EU-Parlamentsrede von Nigel FARRAGE, UKIP – ein Muss für jeden demokratisch denkden und handelnden Menschen!

Zuzuhören, auch wenn es einem nicht schmeckt, was ein Redner sagt, zeugt von Respekt und Demokratieverständnis.

Wer das nicht vermag und bestrebt ist, die freie Rede zu unterbinden, kann kein Demokrat sein, weil die Freie Rede, die Disputation geehrdet wird.

Das hat der Ordnungsruf im EU-Parlament in eindrücklicherweise und dankenswerterweise gezeigt!

 

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Washington Post: Eilmeldung – Labour-Chef CORBYN weg vom Fenster

Das politische Grossbritannien zerlegt sich:

https://www.washingtonpost.com/world/labour-leader-jeremy-corbyn-faces-mutiny-as-britains-political-turmoil-deepens/2016/06/28/9e348666-1146-49d0-806e-b7db4ef7a3b1_story.html?hpid=hp_hp-top-table-main_britain-1140a-top%3Ahomepage%2Fstory

Man muss in Brüssel langsam daran denken, dass sich das Parlament in London bald auflösen kann. Nun davon auszugehen oder moralisierend zu fordern die politischen Hosen in Sachen Brexit runterzulassen – wie das MERKEL und JUNCKER mit seltener Verve machen – das kann zur Folge haben, weitere Polarisierungen in UK im Volk zu erleben. Und, mittlerweile nicht mehr auszuschließenden, dass bei kurzfristig anzuberaumenden Wahlen ein Wahlergebnis zustande kommen kann, das Brüssel und Berlin noch weniger gouttieren. Und wenn es spanische Verhältnisse werden…

UK – „At the brink of panicking“, so to say

Man muss in Brüssel und Berlin auch an Fair Play für UK in der Krise denken!

Das heisst, die Dynamik der politischen Entwicklungen in den sich laufend veränderden Kontext der Insel setzen und möglicherweise konstatieren zu müssen, dass die bekannten politischen Persönlichkeiten, die vor einer Woche noch Macht hatten, im Grunde jetzt schon nicht mehr für das Volk sprechen können. Vorzeitige Wahlen anzuberaumen, sollte man nicht mehr ausschließen, wenn im Parlament und den Parteien die „pins“ wie beim Bowling einer nach dem anderen rausgerollt werden.

Dann allerdings, muss sich Brüssel und Berlin ins globalpolitische Stammbuch schreiben lassen, massgeblicher Treiber, wenn nicht gar Nötiger der politischen Destabilisierung durch sein starrhalsiges „Pressing“ geworden zu sein.

Man muss in Entwicklungen, wie sie sich gerade in UK abzeichnen gewahr sein, dass sich das Land selbst intern zu sortieren hat, um dann mit klarem kollektiven Kopf in Verhandlungen geht. Die Prioritäten haben sich innert einer Woche gedreht.

Es zeigt wieder einmal, dass die polito-geriatrische Entwicklung in Berlin und Brüssel mittlerweile zu einem Element der Bockbeinigkeit geworden ist, das ein nicht zu negierendes politisches Zerstörungspotential für das „noch-UK“ in sich birgt. Ein Risiko, an dessen Zeitverschiebung 100 Jahre zurück man nicht denken will!

Eigentlich ist die Regierung in London bereits jetzt nicht mehr im Stande für das Britische Volk verhandeln zu dürfen, da es im Zersetzungsprozess gefangen ist.

MERKEL und JUNCKER leisten, wenn sie nicht aufpassen und ihren EXIT des

Brtion-Bashings

beenden, sogar Vorschub für die politische Destabiliserung auf der Insel.

 

+++ Dublin in Sorge +++ so bekommt das DUBLIN-Abkommen seine

ironische Konnotation der neuen Art.

Das nunmehr im Grunde „alte Dublin-Abkommen“ und das nun BREXIT-basierte „neue Dublin-Abkommen“, dessen Vertragsgegenstand die Regelung der Aussengrenze der EU, der zum dann ehemaligen „Mutterstaat“ wird.

