Lesetipp: Besoffene Verkehrswegeplanung in Aachen

Wer in Schlangenlinien fährt, wird von der Polizei mit Recht zum Alkoholtest aufgefordert. Nötigenfalls mit den Zwangsmitteln des Staates. Das ist auch gut so.

Aber, wen muss man eigentlich in Aachen alles blasen lassen, wenn man sich die Schlangenlinien auf der Junkerstraße ansieht? Und, diese Linienführung zeigt auch, dass man keine Ahnung vom Fahrradfahren hat. Bei Geschwindigikeiten mit normalen „bio“-Rädern, also ohne Sofa-Funktion des E-Bikes, können auch Renter locker mit 30 km/h runterrollen. Eher in Richtung 40 km/h, weiß man um aktuelle Konstruktionen der Zweiradbranche.

Dann solch einen saublöden Schlenker aufzuzwingen, das ist wirklich schräg. Denn, durch den Kurvenradius und bei Nässe der so genannte „Reibwiderstand“, der sich enorm verringert, ist es sehr gut möglich, dass bei einer kritischen Verkehrssituation zur Hauptverkehrszeit, so mancher an die Nase legen kann.

Wenn einer dann unter den Tandemreifen eines LKW – z.B. Müllwagen – zerquetscht wird, dann ist das Gekümme groß. Wer nicht vor dem Handeln denkt, denkt nicht!

Solch eine Verkehrswegegestaltung ist für Aachen rufschädigend!

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/radweg-auf-der-junkerstrasse-wer-hat-sich-das-denn-bloss-ausgedacht-1.1491126

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