BI Lousberg-Bunker Verlautbarung zur Sprengung

Die Bürgerinitiative Lousberg-Bunker gibt bekannt:

<Zitatanfang>

Hallo liebe Interessierte und Mitstreiter der Bürgerinitiative Lousberg-Bunker.

Nun ist es so weit!

Nach langen Vorbereitungen zum Erhalt einer entsprechenden Genehmigung wird nun, was von vorne herein aus gutem Grund untersagt war,
GESPRENGT – verniedlicht „lockerungsgesprengt“.

Wir durften es gestern in der WDR-Lokalzeit und heute morgen aus der Zeitung erfahren. Eine mail-Nachricht an unsere vor Gericht streitbare Speerspitze
Prof. Christoph Schulten von Herrn Oberbaurat Fauck, in der schon fast Mitleid erregend beteuert wird, dass alles nach Recht und Gesetz und
vollkommen ungefährlich ist, der Stadt gar nichts anderes übrig blieb als diese Maßnahme zu genehmigen, ergänzte diese Information.

Im Nachmittag wurde dann an ausgewählte Nachbarn – also nicht an mich – verfasste Rundschreiben der Lousberg Höfe GmbH verteilt, in der auf dieses
vollkommen ungefährliche Abbruchverfahren hingewiesen wird – im Anhang (auch im Anhang zu dieser Nachricht) hierzu eine Bürgerinformation der
Thüringer Sprenggesellschaft mbH.

Es wird den Anwohnern darin untersagt sich zum Zeitpunkt der Sprengungen in Räumen der eigenen Wohnung aufzuhalten, in der sich Fenster in
Richtung Hochbunker befinden, Balkone dürfen nicht betreten werden.

Während der Sprengung ist es nicht gestattet das eigene Haus zu verlassen.
Absperrposten kontrollieren diese Maßnahmen – und das auf unbestimmte Zeit zweimal am Tag. – Wie soll das bei Zuwiderhandlungen wohl aussehen?

Wir halten fest:
Eine der ersten gerichtlichen Feststellungen stellt klar:
Bei dieser Abbruchmaßnahme handelt es sich nicht um eine Maßnahme im öffentlichen Interesse!

Wir fragen uns:
Wie sehen das die uniformierten und nicht uniformierten, staatlichen Ordnungskräfte?

Wie soll das weiter gehen?
Vor zwei Wochen konnten wir fotografisch festhalten wie etwa 44 Tonnen schwere (Aussage von Bauleiter Scholtes), gesägte Bunkerfragmente von einem
Bagger motiviert, eine Freifallhöhe von mindesten 5 – 6 Metern überwinden durften, während die Messgeräte anzeigten – alles im grünen Bereich.
Die erste Maßnahme, die daraufhin ergriffen wurde: Es wurde eine Schallschutzwand an dieser Stelle hochgezogen die alle Sicht zukünftig verdeckt!

Wer kommt für die entstehenden Schäden auf, die nach dieser Ankündigung wohl sicher auftreten werden?
Der Investor wird sich gekonnt aus der Angelegenheit zurückziehen – die Versicherung wird es, im günstigsten Fall, auf die ganz lange Bank schieben.
Die Politik stellt mit Medienrummel sicherlich Soforthilfen unbürokratisch zur Verfügung – Jeder 1.000,– € und gut ist.

In der kommenden Woche dürfen wir dann, die Hände über dem Kopf in der eigenen Wohnung darauf warten, dass uns im günstigsten Fall der eigene Plafond auf den Kopf fällt.

Und das alles nur weil ein zu allem entschlossener Investor seinen Kopf durchsetzen will – wirtschaftlich kann das alles nun schon lange nicht mehr sein.

Wenn man die englischen Luftbilder nach der Bombardierung unseres Viertels 1944 ansieht, kann es nur einem Wunder gleich gekommen sein, dass unsere Straße
von der „Pulverisierung“ verschont blieb.
Das wird nun mit aller Macht nachgeholt – weg mit dem alten Mist – Platz für den Profit – koste es was es wolle!!!

Wenn Ihnen das noch nicht genügt:
Lesen Sie doch noch den Bericht in der taz http://www.taz.de/!148063/ über unsere Helden der Bürgergesellschaft die, pünktlich zum Jahrestag, das Ereignis des Kriegsendes
in Aachen so selbstlos und engagiert aufgearbeitet haben. Was wäre wohl passiert, wenn wir die nicht gehabt hätten?

