Studie zur Veränderung der Arbeitssituation in Zürich: Amt für Wirtschaft und Arbeit

Das Zürcher Amt für Wirtschaft und Arbeit hat diese Studie veröffentlicht, die sich mit dem Strukturwandel der Gesellschaft und der Folgen für die Arbeit befaßt:

http://www.awa.zh.ch/internet/volkswirtschaftsdirektion/awa/de/ueber_uns/organisation/fachstelle_volkswirtschaft/migrationsstudien.html

Die Stadt Aachen muss sich die Frage gefallen lassen, warum sie es – unabhängig jeglicher politischer Couleur – über Jahrzehnte nicht geschafft hat, eine Standortstruktur und Standortkultur „hinzubekommen“, die so strukturiert ist, dass die Beschäftigungsquote auch für Menschen, die eben nicht Akademiker sind und nicht dem gehobenen Bildungsmittelstand zuzuordnen sind, deutlich nach oben gezogen ist.

Es scheint, als ob sich von Grün über Rot bis Schwarz eine Art von nicht mehr differenzierbaren politischen Einheitsbrei gebildet hat, in dem sich viele Menschen der Mitte nicht wiederfinden. Deshalb nicht, weil man in den „Heiligen Hallen am Markte“ mit anderen Dingen beschäftigt zu sein scheint, als sich endlich einmal systematisch mit einer zügigen Strukturveränderung des Standortes zu befassen. Aber, wie der Aachener so gleichgültig sagt: „Es deäded dooch“ – es reicht ihm also.

Im Zeichen einer sich dauerhaft änderenden Gesellschaft ist die Stadt Aachen gezwungen, den Blick auf die Gesamtbevölkerung zu richten und Politik so gestalten, dass die Arbeitslosigkeit sinkt, die Einkommen steigen, sich Unternehmen freuen und die integrativen Erfordernisse, denen die Stadt Aachen, wie auch Deutschland gegenübersteht, so bewältigt, dass die Harmonie gesellschaftlich berührt und gestört wird.

Attraktivität für Unternehmen – vernünftige Standortpolitik – ordentliche Sozialpolitik – Haushaltsdisziplin – Fachkompetenz – Dienste im Sinne der Bürgerschaft – geistige Freiheit und Unabhängigkeit – Leben der Werte der Demokratie und des liberalen Selbstverständnisses einer freien Gesellschaft:

http://www.awa.zh.ch/internet/volkswirtschaftsdirektion/awa/de/ueber_uns/organisation/fachstelle_volkswirtschaft/migrationsstudien.html

 

 

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Wiedervorlage | 20. September 2015 | La Suisse, pays le plus heureux au monde / Aber wie lange noch wegen des Frankenkurses…

Wie wird es der Schweiz ergehen, wenn die Wirbel in der EU und letzlich auch des Euro zu einer Kurskorrektur des Schweizer Franken führt? Bereits jetzt ist durch den Wechselkurs festzustellen, dass Arbeitsplätze in der Produktion in der Schweiz nach Mittelosteuropa verlagert werden, weil die Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Wie jüngst bei einem Fensterhersteller auf der Schweizer Seite des Bodensees, der 300 Stellen in der Produktion verlagerte…

http://www.francois-garcon.com/parutions/la-suisse-pays-le-plus-heureux-au-monde/

Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt weiter an!

Die Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt weiter auf nunmehr 5,4 Millionen Menschen. Dies bei einem Volk von 60 Millionen Menschen.

Wortlaut in der Le Monde vom 16.01.2016:

„Lundi 18 janvier, Francois HOLLANDE doit présenter devant le Conseil économique, social et environnemental les détails de son „plan d´urgence“ pour ö´emploi. Objectif: enrayer enfin la progression du chômage, qui touche au total plus de 5,4 millions de personnes.“

 

Auf die Bevölkerung Deutschlands bezogen, bedeutete dies, eine Arbeitlosigkeit von

7,2 Millionen Menschen

vorweisen zu müssen!

Setze man diese dramatische Entwicklung des Zerfalls der Arbeitsplatzbasis in den aktuellen EU- sowie Europäischen Kontext, dann wird deutlich, daß die Republik Frankreich, als einstiges Industrieland in einer wirtschaftspolitischen wie auch sozialpolitischen Lage ist, die man als dramatisch bezeichnen muß, da sie je nach statistischer Bemessungsgrundlage irgendwo zwischen 15 % und 20 % liegen dürfte.

Und, je länger die Flüchtlingskrise weder in der Bundesrepublik Deutschland noch der EU systematisch strukturiert, stabilisiert worden sein wird, umso größer wird geradzu zwingend auch das Risiko für Deutschland, dass das Bruttosozialprodukt durch die europäische Erosion, die sich auf Staatshaushalte und deren Ausgaben auswirkt, sinkender Wirtschaftsleistung.

Das bis jetzt robuste Bruttosozialprodukt, das Steuersubstrat stünden zur Disposition, ebenso wie die Frage im Raume steht, wie es mit der Beschäftigung weitergehen kann, wenn der deutschen Wirtschaft Teile der Kundschaft wegzubrechen vermögen.

