EU-Parlamentsrede von Nigel FARRAGE, UKIP – ein Muss für jeden demokratisch denkden und handelnden Menschen!

Zuzuhören, auch wenn es einem nicht schmeckt, was ein Redner sagt, zeugt von Respekt und Demokratieverständnis.

Wer das nicht vermag und bestrebt ist, die freie Rede zu unterbinden, kann kein Demokrat sein, weil die Freie Rede, die Disputation geehrdet wird.

Das hat der Ordnungsruf im EU-Parlament in eindrücklicherweise und dankenswerterweise gezeigt!

 

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Wiedervorlage | 13.09.201 | Buchempfehlung für Bürgerinitiativen: Wie Veränderungen in Organisationen bewirkt werden können

Liebe Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren:

nichts ist und bleibt statisch – auch nicht die Politik einer Kommune!

Mit den Instrumenten des „Change Mangements“ – das international in der Wirtschaft längst gängige Praxis ist – vermögen auch die engagierten Bürger es, auf politische Strukturen und Handlungweisen nachhaltig einzuwirken. So, dass die politischen Akteure aus ihrem gewohnten Trott gebracht werden und wenn man es richtig macht, nicht mehr dahin zurückfallen können. Die Politik wird so in den „kontinuierlichen Veränderungsmodus“ im Sinne der Bürgerschaft gebracht. Und sie wird ergebnisorientiert tendenziell besser.

Die Notwendigkeit der Veränderung können politische Parteien z.B. auch daran feststellen, dass ihnen die Wähler von der Fahne gehen. Mal schleichend wie ein Ausbluten und mal schockartig, weil ihnen der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Wer auf politischer Führungsebene meint, dennoch bei einem der Modi stur das „politische weiter so!“ beibehalten zu können, der sollte von der Parteibasis zunächst etwas intensiver auf den Prüfstand gestellt werden um eine Anpassung an die neue Situation zu gewährleisten. Ansonsten ereilt einen früher oder später die Abwahl.

Aus der Managementsicht kann man das mit Managern vergleichen, die die Verschiebungen ihres Umfeldes nicht hinreichend sorgfältig wahrgenommen und falsch agiert/reagiert haben, also ihre beste Zeit in „ihrer Organisation“ bereits hinter sich gebracht haben und die, wenn sie nicht bereit oder im Stande sind, sich zügig zu verändern,  den Hut nehmen (sollten)!

Change Management ist keine „Hexenkunst“ oder „Schwarze Magie“, für die man zum Beispiel Akademiker sein muss, sondern eine Philosophie von Führung, die mit einer ordentlichen Portion Neugierde und der eigenen Bereitschaft zur Veränderung erlernbar und zu verinnerlichen ist.

Klaus DOPPLER, http://www.doppler.de, einer der taktangebenden Organisationsentwickler hat verschiedene Standardwerke über das Changemanagement veröffentlicht. Hier zwei Titel, mit denen man starten sollte:

1.) Change Management – Den Unternehmenswandel gestalten. Campus Verlag. ISBN 3-593-35324-5

2.) Unternehmenswandel gegen Widerstände. Change Management mit den Menschen. Campus Verlag. ISBN 3-593-36992-3

Viel Spaß bei der nutzbringenden Lektüre!

H2J

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

Zum Tage und für das Wochenende – Lesestoff

Zum Wochenende:

In sich gehen und auf das Gute schauen!

Neue Zürcher Zeitung, Samstag, 16.04.2016

Titel: „Grossbritanniens stiller Abschied – … die Union vermag nur noch bei ihren Feinden Emotionen zu wecken“. Von Peter Rásonyi

Assimilation funktioniert – erfolgreiche Integration | Soziologe KOOPMANS, Ruud

http://www.nzz.ch/feuilleton/gespraech-mit-dem-soziologen-ruud-koopmans-assimilation-funktioniert-ld.13975

+++ Flüchtlinge sind auch Lehrer! +++

http://www.nzz.ch/feuilleton/buehne/klubschule-import-am-fabriktheater-in-zuerich-fluechtlinge-sind-auch-lehrer-ld.14023

Schweiz – Notfallkonzept im Asylbereich:

http://www.nzz.ch/schweiz/notfallplanung-im-asylbereich-an-bewaehrter-aufgabenteilung-festhalten-ld.14007

Schweiz – Notfallkonzept für das Asylwesen:

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/notfallkonzept-fuer-das-asylwesen-generalstabsmaessig-foederalistisch-ld.14004

 

 

 

 

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Die „Disputation“ ist ein in unseren Zeiten bedauerlicherweise verlorengegangenes Kulturgut, das zu einer narkotisierten Gesellschaft führen kann

Eine ehrliche Disputation hat das Ziel und erfüllt den Zweck, persönlich hinter die Kulissen schauen zu können, sich, wie man sagt, „ein Bild zu machen“.

Eine Disputation ist weit mehr wert, als eine Diskussion.

