Atmosphärische Kindesmishandlung – Kindswohl in AC politisch zur Disposition gestellt!

Wer sich gegen Tihange profiliert,

der sollte sich auch für saubere Luft profilieren!

Oder seinen Hut nehmen!

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Wer sich nicht für die Sicherstellung zügig sauber werdender Luft einsetzt und, wer gegen die Umweltzone in Aachen ist, somit inaktiv bleibt oder die Hemmung fördert, nimmt billigend in Kauf, das Kindswohl zu schädigen.

darf man sagen, was manche Politiker meinen.

darf man sagen, was manche Politiker meinen.

Damit auch, die statistisch durch staatliche Institutionen belegte gesundheitliche Schädigung von Menschen  – auch von Tieren – wissentlich bewiesen, also billigend im Amte oder im Rahmen seines/ihres Mandats in Kauf zu nehmen!

Die Umweltzone sei „Quatsch“

oder, „die Dinge würden sich eh schon von selbst regeln“ ist im wohlwollenden Urteil der Ausdruck persönlicher und zugleich politoadministrativer Verblendung oder Realitätsferne – solche Politiker müssen aus ihren Ämtern hinausgewählt werden! Und dies gleichgültig, welche Farbe ihr politisches Hemd hat!

Es ist nämlich auch wirtschaftlich eine Standortschädigung!

Denn, wer die berufliche Wahl hat, der wird sich mit seinen Kindern sicherlich NICHT freiwillig in eine Stadt begeben und „darin arbeiten“ wollen, die einem den Atem raubt, eine Luft, die einen schleichend umbringt.

Es wird nämlich eines geflissentlich verkannt: während des Tages und der Abendstunden steigen die Emissionen logischerweise an. Und das bedeutet nämlich auch für Pendler, die in dem tiefen Talkessel Aachens arbeiten (müssen), sich zwangsläufig den Emissionen auszusetzen. Ihre Lungen mögen zwar abends ihren Frieden finden, aber tagsüber stopfen auch sie sich voll Dreck. Nicht zu vergessen ist, die Statistik des http://www.lanuv.nrw.de, die in der Dokumentation für die Einführung der Umweltzone in Aachen ist. Denn sie zeigt wissenschaftlich fundiert genau auf, wer auf dem ersten, zweiten und dritten Platz der Hitliste der Aachener Verrußung steht… Ein Tipp: erbitten Sie vom LANUV die amtliche Dokumentation, die viele hier ignorieren!

Luftverschmutzung ist ein

DRECKIGER KILLER,

DER SEINEN OPFERN

NICHT INS AUGE SCHAUT!

Eben ein „silent killer“. Den einen erwischt ein großzügiger Herzinfarkt mit instantem Exitus, dem anderen blüht das Ersticken auf Raten, das dann auch noch die Solidargemeinschaft der Krankenversicherungen belastet. Nun ja, auf der anderen Seite schafft so etwas natürlich auch wieder Fakten, die der Forschung dienen.

„Leiden für wissenschaftliche Erkenntnis in Aachen“?

Auch mal ein Spötterspruch!

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Oder, denjenigen, die zwar auch statistisch betroffen sind, aber nur das halbe Elend erleiden, hören sich an wie der Held einer Science Fiction-Saga, dessen Atmung sich so anhört, als ob er durch einen Lungenautomaten versorgt wird.

Denn eines bedenken die Personen, die zum Wohle der Menschen in der Stadt zu handeln haben, wohl nicht: Die Luftverschmutzung betreibt ihr tödliches und verletzliches Werk nicht mit Patronenkugeln, Keulen, Schlagringen oder so. Nein, sie ist tückisch, hinterhältig! Aber auch sie sitzen an ihren Arbeitsplätzen und inhalieren rußige Luft. Wenigstens ein Stück poliltischer Gerechtigkeit…

Fühlen Sie sich durch Personen politisch ehrlich vertreten,

die Ihnen dicke Luft zumuten?

