Wiedervorlage 3. Februar 2015 | Ehrenkodex der Stadt Köln -> und Aachen?

Seit dem Jahre 2002 hat die Stadt Köln ihren Ehrenkodex.

Er kann unter diesem Link eingesehen werden:

http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtrat/ehrenkodex-und-leitfaden-fuer-ratsmitglieder

Eine Bitte: wenn jemand etwas Vergleichbares der Stadt Aachen im Internet gefunden hat: bitte melden!

Die Bürger suchen nämlich noch. Vorbehaltlich der Nichtvollumfänglichkeit einer Internet-basierten Abfrage heißt das nicht, daß es keinen Ehrenkodex der Stadt Aachen gibt.

Und: wer wäre die neutrale, politisch unabhängige Ombudsfrau oder der Ombudsmann, die/der über Politik und Verwaltung neutral und vor – allem als neutrale Persönlichkeit anerkannt – stehend, vollumfänglich Einsichtsrecht in sämtliche Rechtsgeschäfte der Stadt Aachen besitzt und dies konsequenterweise exzerziert?

In der Wirtschaft spielt die „Compliance“ eine derart gewichtige Rolle, daß so genannte Organschaftsvertreter wie Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder immer mehr auf die Regelwerke achten, um nicht selbst zivil- wie auch strafrechtlich am Fliegenfänger zu hängen.

Im Management spricht man auch von „good corporate citizenship“.

Die Maßgaben der Stadt Köln sind lesenswert!

 

 

 

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„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Aachener Ztg.: Gro(Ko)ßinerview mit Fraktionsvorsitzenden der CDU, BAAL, Harald und SPD, SERVOS, Michael

Die heutige Ausgabe der Aachener Zeitung ist wichtig. In dem Interview von Robert ESSER und Albrecht PELTZER sind eine Reihe von Fragen gestellt worden, die offensichtlich zeigen, dass man in Aachen die Sachen nicht ganz so sehr im Griff hat.

So wird eingestanden, dass der Adalbertsteinweg in Sachen Luftverschmutzung hochbelastet ist, dass man der Campusbahn nachweint und viele Dinge, die ALLE Aachener und die Besucher Aachens wissen sollten.

In jedem Falle wichtig und unabhängig von dem Interview ist es, dass sich die gesamte Bürgerschaft Aachens mit dem

„Luftreinhalteplan für das Stadtgebiet Aachen – 1. Fortschreibung 2015 – Entwurf“

befassen und bitte unbedingt ihre Eingaben machen. Denn nur so gelingt es, Antworten auf Fragen zu bekommen und zu erfahren, was man sich seitens der Aachener CDU und SPD eigentlich „so“ denkt…

Manches scheint inkonsistent und nicht zu Ende gedacht, was alleine schon durch die Jammerei über die entgleiste Campusbahn zu erkennen ist. Die logische Schlußfolgerung: man scheint es also noch immer nicht begriffen zu haben, was die Bürgerschaft dem Rat und der Spitze in Aachen mit dem absolut erfolgreichen Bürgerbegehren gegen die Campusbahn gesagt haben.

Schade, wenn man „weiter so!“ als Position hat. Der politischen Zuversicht dient so etwas absolut nicht, da manches „erkenntnisinherentes“ politisches Verhalten ist.