Das ganze Blablabla des Staates, sich bitteschön selbständig zu machen…

Die Krise gehört zum Leben.

Die Ungleichbehandlung im Rentensystem sollte es nicht sein! Es spaltet die Gesellschaft!

Und aus diesem Grunde muß das Pensionssystem des Staates auf den Prüfstand!

Unter dem Druck von immer massiver werdenden strukturellen wirtschaftlichen Veränderungen auf globaler Ebene, die justament TRUMP den Rückenwind gegeben haben und die auch noch in Deutschland und Westeuropa früher oder später als kalter Wind durchziehen werden, weil Wertschöpfung global verlagert wird, kann und darf sich der Staat keinen „schlanken Fuss machen“. Menschen, die arbeitslos sind, zu empfehlen, ihre Rücklagen anzugreifen, um sich selbständig zu machen. Denn das ist eine fiskalpolitische Finte sondergleichen, über die niemand spricht: ist ein Arbeitnehmer einmal in die Selbständigkeit übergetreten und geht wieder in ein Angestelltenverhältnis zurück, dann blüht im Rentenalter etwas, das ihm niemand sagt: er / sie muss dann nämlich die Sozialversicherungsbeiträge komplett aufbringen. Im Gegensatz zu Angestellten. Es lohnt sich, den Steuerberater zu fragen, welche „stillen Folgen“ Selbständigkeit hat…

Auch das Geschwafele aus Berlin, man habe zu wenige qualifizierte Leute geht Menschen im besten Alter, Anfang bis Mitte 40 und mit vielen Jahren Berufserfahrung mächtig auf den Zeiger. Selbst im „Ländle“, in BaWü, sind die Sachen in den Boomregionen längst nicht mehr so, wie das politische Berlin suggeriert. Betriebsbedingte Entlassung, Suche, Qualifikation, Flexibiltität – quatsch! Keine Chance, wie aus unserer Korrespondenzstelle BaWü knackig zu lesen war. Wenn Berlin nicht differenzierter und gerechter im System vorgehen wird, braucht man sich nicht wundern, wenn es immer mehr Polarisation geben wird!

USA, Frankreich, Mittelosteuropa sollte man nicht negieren oder ignorieren, sondern eher als ein Vorbeben verstehen, das man ernst nehmen sollte, um proaktiv zu agieren. Und dazu gehört es eben auch, dass es nur noch ein Altersversorgungssystem geben können darf. Das heißt, dass es nur noch ein für alle Werktätigen gültiges System geben muss. Ausnahme einzig diejenigen, die dem Recht dienen! Gleiches Recht für alle!

„… vorgestern saßen hier im Schwarzwald an einem Lagerfeuer beisammen: ein Unfallchirurg in Frührente – eine arbeitslose Diplom Designerin – zwei arbeitslose Diplom Mathematiker – eine arbeitslose ehemalige Unternehmerin (Harz 4) und eine mehr schlecht, als recht um ihre Existenz kämpfende Selbständige. Ein illustrer Kreis mit viel Gesprächsstoff, wie du dir vorstellen kannst ;-). XXXX hat in dieser Runde gefehlt… war aber zu kurzfristig, als das ich sie hätte fragen können.“

 

Oder ein Unternehmer, der für seine ehemalige Frau eine Betriebsrente bei einem entsprechenden Anbieter abschloss, dieser aber dieses Paket abwickelte. Die Folgen für ihn sind auch heute noch: „… damals habe ich für meine von mir geschiedene Frau fast 200,00 Mark jeden Monat eingezahlt. Nachdem das Unternehmen die weiße Flagge gehisst hatte, ging die Sache letztlich vor Gericht. Und zwar meine geschiedene Frau und ich saßen vor dem Richtertisch. Ich wurde durch das Urteil vom Gericht dazu verpflichtet, die meiner geschiedenen Frau zustehenden Rentenansprüche nunmehr aus meiner Tasche zu bezahlen. Das heißt, im Rahmen der von mir durchaus befürworteten Altersvorsorge, bin ich ohne mein Zutun in die Situation versetzt worden, doppelt bezahlen zu müssen.

Und hier hilft einem der Staat leider nicht, er lässt einen im Regen stehen. Alles Leistungen, die bei den Bediensteten des Öffentlichen Dienstes durch den Dienstherrn garantiert sind. Nicht im Öffentlichen Dienst tätige Angestellte und Selbständige sind somit in der Situation, auch noch die Risiken tragen zu müssen.

Wer sich in der Finanzwelt auskennt, der kann die Langfristrisiken abschätzen und muss konstatieren, dass diese Art der Rente beileibe nicht so sicher ist, wie das vom Staat behauptet wird. Der macht sich dann einen schlanken Fuss…“

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