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Schlechte Nachricht für die Lungen in Aachen

Die vollständige Sicherhstellung des gesamten Linienbetriebs auf EURO-VI dürfte dennoch Zukunftsmusik bleiben…

Die ASEAG.de ist durch das http://www.lanuv.nrw.de im Dokument der Grundlage für die Durchsetzung der Umweltzone mit 27% an den Emissionen beteiligt, der größte Luftverpester Aachens.

Nun, nachdem man die folgende Überschrift liest, wird einem klar, dass die Lungen in Aachen auch in den nächsten Jahren nichts zu lachen haben. Menschen denen ihre Lungengesundheit wichtig ist, sollten es sich deshalb wirklich ernsthaft überlegen, ob sich auch in Aachen selbst arbeiten wollen.

Denn bei der Frage der Luftqualität wird immer vergessen, dass man auch als Eifler Aachener Luft einzuatmen hat, wenn man sich im Stadtkessel befindet. Man kann so sagen, dass also auch die arbeitende Bevölkerung aus den

„Aachener Besserluftgebieten“

gleichermaßen den für die Gesundheit miserablen Luftzusammensetzungen einzuatmen hat. Das wird von der Stadt ausgeblendet.

Zudem: rechnet man nach, wie viele Menschen pro Tag wie viele Kilometer im Stadtgebiet, das die Umweltzone umfaßt mit den Bussen, aber auch der Eurregiobahn fahren – die immerhin ein stolzes Prozent der Emissionen beiträgt – und das dann mit den 22% Emissionen und der Transportleistung durch den Autoverkehr vergleicht, sollte man in Aachen ins Grübeln kommen.

Auch die Menschen, die aus den „Besserluftgebieten“ neun oder zehn Stunden den Aachener Mief am Arbeitsplatz zu inhalieren haben, werden erkennen und zwangsläufig erleiden, dass ihnen das Aachener Klima nicht gut tut, es sie phyisch schädigt und somit sich die Katze in den Schwanz beißt: eine reichlich technisch subobtimalen „Abgasturbo“ vor der Nase zu haben, ohne dass er so erkannt und benannt worden ist.

Und so kann man sich in Anbetracht der Berichterstattung – auch als „Besserluftgebietler“ – nur noch mit den Händen vor´s eigene Gesicht klatschen. Denn, alle Gedanken, durch das Leben am Stadtrand oder außerhalb des Talkessels sei für die Gesundheit förderlich und man lebe gesünder, löst sich dadruch in Russ auf, weil man halt solidarisch mit den „Aachener Talkesslern“ dieselbe Luft demokratisch zu inhalieren hat.

Das Einzige, was zu einer Verbesserung in Sachen Dicker Luft führt ist, daß das Aachener Bussystem auch finanziell-strukutrell so umzugestalten ist, dass es nicht mehr möglich ist, NICHT-EURO-6-BUSSE, im Linienverkehr mehr betreiben zu dürfen.

Nötigenfalls mit einer Klage, den Betrieb von NICHT-EURO-6-BUSSEN für den Linienverkehr qua Gericht zwangsweise unterbinden zu lassen, da er in nicht unerhblichem Maße Ursache der hohen Luftverschmutzungswerte ist. Ein Blick in die amtliche Dokumentation des LANUV spricht eine klare Sprache, die manche nicht hören wollen.

Hier nun der Titel in der Aachener Zeitung vom 27.10.2016 in Bezug auf die desaströse Situation der Kämmerei, die dazu führt, dass Aachener Lungen weiterhin gequält entflammen – Inflammation – und so etwas werden auch Babys, Kleinkinder, Schulkinder und Jugendlichen ausgesetzt. Kann eine angeblich grüne, ökologische Stadt so etwas verantworten? Bilden Sie sich bitte Ihre Meinung, schauen Sie sich die Ergebnisse des LANUV.NRW.de an, die Grundlage des Verfahrens zur Durchsetzung der Umweltzone in Aachen gewesen ist und die durch die Initiative Kaiserplatz e.V. und den 89 Eingaben erst die notwendige Schlagkraft erhielt, die dazu beitrug, dass sich die Stadt nicht der Einführung erwehren konnte:

Etatentwurf 2017: Stadt muss Millionen in die Aseag pumpen

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung: 26. Oktober 2016, 22:32 Uhr

 

