Wiedervorlage, Oktober 2015 | Peinlich! „Boden des Jahres“ bis zum 8. Oktober würdigte die Stadt Aachen genau den Boden mit einer Ausstellung, der nun im Münsterwald für Windkraftanlagen weggebaggert werden soll… Das paßt zu Aachen!

Dipl.-Geol. Stefan August, Aachen, nimmt wie folgt Stellung:

Im Verwaltungsgebäude des Marschiertors fand bis zum 8. Oktober eine Ausstellung über die von Fachleuten zum diesjährigen „Boden des Jahres“ gewählten Stauwasserböden („Pseudogley“) statt. Interessanterweise handelt es sich hierbei um genau die Böden, die auch in den Baufeldern für die von der Stadt Aachen und der STAWAG geplanten Windkraftanlagen im Münsterwald vorhanden sind, und die bei einer Errichtung des Windparks großflächig unwiderbringlich zerstört würden. Auf die Bedeutung und Schutzwürdigkeit dieser Böden wurde durch die Umweltverbände bereits im Rahmen des Genehmigungsverfahrens detailliert hingewiesen, die Bedenken wurden jedoch, wie auch zu den übrigen Schutzgütern, von der Stadt Aachen als nicht relevant abgetan. Nun wird klar, dass die Naturschutzverbände mit ihrer Einschätzung anscheinend doch Recht haben.

Die Stadt Aachen zeigt paradoxerweise gleichzeitig, wie schützenswert die Böden sind, deren großräumige Zerstörung sie aus wirtschaftlichen Interessen in Kauf nimmt. Dies kann wohl nur damit erklärt werden, dass bei der Stadtverwaltung keine Fachkenntnisse über die tatsächlichen Gegebenheiten am Standort für die Windkraftanlagen im Münsterwald
vorliegen oder diese weiterhin hartnäckig ignoriert werden.

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„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

ZDF berichtet über Lousbergbunker-Initiative am 12. Juli

Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) wird am Sonntag, den 12. Juli 2015 in seiner Sendung

 Terra X-press

über den Lousbergbunker berichten.

Bei Fragen: Hermann Tücks, Tel.: (02 41) 9 55 18 10