Die derzeit regelrecht zerfledderte Politik Deutschlands, gekoppelt an die Auswirkungen der Volkswirtschaften anderer Nationen im Rahmen des paneuropäischen Desasters, können nicht auszuschließen dazu führen, dass auch hier wieder die Arbeitslosenzahlen steigen werden. Auch die der kaschierten Arbeitslosigkeit, die durch das sehr geschickte „Ausbuchen“ der Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind – zum Beispiel durch die Versetzung in „Aus- und Fortbildungsmaßnahmen“ – größer als angenommen ist, könnte so bei unglücklicher Entwicklung des Zusammenhalts der EU und den Nachbarn zu einer Schwächung der Handlungsfähigkeit im Lande werden.

Nun, da nun die Klage des Freistaates Bayern vor der Bundesgerichtsbarkeit nicht ausgeschloßen ist, besteht zudem das Risiko, dass noch die allerletzten Tassen im Schrank auf dem Boden zerdeppert werden. Die Spannungen zwischen CDU und CSU sind in diesen Zeiten weit, weit schärfer als vor ca. 20 oder 30 Jahren, als es schonmal mächtig knisterte und krachte, man den Bruch der „Schwarzen Schwestern“ real nicht mehr ausschließen durfte.

Europa verliert eigentlich alles, was in über 50 Jahren aufgebaut worden ist, wenn der Schnellzug weiterhin auf die politischen Rammböcke zurast.

Es kann einem nur angst und bange werden und man hofft dass Ideen und Einkehr kommen – im Sinne von „Oh Herr, hilf!“.

Es muß bei dem ganzen Hin und Her vor allem, geradezu ausschließlich an die Jugend gedacht werden, denn die dürfen dann die verdorbene Suppe, die heute von deren Elterngeneration angerichtet wird, angeekelt auslöffeln.

So kann es wohl nicht weitergehen, über ein halbes Jahrhundert Europapolitik und Freundschaft und Begegnunden der Menschen untereinander, nur, weil die Europapolitik, wie es sich immer stärker erkennbar herausstellt, teilweise auch nur mit schöner Oberfläche zugekleistert und poliert worden ist…

Klagen nun Bewerber um Dezernatsposten vielleicht gegen die Stadt Aachen? Undenkbar?

Für BewerberInnen auf den Dezernatsposten muss der gestrige Beitrag in der AN wie eine Art „Hohn“ klingen.

Denn, das beschriebene Vorgehen bei dem Besetzungsverfahren hat gefühlsmäßig etwas von einem Pferderennen, bei dem der Veranstalter vorher wohl schon daran gedacht haben könnte, welches Pferd diesmal unbedingt gewinnen müsse. Wirklich ein faires Rennen für alle Bewerber? Oder, eine formalistische Farce, die einer qualifizierten Bewerberschaft eigentlich berechtigte Hoffnungen erlaubt, die aber von vornherein erfolgslos ist, weil man vorher schon Einvernehmen herbeigeführt haben will…?

Mit dem ausgedruckten Artikel von Herrn Eimer in der Hand, könnte es schon sehr interessant sein, einer Anwaltskanzlei, die nicht nur Arbeits- sondern auch Verwaltungsrechtler in ihrer Sozietät haben, das Mandat zu erteilen, zu prüfen und nötigenfalls zu klagen, ob durch die Darstellung gemäß AN vom 13. Januar 2015 nicht bereits der Tatbestand eines Verstosses im Sinne eines Diskriminierungsverbotes belegbar, somit erfüllt ist. Man also als nicht zum Zuge gekommene Person klagen kann. Möglicherweise könnte hier sogar – neben der veröffentlichten Ausschreibung – auch das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) ein wirksamer Hebel für diejenigen nutzbar sein, die belegen können, mindestens gleich, oder besser qualifiziert zu sein, somit keine angemessen faire Chance beim Bewerbungsverfahren erhalten zu haben?

Der gestrige Bericht in der AN und die darin offengelegte Vorgehensweise könnten für hinreichend qualifizierte Personen schon „interessant“ bis „dienlich“ sein..

Denn, offensichtlich hat man sich bereits vorab „Besetzungsgedanken“ gemacht, eine Stelle formal ausgeschrieben und veröffentlicht, die zur freien Bewerbung von qualifizierten Kandidaten einlädt. Sonst würde sie nicht dem Geist einer veröffentlichten Stellenausschreibung entsprechen können…

Es wäre sicherlich sehr interessant, würde die Redaktion der AN kurzfristig auch mit einem bundesweit anerkannten Juristen der in Fragen kommenden Rechtsgebiete / Themenfelder – Arbeitsrecht, Diskriminierung, Verwaltungsrecht, Haushaltsrecht, ÖR i.A. – ein Interview führen/veröffentlichen, um für die Leserschaft eine juristische Einordnung darüber zu erhalten, ob das Verfahren, das von der Stadt Aachen hier augenscheinlich angewandt worden ist, überhaupt noch in dieser Art und im Sinne der Stadt Aachen/der Parteien so durchsetzbar ist? Oder, ob das Verfahren nun komplett neu aufzurollen ist? Und dies unter „verschärfter  Beobachtung“…

So, dass alle qualifizierten BewerberInnen für die Position der Stadt Aachen dieselbe und neutrale Chance haben. Für Aachen und seine Bürgerschaft!