Wiedervorlage, 5. Dezember 2015 | Wir freuen uns, dass die Stadt Aachen unsere Idee im Rahmen des Eingabeverfahrens zur Durchsetzung der Umweltzone aufgegriffen hat, Experimentalbusse einzusetzen

Die Aachener Zeitung vom 5.12.2015, Ausg. Aachen Stadt titelt im Lokalteil:

„Rollen E-Busse nach Heerlen?“

Wir freuen uns, dass die Stadt Aachen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zumindest eine Mini-Variante unsere Vorschlags im Rahmen des seinerzeitigen Eingabeverfahrens bei der Bezirksregierung Köln zur Durchsetzung der Umweltzone aufgegriffen hat.

Wir schlugen vor, im Rahmen des Einsatzes von neuesten Busmodellen mit effizienteren sowie „alternativen“ Antrieben wie Batterie, Erdgas oder Wasserstoff der unterschiedlichsten Linienbushersteller eine von Forschungsinstituten der RWTH Aachen betreute Testflotte zu betreiben, die turnusmäßig ausgetauscht wird. Denn Aachen bietet in besonderer Weise ein Testlabor für Linienbusse, da diese in Aachen praktisch immer eine Berg- und Talfahrt absolvieren müssen, was verbrauchsbezogen eine Art von „energetischer Katastrophe“ ist, das bei Bergauffahrt der spezifische Verbrauch massivst ansteigt, aber bei Talfahrt nicht einfach ausgekuppelt werden kann, um so den Verbrauch quasi auf Standgas halten zu können.

Für zeitgemäße und wirklich verbrauchsverbesserte Linienbusse ist es wegen der hiesigen Topologie zwingend erforderlich, Modelle einzusetzen, die so genannte Recouperatoren besitzen. Das heißt, technische Elemente, die bei Bergabfahrt die kinetische Energie, die eigentlich durch Bremsung dissipiert ist, zumindest teilweise wieder zu speichern. Sprich, vereinfacht mit einem Dynamo-ähnlichen Modell und einem Speicher – Batterie – die unvermeidbare Bremsenergie zu wandeln und zu speichern.

Vielleicht gibt es dann auch einmal Hoffnung, dass die Long-Waggon nicht über 80l/100km Diesel benötigen, die Gelenkbusse über 50 l/100km Diesel liegen. Dies zumal der Tatsache geschuldet, dass die Flotte der ASEAG doch als teilweise „abgefahren“ bezeichnet werden kann, sprich, NICHT über Abgasreinigungssysteme der Kategorie 6 verfügt.

Wenn eine Stadt sich als ökopolitischer Musterschüler geriert, die Verkehrsführung in höchst innovativer Strukturierung ausbremst, dann ist es die Pflicht dieser Stadt, selbst sicherstellen zu müssen, dass keine Miefer mehr durch den Kessel kutschieren und den Menschen, den Tieren und der Natur die Luft zum Atmen rauben.

Der nunmehr angekündigte Elektrobus kann nur und erst der erste Schritt der Mutation der „Roten Flotte Aachen“ sein. Die Initiative Kaiserplatz Aachen bittet die Verantwortlichen der Stadt Aachen für die Bürger im Kessel Aachens, zügigst die alte Flotte – inklusive der externen Betreiber – auszutauschen und das der Bezirksregierung per Eingabe vorgelegte Innovationsmodell umzusetzen.

Man stelle sich vor, wenn zehn Bushersteller jeweils zehn ihrer besten Pferde ins Rennen schickt, diese nach einem Jahr austauscht, welche Erneuerungswelle dann läuft. Zum Nutzen der Aachener Lungen, des Verbrauchs, der nicht unerheblich durch die alten Schleudern die Kosten in die Höhe jagt, aber auch im Sinne der Hersteller selbst.

Denn diese können ihre Lieblingspferde auf einen  Straßenparcours durch das tiefe Tal von Aachen jagen, der es in jeder Beziehung in sich hat: Kurven, Steigungen, Bergabfahrten und reichlich innovative Straßen- und Streckenführungen, wie sich das gerade am Kaiserplatz abzeichnet. Und das zu einer Zeit in der der Gegenverkehr um St. Adalbert noch nicht eingeführt ist.

