Sanitärsektor vor interessanten Perspektiven – Toilettenpapierverbot und japanisches WC

Soziö-ökologische Rechenaufgabe: 250.000 Aachener benötigen pro Woche 2 Rollen Klopapier. Das macht 500.000 oder eine halbe Million Rollen für den Bobbes pro Woche. Ein Jahr hat 52 Wochen. Abgerundet 50 Wochen. Das macht: 250.000 Pos * 2 Rollen pro Woche und Po * 50 Wochen. Angenommen eine Rolle wöge 50 Gramm, wieviele Tonnen Papier gingen so durch die Aachener WC-Schüsseln? Und, wenn man annimmt, das Holz die Dichte von Wasser hat - um einfach den Term nicht berücksichtigen zu müssen, stellt sich die Frage, wie viele 50 Meter hohe Bäume mit einem Quadratmeter Fläche, gingen den Aachener Bürgern jährlich am A... vorbei? Was bedeutet das in Bezug auf den Güterverkehr und die spezifischen Diesel-Emissionen, die hierdurch verursacht werden? Aachener - rechnet mal! Vielleicht wird die Natur ein ordentliches Stück grüner... Tschö, wa!

Soziö-ökologische Rechenaufgabe:
250.000 Aachener benötigen pro Woche 2 Rollen Klopapier.
Das macht 500.000 oder eine halbe Million Rollen für den Bobbes pro Woche.
Ein Jahr hat 52 Wochen. Abgerundet 50 Wochen.
Das macht:
250.000 Pos * 2 Rollen pro Woche und Po * 50 Wochen.
Angenommen eine Rolle wöge 50 Gramm, wieviele Tonnen Papier gingen so durch die Aachener WC-Schüsseln?
Und, wenn man annimmt, das Holz die Dichte von Wasser hat – um einfach den Term nicht berücksichtigen zu müssen, stellt sich die Frage, wie viele 50 Meter hohe Bäume mit einem Quadratmeter Fläche, gingen den Aachener Bürgern jährlich am A… vorbei?
Was bedeutet das in Bezug auf den Güterverkehr und die spezifischen Diesel-Emissionen, die hierdurch verursacht werden?
Aachener – rechnet mal!
Vielleicht wird die Natur ein ordentliches Stück grüner…
Tschö, wa!

Aachen/Brüssel, 1. April 2016

Bis zum 31.12.2022 soll das Toilettenpapier in der EU verschwinden. Dies wird derzeit in Brüssel diskutiert, um dem Naturschutz besser gerecht zu werden. Ein leitender Brüsseler Beamter der Kommission signalisiert, dass der Grund für die Entscheidung darin gelegen hat, weil die zu bewirtschaftenden Waldflächen, die erforderlich sind, um den Bedarf von Toilettenpapier in der gesamten EU, locker einem Kleinstaat entspricht.

Anstatt die Baumstände in Form von Papier am Allerwertesten entlanggleiten zu lassen und Monokulturen auch außerhalb Europas deswegen zu bewirtschaften, müssen nach Auffassung der Kommission die so genannten ´Japan-WCs´ bis zum Stichtag in der gesamten EU installiert worden sein. Und, um dieser Regelung den erforderlichen Nachdruck zu verleihen, soll parall dazu „die Herstellung von Toilettenpapier auf ein Kontingent für Sondernutzungen beschränkt werden, um die Flächen zu schützen“, so der leitende Beamte.

Mit einem drastischen Bild zeigte er in einem Zitat auf, warum man diesen Weg festgelegt hat. „Stellen Sie sich doch einmal die Baumstammlänge eines 30 Zentimeter durchmessenden Baumstammes vor, der für angenommene 500.000.000 Menschen jedes Jahr den Orcus abgeht. Dann vergleichen Sie den Aufwand für das Wasser im WC…“

 

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Statt fieser Worte *****

Bild

Kaiserplatz - eine der besten Straßenstrichadressen Deutschlands!

Das Aachener Idiom, wie es leibt und lebt, einfach mal verschriftlicht… Zweite „Sprechblase“ steht für den umgangssprachlichen Ausdruck des Erstauntseins, nicht im obszönen Sinne…

Arbeitsplatzexport = Patentrezept für Extremisierung links und rechts | Distanzierung fängt im Kleinen an und ist dann nur noch schwer zu bremsen!