Wo leben wir eigentlich?

Bitte reichen Sie diese Nachricht in Ihrem Bekanntenkreis weiter.

Wer uns unterstützen oder Fragen und Anregungen geben möchte, kann uns gerne jederzeit ansprechen.

Viele Grüße

i.V. Hermann Tücks
Bürgerinitiative Lousberg-Bunker

hermann tuecks
försterstrasse 3
52072 aachen

telefon:                        0241 95518-10
telefax:                        0241 95518-25
mail:                           hermann.tuecks@ingema.de
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Windkraftanlagen – Fernsehsendung auf SWR mit Bürgerbeteiligung!

Liebe Leserschaft! In Sachen Windkraft diese heute erhaltene Information:

Bitte abstimmen und Kommentare schreiben!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

am Mittwoch, den 19. November 2014, um 22:00 Uhr, wird im SWR Fernsehen (3. Programm) in der Sendung Pro & Contra das Thema Windkraft behandelt (Titel: Mehr Windräder im Südwesten?). http://www.swr.de/proundcontra/-/id=14175870/1n6v9oh/index.html

Über das Internet kann sich jedermann bereits jetzt an der Sendung beteiligen:

http://www.swr.de/proundcontra/diskussion-und-abstimmung-was-meinen-sie/-/id=14175868/nid=14175868/did=14490348/rc2ri1/index.html

Man kann zu dem Thema pro oder contra abstimmen.

  1. Man kann Fragen, Kommentare und Statements abgeben (je kürzer und pointierter, desto besser)
    (Name eingeben [auch Alias-Namen sind möglich] und anmelden, danach erscheint das Kommentarfeld)

Bitte macht von diesen Möglichkeiten reichlich Gebrauch und unterstützt den CONTRA-Anwalt und seine Experten! Auch Stimmabgaben und Statements von außerhalb von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind wichtig und hilfreich!

Der  SWR1 Hörfunk bietet den ganzen Tag Plattformen zur Diskussion und Information über Windkraft im Südwesten an: http://www.swr.de/swr1/bw/-/id=233362/18u3ytd/index.html  . Bitte beteiligt Euch auch daran intensiv.

Bitte leitet diese Information an alle Freunde und Unterstützer weiter.

Dies ist eine sehr gute Möglichkeit den Landesregierungen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu zeigen, wie groß der Widerstand gegen die Windkraft ist – und dies sehr öffentlichkeitswirksam. Vielen Dank für Eure Unterstützung im Voraus!

BÜRGERINITIATIVE  „PRO SCHURWALD“     

mailto: pro-schurwald-lichtenwald@web.de

Internet:  www.pro-schurwald.com

 

 

 

Literaturhinweis: „Die neue Macht der Bürger“

Am 8. Februar 2013 ist dieses Buch veröffentlicht worden:

WALTER, Franz: „Die Macht der Bürger – was motiviert die Protestbewegungen?“.

Rowolt, ISBN: 978-3-498-07254-4

Frühzeitiger Ausschluss der Bürger in Aachen! BI-dell.de und das „demokratische“ Aachen…

http://www.bi-dell.de informiert über das Verständnis der Stadt Aachen in Bezug auf Bürgerbähteiligung!

BI-Dell

Sp recher:
Dr. Christian Locher
Hubert Marx
Peter Philippen-Lindt

Pressemitteilung:
04.11.2014
Verhinderung einer (frühzeitigen) Bürgerbeteiligung
im zweiten Bauleitplanverfahren zur Bebauung der Richtericher Dell durch die Stadt Aachen

