Sho

 

Wiedervorlage, 2. November 2013 | „Wollt ihr in Aachen kein Geld verdienen?“ Der Verkehrsfrust über Aachen

Kurzmitteilung

Anstatt sich in einem gemütlichen Restaurant zu treffen, hieß es zunächst irritierend „Fastfoodrestaurant“. Nach wenigen Minuten war sofort klar, warum dies nun der Ort der Wahl war. „Weißt Du, ehrlich gesagt mir hängt Euer Verkehrschaos in Aachen einfach nur noch aus dem Hals heraus! Ich habe wirklich keinen Bock mehr darauf, mich nochmal in die Innenstadt zu quälen!“, so die Worte eines befreundeten Niederländischen Unternehmers aus der Grenzregion, der das letzte Ehemaligentreffen im Sommer in einem Restaurant sausenlassen musste, weil er nach über einer Stunde Baustellengewirr – das natürlich nicht im Navi vermerkt sein kann – und erfolgloser Parkplatzsuche enerviert abbrach. Sein Fehler war: er kam mit dem Auto und nicht dem ÖPNV oder Fahrrad…

Pointiert meinte er: „Heute, am 1. November ist ja, wie Du vielleicht weißt der ´Tag der Deutschen´. Bei uns sind die Geschäfte brechend voll gewesen und die Leute lassen ihr Geld bei uns! Und das freut uns…“.

Er bedauerte, dass Aachen verkehrstechnisch so abschreckend sei.