Es wird Zeit, dass die Alten Stinker, die nicht EUR 4 haben, vollumfänglich aus dem Talkessel rauszuhalten sind.

Wer Grünes Wasser predigt, der soll bitteschön auch dafür Sorge tragen, selbst Wasser zu trinken und nicht einem „energetischen Fusel“, um es mal so zu umschreiben anheim zu fallen.

Die Aachener Lungen werden sich freuen, wenn endlich und tatsächlich ökologischer Linienbusverkehr installiert und betrieben wird!

 

 

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

Desaster für Aachen – bitte, bitte nun endlich in den Nothaushalt!

 

Die Aachener Zeitung vom 6. Mai, 2016, Lokalausgabe Aachen über das Geld-Loch TIVOLI

„Mängel in der Sicherheitstechnik“:

Aachens letztes Hemd

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/tivoli-maengel-in-der-sicherheitstechnik-1.1351112

Der Tivoli könnte der Sargnagel der Stadt Aachen werden, – endlich! – in den Nothaushalt versetzt zu werden.

Man sollte, so bitter das auch für den Moment und die nahe Zukunft ist, hoffen, dass die Bezirksregierung Köln die Stadt Aachen nun endlich unter das finanzpolitische Reglement des Nothaushaltes stellt!!!

 

Das noch nicht so alte TIVOLI-Stadion kostet die Stadt Aachen nochmals Millionen. An der Sicherheitstechnik hapere es – ja, wer hat denn diesen Schuldenpalast baurechtlich zu verantworten und freizugeben gehabt?

Was geschieht nun mit der eigens gegründeten Gesellschaft?

Kann es sein, dass sie, um nicht qua geltendem Recht in ein Insolvenzverfahren geführt zu werden, nochmals Geldspritzen verabreicht bekommen muß?

Und wieder zu bezahlen von den Bürgern und den Unternehmen?

Es kommt der Tag,

da wird der Aachener Bürgerschaft das letzte Geld

genommen werden.

Dann reicht es nicht einmal mehr für das letzte fiskalpolitische Hemd von dem man dennoch denkt, es habe Taschen – der Aachener Tivoli steht für den fiskalpolitischen und entscheidungspolitischen allerletzten Hilfeschrei der Aachener. Für eine Politik der Abschreckung.

Abschreckung in Bezug auf die Qualität politischer und daraus resultierender Verwaltungsentscheidungen. Und so fragt sich der Bürger, wie lange das noch so weitergehen soll?

 

Liebe ASEAG-Fahrer: bitte streikt dauerhaft! Denn, es geht uns am

Adalbersteinweg und im Bereich Kaiserplatz viel, viel besser, weil das Getöse und Gedröhne der Busse nicht mehr zu hören und zu fühlen ist.

Und, am Straßenraum läßt sich wieder atmen. Man riecht es, wenn die Busse im Depot bleiben!

Bitte unbedingt weiterstreiken! Dank der Aachener Lungen!

 

STAWAG, Stromarmut und Quersubvention?

Immer mehr Menschen am unteren Ende der Einkommensskala müssen – oft ohne ihr Verschulden, da es keine gescheiten Arbeitsplätze gibt, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen oder durch „Hartz IV“ – jeden Cent umdrehen.

Sind sie z.B. Hartz IV-Empfänger, dann haben sie Strom und Gas selbst zu bezahlen. Nicht selten führt der seelisch beanspruchende Zustand, „in“ Hartz IV leben zu müssen dazu, dass Menschen überfordert sind.

Das kann dazu führen, dass sie nicht wissen oder bisweilen auch nicht mehr die Energie dazu aufbringen können, den Energieversorger zu wechseln.

Aber gerade für diese Gruppe von Menschen am unteren Ende der Einkommensskala ist es unerläßlich, ihren Energieversorger zu wechseln, da sie mehr netto verfügbares Geld für den Alltag haben.