Bereits das zeigt, wie drigend erforderlich es ist, dass man sich in Brüssel besinnt, ob man nicht doch einen „Notausstieg“ – granting a pardon; gentleman-like – einräumt:

http://www.nzz.ch/international/brexit/eu-austritt-grossbritanniens-dublin-im-brexit-schock-ld.91730

Es gilt:

Und sich nötigenfalls den Dingen zu beugen, denen man sich zu beugen hat.  Oder auch nicht....

Und sich nötigenfalls den Dingen zu beugen, denen man sich zu beugen hat.
Oder auch nicht….

Gegenrede zu Rückzug vom BREXIT

Hier der andere Standpunkt in Sachen BREXIT-Diskussion. Anmerkung: interessant wäre die Frage, wie es politisch wie auch staatsrechtlich zu bewerten wäre, wenn die Wahlbeteiligung am BREGRET um – z.B. – 30 % höher läge und das Votum mit 70% für den Verbleib ausfiele. Wie wäre dann Folgendes zu beurteilen.

Wäre es nicht auch im Sinne der Versachlichung der Diskussion zwingend notwendig, dass seitend UK und der EU eine Website einzurichten wäre, die nicht im Sinne einer „Partei“ im juristischen Verständnis gestaltet wäre. Dann könnten sich die Bürger, wenn sie die Argumente studieren und die daraus ableitbaren Positionen bewerten wollen, wie ein Richter ein DIN A 4 – Blatt nehmen, parallel der langen Schnittkanten halb-auf-halb falten. Links ein „-“ und Rechts ein „+“ setzen, um in den Spalten Argument und eigene Position herauszukristallisieren.

Und unten dann, auf jeder Seite eine Tenorierung vornehmen, aus der sich die Tendenz abzeichnet, die letztlich zum höchstpersönlichen Urteil in der Sache führt.

Das Führen dieser positionsbefreiten Argumentations-Webseite – die man für alle wichtigen Entscheidungen staatlicherseits zwingend einzurichten hätte – würde viele Diskussionen und Entscheidungen zu versachlichen helfen, Zwist reduzieren und letztlich effektivere und punktgenauere Entscheidungen erwirken.

Was man jetzt sagen muss ist: die Phase der Ungewissheit, wie die vorgesehenen Austrittsverhandlungen ausfallen werden, kosten Geld, Nerven und implizieren das Risiko von im Grund vermeidbaren staatlichen Spannungen. Dies intra- wie auch extranational.

In der Diskussion, ob der BREGRET oder BREXIT die ultissima ratio ist, sollte dieser Zeitlauf und das jeweilige Schadenspotenzial nicht nur für UK, sonder die EU, Europa und global evaluiert werden.

Denn am Ende eines der beiden Verfahren, werden politische, volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Rabatt-Marken-Hefte eingelöst, die für einen politischen wie auch finanziellen sowie perspektivischen Preis stehen!

http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2016/2016_06_27_dav_aktuelles_brexit.html

„BREGRET“: Second chance against the BREXIT avalanche! Yes, please. In sake of the future of our children and not for the old!

English version follows later today!

Yes! to the new plebiscite: BREXIT REVERSE!

Why not, the BREGRET-plebiscite?

see also:

#BREGRET

#WHATHAVEWEDONE

Berichterstattung lässt sich wegen des Selbstverständnisses und des Lebens der Demokratie in der Schweiz als im Grunde „sinnvollerweise vollumfänglich zu lesen“ formulieren…

 

Titel: Zeit für Reflexion und Demut, RASONYI

http://www.nzz.ch/international/brexit/brexit-und-europa-zeit-fuer-reflexion-und-demut-ld.91471

In Brüssel, die Angst vor dem Zerfall

http://www.nzz.ch/international/brexit/bruessel-reagiert-auf-den-brexit-die-angst-vor-dem-zerfall-ld.91401

Schnelle Scheidung von Brüssel gewünscht – FATALES SIGNAL in BEZUG auf die gerade laufende Kampagne, noch einmal ein Plebiszit anzustreben.

Dieses seitens Brüssel zuzulassen, hiesse „elder statesmanship“ begriffen zu haben. Das andere, stur und bockbeinig zu bleiben und über zehn und mehr Jahre die europäische Agonie zu evozieren, weil man auf seinem Standpunkt bleibt, das hiesse zwingend, dass JUCNKER und SCHULZ zu feuern sind, sich die EU dann auch fulminant professonell – da verwalertisch – selbst zerlegt.