In den USA hat der Export von rund 2 Millionen Arbeitsplätzen nach China zur Radikalisierung auf dem rechten und linken Ende der politischen Skala geführt:

http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/wahlkampf-und-wirtschaft-in-den-usa-zwei-millionen-us-arbeitsplaetze-sind-abgebaut-worden-ld.83975

Im Grunde eine logische Konsequenz, weil zum einen der Umkehrschluß der ist, daß die Parteien und Politiker, die Teile der Bevölkerung bis dato nach eigenem Bekunden vertreten haben wollen, just zu der Zeit im Amte waren und dies auch sind, zu der es zur Abwanderung von Arbeit aus Regionen oder einem Staat führt. Also ist evident: man hat es nicht vermocht, Menschen in die politische Meinungsbildung einzubeziehen, um ihnen einen politischen Heimathafen anbieten zu können.

In den USA sei an den „Rust Belt“ erinnert. Dort, wo früher die Industrie angesiedelt war, herrscht teils Hoffnungslosigkeit. Stellvertretend hierfür Detroit, MI oder Allentown, PA.

Analog in Deutschland das Rurgebiet und Teile des Saarlandes, wo Zechen schlossen, man sich aber nicht mehr erholen konnte. In Bochum die Schließung eines Autowerks vor wenigen Jahren mit all den Folgeschäden für die Gesellschaft.

Plausible politische Ziele – Visionen helfen nicht – die Perspektive geben, damit Kraft entfalten können, gibt es in der Regel justament nicht an krisengeschüttelten Standorten, weil kluge Politik heißt, nicht auf einen Gaul zu setzen und zu diversifizieren. Das reduziert das Risiko einer schroffen Bauchlandung. Naiv ist, wer glaubt, das Geschäftsmodelle etwas für die Ewigkeit sind. Solche Politikerschaft braucht es nicht, man sollte sie lieber direkt in die politische Ewigkeit befördern – das spart viel Geld und vermeidet viele Enttäuschungen.

Die Ursache für derartige politische Tektonik ist unter anderem darin zu finden, dass sich im Laufe der Dekaden eine Art von „Polit-Schickeria“ vor allem im linken Teil des Parteispektrums entwickelt hat – SPD und GRÜNE – die zu einem nicht unerheblichen Teil ihr Politkader aus dem Öffentlichen Dienst rekrutiert hat – weil man sich vom Dienstherrn leicht freistellen lassen kann –  und die die Schmerzen der Unterschicht und die Perspektivlosigkeit nicht erleben, aber sie teils argumentativ als Wahlkampfinstrument nutzen.

dann brauchen sich selbst aufmüpfig scheinende Piraten an Bord zu begeben und im Dienste aller ins politische Gefecht ziehen, sondern können gleich den zahmen Wellensichtich im Wohnzimmer der Macht machen und schön still zwitschern. Hat einer die Aachener Piraten gesehen? Sind sie abgetaucht oder politisch abgesoffen? Egal: weg ist weg... auch wenn man da ist.

dann brauchen sich selbst aufmüpfig scheinende Piraten an Bord zu begeben und im Dienste aller ins politische Gefecht ziehen, sondern können gleich den zahmen Wellensichtich im Wohnzimmer der Macht machen und schön still zwitschern.
Hat einer die Aachener Piraten gesehen?
Sind sie abgetaucht oder politisch abgesoffen?
Egal: weg ist weg… auch wenn man da ist.

Der Beweis?

Nun: wann hat sich in den letzten Jahren

auch nur eine SPD– oder Grüne Person,

die mandatstragend war oder ist,

um den Kaiserplatz in Aachen oder das Ostviertel gekümmtert?

Ihre Namen sind:

1.) „Unbekannt“

2.) „Jittetnitt“

3.) „Dorttraueichmichnichthin“.

Aber auch die Aachener CDU und FDP braucht sich auch nicht schadenfroh zu freuen. Denn, sie können sich absolut locker mit ihren linken Spiegelbildern auf die Schalen einer Waage setzen und somit das absolut perfekte Gleichgewicht der politischen Ignoranz garantieren:

1.) „Dawohntdochkeiner“

2.) „Daarbeitetdochkeiner“

3.) „Problemnixmitmir“

Außer elendiger, peinlicher Laberei und Spitzenwerten bei der Beurteilung in Bezug auf negative Akzeptanz, haben die Vertreter nichts zu bieten.