Eine Diskussion kann man sehr oft nichts weiter als den Austausch und die Darlegung von Argumenten und persönlichen Positionen bezeichnen. Typischerweise geht bei einer öffentlichen Diskussion jeder mit der Stärkung seiner Prädisposition aus der Veranstaltung heraus, was heißt, sich bestärkt zu fühlen, wie blöd doch die anderen sind, so daß der Graben nicht durch eine Brücke überwunden wird, sondern wesentlich erweitert und vertieft wird.

Nicht wenige Diskussionen dienen so auch der Affirmation, wie auch der Polarisation. Aber auch, wenn es um politische Sachverhalte geht, der Ergründung von Positionen, Meinungen, Strömungen und letztlich auch der Kopplung von Person und Position.

Wenn dann auch noch – aus organisatorischen Gründen sehr gerne vorgeschoben – Teilnahme mit Anmeldung erfolgt und Sitze zugeordnet werden, dann ist – maliziös interpretiert – die Ermittlung und Aufklärung der Sachverhalte/Positionen der Gegenpartei viel, viel leichter. Denn, man erkennt, wer wer ist, welche Argumente in Rede gebracht werden und kann dann zu einem späteren Zeitpunkt auf Basis der Zuordnung von aggregierten, amorphen Informationen, die quasi implizit in den Köpfen stecken, viel gezielter an die „diskursive Barbeitung“ der Gegenpartei gehen.

Diese teilweise in ihrem Kern als demokratisch mißbäuchliche zu umschreibende Vorgehensweise ist dann tendenziell nicht auszuschließen, wenn eine Partei, die Partikulärinteressen verfolgt, die Federführung der Diskussion in den Händen hat. Und sei es nur die „Mikrofonzuteilung“ bei Handzeichen von Personen, die etwas zu sagen haben – und dies auch dürfen – aber, die immer wieder geflissentlich übergangen werden. Dies in dem Sinne, DiskutantInnen, die man analysiert hat, aus dem eigenen Gehege zu lassen, weil sich durch Fragen und Argumente im Stande sind, die eigene Position unterminieren, somit die ganze Veranstaltung an sich zu torpedieren.

Also wird auf Defensivmodus geschaltet, die Diskussion öffentlich zu machen, sie aber sehr wohl zu lenken. Nicht unüblich ist es bei gelenkter, so genannter „ergebnisorientierter“ Diskussionsführung, zunächst einige „Geplänkelfragen“ zu forcieren. Deren Nutzen liegt oft weniger in Inhalten oder Substantiellem, sondern vielmehr darin, dass schlicht und einfach die zur Verfügung stehende Diskussionszeit „abgeschmolzen“ wird.

Die Folge ist evident: der ModeratorIn kann ohne rot zu werden feststellen, dass die Zeit nun arg weit fortgeschritten sei, man leider nur noch fünf Minuten habe, weil das Buffet schon aufgedeckt wird. Und, wen wundert´s, es wird nach Zufall aussehend, manchmal eine Art von „verbalen Claqueur“ ausgeguckt, dIer dann das Mikro und die Redeerlaubnis zugeteilt bekommt.

Ein weiterer, cleverer Trick ist, dass AssistentInnen sich neben einen Stellen, einem das Mikro wie einen Lutscher vor den Mund halten und wenn es dann als „unpassend“ empfunden wird, der „akutische Schnuller“ entzogen wird. Mit einem allgemeinen Kommentar, der prima facie kein Mißtrauen erweckt, aber auf Grund von Moderatorenausbildungen sehr wohl kein Zufall ist.

Denn, man muß sich grundsätzlich bei jeder wichtigen Veranstaltung mit „Diskussionsteil“ vergegenwärtigen, dass diejenigen, die moderieren, im Auftrage des Veranstalters tätig sind, ihren Auftrag – sprich die Penunze – vom Veranstalter mit Briefing erhalten.

In diesem Zusammenhang lohnt es sich, das Internet zu bemühen, um sich in Bezug auf das Thema „Moderation“ und „Moderationsausbildung“ einen tieferen Einblick erarbeiten zu können. Dann sieht und versteht man Diskussion anders.

Manchmal wünscht man sich auch für die Veranstaltung so etwas wie „Compliance Richtlinien“ wie im Bankenwesen, die – endlich – die so gen. „Conflict of Interest Declaration“ beinhalten, als Parteilichkeit zwingend offenlegen. Auch hier, wie überall im Leben gilt die Frage, deren Antwort es zu ergründen gibt: „cui bono“.

Viel wichtiger ist es im Sinne der Verbesserung von Nachhaltigkeit und der Objektivierung eine Disputation, die klare Spielregeln beinhaltet, die sicherstellen, dass Veranstalter nicht Partei in einer Sache sind, sondern ihre Aufgabe darin sehen, Diskutanten und das Publikum herauszufordern. Und dies nicht durch das Plätschern von inhaltlich dünnen Rinnsalen, sondern durch die Provoktation (im ursprünglichen semantischen Sinne), die auch die Emotionen hochkochen lassen.

