Aachener Zeitung vom 19.11.2016 | Lokalteil AC | Sicherheitsempfinden

IhnUnabhängig davon, wie die Statistiken in Sachen Straftaten etc. für Aachen laufen: in der Bürgerschaft wirkt eine seit dem Jahrtausendwechsel erlebte Negation der Folgen des Kaiserplatzes mit. Das „Wohnzimmer der Junkies“, wie es die GRÜNEN dereinst bezeichnet haben ist das eine. Das andere ist, dass seitens der Politik Aachens und der Städteregion Aachens die Probleme klein- und schöngeredet worden sind.

Ein "herzliches Willkommen in Aachen!"

Warum schreitet die Stadt Aachen nicht endlich ein und ermittelt die Verursacher dieser wilden Vermüllung? Und, warum transportiert sie den Müll nicht weg? Der geschlossene Puff ist förmlich wenigstens noch ein bunter Fleck in der Tristesse Aachens, die viele Menschen – Eingeborene und Besucher gleichermaßen – einfach nur anödet!

Die Position des früheren Polizeipräsidenten OELZE klingeln den Menschen immer noch in den Ohren „das subjektive Empfinden“ (…).

Seitdem Polizeipräsident WEINSPACH in Aachen die Polizei leitet, hat sich eine andere, bessere Kommunikationskultur entwickelt. Manches, was heute noch für „Magengrummeln“ in der Bevölkerung sorgt, ist teilweise auch der politischen Ignoranz geschuldet.

Die Säuberung des Öffentlichen Raumes ist stets die wahre Visitenkarte einer Stadt - sie zeigt die Prioritäten auf...

Die Säuberung des Öffentlichen Raumes ist stets die wahre Visitenkarte einer Stadt – sie zeigt die Prioritäten auf…

Man kann es auch so sagen: Wenn ein Zahn vor sich hinfault, muß man ihn behandeln. Ihn zu ziehen, ist nicht selten das einzige Mittel, Beschwerden zu beenden. Mit Schmerzmitteln oder Antibiotika vermag man in der Regel keine Heilung, sondern nur ein Hinausschieben der Erkrankung bewirken. Was einzig gilt und was vor allem das Vertrauen in den Staat erhöht ist, vor allem seitens der Aachener und städteregionalen Politik die Bürger nicht weiterhin als „Untertanen“ zu sehen und sich teilweise auf das hohe politische Ross setzend, Realitäten ignoriert und schönredet.

Die „politische Leistungsbilanz“ für Aachen kann man mit der Schulnote „Versetzung gefährdet“, eine 4-Minus benoten. Tendenz 5 und nicht auszuschließen auch 6. Denn: bei der

„rheinischen Haushaltsjonglage“,

die eine Unkultur ist, darf man sich wirklich niemals sicher sein, was als nächstes auf einen niederprasselt. So oder so, wird man bei politischen Beglückungen immer naß und muß Schutz suchen, um sich nicht noch zu erkälten.

Sagen Sie uns bitte, was Sie von der Aachener Politik und der Verwaltungsspitze halten und senden Sie uns Ihre Meinung auf:

initiative.kaiserplatz.aachen@gmx.de

Wir garantieren Ihnen, nicht genannt zu werden und bitten um sachliche Darlegungen, die dazu motivieren, dass sich mehr Bürger anschließen, ihre Benotung abzugeben!

So, wie das in Aachen läuft, ist kein positiver Wandel erkennbar: der Handel quitscht, ächzt, die Stadt verwahrlost ausserhalb des Dom-Quartiers, die Armut grassiert. Soziales Elend wird immer sichtbarer. Die Arbeitslosigikeit ist überdurchschnittlich. Viele Firmen fühlen sich nicht mehr gut vertreten. Ach, was sagen wir, Sie wissen, auch was los ist.

Also: hauen Sie in die Tasten und schreiben uns!

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