Forderungsdurchgriff von Gläubigern gegenüber Kommunen tatsächlich geschützt?

Frage an die Community:

Sind Kommunen, respektive kommunale Gesellschaften tatsächlich vor dem Haftungsdurchgriff von Gläubigern geschützt?

Oder, kann der vollumfängliche Durchgriff, somit die Forderung durch die Schuldnerhaftung durchgesetzt werden? Dies letztlich über den Steuern- und Abgabenzahler…

Also, Beispiel, man geht eine vertragliche Vereinbarung ein. Diese führt dann wegen falscher Prognosen/Einschätzungen dazu, dass der Gläubiger feststellen muss, dass er weniger Profit realisieren kann, als ihm das im geschlossenen Vertrag zugesagt worden ist.

Was würden Sie als Gläubiger mit dem Schuldner denn tun…?

1.) Sagen: „Alles easy, gern geschehen! Mit den Typen muss ich nochmal ins Geschäft kommen!“

Oder:

2.) „Das interessiert uns nicht, wir nehmen den Instanzenweg sehr gerne wahr… und danken dem Steuerzahler für sein Vertrauen!“

3.) Sie wären jetzt eine Firma und hätten gegenüber einer kommunalen Unternehmung Leistungen korrekt erbracht, die auch anerkannt worden sind. Dann hören Sie, dass aber die Forderungen nicht ganz beglichen werden könnten, weil man mit zu kurzen Hosen dastünde und man Sie doch höflich um Ihr bürgerliches Verständnis bäte, auf den Rest dankend zu verzichten.“

4.) Mit wem würden Sie überhaupt noch ein Geschäft machen wollen?

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