Würden so manche Politikerpersonen wenigstens Fachkompetenz in manchen Bereichen vorweisen können und sie gegen Widerstände eines – fiktiven, da nicht realen – Gegenlagers einsetzen müssen, dann wäre garantiert, daß wenigstens etwas in Bewegung kommt, das besser als das Negative ist. Wenigsens etwas Kraft für Aachens Bronx freizusetzen helfen.

Und wenn man sich die säbelrasselnden Piraten in Aachen anschaut: dereinst mit mächtig dicker Hose in See gestoßen, viel Getöse und Lärm machend, in den Stadtrat gewählt.

Und danach?

Na, dann kommen sie auf ihrem karnevalistischen Mottowagen,  finster – sprich demokratisch – dreinkommend mit großem Tamtam, das Kapern des gegnerischen Lagers fest vor Augen, haben sie irgendwie den Mut zum politischen Kampf drangegeben. Und wenn dieser sie freundlich zum Gespräch bittet, ist von Freibeuterei nichts mehr zu finden. Handzahm, still, wie ein verstummter Pirol ist nichts mehr zu erwarten.

Sie haben sich von ihrem Piratenschiff in einem lustigen Kinder-Gummiboot für die Badeanstalt ausbooten lassen und sind nur noch preiswert politisch eingekaufter politischer Zierrat, der politisch nichts Nütze ist. Denn was haben die Freibeuter für die Aachener bewegt – außer ein paar Wellen? Die politischen Hände gehoben und sich dann freiwillig politisch ergeben. So, wie es die anderen auch so tun…

Niemand von der Aachener politischen Meschpoke packt auch nur ansatzweise die unzähligen sozialen und konfliktträchtigen Probleme in der Stadt  an. Und, je länger man das aussitzt, umso schlimmer werden die Folgen sein, wenn´s einfach nicht mehr zu halten ist.

Und das dürfte eintreten, wenn der Nothaushalt – endlich – verordnet wird. Dann ist es nämlich so, dann sitzen alle in einer Badewanne, aus der das molligwarme Kommunalwasser abgelassen wurde und man nur noch in kaltem, höchstens lauwarmen Wasser hockt und obenrum friert.

Aachen hat nicht kein Geld!!!

Aachen hat das Problem, dass mit dem Geld vorne und hinten nicht richtig gewirtschaftet wird. Man muß damit umzugehen wissen. Nicht mehr und nicht weniger.

Aachen hat das wirtschaftliche Problem, eine der unzähligen, schrunzeligen kommunalen Schönheitsköniginnen in NRW aus vergangenen Dekaden zu sein, die meinen, die Titelseite von Glamour-Magazinen besiedeln zu müssen.

Aber, wer eine chronische Arbeitslosenquote deutlich über dem Landes- und dem Bundesdurchschnitt, nicht bekämpft, der braucht sich nicht zu wundern, wenn in rauer werdenden politischen Zeiten die extremen Lager Fuss fassen.

Dann aber, ist das Gejaule gross. Vieles von dem, was für Unbill sorgt, ist selbst im heimischen Kellern der Politik im Gärbehälter aufgezogen und tol(l)eriert worden, denn für die Aachener Seele gilt auf ewig dieser Spruch

„Es hat schon immer gut gegangen“

halt idiomatisch…

Wer politisch bewusst vom Ostviertel und dem Kaiserplatz wegschaut, dann aber, wenn es kracht und selbst Polizeibeamte im Dienst – wie in den Aachener Medien zu lesen war – um ihre persönliche Sicherheit laufen müssen, dann demonstrativ diniert, dann darf und muss man sagen, fehlt der politische Realitätssinn vollends.

Extremismus jedweder Art kann und darf sich eine Gesellschaft nicht „leisten“. Und das bedeutet im Sinne der Stadt Aachen, nicht immer nur wegzuschauen, sich politisch selbst belächelnd zu belügen – noch mehr die Bürger – sondern schlicht und einfach zu handeln.

Ostviertel. Letzte Kommunalwahl.

Wie irrwitzig die Aachener CDU den letzten Kommunalwahlkampf durchzug, war an unzähligen Kommentaren festzumachen. Kurz vor der Wahl tauchte auf einmal ein Mann auf, der sagte er kandidiere für die Aachener CDU und wolle alles verbessern. Auch ward Herr Philipp kurz gesehen und dann nicht mehr.

