Wiedervorlage aus 2014 (….) Drogenszene am Kaiserplatz kommt weg und von Verlagerung ist auszugehen

Antenne-ac.de strahlte heute früh [Fr. 21.11.] ein Interview mit einer Vertreterin des Aquis Plaza aus, die verlautbarte, dass mit der Eröffnung der Shopping-Mall die Szene am Kaiserplatz verschwinden werde.

[Nachtrag: mit dem Nothaushalt vor der Tür, dürfte es wohl unmöglich werden, sich Bewegungsraum für konstruktive Lösungen innerhalb von ca. zwölf Monaten zu schaffen. Dumm gelaufen, muss man konstatieren!]

Damit ist klar, dass eine Verdrängung stattfinden wird, wenn seitens der Stadt Aachen kein neues, integratives Konzept erstellt und umgesetzt wird. Davon ausgehen zu wollen, dass sich dann die Szene in angrenzende Bereiche um den Kaiserplatz verlagern könne oder möge, das wird sicherlich auf massiven Widerstand der Bürger stoßen.

Zudem würde es die von der Stadt Aachen propagierte und beispielsweise mit € 1,2 Millionen finanzierten Neugestaltung dreier Spielplätze im Rehmviertel ad absurdum führen.

Die Stadt Aachen und die Städteregion Aachen stehen somit spätestens per heute auf dem Schlauch. Denn, bis dato ging man allgemein davon aus, dass man wohl weiterhin irgendeine Lösung beibehalten könnte, die ein nicht zu umfangreiches strukturelles Umdenken erzwingen würde. Jüngst noch, wurde diese Position deutlich.

Es bewahrheitet sich wieder einmal das, was die Initiative Kaiserplatz e.V. seit Jahren predigt. Nämlich ein integratives Konzept zu entwickeln, aufzubauen und dann zu pflegen und nicht das rheinländische Mantra „es ist schon immer gut gegangen“ dauernd runterzuleiern.

Nun dürfte der Druck im politischen Entscheidungskessel massiv ansteigen. Denn im Zeichen des immer knapper werdenden Raumes und frei verfügbarer, adäquater Liegenschaften, wird die Stadt Aachen wie das Sandmännchen im Sand in seinen Hosentaschen dastehen. Sand in die Augen zu streuen, das gelang der Stadt Aachen nur sehr, sehr kurze Zeit, zu Anfang der Gründung der Initiative Kaiserplatz e.V.

Deren 1. Vorsitzender war im Übrigen Cyrill Clermont, der nun der Assistent des Städteregionspräsidenten Helmut Etschenberg ist. Damit hat der Städteregionspräsident, unter dessen amtlicher Zuständigkeit die Sucht steht, einen direkten personellen Zugriff auf einen absoluten Kenner der Szene.

Man darf nun auch gespannt sein, wie sich die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Aachen die Zukunft vorstellen, denn bis dato waren sie zu großen Anteilen die absoluten Meister im sich Herausreden und Abtauchen.

Es wird nun sehr, sehr spannend und vor allem kann man sagen, dass das, was sich nun in dem kommenden Jahr abzeichnet, hervorsehbar war. Und, es gab Ende Oktober bereits das  erste Zeichen in diese Richtung, als der Oberbürgermeister in der Niederländischen  Limburgs Dagblad klar sagte, dass die Szene wegkommt.

Nun stellt sich aber auch die Frage, wer zu diesem Zeitpunkt direkt oder indirekt Kenntnis dieser Planung gehabt hat. Das ist von Bedeutung, um abzugleichen, wer was mit welcher Position zu welchem Zeitpunkt selbst verlautbart haben könnte. Dies, um festzustellen, ob die Wahrheit gesprochen worden ist, oder nicht!

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Oberbürgermeister PHILIPP: „Der Schandfleck von Aachen ist mit der Entstehung des Aquis Plaza verschwunden.“

Das ist mal eine klare Aussage des Aachener Oberbürgermeisters Marcel PHILIPP (CDU) vom 28. Oktober 2014.

Allerdings war diese öffentliche Äußerung nicht in der Lokalpresse zu lesen, sondern in der Ausgabe vom 28. Oktober 2014 des in den Niederlanden erscheinenden „LIMBURGS DAGBLAD“.

Ganz unzweideutig steht in dem Artikel, dass kein Platz mehr für das Elend der Drogenabhängigen existieren werde. Von früherem Fehlmanagement ist in der Berichterstattung die Rede, aber auch davon, dass die Kommunikation schlecht gewesen sei wie auch Versprechungen gebrochen worden seien.