Sachstand
Zur Richtericher Dell gibt es derzeit drei Verfahren, die sich mit der Änderung des Fläche-nnutzungsplans befassen.
• Änderungsverfahren Nr. 128 zum Bauabschnitt 1
Stand bisher: Einleitungsbeschluss, frühzeitige Bürgeranhörung am 13.01.2013, seitdem noch keine Offenlage
• Änderungsverfahren Nr. 131 zum Bauabschnitt 2 un d zur Umgehungsstraße
Stand bisher: Einleitungsbeschluss; sowie gescheitertes Bürgerbegehren gegen diesen Einleitungsbeschluss
• Neuaufstellung des Flächennutzungsplans 2030 der Stadt Aachen
Stand bisher: frühzeitige Bürgerbeteiligung und Bezirkssprechstunden
zur Richtericher Dell: Ausschließlich Darstellung des zweiten Bauabschnittes
der Wohnbebauung,
keine Unterlagen oder Diskussionen zur geplanten Umgehungsstraße
Tagesordnung für den Planungsausschuss
Für die Sitzung des Planungsausschusses am 06.11.2014 ist aus dem Ratsinformationssystem eine Tagesordnung abrufbar, aus der unter Punkt Ö6 hervorgeht, dass das bisher beschlossene Änderungsverfahren Nr. 131 zum Flächennutzungsplan 1980 der Stadt Aachen in Form einer bewussten Unterlassung der frühzeitigen Bürgerbeteiligung geändert werden soll.
Was ist das Änderungsverfahren Nr. 131 zum FNP 1980?
Zu diesem Verfahren Nr. 131 liegen derz eit außer der jetzigen Verwaltungsvorlage und dem Einleitungsbeschluss zur Bauleitplanung keinerlei Unterlagen vor (letzte Suche der BI-Dell im Ratsinfosystem nach dem Verfahren Nr. 131 am 04.11.2014 ergebnislos!).
Die wenigen inhaltlichen Diskussionen in der Bezirksvertretung Richterich zum Verfahren Nr. 131 waren sehr widersprüchlich, da einerseits die planliche Darstellung im Aufstellungsbeschluss den gesamten Bauabschnitt 2 und den Bereich der Umgehungsstraße östlich der Eisenbahntrasse enthält, andererseits aber gesagt wurde, dass dieses Änderungsverfahren nur die Umgehungsstraße beträfe und der spätere Wohnbereich Gegenstand eines anderen Verfahrens werden würde. Das ist aus dem Aufstellungsbeschluss und der graphischen Darstellung nicht zu erkennen und verwaltungsrechtlich aufgrund mangelnder Eindeutigkeit äußerst bedenklicht.
Erörterungen des Änderungsverfahrens in anderen Verfahren ?
Im Verfahren zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans 2030 der Stadt Aachen wurde entgegen der jetzigen Darstellungen der Stadtverwaltung weder bei der Vorstellung der Gesamtmaßnahme im alten Ballsaal noch bei der Diskussion in der Bürgersprechstunde im Schloss Schönau der Sachstand der Planungen zum Verfahren Nr. 131 und der damit verbundenen Umgehungsstraße erörtert. D. h. die Umgehungsstraße selber war bisher noch kein gegenständliches Thema bei jedweder Bürgerbeteiligung. Es liegen keine Pläne zum Verlauf der Straße noch sonstige prüfbare Unterlagen vor. Insofern hat zwar eine Vielzahl an Diskussionen stattgefunden, aber keinerlei nähere Erörterungen zum Änderungsverfahren Nr. 131, das nun eine Unterlassung der frühzeitigen Bürgerbeteiligung rechtfertigen würde.
Ende der Bürgerbeteiligung; Schluss mit Lustig?
Da die Stadt Aachen bisher einen nebeligen Schleier um das Änderungsverfahren Nr. 131 mit den Planungen der Umgehungs straße gelegt hat (zuerst „Planfeststellung“ dann „Planfeststellung ersetzendes Bebauungsplanverfahren“, dann „Flächennutzungsplanänderung Nr. 131“ etc.) ist der Beschlussantrag der Stadtverwaltung für den Punkt Ö6 der Planungsausschusssitzung am 06.11.2014 nur eine logische Konsequenz, damit die BürgerInnen weiterhin unwissend und ohne Mitbestimmung im Dunkeln gelassen werden sollen.
Einspruch hohes Gericht
Allein aufgrund der Tatsache, dass in der letzten Zeit zu anderen Verfahren viel debattiert worden ist, sollen die PolitikerInnen des Planungsausschusses am kommenden Donnerstag den 6.11.2014 den Verzicht auf eine den BürgerInnen rechtmäßig zustehende frühzeitige Bürgerbeteiligung erklären.
Wohlgemerkt, es geht hier nicht um die Umgehungsstraße oder das Baugebiet. Es geht hier um die bewusste Einschränkung bürgerlicher und demokratischer Grundrechte durch die Politik auf der Grundlag e einer Beschlussvorlage der regierenden Stadtverwaltung!
Das ist ein Skandal!
Die BI-Dell und auch die Mitstreiter aus der BIG fordern daher die Einhaltung der de-mokratischen Grundrechte zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung mit gleichzeitiger Be-teiligung der Träger öffentlicher Belange und der Fachbehörden und damit eine Ab-lehnung des Beschlussvorschlages der Verwaltung.

