SPD demontiert sich bedauerlicherweise selbst – www.plusminus.de vom 18.05.2016

Man muß sich die Haare raufen und sich fragen, wo die Glaubwürdigkeit und Berechenbarkeit der SPD geblieben ist!

Geradezu erschütternd war die Berichterstattung im ARD-Magazin „PLUSMINUS“ in Bezug auf die Altersvorsorge von Werktätigen. Man darf sagen, eine Täuschung der Beitragszahler von Staatswegen.

Dieser Beitrag ist gewissermassen „sehpflichtig“, um sich ein Bild der SPD zu machen. Wie bereits in den 1970ern, so auch heute, bewahrheitet sich der Spruch:

„SPD steht für ´sie plündern dich´ “ – wie wahr dies nun heute in Bezug auf die kontraproduktive betriebliche Altersvorsorge ist, belegt der Bericht.

Leider gibt es keine SPD mehr und keine CDU – beide sollten zur „Einheitspartei“ fusionieren, weil sie sich derart gleich geworden sind, dass es der Wählerschaft beider Seiten gleich sein wird, was die sagen. Denn: im Zweifel für die Partei…

Das Übel an solch einer politischen Matscherei ist, dass man damit den politisch rot-schwarzen Teppich für die Parteien ausrollt, die man einerseits bekämpft und andererseits, die auch nicht die Wählerschaft wählen will.

Politische Desperados, die wie früher im Wilden Westen wie wild in der Wildnis rumballerten, die sich aber nur selten einem Gericht stellten. Und so bleibt wie in Trans Pecos so ein ekelhafter Nachgeschmack wie bei Judge Roy Bean…

Ist es noch „rechtschaffend“, wenn – in diesem Falle – die SPD dafür gesorgt hat, ihre Wählerschaft zu verscheissern?

Dann jammern sie alle, weil das Eis, das ihr Versinken in der politischen Bedeutungslosikeit verhindert, kontinuierlich dünner wird, weil sie selbst an der Gesellschaftspolitik zündeln und bei ganauer Betrachtung bereits einen sozialpolitischen Flächenbrand in Gang gesetzt haben, der kaum noch zu reversieren ist.

Einzig gelänge das nur noch, in dem die SPD- und CDU-Politik der letzten halben Menschengeneration auf den Seziertisch der politischen Pathologie gelegt wird und man auf Grund der politischen Sterbeursache weiß, mit welcher Medikation man die Gesellschaft zu heilen vermag.

So, wie das jetzt läuft, sieht es düster aus. Sehr düster und bedauerlich!

 

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Fast 3.000 € Ruhestandsbezügde Niedersächs. Beamter | fürstlich i.Ggs. zur gesetzlichen „Rente“

Presseinformation, auf die Bezug genommen wird, folgt dem schwarzen Text!

Die Zinsen sind bald ein Jahrzehnt auf Sinkflug. Für die private Altersvorsorge heißt das, im Grunde nichts mehr bekommen zu können, das eine Verzinsung bringen kann. Lebensversicherer ächtzen, quieken und krächzen massivst unter der Last der Mindestverzinsung.

Für Otto und Ottilie Normalverbraucher im Mittelstand gibt es nur sehr wenige Möglichkeiten Geld von seinem Lohn abzuzwacken und dann auch noch mit Perspektive Alter sinnvoll anzulegen. Wenn zehn Zinsjahre verloren gehen, so errechnet sich das so:

Kapital (Ende Laufzeit) = Kapital (Anfang Laufzeit) * 1,0p(1) * 1,0p(2)* ….. 1,0p(End)

Wobei „p“ einfach der nominale Jahreszinssatz ist. Bsp.: 3% Verzinsung ist der Faktor 1,03. Hat man eine Laufzeit von 10 Jahren, so wird bei einmaliger Kapitalzahlung zu Anfang dieses Kapital entspr. verzinst. Bei einer Null-Zinspolitik heißt das zwischen 100% und 134% Kapital eine Lücke zu sehen.

Das bedeutet, dass die private Rentenvorsorge in seiner ursprünglichen Art konzipiert, der Anforderung nicht gerecht wird. Durch den Euro und die Teuerungssprünge bei vielen nicht-Luxus-Produkten heißt das, man kann oft gar nicht mal die Teuerung kompensieren.

Da der Staat sicher NICHT den Markt schlagen kann, bedeutet das, dass durch die „bezugsfähigen Ruhestandszusagen“ des Dienstherrn die Zinsverluste auch noch durch den Steuerzahler kompensiert werden müssen. Selbst wenn eine Splittung stattfindet, einen Teil der Kosten für den Ruhestand aus den laufenden Bezügen zahlen zu müssen: das Geld kommt vom Steuerzahler. Egal, wie herum man es berechnst.

Entlohnt werden soll jeder fair. Aber, dazu gehört es auch, dass die Öffentliche Hand mit Blick auf die Rentner mit Augenmaß an die Gestaltung der Bezüge nach der „Inruhestandversetzung“ gehen muß.