Laber, laber, laber, eben: Nach der Wahl war – natürlich – nichts mehr vom Kandidaten zu hören und zu sehen.

„Aachener Jeck-in-the-box-Politiker“

in Anlehnung an die

„Jack-in-the-Box“-Figur,

die einmal kurz die Gäste zum Lachen bringt, wieder in ihrer Tüte verschwindet – und das war´s bis zur nächsten Wahl.

Wenn eine Partei solche Leute mit einem solchen Selbstverständnis ins Rennen schickt, dann braucht sie sich nicht zu wundern, dass sie sich zum Gespött macht.

Schlimmer noch: per se geht man davon aus, dass die CDU in Aachen gar nichts am Ostviertel und dem Kaiserplatz ändern will – weil man nämlich dort die sozialen Brandnester weit weg von seinem schmuddeligen Polithinterhof halten kann und unter seinesgleichen sich die Welt weiter schönreden.

Es sind dieselben Mechanismen politischen Ignorantentums, politischer Überheblichkeit und persönlicher Selbstüberschätzung, die immer schon in der Geschichte darüber entschieden, wie sich ein Land entwickeln konnte. Und da sind sich SPD, CDU, FDP und PIRATEN in Aachen eins, Tür zu und in Ruhe gelassen werden…

Der Sache dienen, heißt den Menschen dienen!

Wäre es nicht so schlimm – politisch zutreffender formuliert: „gefährlicher“, so könnte man intonieren:

„Tri, tra, trullallaa…!“

Den Rest malt sich eh jeder Aachener jeder Couleur für sich aus.

 

 

 

 

 

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

Staatsverarschung [Entschuldigung, muß aber sein!] von Rentnern in Deutschland

Der SPD-Verrat an den Rentnern und der Generation, die in 20, 30 oder 40 Jahren in Rente gehen dürfen, wird niemals gesühnt werden können.

http://www.gmx.net/magazine/politik/rente-deutschland-reformstau-altersarmut-31545408

Wenn sanktionsbedingte Mindestgeschwindigkeiten auf Landstraßen Pflicht werden, dann steigt die Chance der Fleischversorgung von mittellosen Rentnern des Jahres 2045. Dann aber, sind die Verursacher bereits tot oder so senil, dass man ihnen nur noch mit Mitleid entgegenblicken kann.

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Wer vom Umgang mit Geld nichts versteht, denn sollte man von den Geldtrögen eben fernhalten. Das heißt bei Wahlen, sein Kreuz dort zu machen, wo die Wahrscheinlichkeit etwas besser ist, dass durch die höchstpersönliche Wahl weniger politischer Murks fabriziert wird. Nur, die Frage, wie kann man überhaupt noch wählen gehen, wenn man einerseits Veränderung zum Besseren erreichen will, andererseits, weiterhin moralisch Mitglied der Mitte der Gesellschaft zu sein?

Wie ein Koberer treibt gerade die recht heuchlerische SPD, wenn es um Geld geht, das Wahlvolk in Lager mit unkalkulierbaren Sichtweisen.

Deutsches Rentensystem der Sozialdemokraten und Grünen erfolgreich und dauerhaft hinter sich gebracht!

Deutsches Rentensystem der Sozialdemokraten und Grünen erfolgreich und dauerhaft hinter sich gebracht!

Vielleicht sollte man einen Wahlzettel so gestalten, dass man so viele Kreuze wie Kandidaten vergeben kann, um nötigenfalls allen eine Abfuhr zu erteilen, weil das Kreuz für „nicht wählbar steht“. Hier könnte dann ein System greifen, dass bei unzureichender Wahlbeteiligung Neuwahlen zur Pflicht werden läßt. Und die zehn Kandidaten mit den meisten Kreuzen werden dann von der eigenen Partei nicht nur von der Liste genommen, sondern aus der Partei geschmissen.

Ab dem vierten Wahlgang kann man dann wieder normal anfangen, weil die Schaar der am meisten nicht Gemochten aussortiert worden sind.

Das hat etwas wie die so genannte „Dezimation“ beim Römischen Heer. Enemenemiste – weg biste…:

Denn, bei Renteneintrittsalter sind diejenigen, die ihre Hände für diesen Verrat gehoben haben im Wesentliche schon verstorben und können nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden.