 

Alleine die Kosten im Vergleich und die Signalwirkung in die Welt: „Schaut her, die Briten wollen das schief gelaufene Plebiszit im Lichte detaillierter Folgen für UK, Europa und die jungen Menschen und nicht die

 

„alten Männer von Brüssel“

 

korrigieren. Im Sinne der einst verfemten TEMPLER-Ritter, wäre dies kein Relapsus, sondern ein globales Signal dafür, dass die EU wach ist und nicht so verschnarcht, wie sie sich seit Dekaden gibt. Denn Verwaltung heißt vielfach auch Lähmung. Dies in den administrativen Bereichen, die nicht operativ, also nicht mit den Bürgern direkt verbunden sind.

 

Man stelle sich das vor: Im Herbst ein Referendum in UK, die jungen Menschen – unsere Zukunft – schaffen es, ein Votum zu erreichen, das eine Revision bedeutet. Und, dass hunderte von Millionen Euro nicht mehr durch den Schornstein ziehen, Chancen wirtschaftlich, gesellschaftlich und somit auch sozial nicht auf dem Altar von alten Männern, die auf ihrer einmal betonierten Sichtweise beharren und aus dem persönlichen Indigniertsein im Stande sind, einen Kontinent durchaus dauerhaft zu schädigen.

 

Elder Statesmanship heisst, das Ruder dann gegen seine ursprüngliche herumzureissen, wenn es der Sache tatsächlich dient.

 

Und das ist der Fall, wenn es die jungen Menschen in Grossbritannien – hoffentlich – schaffen, ein neues Plebistzit in Gang zu bringen und dann zum Erfolg zu führen.

 

Das wäre doch ein global-dynamsiches Signal:

 

„Yes, we understood. We beg your pardon!“

Dann könnten sich JUNCKER und SCHULZ als wahre Politiker für die EU erweisen.

Tun sie es nicht, darf man sagen: ihr politischer Altersstarrsinn wäre der teure, teure, teure Sargnagel Europas, weil eine Chance durch einen aus Emotion heraus dann beleidigt klingenden Satz – Nein bleibt Nein – von den Historikern der Zukunft nur noch mit Kopfschütteln und Entsetzen diagnostiziert werden müsste. Von den Folgen ganz zu schweigen.

 

Also „YES! BREXIT REVERSE-Kampagne europaweit motivieren, stimulieren und durchsetzen!!!“

 

Alternde Politiker sollten junge Politiker darin lehren, weit zu denken und nicht ihre eigene politische Urne zu gestalten.

 

Grossmut zeigt sich durch Revision Gesagten aus, wenn es in der Konsequenz unzweifelhaft dem Besseren dient!

 

Und das wäre der Fall, wenn vor allem der oft misantrophisch dreinschauende JUNCKER aus Luxemburg sagen würde:

 

„Ich bin beeindruckt von dem Europa-Engagement der jungen Briten! Es ist mir eine Freude und Herzensangelegenheit, meine ursprüngliche Aussage <Nein bleibt Nein> zu revidieren! Ich habe mich in meiner Einstellung geirrt und ich freue mich über die nunmehr festzustellende Gegenkraft der Menschen im Vereinigten Königreich!“

 

Das wäre staatsmännisch!

 

Nicht aber bockbeinig zu bleiben, wenn es geradewegs in die Katastrophe eines Kontinents führt. Man stelle sich zehn Jahre Unklarheit vor….

 

So etwas will doch niemand! Oder??? Dann aber müsste man sagen, wäre der Beweis erbracht, dass eigentlich alle Staaten der EU aus der EU austreten sollten und eine neue Liga zu gründen hätten. Eine ohne Beamtokratur und mit Realitätssinn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WHY NOT? BREGET – BREXIT zurück: „Zeit für Reflexion und Demut“, NZZ.ch, und, Financial Times (das Blutgericht hat schon getagt…“

… Europäische Union die kalte Schulter. Diese muss sich nach dieser Demütigung neu erfinden. Der Kurs einer immer engeren Integration ist gescheitert. Peter RÁSONYI:

http://www.nzz.ch/international/brexit/brexit-und-europa-zeit-fuer-reflexion-und-demut-ld.91471

Hier der NZZ-Blog:

http://www.nzz.ch/international/brexit/abstimmung-brexit-live-ld.91250

Und: es lohnt sich, die Financial Times vom heutigen Tage zu lesen! Denn, das Blutgericht hat schon an den Börsen getagt!

