STWAWAG | absolut alter Hut: „neuer“ Schwefelgeruch im Gas und Stopp des synthetischen Gaswarngeruchs bereits vor ACHT JAHREN

Die Aachener Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe Aachen darüber, dass die STAWAG zum Schwefel als Gaswarngeruch zurückkehrt.

Bereits 2005 berichtete Frontal21 zwei Mal über die Risiken des synthetischen Gaswarngeruch-Mittels. Es war Gegenstand der Berichterstattung im Feuerwehrmagazin und dem Sicherheitsingenieur.

Auch die Frage der in der Substanz enthaltenen Allergene, war damals schon Gegenstand der Diskussion. Das heißt, die STAWAG hat sich in keiner Form auf die kritisierten Punkte eingelassen, somit die für Aachen typische Art des Verhaltens „Weiter so, wie bisher!“ gelebt. Man weiß es eh besser…

Die STAWAG muß sich die Frage gefallen lassen, warum sie acht Jahre ins Land ziehen ließ, um endlich wieder zum anzestralen Geruchsmittel, dem Schwefel zurückkehrt. Kennzeichen dessen ist, dass dieser Geruch direkt in spezíelle Bereiche des Gehirns geht und Alarm! signalisiert. Man braucht – das ist der Vorteil im Gegensatz zu dem synthetischen Gaswarngeruch, für den sogar eine „Lernkarte des Geruchs“ auf Wunsch ausgegeben worden ist, nicht aktiv werden und „lernen“…

Und, sie, die STAWAG widerspricht sich übrigens in fulminanter Weise wieder einmal fachlich selbst.

Damals wurde die Einführung des synthetischen Gaswarngeruchs übrigens damit begründet, dass man vom Schwefel wegkommen müsse, weil er beispielsweise Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff betrieben werden, schädigen könne. Aber, selbst war man sich nicht bewußt, dass z.B. eingespeistes Biogas auch Festköper sowie Schwefel mitschleppt. Also, die Argumente fadenscheinig waren.

Tja, wer sich einen Alten Hut aufsetzt,

der muß es sich gefallen lassen, gesagt zu bekommen,

sich selbst die Pappnase aufgesetzt zu haben.

Aber, was will man von der STAWAG erwarten,

die so einige Fragestellungen generiert,

die energetisch-ökologisch nur ein „Ach so,

meinen Sie das!“ zum Resultat bringt.

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