Die hundsmiserable und geradezu menschenverachtende Verhaltensweise von Teilen der Politikerkaste jedweder Coleur, ist der Nährboden für Unfrieden in der Gesellschaft. Nicht nur, dass niemand heute weiß, wie er noch gesetzlich geregelt betrogen werden wird, man muss sich, wenn man zum unteren Bildungsdrittel der Gesellschaft dann auch noch fragen, ob es sich überhaupt noch lohnt, für Geld arbeiten zu gehen, wenn man im Grunde heute schon weiß, dass man mit Ende des Arbeitslebens den Eigentums-Striptease vor dem Gelder genehmigenden Amt abziehen muß.

Gerade die Sozialdemokraten sollten sich schämen, Architekten des Verrats gewesen zu sein. Nicht wenige dürften auch in mehr oder minder „öffentlich-rechtlichen“ Beschäftigungsverhältnissen stehen und sich überhaupt nich drum kümmern müssen, was es heißt, alt zu werden und zu schauen, ob man am Straßenrand noch verzehrbare Pflanzen oder totgefahrene Tiere finden kann.

Diejenigen, die den Rentenverrat gestaltet haben, sind auch diejenigen, die dafür gesorgt haben, dass die Spannungen in unserer Gesellschaft weiter steigen werden.

Diejenigen in der SPD, die heurchlerisch mitgestimmt haben, können hoffentlich bei den nächsten Wahlen nicht wenig genug stimmen bekommen.

Natürlich hängen auch die CDU, FDP und die GRÜNEN in dem Rentenkürzungskartell mit drin. Nur, die SPD feiert sich geradezu in bigotter Weise als die heilsstiftende Partei mit dem Alleinstellungsmerkmal der sozialen Gerechtigkeit!

 

ÖSTERREICH: politisches Gewitter und seine ersten Blitze über Wien | internationale deutschpsrachige Presse

Die politische Dynamik in der EU auf den nationalen Ebenen fängt jetzt erst an auf Touren zu kommen. Hoffen zu wollen, dass die ganze Unbill wie eine Schlechtwetterfront an einem vorbeizieht, ist Illusion.Zwar gut gepegelt, nicht gut geregelt...

Zwar gut gepegelt, nicht gut geregelt…

Ebenso, dass sich die bilateralen sowie multilateralen Verhandlungen alleine schon in der EU auf einen Weg bringen lassen, wieder zusammenfinden zu können, und über das, was Martin SCHULZ [s.u.!] fordert, sachlich-neutral verhandeln zu können. So, dass man zeitnah zu einer paneuropäischen Vereinbarung kommt. Illusion!

Was man direkt aus Polen erfährt, ist nicht gut und läßt erahnen, dass das Land in seiner politischen Zerrissenheit weiter zerrissen werden wird. Denn nur Teile dessen, was dort im Rahmen des Umbruchs empfunden, wahrgenommen und artikuliert werden kann, kommt hier an.

Staatspolitisch muß man davon Ausgehen, dass ein Staat wie Polen, von dem der Zerfall des Ostblocks ausging, in derzeit einfach nur mit sich selbst befaßt sein wird und gar nicht ein Ohr dafür haben kann, was in Sachen Flüchtlingskrise westlich davon, in Berlin abgeht.

Denn die Sorge ist in Polen nicht die, dass sich die Dinge regeln werden, sondern, dass es tatsächlich staatsbürgerlich-demokratisch verstanden, „ans Eingemachte geht“. Also das zu verteidigen oder mittlerweile in Teilen bereits zurückzugewinnen gilt, was dereinst die Solidarnosz auf den Weg brachte.

Menschen haben in Polen tatsächlich ein Angstempfinden durch die politische Kaltluftzone, die gerade im Seijm mächtig angeleiert wird. Demokraten sehen eine deutliche Beschneidung demokratischer Rechte als ein Warnsignal eines massiver werdenden Zentralismus´.

Reden Sie mit Ihren polnischen Freunden, Bekannten und Verwandten und Sie werden verstehen, dass die Energie für politisches Staatsbürgerengagement gerade massiv durch die Innenpolitik absorbiert wird. So, dass man besser in Brüssel und Berlin darauf achten sollte, wie man in Bezug auf Polen im Umbruch diesbezüglich reagiert. Mutmaßlich dürfte die Priorisierung der Diskussion von Flüchtlingsthemen heruntergestuft worden sein, weil es logischerweise zuerst um Polen geht. Und dann erst das Ausland.