Nicht uninteressant ist die Statistik, die das Limburgs Dagblad zitiert, dass sich 95 % der Bürger im Viertel unsicher fühlt und, dass 6 von 10 Bewohnern das Viertel verlassen wollen.

Klarer kann politisches Mismanagement nicht beschrieben werden! Es lohnt eben doch, sich Medien zu Gemüte zu führen, in denen Amtsträger nicht auf heimischen Territorium präsent sind und dann Sachen „rauslassen“, die sie zu Hause par tout nicht öffentlich kund tun würden.

Mit dem Artikel im Limburgs Dagblad ist eines nun kristallklar: das was die Bürgerschaft und die Initiative Kaiserplatz e.V. der Politikerschaft seit über einer Dekade vorgehalten und angekreidet hat, traf genau den Nerv. Einen politischen Nerv, der aber gemäß den Wünschen der Aachener CDU, SPD, Grünen und der FDP bitte schön nicht berührt, sondern in Ruhe gelassen werden sollte. Auch die früheren Äußerungen des ehemaligen Polizeipräsidenten OELZE, bekommen so einen neuen Duktus. Erinnert sei, dass die Angst der Bevölkerung als subjektives Empfinden abgetan worden ist. So etwas stärkt absolut nicht das Vertrauen in die jeweiligen Amtsleitungen. Seien es der Oberbürgermeister, Polizeipräsident, Ordnungsdezernatsleitung und nicht die Parteileitungen, die im engsten Schulterschluss die Reihen dicht gehalten haben.

Die Situation hat im Übrigen dazu geführt – darüber wird auch nicht gesprochen – dass das Viertel um den Kaiserplatz unter Immobilieninvestoren sehr, sehr beliebt ist. So antworten auf Anzeigen unter Chiffre nicht selten 30 und mehr Interessenten, die man als ernsthaft und qualifiziert beschreiben kann. Der „Hebel“, der Basis des Kaufpreises ist, ist bereits definitiv spürbar über dem Mass, was als Berechnungsbasis üblich ist.

Die Preise der Häuser, die „über den Tisch“ gehen, belegen, dass dieses Viertel alsder Hotspot der nächsten Jahre angesagt ist. Weniger als 10 Minuten entfernt vom Markt, 5 Minuten weg von der Autobahn, 10 Minuten vom Stadtpark. Was will man mehr, um urban zu leben?

Die Stadt und die nachgeschalteten Einrichtungen, die sich mit dem Thema Sucht zu befassen haben, sind gut beraten, wenn sie im Rahmen von Szenarioanalysen Optionen für das Thema Sucht, Elend und Kriminalität entwickeln um dann nicht „kurz vor Zwölf“ darüber nachzudenken, was passiert, wenn die Glocken läuten. Dann ist es nämlich zu spät.

Auch hier hat die Initiative Kaiserplatz e.V. seit Beginn ihres Bestehens immer im Klartext darauf gedrängt und das mit Eigenengagement gefordert, qualifizierte Lösungen zu entwickeln.

So gesehen, dürfen wir von der Initiative Kaiserplatz e.V. konstatieren, dass wir vollumfänglich im Recht gewesen sind und, dass unsere Mahnungen, sich zu besinnen und strukturell zukunftsorientiert und -fähig zu planen, nun in Stein gemeißelt worden sind.

Mal sehen, wann in den Aachener Medien die Statements des OB, die im LD veröffentlicht worden sind, zu lesen sein werden. Denn: das würde zweifelsohne auch für die Suchthilfe von nicht unbedeutendem Belang sein. Übrigens im Niederländischen auch ein sehr guter Begriff: „het belang“. So könnte man sagen „Het belang van Aken is…“.

 

 

 

 

 

 

Die Tr-Ampel –> Tram | Strassenbahn | Verkehrstechnik in Wallisellen

Wenn es um die Durchsetzung der Schienentechnik in städtischem Gebiet geht, wird es in puncto Argumentation, Logik und Konsistenz der Argumente schon interessant. Gleichgültig, ob es sich um Aachen oder eine Gemeinde im Umfeld Zürichs handelt.

Derzeit ist das Gebiet von Wallisellen im Visier verkehrstechnischer wie auch verkehrspolitischer Argumentation.