Flächennutzungsplan – Einladung der www.bi-dell.de

BI-Dell

Sprecher:
Dr. Christian Locher
Hubert Marx
Peter Philippen-Lindt

Pressemitteilung:
23.10.2014
„Gemeinsame Versammlung der BI-Dell innerhalb der BIG FNP 2030 AC“
zum „neuen“ Flächennutzungsplan 2030 der Stadt Aachen

Die Bürgerinitiative BI-Dell lädt zu einem weiteren Treffen der BIG FNP 2030 AC (= BürgerInitiativGemeinschaft) am 30.10.2014 ab 19:00 Uhr ins Schloss Schönau ein (Raum 1 – Schönauer Allee 20 in Richterich).
Nachdem beim ersten informativen Treffen am 23.09.2014 eine bi-übergreifende Zusammenarbeit von den anwesenden Bürgerinitiativen zum „neuen“ Flächennutzungsplan 2030 der Stadt Aachen beschlossen werden konnte, wurde für das jetzt am 30.10.2014 stattfindende Folgetreffen vereinbart,
• gemeinsame Standpunkte zu finden,
• Vorgehensweisen zu definieren,
• Strategien und Zielsetzungen zum Bauleitplanverfahren FNP 2030 der Stadt Aachen zu diskutieren und festzulegen.
Aufgrund der oft sehr widersprüchlichen, in den Medien dargestellten Informationslage über
• die Lage auf dem Markt für Wohnungs- und Gewerbeflächen in Aachen,
• der Bevölkerungsentwicklung in Aachen,
• die Zeitschiene für die Bauleitplanung der Stadt Aachen (Baubeginn nicht vor 2019), wie dies von dem Vorsitzenden des Planungsausschusses, Herrn Baal, bei der letzten Veranstaltung der CDU Aachen-Forst bestätigt wurde und
• die Haushaltslage der Stadt Aachen in Bezug auf fehlende Wirtschaftlichkeitsberechnungen zur Erschließung von Außenbereichen
sollte aus Sicht der BI-Dell und der BIG FNP 2030 AC die Bearbeitung des „neuen“ Flächennutzungsplans auf ganz neue Gleise gesetzt werden, bevor der derzeitige „Zug“ blindlings vor die Wand gefahren wird und weiterhin erhebliche Steuergelder „ver-brennt“.
Die derzeitige Vorgehensweise als gesamtstädtischer „Kraftakt“ entstammt aus Sicht der Bürgerinitiativen einer Verwaltungssicht von vor über 10 Jahren, die von der aktuellen sozialen, wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung in Aachen schon mehrfach überrundet worden ist.
Die Entwicklung des „neuen“ FNP 2030 der Stadt Aachen ist zwar planungsrechtlich vom Rat beschlossen worden, doch sind die darin aufgrund des Masterplans 2030 definierten Leitziele (u.a. Campusbahn, Gewerbegebiet, Klimaschutzsiedlung Richtericher Dell und auch Avantis etc.) nicht wie geplant zu verwirklichen und müssen allesamt beerdigt oder grundlegend neu überdacht werden.
Ratsbeschlüsse können und sollten, auch ohne ein formales Verfahren (wie ein Bürgerbegehren und -entscheid) von der Politik evolutionär revidiert werden, wenn sie nicht mehr realistisch sind. Ein stures Beharren auf unrealistischen Beschlüssen trotz besseren und aktuelleren Wissens wäre dagegen aus Sicht der Bürgerinitiativen ein fataler politischer Fehler. Es ist kein Gesichtsverlust, wenn man alte, nicht mehr zeitgemäße Rats- und Bezirksbeschlüsse einkassiert, sondern ein Ausdruck von politischer Klugheit und einem gesunden Realitätsbewusstsein.
Gerade vor dem aktuellen Hintergrund der finanziellen (Not-)Lage der Stadt Aachen, die nun die von der BI-Dell bereits vermutete Grundsteuererhöhung ankündigt, ist es noch nicht zu spät, aus diesem Verwaltungs- und Entscheidungs-Trott des „alten“ Masterplans 2030 und des „neuen“ FNP 2030 der Stadt Aachen auszusteigen und andere, ggf. etwas bescheidenere in jedem Fall aber realistischere Wege zu gehen.
Es geht um unser aller Aachen!
Die BI-Dell und die BIG FNP 2030 AC wollen diesbezüglich Wege aufzeigen, um die planerische Zukunft Aachens nicht aus Größenwahn sondern mit realistischer Sachlichkeit zu gestalten.
Die Veranstaltung am 30.10.2014 ab 19:00 Uhr im Schloss Schönau ist öffentlich. Interessierte aus ganz Aachen sind zur Diskussion und auch zur Mitarbeit herzlich eingeladen.