Und in Anbetracht der Situation, dass sich Menschen von den anderen Gestaden des Mittelmeers auf den Weg nach Europa begeben, dürften in manchen EU-Staaten die Nerven in den kommenden Wochen noch stärker, als bis dato blank liegen haben.

Griechenland vor der nächsten innenpolitischen Krise, die Folgen des Euro und der fiskalpolitischen Zwänge verdauen zu müssen. Ohne Drachme fehlt Hellas nun einmal das Instrument der Abwertung gegenüber Deutscher Mark oder dem Österreichischen Schilling, so dass man wie in einem hydraulischen System ohne das Ventil des Wechselkurses unter stetig steigendem Druck steht.

Brüssel sollte tunlichst davon ausgehen, dass nicht nur die Stimmung großer Teile der Bevölkerung kippen wird, sondern möglicherweise auch die Regierung TSIPRAS. Wenn schon ein wirklich linker Linker trotz seines „politischen Herzens“ im Grunde gegen die Sparmaßnahmen regieren muß, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Neuwahlen anstehen.

In Spanien steht der nächste Urnengang Ende Juni vor der Tür. Mal sehen, wie sich die Regierung bilden kann.

In Österreich scheppert´s grade „aber arg“, so dass man in dem nun unvermeidbaren Interregnum nach dem Rücktritt FEYMANSS auch den Kopf mehr auf die Innen-, denn Außenpolitik gerichtet hat.

England vor der Frage „Top oder Flopp“ – ebenfalls Ende Juni, am 23. – die Menschen dort, werden ihre politische Energie auch auf die Mühlen der Abstimmung „In“ oder „Out“ richten und das, was im Ausland geschieht, niedriger priorisieren.

Und wenn man sich dann in eines der jeweiligen Länder für einen Moment zu versetzen versucht, wird sofort deutlich, dass ohne die jeweilige nationale Sichtweise auf das eigene politische System und die eigenen politischen Präferenzen, die Zerrissenheit der EU eine politische Bedrohlichkeit erreicht hat, deren Schlußfolgerung möglicherweise so gelesen wird, dass sich die Menschen denken und es vielleicht auch sagen:

„Wenn die EU bereits vor den Wahlen / Neuarrangements in meinem Land die ganze Flüchtlingsthematik schon nicht in den Griff bekommen hat, weil man alles zentralistisch sieht und oktroyiert, dann kann es natürlich nicht mehr besser werden, sondern nur noch schlechter! Also Türen zu, und im eigenen Hause ausharren, bis der Sturm vorbeizieht.“

Nur, er dürfte nicht abebben, sondern auch noch an anderen Stelle regelrechte „Twister“ bewirken. So, wie heute in Slowenien, wo eine Frau von einem Mitglied der staatlichen Organe beim Grenzübertritt in den Rücken geschossen worden sein soll.

Wie bereits berichtet, die Spannungen zwischen Tirol und Süd-Tirol, also Österreich und Italien, die beide deutliche unterschiedliche Positionen vertreten und auch kulturell verschieden geprägt sind.

Nun, daß jetzt der Österreichische Bundeskanzler FEYMANN, SPÖ, ist von all seinen Ämtern zurückgetreten ist, ist klar, dass auch hier keinerlei Gespräche auf der Fachebene derart geführt werden dürften, dass Entscheide getroffen werden:

http://kurier.at/politik/inland/bundespraesidentenwahl

Denn, wenn bald ein neuer Hausherr kommt, so wird er selbstverständlich in seiner Zuständigkeit seine Akzente setzen. Für seine Beamtenschaft wäre es geradezu töricht, sich durch administrative Akte zu positionieren und sich somit den möglichen neuen Chef zum Gegner zu machen, weil er andere Leitlinien und Leitplanken sezten will. Also herrscht nicht nur bis zur Ernennung des nächsten Österreichischen Bundeskanzler so etwas wie eine „staatspolitischer Stillstand der Rechtspflege“, sondern so lange, bis das Kabinett unter neuer Ägide sortiert ist und wieder in den „operativen Modus“ eingestiegen ist. Also, politisches Tagesgeschäft. Und dass man in Bezug auf die Flüchtlingspolitik von einem Moment auf den anderen eine Kehrtwende vollzieht, nur, weil Martin SCHULZ eine ander Auffassung sieht und geradlinig vertritt, wird das den neuen Kabinetts-Chef wohl kaum davon abhalten, sich zunächst um seine staatspolitische Aufgabe zu kümmern und eine nationale Regierung sicherzustellen. Denn ansonsten säße er auf dem Schleudersitz. Deutschland und Italien werden sich in einer zeitlich ausschlaggebenden Phase also die Zähne ausbeißen.