Die gibt´s im Bahnhof! http://www.ft.com

http://www.ft.com/home/uk

 

Anmerkung: Das Schlimme ist, dass SCHULZ und JUNCKER es noch immer nicht begriffen haben, dass die vermeintliche Krisenbewirtschaftspolitik der EU aus der Sicht und dem Verständnis von Verhandlungsmethodik sogar noch mehr Öl in das Feuer gießt.

Denn, wer vor einer Verhandlung das „Entweder Oder“ stellt, der hat sowieso schon verloren und provoziert in erheblichem Maße durch die Zuspitzung auf eine bipolare Entscheidungssituation die unvermeidliche Verschärfung des Konfliks.

Durch die aus Brüssel bereits unmißverständlich zu hörenden Töne, daß Großbritannien keinerlei Pardon zu erwarten hat, ist klar, daß dieses Brüssler Verhalten auch in anderen Staaten wahrgenommen wird. Es ist wie ein Affront, der früher schon bei der Kriegsrethorik eingesetzt wurde und unweigerlich zu Elend geführt hat:

„Willst Du nicht mein Bruder sein, dann hau´ ich Dir den Schädel ein!“.

Dieselbe „Schwarz-Weiss“-Argumentation also in Brüssel. Man hat nichts gelernt, man wird nichts lernen. Man wird in Brüssel die EU weiter demolieren. Dies, weil man von einem falschen, zentralistischen Machtanspruch ausgeht und nichts anderes zu akzeptieren bereit ist:

„Die Musik spielt in Brüssel, Europa!“

Damit ignoriert man wesentliche kulturgeschichtliche Gesellschaftsformen, die über die Jahrhunderte, gar über Jahrtausend gewachsen sind:

  • Das Slawische
  • Das Romanische
  • Das Germanische
  • Das Baltische
  • Das Balkanische
  • Das Skandinavische
  • Das Westeuropäische
  • Das Südeuropäische

Geschichte ist wie ein Reisekoffer kollektiver Erfahrungen und mit dem Erbe der Erzählung in Familien, sozialen Gemeinschaften, dem, was Historiker – zumeist mit die gebildetsten Menschen einer Gesellschaft – das „Narrativ“ bezeichnen. Auch in den Zeiten digitaler Datenexplosion, haben gerade die Erzählungen in Familien über die Familien, das Leben in der Vergangenheit, die Erlebnisse, die Erfahrungen und dergleichen ihre Rolle und Funktion.

Sie nämlich prägen auch in nicht zu vernachlässigendem Masse – was Verwaltungen und die Politik ignoriert, weil es uneingeschränkte geistige Offenheit bedingt und die Fähigkeit, bereit zu sein über seine beschränkte Persönlichkeit hinwegreichend, das Große und das Ganze zu erahnen. Von „Verstehen“ sollte man nicht sprechen, weil es die Auseinandersetzung mit den Dingen zwingend bedingt. Und, den Willen zeigt, auch Abstriche in seiner Position aus der Erkenntnis heraus folgend bereit zu sein, einzugheen.

Das aber ist von Brüssel aus sogar noch weit weniger zu erwarten, als vor der Abstimmung.

Und so darf man aus Sicht von Verhandlungsmethodik sagen, daß, sobald das Postulat für eine Verhandlung seitens einer Partei ist, ausschließlilch

„ENTWEDER ODER“

zu vertreten, bereits die Kapitulation ist. Die Kapitulation davor, Realitäten anzuerkennen, sie in einer

ERGEBNISOFFENEN VERHANDLUNGSWEISE

zu einem von allen zu tragenden und tragbaren Ergebnis zu führen. Das, was dann beschlossen ist, ist nicht der unterirdisch weiter

gärende KOMPROMISS,

sondern eine

TRAGFÄHIGE VEREINBARUNG

mit

hoher Bestandswahrscheinlichkeit,

da durch

Akzeptanz

getragen. Das FATALE der bereits verlautbarten EU-Position ist somit in der logisch brutalen Analyse das, daß man mit derselben Rhetorik politische Lösungen erzwingen will, wie das bei kriegerischen Auseinandersetzungen zumeist ein wesentliches Eskalationsinstrument ist. Beim Militär ist davon auszugehen, dass Entscheidungen, deratige Kommunikationsordnungen festzulegen, sie zu kommunizieren strategisch-taktisch durchdacht sind.