Hier nun die Pressemitteilung zu den Kosten der Beamtenbezüge Niedersachsens im Weser-Kurier:

Weser-Kurier: Kommentar von Michael Lambek über die Pensionen der
Beamten

  Bremen (ots) – Mit 2970 Euro alimentiert Niedersachsen den
Ruhestand jedes seiner ehemals beamteten Staatsdiener – im
Durchschnitt! Dafür gehen fast 13 Prozent des Landeshaushalts drauf.
Ein Rentner muss mit durchschnittlich 1070 Euro pro Monat hinkommen.
In Bremen dürften die Relationen ähnlich sein. Auf die Frage, ob
dieser Unterschied angemessen oder leistungsgerecht ist, wird es so
viele Antworten wie Diskussionsbeteiligte geben. Es ist trotz
zahlreicher Versuche nicht einmal gelungen, verlässlich auszurechnen,
ob der Staat über die gesamte Lebenszeit seiner Bediensteten mit
Angestellten oder Beamten besser fährt. Eine Frage aber muss
beantwortet werden: Wie sollen die Pensionen, die durch nichts als
Steuereinnahmen gegenfinanziert sind, angesichts der demografischen
Entwicklung künftig bewältigt werden? Die Politik hat die
Schuldenbremse erfunden, um sich perspektivisch ihre
Gestaltungsspielräume durch Zins- und Tilgungsverpflichtungen nicht
völlig zu verstellen. Wenn der Staat nicht beginnt, ernsthaft über
Sozialbeiträge für Beamte nachzudenken, werden nicht die Zinsen,
sondern Pensionslasten die künftigen Haushalte blockieren.

OTS:              Weser-Kurier
newsroom:         http://www.presseportal.de/nr/30479
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30479.rss2

 

 

 

Jod-Tabletten Menschen in und aus Aachen über 45 Jahren werden diskriminiert! In der Schweiz nicht!

Der Rat der Stadt Aachen soll nicht so viel um die Jod-Tabletten-Verteilung labern. Vor allem nicht in Bezug auf die Altersdiskriminierung, die normativ auf das maximale Lebensalter von 45 Jahren begrenzt ist.

Sehen SIE eine Altersbegrenzung in dieser amtlichen Verlautbarung der Schweizer Bundesregierung?

Jodtabletten-Verordnung; Bund setzt neuen Verteilmodus für Jodtabletten in Kraft

Bern, 26.02.2003 – Der Bundesrat hat die Änderung der Verordnung über die Versorgung der Bevölkerung mit Jodtabletten (Jodtabletten-Verordnung) gutgeheissen. Diese Änderung, die auf 15. März 2003 in Kraft tritt, erlaubt es dem Bund, vom Austausch der alten Tabletten zu profitieren, um die Bevölkerung im Fall eines Kernkraftunfalls mit Austritt von Radioaktivität besser zu schützen. So werden die Tabletten künftig nicht nur vorsorglich direkt an die Haushalte, Schulen und Unternehmen in der Zone 1, sondern auch in der ganzen Zone 2 (näher als 20 km bei einem Kernkraftwerk) verteilt.

Für den Fall eines Kernkraftunfalls, der die Gefährdung durch radioaktives Jod zur Folge haben kann, hat der Bund in den Jahren 1993 und 1994 zum Schutz der Bevölkerung Kaliumiodidtabletten ausgeliefert. In der Zone 1 (näher als 5 km bei einem Kernkraftwerk) und teilweise in der Zone 2 wurden die Tabletten durch die Kantone oder Gemeinden direkt an die Haushalte verteilt. In den meisten Gemeinden der Zone 2 wurden die Tabletten jedoch nicht verteilt, sondern dezentral in Anlagen aufbewahrt.

Diese Aufbewahrungsart bedingt aber, dass die Tabletten nur in einem Ernstfall und nach dem allgemeinen Alarm direkt an die Bevölkerung verteilt werden. Die Verteilung der in der Zone 2 dezentral gelagerten Tabletten an rund 1 Million Menschen ist zeitintensiv und wurde denn auch oft kritisiert.

Deshalb werden die Tabletten künftig auch in der ganzen Zone 2 an alle Haushalte, Schulen und Unternehmen vorsorglich verteilt, und zwar direkt durch den Bund. Diese Verteilung und damit der Austausch der alten Tabletten ist für Herbst 2003 geplant. Sämtliche damit verbundenen Kosten tragen die Kernkraftwerke.

Die seinerzeit für die Zonen 1 und 2 ausgelieferten Tabletten sind gemäss Aufdruck im Dezember 2001 verfallen und müssen ausgetauscht werden. Regelmässige Kontrollen des Bundesamts für Gesundheit haben gezeigt, dass die Tabletten nach wie vor uneingeschränkt wirksam sind und somit bis zum Tablettenaustausch bei einem Ernstfall weiterhin problemlos verwendet werden können.