Denn kommunikationspsychologisch wird beim Überschreiten dieser Grenze auch die Kontrollgrenze der Kommunikation der betreffenden Person überwunden und sie „kommt mit der Wahrheit heraus“, will heißen, die Themen, Positionen und Fragen kommen genau an den Juckepunkt.

In weiterem Sinne gedacht und übertragen, findet sich eine Varianz dieser „Interviewtechnik“ in Verhören wieder. Zunächst „Geplänkel“, „allgemeine Dinge“, dann eine Art von „subcutanem, niedrigschwelligen anpingen“, das nicht als solches empfunden, geschweige denn erkannt wird, um langsam in den Reigen des Informationsflußes zu kommen. Irgendwann kommt jeder Mensch in der Defensive an den Punkt, an den „man ihn hat“, sprich, es kein argumentatives Zurück mehr gibt, weil entweder zuordnungsfähige Informationen benannt worden sind, Widersprüche ans Tageslicht kommen oder auch im Rahmen der „verpackten“ Repetetion einer Sache in unterschiedlicher Formulierung und Sachverhaltsbeschreibung erkennbar wird.

Eigentlich „die“ uralte Regel der Dialektik, „Wer fragt führt!“, hat und behält ihre Bedeutung.

Um bei einer ergebnisoffenen – also ehrlichen – Diskussion dem Bestreben, den Kern zu erkennen zu näher zu kommen, bleibt nichts anderes als die Disputation über. Sprich, zunächst elementare Fragestellungen zu erkennen, sie aufzutischen, um sich dann daran zu reiben. Beim Reiben wird´s persönlich und die Standpunkte werden dann früher zum Ausdruck gebracht.

Ist es für die eigene Erkenntnis und die grundsätzlich anzustrebende Kontinuität des Selbsthinterfragens sinnvoller und damit besser, durchaus auch die Argumente einer Gegenpartei „um die Ohren gerufen zu bekommen“, die ein Körnchen einer Frage eindringen lassen? Eines, das als gedanklicher Kristallisationspunkt sein Werk verrichtet, in dem eigene Standpunkte durch sich selbst in Frage gestellt werden?

Nur das sich „mit einem Thema auseinandersetzen“ ist letztlich real im Stande, die Dinge ergründen zu können.

Nicht aber der „Papageien-Reflex“, mit Blick auf seine Peergroup alles nachzuplappern. Denn jedes Gegenargument, das einen stört, das Denken, besser die Reflexion triggert, erweitert den möglichen Lösungsraum, der Wahrnehmungen, Fakten, Empfindungen oder Interpretationen udgl. mit weiterem Erkennungshorizont, was die Qualität einer Entscheidung / Position – so man das hier so „hilfsweise“ benennen kann – steigert.

Jede Art von gedeckelten Informationen führt zu einem intutiv-emotionalem Mißtrauen, gefolgt vom Gefühl der Ablehnung und damit der Diskreditierung der Quelle.

Zumeist ist es so, dass gerade durch das Herausarbeiten eines Widerspruchskerns im Rahmen der Disputation und der letztlich immer zwingend erforderlichen Synthese zum Abschluß einer Betrachtung, auf allen Seiten Korrekturen erforderlich sind, die häufig deeskalativ wirken.

https://www.youtube.com/watch?v=J4rHWM8rEqI

Eine intellektuelle Bequemlichkeit verbunden mit kaschierten Interessenslagen gehört zu den denkbar schlechtesten Voraussetzungen, sich „ernsthaft mit einer Sache in deren Sinne auseinandersetzen zu können, weil man sich unwillkürlich selbst zur Partei macht und so die Revision durch Erkenntnis bei Seite zu schieben vermag.“

Also: debattieren, disputieren und zusammenführen!

Wiedervorlage, 2. November 2013 | „Wollt ihr in Aachen kein Geld verdienen?“ Der Verkehrsfrust über Aachen

Kurzmitteilung

Anstatt sich in einem gemütlichen Restaurant zu treffen, hieß es zunächst irritierend „Fastfoodrestaurant“. Nach wenigen Minuten war sofort klar, warum dies nun der Ort der Wahl war. „Weißt Du, ehrlich gesagt mir hängt Euer Verkehrschaos in Aachen einfach nur noch aus dem Hals heraus! Ich habe wirklich keinen Bock mehr darauf, mich nochmal in die Innenstadt zu quälen!“, so die Worte eines befreundeten Niederländischen Unternehmers aus der Grenzregion, der das letzte Ehemaligentreffen im Sommer in einem Restaurant sausenlassen musste, weil er nach über einer Stunde Baustellengewirr – das natürlich nicht im Navi vermerkt sein kann – und erfolgloser Parkplatzsuche enerviert abbrach. Sein Fehler war: er kam mit dem Auto und nicht dem ÖPNV oder Fahrrad…

Pointiert meinte er: „Heute, am 1. November ist ja, wie Du vielleicht weißt der ´Tag der Deutschen´. Bei uns sind die Geschäfte brechend voll gewesen und die Leute lassen ihr Geld bei uns! Und das freut uns…“.

Er bedauerte, dass Aachen verkehrstechnisch so abschreckend sei.