Aber in Sachen Brüssel kann und darf man nicht davon ausgehen, dass diese so genannte

„Bipolare Verhandlungsführung“

zu einem konstruktiven Ziel führen kann und wird. Man somit bereits seitens der „EU-Generalität“ eine sprachlich implizit wahrzunehmende „Kriegserklärung“ gegenüber „Verrätern“ festgelegt und öffentlich gemacht hat.

À la Sir Winston CHURCHILL: „We do not surrender!“

Daran anschließend, durchaus die geschichtliche Rede von „Blood, Sweat and Tears“ im Ohr klingelnd.

Ipso facto: wenn eine Partei einer Verhandlung der anderen, der so genannten „Gegenpartei“ abspricht, mit ihren Positionen in die Verhandlungen einsteigen zu können (in Brüssel zu „dürfen“), dann ist klar, daß die ganze Sache aus der rationalen Ebene in die emotionale Ebene transponiert wird.

Dies auf individueller, sozialer und somit kollektiver Ebene.

Für die EU bedeutet dieses – Entschuldigung!!! – der anderen Seite in breitem Wienerisch zu bekunden: „Ach geh doch scheißen!“, mutwillig an der Eskalationsschraube zu drehen.

Dann aber ist es egal, ob dies vorsätzlich, überheblich oder realitätsverkennend ist, weil sich die in dem Verhandlungskomplex befindliche „passive“ Seite als „ausgeladen“ sieht, entsprechend nicht anders kann, als auch die Meldodie der Eskalation auf der Klaviatur zu spielen.

Und so spaltet man die EU. Und deswegen muß in der EU schleunigst disktiert werden, ob SCHULZ und JUNCKER überhaupt noch die Leute sein können, die ein Zusammenkommen in unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen zu erreichen vermögen.

Da man hier nach den Verlautbarungen nach der Veröffentlichung der Amtsergebnisse des Referendums keine Signale der Konsilianz vernehmen konnte, bleibt nur eines, um ausufernde separatistische und nationale Strömungen in sich kollabieren lassen zu können, dass JUNCKER und SCHULZ das Verhandlungsmandat zu entziehen ist. Sprich, beide zurückzutreten haben.

Dass ein geistig-kulturell offenes Verhandlungskollektiv der Parteien gebildet wird, um die Versatzstücke des Malaise herausarbeiten zu können und nicht noch dazu zu führen, dass Schottland und Nord-Irland den Fanfarenstoß zum Verlassen der Union geben müssen; mit den fatalen Folgen in anderen Regionen.

Vielleicht probieren es die Verwaltokraten Brüssels, den Gedanken einer Art „europapolitischer Sonderwirtschaftszone“, um zu deeskalieren, zu klären und nicht zu polarisieren, was unweigerlich zum  Showdown und Shoot out führt, bei dem einer im Sand liegenbleibt.

Europa ist in seiner Vielfalt so schön, dass es schade wäre, dass ein kleines Gremium von Apparatschicks als Folge ihre fehlenden Kompromissfähigkeit der anderen Seite einfach – Entschuldigung – bei der Begrüßung im Hause „Sofort in den Koffer scheißt und klar signalisiert, dass die Gegenseite einem den Buckel runterrutschen könne“, wie es Handwerker praktisch und frei sagte.

Eitelkeiten haben nicht zu zählen.

Wenn man sich vergalloppiert hat, dann soll man im Schritt rückwärts gehen, um nicht selbst noch an einem Baumstamm zu enden.

Pro Europa!

Contra Verwaltokratur!

Contra bipolaren Verhandelns!

Contra Amtsträgern ohne Weitsicht und sozialem Sensorium!

Die Sovietunion ist daran gescheitert, die kulturelle Vielfalt einem standardisierten Gesellschaftsmodell unterzuordnen!

Will Brüssel 2017 das Moskau von 1989 werden?

Anscheinend ja, gerieren sich doch so manche wie Vorsitzende des Politbüros oder des Staatsrates…