Diese causa zeigt wieder einmal, dass es nicht nur geboten, sondern dringend angezeigt ist, dass die Besetzungsverfahren für bezeichnete Positionen zwingend und nachweisbar einem neutralen und vollumfänglich überprüfbaren Bewerberverfahren zu unterziehen sind, um eine Gleichbehandlung der Bewerberschaft sicherzustellen.

s.a.: zuvor veröffentlichten Artikel

Zulässigkeit des Zwangs zur Arbeit in Sozialfirmen in der Schweiz in der Diskussion

Der an der FH St. Gallen lehrende Soziologe Prof. Dr. Peter Schallberger hat sich wissenschaftlich mit der Frage beschäftigt, in wie weit das persönliche Recht von Menschen tangiert wird, wenn diese von den Behörden in Sozialfirmen ´mit Nachdruck´ entsandt werden und die potentillen Folgen der persönlichen Nichtmitwirkung in diesem Konext. Desweiteren auch die Frage der Konkurrenzierung von Sozialfirmen mit tatsächlichen Firmen und die Konsequenzen für die gesellschaftliche Wirtschafts- und Arbeitsstruktur. Es steht der Aspekt der Billigarbeitskräfte im Raume der Diskussion.

Aachener Ztg., 19.03.2014 – Gehalt von Bürgermeistern – Nachtrag, 1.11.

Nachtrag: Die Gemeindeordnung des Landes setzt die Bezüge fest. Sie richten sich i.W. nach der Grösse der Stadt. Da könnte es sich erklären, warum man vielleicht bestrebt ist, auf Kopfwachstum ausgerichtet zu sein. Eine 250.000 Kommune kann übrigens sogar bis B 10 gehen. Recherchieren Sie mal im Internet nach „Besoldungsgruppe“ | „Kommunen“ | „Nordrhein-Westfahlen“

Unter der Überschrift „Alle schauen heute auf die Mini-Parteien“ in der AZ, in der es um die dynamische Kommunalwahl in den Niederlanden ging, veröffentlichte die Aachener Zeitung auch eine Gehaltsübersicht (Besoldungsordnung B) von Bürgermeistern.

1.) OB Marcel PHILIPP, Aachen, gem. B 10, Grundgehalt € 11.100,–

2.) Bürgermeister Geilenkirchen, gem. B 4, Grundgehalt € 7.150,–

3.) Bürgermeister Roetgan, gem. A 16 (Anm.: höchste Gruppe der Besoldungsordnung A)

Und dann regt sich das politische Düsseldorf über die Bezüge der Hochschulspitzen in Aachen publikumswirksam auf…

Was bei Beamtenbezügen wichtig ist und was von dem Status, der sich u.a. aus der Dauer der Dienstzeit ergibt, das sind die so genannten „anrechnungsfähigen Ruhestandsbezüge“, die sich auf die „anrechnungsfähigen Bezüge“ beziehen und gerundet 70% des entsprechenden Solds betragen. Sie werden – bis auf einen geringen Prozentsatz – aus dem laufenden Steueraufkommen bezahlt. In NRW soll der Landeshaushalt deswegen bereits zu über 40% aus Pensionsverpflichtungen bestehen.

Vergleicht man dann die Bezüge über die Lebensdauer – also, die Aktivphase und die Passivphase – dann ist die Summe im Vergleich zu nicht-Beamten „interessant“. Wer hat schon eine „7“ vornedran an dem Rentenbescheid?

Nimmt man besagte B10-Bezüge, dann lohnt es sich, diese mit den Bezügen eines Geschäftsführers mit 4.000 bis 5.000 Angestellten zu vergleichen, der als so genannter „Organschaftsvertreter“ einem sehr hohen persönlichen Haftungsrisiko ausgesetzt ist. Und (!), der von einem auf den anderen Tag ohne Benennung von Gründen von seinem Posten abberufen werden kann. Das ist das, was man  einen Schleudersitz.
Interessant wird es auch im Öffentlichen Dienst im Bereich der fachlichen Tätigkeit wie z.B. als Informatiker, Ingenieur, Biologe u.a. in einer mittleren Leitungsfunktion als Beamter. Hier lohnt es sich für Absolventen, einen Blick in die Tarife der Wirtschaft zu werfen und diese mit den Besoldungsregeln von Land und Bund, oder auch der EU zu vergleichen. Da eine Kommune in Deutschland quasi dem Bundeslang „gehört“, ist das eine Bezugsgrösse.

Da die Zeitung das veröffentlicht hat und Besoldungslisten im Internet zu finden sind, kann sich jeder ein Bild darüber machen, was die politischen Kader in den Verwaltungen an Bezügen verdienen. Und, ob politische Leistung den politischen gerecht wird.