So denkt man dort allen Ernstes nach, innerstädtisch Schranken einführen zu wollen. Eisenbahntechnisch hat man sich bereits vor Jahrzehnten von diesem Gedanken aus sicherheitstechnischen Gründen gelöst. So resultierte aus den Risiken die verkehrspolitische Direktive, beschrankte übergänge durch Unter- oder Überführungen zu ersetzen, um sicherzustellen, dass sich Verkehrswege nicht kreuzen können und so das Risiko von Unfällen maximal durch den baulich-strukturellen Eingriff reduziert wird. Nun denkt man bei den VBG über die Schranke nach…

Tr-Ampel und Grünasphalt. So könnte man also sagen, dass möglicherweise auf kommunalem Gebiet bald tatsächlich auch „Tr-Ampeln“ – Tram-Ampeln – installiert werden könnten.

Interessant ist auch die sicherheitstechnische Auffassung zu glauben, dass Grüne Farbe auf dem Strassenbelag hülfe.

Weit gefehlt! Denn GRÜN ist – verkehrstechnisch – die Farbe, die freie Fahrt signalisiert. Und ROT ist die Farbe der existenziell relevanten Gefahr im Verkehr. Putzig ist auch, dass man sich auf „giftgrün“ geeinigt habe.

Damit aber nicht genug:

1.) Haben die Verantwortlichen, die die Farbgebung veranlasst haben, daran gedacht, dass es in der Schweiz auch schonmal schneit und das Giftgrün unsichtbar bedeckt oder bei Starkregen dieser Bereich überhaupt nicht zu identifizieren ist?

2.) Fahrverhalten: Der Blick von Fahrzeuglenkenden ist im Wesentlichen horizontal ausgerichtet. Und deswegen werden Schiler auch in der Regel an Pfosten montiert, damit sie grosso modo in Sichtrichtung der Verkehrsteilnehmenden orthogonal zu sehen sind. So stechen die Dinge ins Auge. Warnschilder und Farben auf die Fahrbahn zu pinseln, hat auch etwas mit der Geometrie und der Wahrnehmungsdistanz zu tun. Erinnert sei hier an den „Sinus“ und den „Cosinus“, der im Schulunterricht in der 5. oder 6. Klasse vermittelt wird. Im wahrsten Sinne des Wortes ist die Betrachtung eines möglicherweise lebenswichtigen Verkehrszeichens/einer Verkehrswarnfarbe eine tatsächlich „schräge Sache“. Denn, ab welcher Distanz vermag man diese „Bodenmalerei“, bei ordnungsgemässem Blick auf die Fahrbahn eigentlich zuverlässig sehen? Dies vor allem bei allen Zuständen: trocken, nass, Schnee und Nebel. Und, alle Verkehrsteilnehmer müssen gleichermassen im Stande sein, die Wahrnung erkennen zu können. Egal, ob man ökopolitisch korrekt mit dem Liegefahrrad oder dem Camion fährt. Hier gibt die Geometrie, die so genannte „Winkelfunktion“ Sinus/Cosinus bereits einen wichtigen Hinweis, der möglicherweise von rechtlichem Belang sein könnte, wenn ein Fahrradfahrer auf einem Liegerad verunfallt und zu protokoll gibt, er habe die giftgrüne Fläche zu spät wahrgenommen. Auf den möglichen Einwand der Gegenpartei kann man dann auch kontern und fragen: ist es verkehrssicherheitstechnisch und verkehrsplanerisch so zu planen, dass man mit der Situation vertraut sein muss, oder, dass jeder Benutzer des öffentlichen Raumes ohne Vorkenntnis die vollumfängliche Information erhält? Dies ist nämlich dann interessant, wenn beispielsweise ein Tourist, der das erste Mal eine derartige Kreuzung queren muss, auf diese einfährt. Er darf sicher nicht „sicherzeitstechnisch benachteiligt“ werden. Überspitzt formuliert, es muss eine Verkehrsraum- und wegegestaltung garantiert sein, die in keiner Form eine Art von „Sicherheitsdiskriminierung“ im dem Sinne des frei zu wählenden und für den Strassenverkehr zugelassenen Verkehrsmittels sowie die Frage der Herkunft des Wegebenutzers/der Wegebenutzerin zulässt.

3.) Aus den Punkten 1.) und 2.) ergibt sich zwingend ein aus Sicht der Verkehrssicherheit und Unfallprävention, dass die Sichtbarkeit der von den Protagonisten forcierte Art und Weise der unfallrelevanten Farbahnfarbmarkierung nicht regelmässig – juristisch für: „immer“ – und zuverlässig in GLEICHEM MASSE zu sehen und entsprechend zu erkennen ist.

