„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

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Leserbrief zu Initiative Aachen e.V. und Verkehrspolitik

Peter Philippen-Lindt
Am Lütterbüschgen 11
52072 Aachen
Leserbrief zu : Aachener Zeitung, vom 23.01.2016 Seite 17 A1 „Bequemer, spontaner, lexibler“

Das Thema „Verkehr in Aachen“ ist für alle BürgerInnen in Aachen von Interesse. Wenn bei einer „Diskussionsveranstaltung“ die Meinung der BürgerInnen nur über Twitter oder per Handzettel erbeten ist, dann wird dadurch die Veranstaltung des „Bürgervereins“: -Initiative Aachen- für BürgerInnen wohl eher uninteressant; twittern ist was für BürgerInnen unter 25.

Den vermeintlichen „Experten“ auf dem Podium nur andächtig zu lauschen, erinnert stark an die Aachener Diskussionskultur in den Ausschüssen, bei denen auch kein Fragerecht der BürgerInnen besteht. Dass ein Vorstand der Initiative Aachen auch noch von diesem Veranstaltungsformat überzeugt ist, verwundert nur noch wenig. Was heißt hier überhaupt „Bürgerverein“? Auf der Web-Seite der Initiative Aachen sind im Mitgliederverzeichnis allenfalls 30% Einzelpersonen aufgeführt. Über 60% der Mitglieder generieren sich aus Firmen, Universitäten oder Verwaltungen. Auch die Einzelpersonen gehören wohl weiteren Interessenverbänden an, z.B. der OB.

In der Satzung des Vereins sucht man die BürgerInnen unter §3 „Zweck des Vereins“ und an anderer Stelle vergeblich.

Der Verein dient nach seinen Statuten eher der Förderung der Interessen von Unternehmen, was ja für einen Verein auch legitim sein kann. Aber seitens der Aachener Zeitung, die ja auch Mitglied der Initiative Aachen ist, zu suggerieren, dass dieser Verein ein Bürgerverein sei, ist doch eher verklärend. Bei „Digitalisierung“, „Vision Mobilität 2050“, „Elektrifizierung der Flotte“ etc. kann man nur hoffen, dass die BürgerInnen sich nicht durch „Visionen“ auf einem Vereinspodium einlullen lassen.

Es verwundert, dass der OB, natürlich wieder strahlend, sich auf einem Transportrad präsentiert; es sei denn, er transportiert darin ein Programm, um eine echte und möglichst „vorzeitige“ Bürgerbeteiligung der Stadt Aachen mit Redegebot für alle interessierten BürgerInnen durchzuführen. Schließlich haben wir doch eine Stadt(-verwaltung), was brauchen wir da einen Verein?

Bombenwetter, Bombenfund – beinahe zumindest…

Infobrief an alle Interessierte zum Thema Lousberg – Bunker
es schreibt Ihnen: Telefon: am:
Hermann Tücks 0241-95518-10 30. Juli 2015

zum Thema:

Bombenfund an der Abrissbaustelle oder
B E S I N N U N G die „3te“
Liebe Leserinnen und Leser,
den Hofberichtsorganen der Stadt Aachen wie der WDR-Lokalzeit und den Blättern des Zeitungsverlages Aachen war gestern Abend bzw. heute Morgen zu entnehmen, dass eine „Vermeintliche Bombe“ ohne Sprengstoff und Zünder an der Rütscher Straße gefunden wurde.

Das gesamte Ereignis wird in der Berichterstattung entsprechend verniedlicht, ganz nach den Regeln des Rheinischen Grundjesetzes, Artikel 3, „Et hätt noch immer jot jejange“.

Der namentlich genannte Baggerfahrer hat demnach geistesgegenwärtig nach der Erkenntnis, was er denn da wohl gefunden und den Hang abwärts laufen gelassen hat, die Polizei und damit eine entsprechende Routine in Bewegung gesetzt. – Im Nachhinein wissen wir: Vollkommen überflüssig – viel Wind um Nichts.

Wir kommen nicht umhin hier in aller Deutlichkeit festzustellen,

– dass es sich hier um den Bombenkörper eine 10 Zentnerbombe handelt
– dass diese normalerweise bei einer Detonation einen Umkreis von ca. 2,5 km mit Splittern erreicht
– dass zum Zeitpunkt des Fundes dieses, wie heißt es so schön „ Unbezündeten Sprengkörpers“ keinesfalls klar war, dass es sich nicht um einen noch funktionsfähigen Sprengkörper gehandelt hat
– dass ganz offensichtlich keinerlei Untersuchungen vor dem Abriss des Bunkers, wie wir sie mehrfach gefordert haben, in Bezug auf Munition und Sprengkörper stattgefunden haben
– dass man auch heute ohne solche Untersuchungen einfach die Arbeiten weiterführt.

Liebe Politiker und Verwaltungsfachleute, Gesetze und Vorschriften deren Einhaltung der Bürger ständig vor den Gerichten einklagen muss sind wertlos und Makulatur – oder gehört Ihr einfach ausgetauscht?!
Viele Grüße
i.V. Hermann Tücks
Bürgerinitiative Lousberg-Bunker
Mitglied im Aktionsbündnis Bürger für Aachen

Bürger für Aachen auf Facebook und auf Twitter!

Liebe Leserschaft,

Bürger für Aachen ist nun auf Twitter und auf Facebook!

Es kommt ins Rollen!

Was wirklich höchst interessant ist, daß Facebook bei der Pressestelle der Stadt Aachen tatsächlich Schalterstunden hat. Bis morges um 7h00m, ist dort die Welt noch in Ordnung. Auch danach, denn, wer auf Facebook Schalterstunden einrichtet, der hat seinen Grund dafür. Denn: bei Facebook und Twitter braucht man bekanntermassen keinen Menschen, um zu kommunizieren.

Die einzige Erklärung könnte sein, dass um 07h00m eine kontrollierende Hand seitens der Stadt Aachen tätig zu sein und möglicherweise den Augiasstall von Bürgeräußerungen ausmistet, was nachts so gelaufen ist…

Also, liebe Bürgerschaft, da das Internet nicht schläft, wäre es sicher sehr intressant, die Implikation der Schalterstunde von Facebook zu hinterfragen und zu thematisieren!

Warum also Schalterstunde der Stadt Aachen bei Facebook?

Und, ein Zwischenruf in der Redaktionssitzung gerade: „Glaubst Du etwa, die machen unbezahlte Überstunden?“