„OB besorgt über die Entwicklung“ – Aachener Zeitung von heute

Allerdings muss man sagen, bezieht sich seine zitierte Besorgnis auf die Gründung des Bürgernetzwerkes „Wir helfen Aachen“. Auf Facebook in Bezug auf „Daumen hoch!“ zieht es richtig ab. Wenn die Absprachen der Gründer und Mitwirkenden mit der Polizei störungsfrei verlaufen, dann wäre das ein Erfolg im Sinne des Bürgerengagements vor dem sich niemand fürchtet. Ausser Politiker, weil die dann eben aussen vor sind und viel zu spät gehandelt haben. Fehlender politischer Instinkt?

Wenn man sich als „politisches  Oberhaupt“ fast zwei Monate lang nicht öffentlich in der Sache „Raubüberfälle“ zu Wort gemeldet hat, dann braucht man sich auch nicht Sorgen darüber machen, wenn Bürger auf Streife gehen. Da hätte er bei den ersten Anzeichen einer überproportionalen Häufung von Raubüberfällen zu Wort melden sollen. Beser: müssen! Mit seiner Ordnungsdezernentin Grehling, die leider auch keinen Mux von sich gab. Warum eigentlich?

Politische Führung in Zeiten gehäufter räuberischer Vorkommnisse, die nahe am Bürger sein soll, sieht definitiv anders aus!

Die Aachener Bürger sind mittlerweile „arg schlecht gelaunt“, dass es vom Rathaushügel aus so ruhig ist…

Neues Bürgerbündnis: „BürgerInitiativGemeinschaft FNP 2030“ – Initiative Kaiserplatz entscheidet am 2. Oktober über Beitritt!

Anm.: Presseinformation der „BürgerInitiativGemeinschaft FNP 2030“ folgt nach der Position der IK. Also bitte: „scrollen“!

Die Verwaltung der Stadt Aachen und der Rat der Stadt Aachen sollten sich schleunigst mit dem Gedanken anfreunden, dass aus dem Flächennutzungsplan 2030 „so, wie gedacht“ wohl nichts werden wird. Im Klartext: der FNP 2030 hat bereits das Zeug dazu, die „stadtplanerische Campusbahn“ zu werden.

Dies ist nicht eine Laune vermeintlich frustrierter Bürger, die zu viel Zeit haben und notorische Querulanten sind, wie das politisch so gerne suggeriert wird. Sondern, das ist das Ergebnis von Analysen von Bürgern, die sogar vom Fach sind und über entsprechend anerkannte berufliche Qualifikationen verfügen.

In jedem Falle wird sich die Initiative Kaiserplatz e.V. auch mit den u.g. Initiativen „zusammentun“. Denn, was die Stadt Aachen sich für den Bereich des Kaiserplatzes ausgedacht und auch öffentlich vorgestellt hat, kann man verkehrstechnisch, wirtschaftlich und anwohnertechnisch getrost als „ideologisierte Barrikadepolitik“ zum Schaden der Bürger bezeichnen. Der 1. Vorsitzende der Initiative Kaiserplatz e.V. hat bereits eine Eingabe gemacht. Bis dato aber nichts gehört. So werden am Kaiserplatz Unternehmer in der Ausübung ihres Geschäftes diskriminiert, weil die verkehrstechnische Erreichbarkeit unbillig behindert wird. Die Bürger, weil sich vom Shopping-Center, vorbei an der Beekstrasse bis zur Einmündung Wilhelmstrasse ein verkehrstechnischer Lindwurm verklemmt, ein unnötiges Hin und Her im Bereich Gottfriedstrasse/Richardstrsse/Martin-Luther-Strasse etc. manifestiert.

