Wiedervorlage, 23. Okt. 2014 | Wir bitten um Entschuldigung. Denn wir haben uns geirrt!

Liebe Leserschaft,

wir haben uns mächtig geirrt. Denn, wenn man heute die Aachener Zeitung aufschlägt, springt einem der fiskalpolitische Horror wie ein hungriger und fauchender Puma ins Gesicht.

Deutlich früher als in dem Bürgernetzwerk prognostiziert, steht die Stadt Aachen vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik. Da Kämmerin Grehling bereits für diesen Fall strategisch vorgesorgt hat – durch Korrespondenz und Handlung – wird jemand anderem der Nothaushalt auf die Füsse fallen. Solche Sicherheitsschuhe gibt es nicht, als dass die Zehen nicht zerquetscht werden würden.

Der Rat der Stadt Aachen sowie der Vorstadt der ASEAG.de sollte den Bürgern, die das Volksbegehren gegen die Campusbahn zum Erfolg geführt haben, tatsächlich dankbar sein, obsiegt zu haben.

Denn ansonsten könnte man sich an der Neuköllner Strasse wohl bald überlegen, den ÖPNV à la „Beer Bikes“ betreiben zu müssen. Stadt Diesel-Kraftstoff betriebener Busse, gäbe es ein Loch im Unterboden, damit die Antrittsleistung der Passagiere, die auf Sätteln säßen, auf die grossen Reifen der Busse übertragen werden könnte.

Eines ist klar: wäre die Campusbahn durchgekommen, dann wäre dies eine fiskalpolitische Kernschmelze für die Stadt Aachen geworden, die sich noch tiefer und länger andauernder durchgebrannt hätte.

Politik und Verwaltung: Nutzt das Wissen und Engagement der Bürgerschaft, die ihre Stadt voranbringen will, anstatt „closed shop Politik“ zu betreiben. Auf Kurz oder Lang kommt eh alles Raus.

Auch Bilder-Geschichten.

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Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Leserbrief zu Initiative Aachen e.V. und Verkehrspolitik

Peter Philippen-Lindt
Am Lütterbüschgen 11
52072 Aachen
Leserbrief zu : Aachener Zeitung, vom 23.01.2016 Seite 17 A1 „Bequemer, spontaner, lexibler“

Das Thema „Verkehr in Aachen“ ist für alle BürgerInnen in Aachen von Interesse. Wenn bei einer „Diskussionsveranstaltung“ die Meinung der BürgerInnen nur über Twitter oder per Handzettel erbeten ist, dann wird dadurch die Veranstaltung des „Bürgervereins“: -Initiative Aachen- für BürgerInnen wohl eher uninteressant; twittern ist was für BürgerInnen unter 25.

Den vermeintlichen „Experten“ auf dem Podium nur andächtig zu lauschen, erinnert stark an die Aachener Diskussionskultur in den Ausschüssen, bei denen auch kein Fragerecht der BürgerInnen besteht. Dass ein Vorstand der Initiative Aachen auch noch von diesem Veranstaltungsformat überzeugt ist, verwundert nur noch wenig. Was heißt hier überhaupt „Bürgerverein“? Auf der Web-Seite der Initiative Aachen sind im Mitgliederverzeichnis allenfalls 30% Einzelpersonen aufgeführt. Über 60% der Mitglieder generieren sich aus Firmen, Universitäten oder Verwaltungen. Auch die Einzelpersonen gehören wohl weiteren Interessenverbänden an, z.B. der OB.

In der Satzung des Vereins sucht man die BürgerInnen unter §3 „Zweck des Vereins“ und an anderer Stelle vergeblich.

Der Verein dient nach seinen Statuten eher der Förderung der Interessen von Unternehmen, was ja für einen Verein auch legitim sein kann. Aber seitens der Aachener Zeitung, die ja auch Mitglied der Initiative Aachen ist, zu suggerieren, dass dieser Verein ein Bürgerverein sei, ist doch eher verklärend. Bei „Digitalisierung“, „Vision Mobilität 2050“, „Elektrifizierung der Flotte“ etc. kann man nur hoffen, dass die BürgerInnen sich nicht durch „Visionen“ auf einem Vereinspodium einlullen lassen.

Es verwundert, dass der OB, natürlich wieder strahlend, sich auf einem Transportrad präsentiert; es sei denn, er transportiert darin ein Programm, um eine echte und möglichst „vorzeitige“ Bürgerbeteiligung der Stadt Aachen mit Redegebot für alle interessierten BürgerInnen durchzuführen. Schließlich haben wir doch eine Stadt(-verwaltung), was brauchen wir da einen Verein?

Wartet die Verkehrsplanung der Stadt Aachen bis einer stirbt oder zum Krüppel wird? Wieder Bus-Unfall auf Adalbersteinweg!“

Unfälle auf dem Adalbertsteinweg sind an dieser Stelle nichts Besonderes mehr. Es knallt dort, in diesem Bereich einmal pro Woche.  Die Frage ist, wie diese Situation entschärft werden kann.  Muss erst jemand sterben, bevor die Verkehrsführung sicherer gestaltet wird? Wir hoffen das nicht!