Mit der anwachsenden Heterogenität in den Kern-EU-Staaten braut sich ein Unwetter zusammen, dessen genaue Wetterprognose unmöglich ist, damit auch, nicht abschätzen zu können, wo denn der Hagelschlag die nächsten Felder verwüsten wird.

Das, was man als „worst case“ vor Kurzem ansah, hat bereits den Fuß in die Tür gestellt. Und wenn man von außen „politisch belagert“ wird, dann verbittet man sich zunächst Kommentare und gut gemeinte Empfehlungen von freundschaftlichen Nachbarstaaten, weil jeder  Staat in einem Rechtsgerüst seine Souveränität hat. Damit werden die politischen Landesgrenzen verteidigt. Und je intensiver sich Nachbarn gemüßigt sehen, ihren Maßstab auf das andere Land zu übertragen, umsomehr wird dann rumgezickt.

Man kann es mit einem Grillabend in einer spießigen Neubau-Einfamilienhaussiedlung vergleichen, in der ein von sich selbst berufener Grillmeister nach ein paar gekippten Bieren den anderen den Tarif erklärt. Wie selbstverständlich führt solch ein Düppieren zu Emotionen – staatlich durchaus nationale Gefühle – und wenn man Pech hat, müssen die Frauen und Kinder dann noch erleben, wie die „antetütelten“ Herren der Schöpfung in ein Raufhändel geaten und ihre Schmerzgrenzen so übertreten, dass sie für den dandern blind sind. Wenn´s ganz schlimm läuft, fliegen die Flaschen und die Polizei muß die Kampfhähne in die Ausnüchterungszelle verbringen.

Nur, so etwas, um sich in die Klausur zu begeben, das gibt es nicht. Auch alleine schon deswegen, weil die Wählerschaft im eigenen Nacken steht. Wenn man also die nationale Identität und Stimmungslage ignoriert oder gar moralisierend kritisiert, dann ist klar, dass das zur Widerborstigkeit führt. Und so, wie in einer der Neubausiedlungen dafür sorgt, dass dann gleichzeitig bei Ehepartnern und Kindern die Demarkationslinien übernommen werden. Es lebe die Solidarität der kleinsten sozialen Einheit, könnte man frotzeln…

Die EU ist mit Brüssel nun einmal nicht der neo-sovietische Apparatschik-Zentralstaat, nach dessen Pfeife die „EU-Bruderländer“ zu tanzen haben.

Denn – um es auf das Tanzen zu beziehen – es gibt sicherlich noch keine EU-Tanzkultur, damit „den“ EU-Volkstanz – aber dafür über Generationen hinweg gelebte und gepflegte regionale, vielleicht national-kulturelle Tanztradition, die zusammenführt…

Interessant ist hier in dem Zusammenhang auch der Artikel in Bezug auf SCHULZ, Martin, der von Respektlosigkeit spricht und sich hier zu Wort meldet.

http://kurier.at/politik/ausland/eu-parlamentspraesident-martin-schulz-attackiert-fpoe-chef-heinz-christian-strache-respektlos/197.370.738

Warum wählen Sie HOFER oder van der BELLEN

http://kurier.at/politik/inland/bundespraesident-dieses-land-benoetigt-genauso-einen-mann/197.232.216

Der STANDARD.AT:

http://derstandard.at/2000036563919/Faymanns-Rueckzug-ist-konsequent

SCHULZ, Martin:

http://derstandard.at/2000036471709/EU-Parlamentspraesident-Schulz-Strache-Mensch-ohne-jeglichen-Respekt

Die NZZ zum Thema:

http://www.nzz.ch/international/europa/mit-sofortiger-wirkung-oesterreichs-bundeskanzler-faymann-tritt-zurueck-ld.18784

Tagesanzeiger, Schweiz: Es braucht einen Strahlemann nach der trägen Zeit FEYMANNS:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/es-braucht-einen-strahlemann-nach-der-traegen-faymannzeit/story/30966140

GRIECHENLAND-Zeitung (deutschsprachig) zu Griechenland:

https://www.griechenland.net/

Drogenbanden:

https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/20077-griechische-polizei-geht-gegen-drogenbanden-vor