Da die Akteure im seinerzeitigen absolut politisch erfolgreichen Initiativbündnis http://www.Campusbahn-groessenwahn.de weiterhin miteinander in sehr intensivem Bürgeraustausch vernetzt sind, muss für die Stadt Aachen klar sein, dass sie auf die BürgerinitiavGemeinschaft FNP 2030 zugehen muss, weil ansonsten sicher nicht auszuschliessen ist, dass es ein politisches Campusbahn-dejà-vu  geben wird.

Rat und Teile der Verwaltung mögen bitte reflektieren, dass sie nicht alleine in Aachen leben, sondern für und nicht gegen die Bürgerschaft unserer Stadt handeln müssen.

Bedauerlicherweise sind von „unserem“ Oberbürgermeister Marcel Philipp, CDU, der dieses Jahr in seine 2. Amtszeit gewählt worden ist, überhaupt keine politischen Ideen zu vernehmen. Der Vertrauensbonus seiner ersten Amtszeit ist aufgezehrt und jetzt ist die „politische Schonzeit“ des Newcomers vorbei. Es ist schade, dass die oberste Verwaltungs- und Politikspitze einer Viertelmillionen-Stadt mit renommierten Hochschulen keine Ideen für die Stadt zeigt. Schade eigentlich! Die Bürger hätten sich mehr erwartet. Umsomehr ist klar, dass das neue Aktionsbündnis von vornherein anders an den Start gehen wird..

Hier die aktuelle Pressemitteilung der „BürgerInItiativGemeinschaft FNP 2030“ vom 27. September 2014:

BI-Dell: Sprecher: Dr. Christian Locher, Hubert Marx, Peter Philippen-Lindt

{Zitatanfang} BürgerInitiativGemeinschaft FNP 2030, Gez. C. Lautermann für: BI-Lu(u)na e.V., BI-Preusswald (2), BI-Sandhäuschen/Laurentiusberg, BI-Dell

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P r e s s e m i t t e i l u n g    27.09.2014

Angeregt durch die Richtericher Bürgerinitiative BI-Dell, trafen sich am Dienstag, dem 23.09.2014 um 19:00 Uhr Vertreter/-innen und Sprecher von mehreren Bürgerinitiativen aus dem gesamten Aachener Raum. Das Treffen fand in der Bezirksbegegnungsstätte Schloss Schönau in Richterich statt und fand großen Anklang.

Da engagierte und sachkundige Bürger/innen immer wieder die Erfahrung machen bzw. machen müssen, dass Ihre Ansichten bei der Stadt kein Gehör finden, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich im Rahmen von Bürgerinitiativen zusammenzuschließen. Die Zahl der Bürgerinitiativen hat besonders in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Gravierende Fehlentscheidungen der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung schaden der Stadt, den Bürgern und Bürgerinnen sowie der Umwelt. Bedauerlich auch, dass offensichtlich aus Fehlern nichts gelernt wird.

Ziel des Treffens war eine verstärkte Zusammenarbeit und Vernetzung, um als gemeinsame Plattform agieren zu können. Dadurch können Potentiale gebündelt werden in Verbindung mit einer effizienteren Öffentlichkeitsarbeit. Gerade auch vor dem Hintergrund des „neuen“ Flächennutzungsplans 2030 ist besonders dieser Aspekt von Bedeutung, da nach Auffassung aller Teilnehmer/innen mit erheblichen negativen Auswirkungen zu rechnen ist. Das betrifft nicht nur die weitere Bebauung wertvoller Natur- und Grünflächen, sondern auch die damit einhergehenden Folgekosten, die der Bürger letztendlich wieder tragen muss.

Weitere Treffen finden in naher Zukunft statt. Neue Interessenten sowie weitere Bürgerinitiativen sind herzlich eingeladen.
Detailliertere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.bi-dell.de oder schicken Sie Ihre Fragen bzw. Anregungen an die neue Gemeinschaft über die BI–Dell (info@bi-dell.de) {Zitatende}