Unfälle auf dem Adalbertsteinweg sind an dieser Stelle nichts Besonderes mehr. Es knallt dort, in diesem Bereich einmal pro Woche.
Die Frage ist, wie diese Situation entschärft werden kann.
Muss erst jemand sterben, bevor die Verkehrsführung sicherer gestaltet wird?
Wir hoffen das nicht!

Einsatzsituation, 2_1 Unfallsituation, 1_2 Unfallsituation, 2_1 Unfallsituation, 3_1 Unfallsituation, 4_1 Unfallsituation, 5_1 Unfallsituation, 6_1

Zu den Fotos:

1.) Foto 4 von unten: der erste Kollisionskontakt hat offensichtlich an der hinteren, linken Tür stattgefunden. Dort findet man eine Stossspur mit Kontur.

2.) Der Bus ist  auf der Fahrbahn des Gegenverkehrs zum Stillstand gekommen (von unten, 5. Foto, rechts): ist der Bus durch die Kollision in diese Position gelangt, oder ist das die Folge eines Versuchs eines Ausweichmanövers? Letzteres wäre insofern von Sicherheitsrelevanz, weil dies implizierte, dass grundsätzlich das Risiko bestünde, dass auf Grund einer Benutzung der Busspur in der dokumentierten Richtung, verbunden mit einer vergleichbaren Gefahrensituation, ein Bus in den Gegenverkehr kommen könnte. Kollisionsrisiko.

Dies wiederum hieße, dass aus Sicht der Verkehrsführung/Strassengestaltung etc. Massnahmen Sinn machen würden, ein grundsätzliches Verkehrssicherheitsaudit für die Strecke A´weg zwischen Scheibenstrasse und Rudolfstraße vornehmen zu müssen. Denn: dort ist regelmäßig mit Parkverkehr für das Parkhaus zu rechnen.

Desweiteren gälte es für die zuständie Behörde der Stadt Aachen  zu bedenken und zu berücksichtigen, dass mit der Eröffnung der Kaiserplatz-Galerie nicht auszuschließen, ein erhöhtes Parkverkehrsaufkommen zu beachten ist. Bei der „Crash-Rate“, die derzeit gegeben ist, könnte dies die Steigerung des Risikos erhöhen.

Kommentar:

Mit „schöner Regelmäßigkeit“ kommt es auf der Busspur auf dem Adalbertsteinweg in Aachen zwischen Scheibenstrasse und Rudolfstraße zu Kollisionen zwischen Bussen und Pkw, die in das linksseitig gelegene Parkhaus einbiegen wollen oder, unberechtigtermaßen einen U-Turn machen.

Auch wenn das Verhalten von Fahrzeugführern in diesen Fällen nicht auszuschließen, uneingeschränkt selbstverschuldet oder zumindest in Teilen selbstverschuldet ist, so muss sich die Stadt Aachen die Frage gefallen, ob sie es normal, bzw. „angemessen“ findet, dass es durchschnittlich ein bis zweimal – nach Aussagen von Anwohnern und Geschäftsleuten – an dieser Stelle zu Unfällen kommt? Man darf diesen Bereich zweifelsohne als Unfallbrennpunkt bezeichnen.

Bei derartiger Häufung wäre es schon sehr zielführend, an der Verkehrswegegestaltung/Signalisierung/Beschilderung/Bus-Ampelschaltung etc. etwas zu verändern, so das das Risko von Kollisionen systemisch spürbar reduziert wird. Wenn nämlich eine Gegebenheit geneigt ist, ein erhöhtes Mass an Unfällen zu evozieren, so ist Handlungsbedarf offensichtlich und notwendig!

Wenn ein Verkehrsweg dermassen unfallgeneigt ist, wie dieser Bereich – was sich in der Polizeistatistik wie auch der Statistik der ASEAG belegen lassen dürfte -, so muss man von einem nicht zu negierenden Unfallbrennpunkt sprechen. Amtlicherseits heißt das handeln zu müssen. Wie, das wissen die Experten der Stadt Aachen, die dafür verantwortlich zeichnen und die erforderliche Fachkompetenz nachweisen können.

Muss also erst jemand ums Leben kommer oder zum Krüppel gefahren werden, bis man erschrocken sagt, man müsse handeln? Man möchte nicht wissen, welche Reaktionen zu hören sein werden, wenn ein Kind Opfer werden würde.

Bedenkt man, dass Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren keinen so genannten „Rückzugsreflex“ haben, so gilt es gerade an kritischen Stellen in jeder Beziehung mit größtmöglicher Sorgfalt und Umsicht Risiken jedweder Art im Strassenverkehr zu vermeiden. Dieser nicht vorhandene Rückzugsreflex bedeutet, dass ein Kind in unmittelbarer Gefahr, diese zwar vermag zu erkennen. Nicht aber intuitiv den Rückzug anzutreten. Diese Verhaltensdisposition muss stets bei jeder Art von Verkehrsplanung beachtet und berücksichtigt werden.