Sehr häufig scheint es wohl so zu sein – dass aus welchen Gründen auch immer – die Treue zum kommunalen/öffentlichen Energieversorger beibehalten wird. Diese Treue kostet die Sozialschwachen aber unnötig Geld, weil nämlich durch die Liberalisierung und den damit möglich gewordenen Wechsel des Anbieters, tatsächlich deutlich weniger zu bezahlen wäre.

Das Finanzierungsmodell der Öffentlichen Hand hat aber den Schuß noch nicht gehört, dass es einen freien Anbietermarkt gibt. Wie gewohnt, werden z.B. kommunale Busunternehmen subventioniert. Nur, wenn der Cash-Flow absolut abnimmt, damit auch der „Überschuss“, der den Beziehern von Energie und allen anderen Kunden unnötigerweise ihr Geld aus der Tasche zieht, dann ist unausweichlich, dass der Geldstrom aus Zeiten des Kommunenmonpols versiegt.

Kurz: das Geschäftsmodell, kommunal-öffentliche Energieversorger als Milchkühe für infrastrukturelle Dienstleistungen zu nutzen, damit quasi ein bequeme „nicht-genannte-Steuer-aber-dennoch-eine-Steuer-zu-nennen“ zu betreiben, ist im Grund mausetot.

Im Sinne der Bürgerschaft, muss das gesamte System auf den Prüfstand und – so schmerzlich das auch für eine Kommune ist – gerade die Menschen, die auf staatliche Hilfen angewiesen sind, darauf zwingend hingewiesen werden, dass sie ihren Energieversorger wechseln können und sollten, so dass die Ärmsten unserer Gesellschaft nicht auch noch den Busverkehr finanzieren.

Weiter gedacht, ist dieses Modell der Quersubventionierung durch überhöhte Verkaufspreise an Endkunden mit Kleinabnahmemengen auch deswegen kontraproduktiv, weil die Energiearmut z.B. auch dazu führt, dass finanzielle Mittel von Kirchen im Sinne der caritas (als lat. Begriff; nicht als Institution!) zur Subventionierung eines veralteten, kommunalen Geschäftsmodells verwandt werden.

Denn, wenn jemand, der Hartz IV bekommt oder ander Zuwendungen staatlicher-/caritativerseits erhält, bedeuten diese einen „Wert“. Muss nun „Wert“ für überteuerte Energierechnungen zugesteuert werden, so ist dies im Sinne der Mittelverwendung nicht zielführend, kontraproduktiv und somit das Sozialsystem schädigend!

Das heißt, durch die Preispolitik der Öffentlichen Energieversorger auf dem freien Markt, verbunden mit Preisen für Energie über dem Marktpreis, wird somit ein „Aufschlag“ erhoben, der eine Subvention ist.

Und wenn auch noch die Menschen an dem untersten Ende der Einkommensskala auch noch zu diesem Subventionsmarathon monatlich beitrage – und wenn es vielleicht pro Monat nur € 10,– oder 20,– sind – dann heißt das, diese Subventionsmaschine Öffentliche Energieversorger muss generalüberholt und markfähig gemacht werden.

Denn: die Zeiten des Energiemonopols sind vorbei und damit auch durch die Funktion des Marktpreises auch, dass man diese Geldmaschine eben keinesfalls mehr als „Generator für indirekte Staatseinnahmen“ einsetzen kann.

Das Pferd, auf dem die Kommunen reiten, ist längst tot. Man versucht fiskal- und subventionspolitisch auf dem halbverwesten Rest eines Pferdes auf einer Trabrennbahn mithalten zu wollen. Ohne eine Chance von Erfolg – einzig durch Hoffnung(slosigkeit) getrieben.

ÖPNV ist sinnvoll und muss sein. Nur, bei den exorbitanten Preisen in Aachen und die vielen Flat-Rate-Nutzniesser-Gruppen in Verbindung mit dem antiquierten Geschäftsmodell, wird man in der Sackgasse enden und Defizit über Defizit schreiben.

Es wird höchste Eisenbahn, das Geschäftsmodell der Energieversorgung und des ÖNPV auf die Gegenwart umzustellen und mit der Quersubventionierung in jedweder Hinsicht endlich aufzuhören!!!

Man macht sich was vor, lebt in einer Illusion, alte Zeiten herbeizubeten…