Da stellt sich die Frage, ob eine „saisonale“ oder „wettermässige“ Varianz in der Erkennbarkeit denn strassenverkehrsrechtlich überhaupt zulässig ist?

Denn, wenn es um Leib und Leben geht, dann kann und darf die möglicherweise lebensrettende Information für Verkehrsteilnehmer nicht eine Frage des Wetters und des Sonnenstandes sein.

4.) Da aber auch in der Nacht gefahren wird – ober gibt es an den Trassees ein „Nachtfahrverbot“ für den Indivitualverkehr? – steht verkehrssicherheitstechnisch auch im Raume, wie es denn in realiter mit der regelmässigen Erkennbarkeit, somit über die Sichtbarkeit im Sinne von „Informationsfähigkeit“ der Teilnehmenden aussieht?

Sagt man nicht „nachts sind alle Katzen grau!“? Wäre es somit bereits auch aus diesem Punkte heraus zwingend erforderlich, um bei einem Unfall nicht in Regress genommen zu werden, ausschliesslich mit Schildern arbeiten zu müssen?

Sind bei „Buntfahrbahnen“ überhaupt hinreichend qualifizierte und sicherheitstechnisch vollumfänglich GLEICHE Erkennbarkeit bei allen möglichen Situationen bei Tag und Nacht geprüft und verifiziert worden?

Liebe Bürgerschaften: fragt doch mal SCHRIFTLICH bei den Vorständen der Gesellschaften an und bitten Sie um eine so genannte „rechtsverbindliche Auskunft“!

Ach ja, am Mittwoch gab es wieder einen Crash – diesmal in Dübendorf! 

„Are you really sure to be safe?“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tourist Information | handicapped visitors of Aachen may encounter critical sidewalks |Menschen mit Behinderung in Aachen gestraft

Information for handicapped visitors of the city Aachen: The city of Aachen´s tourist information has published a special road map for better and safer orientation whilst in Aachen  (pls. see below).

You may acknowledge that it officially warns – in German only – that in parts downtown sidewalks can be „critical“ as they have a „rough“ or, have an „uneven“ surface. If it happens to you – which certainly no one hopes – to get injured, please, be indeed well advised to instantly document the location of the accident and call the ambulance by dialling 112. And, please assure in your very own interest that you will have the complete addresses of two or, three witnesses for you confirming the situation. Depending on the conditions of the „rootcause“ for your injury, the city of Aachen is liable for damages to you!

Please!!! Be indeed aware – better warned – , that in the historic part of downtown, you may encounter parts of the sidewalks were cobblestones may be missing or, lifted. So, it can happen to you that you all of a sudden either step into a hole, where previously a cobblestone served its purpose. Or, stumble over a lifted cobblestone.

If you visit the area of the „Ursulinerstrasse“ alongside the side with shops, please be aware of big grey stoney cubes. This, as when it gets crowded, you do not necessarily see them, but you may feel them… So, watch your step, whilst in Aache! Sorry to say this so clear. But, we want to avoid bad luck!

This is the link to the official map for handicapped people published by the Aachen tourist information office:

http://www.aachen.de/DE/tourismus_stadtinfo/pdf/stadtplaene/Stadtplan_f__r_Menschen_mit_Behinderungen.pdf

Für Menschen mit Behinderung ist es sowohl im Alltag wie auch auf Reisen kritisch, wenn die Bodenbeläge der Bürgersteige suboptimal ausgewählt und verbaut worden sind. In heutiger Zeit sollte man meinen, dass dies in hinreichendem Maße Niederschlag gefunden hat. FEHLANZEIGE!!!

Die Aachener Touristeninformation weist in Ihrem Plan für Behinderte ausdrücklich darauf hin: „Oft kann grobes oder raues Pflaster für Menschen mit Behinderung kritisch sein“.

Der Link dazu:

http://www.aachen.de/DE/tourismus_stadtinfo/pdf/stadtplaene/Stadtplan_f__r_Menschen_mit_Behinderungen.pdf

Da stellt wieder einmal die Frage in Richtung der Grünen Amtsleiterin und Planungs-/Baudezernentin Gisela NACKEN, warum sie nicht dafür Sorge getragen hat, dass behinderte Menschen in Aachen auch mal etwas unbekümmerter flanieren können dürfen.

Ein weiterer Planungsflop also?