JEDER UNFALL IST EINER ZU VIEL! UND WENN ES SO OFT KRACHT, WIE HIER, DANN MUSS MAN SICH FRAGEN, OB NICHT EINE TEILSCHULD DER STADT AACHEN ZUZUSCHREIBEN  IST, DIE DIE ZAHLEN KENNEN MUSS, ABER AN DER SITUATION NICHTS TUT!

Bei dem heutigen Unfall war es eine wirklich sehr, sehr knappe Sache! Wäre der Bus schneller gewesen oder, wären der PKW eine „richtig alte Gurke“ gewesen, so wäre die Verletztungen mit Sicherheit schlimmer gewesen. Die Tür ist so durch die Front des Busses eingedrückt worden, wie auf den Fotos dokumentiert ist, dass ein Eindringen von weiteren Zentimetern in die Fahrgastzelle zweifelsohne das Verletzungsrisiko in Warhscheinlichkeit und in Schwere erhöht hätte. Schauen Sie sich die Bilder detailliert an!

Die Kollision auf die Querseite hat nicht zur Auslösung der Airbags in der Mercedes A-Klasse geführt. Hieraus können technische Merkmale herausgearbeitet werden, die Rückschlüsse auf die Kollision zulassen. Genauer, welche kinetische Energie durch den Aufprall bedingt, in die so genannte Verformungsenergie umgewandelt worden ist.

Im Bus gab es Verletzte, so dass ein Grossaufgebot von Rettungskräften und Ärzten sowie Polizei anrücken mussten.

Interessant wäre es, statistisch zu vergleichen, wieviele Unfälle pro 100.000 oder 1.000.000 Personenkilometer in Linienbussen im Vergleich zu Reisebussen geschehen. Und, wie die Klassifizierung der Verletzung korreliert ist.

Auch sollte die Frage diskutiert werden, ob man möglicherweise aus der Personenschadensanalyse den Schluss ziehen kann, dass es die Sicherheit der Menschen verbessert, wenn auch in Linienbussen eine Anschnallpflicht eingeführt wird. Technisch sollte es möglich sein, praxistaugliche Systeme zu integrieren. Wie sieht es eigentlich bei den Verletzungen von Passagieren aus, die bei einem Unfall stehen mußten? Sind hier signifikante Unterschiede in proportionaler Anzahl und Schwere im Vergleich zu einem Unfallopfern, die zum Zeitpunkt der Kollision gesessen haben? Welche Verletzungsarten und -schweren, können den jeweiligen Nutzungformen zugerechnet werden? Wenn´s der Sicherheit dient, so hätten Passagiere sicherlich nichts dagegen, nur noch sitzend transportiert zu werden.

Die zuständige Stelle der Stadt Aachen muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie in Bezug auf die Verkehrsführung i.S. Busspur stadteinwärts

Bestimmt zwei mal pro Woche kommt es stadteinwärts auf dem Adalbertsteinweg zwischen Scheibenstrasse und Rudolfstrasse zu Unfällen, die von Bürgern und Geschäftsleuten gesehen werden.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. hat die ASEAG um statistisches Zahlenmaterial für den Zeitraum zwischen 1. Januar 2012 und 31. Dezember 2014 nach Monaten aufgeschlüsselt gebeten, um dazu beizutragen die Sachverhalte zu substantiieren und Transparenz in die Unfallsituation dieses Teilstücks des Adalbersteinwegs zu bringen.

Wir werden berichten.

Wiedervorlage, 2. November 2013 | „Wollt ihr in Aachen kein Geld verdienen?“ Der Verkehrsfrust über Aachen

Kurzmitteilung

Anstatt sich in einem gemütlichen Restaurant zu treffen, hieß es zunächst irritierend „Fastfoodrestaurant“. Nach wenigen Minuten war sofort klar, warum dies nun der Ort der Wahl war. „Weißt Du, ehrlich gesagt mir hängt Euer Verkehrschaos in Aachen einfach nur noch aus dem Hals heraus! Ich habe wirklich keinen Bock mehr darauf, mich nochmal in die Innenstadt zu quälen!“, so die Worte eines befreundeten Niederländischen Unternehmers aus der Grenzregion, der das letzte Ehemaligentreffen im Sommer in einem Restaurant sausenlassen musste, weil er nach über einer Stunde Baustellengewirr – das natürlich nicht im Navi vermerkt sein kann – und erfolgloser Parkplatzsuche enerviert abbrach. Sein Fehler war: er kam mit dem Auto und nicht dem ÖPNV oder Fahrrad…

Pointiert meinte er: „Heute, am 1. November ist ja, wie Du vielleicht weißt der ´Tag der Deutschen´. Bei uns sind die Geschäfte brechend voll gewesen und die Leute lassen ihr Geld bei uns! Und das freut uns…“.

Er bedauerte, dass Aachen verkehrstechnisch so abschreckend sei.