Investoren, die in Klagen investieren gibt es auch

Ein Feld, das die Öffentliche Hand noch nicht auf dem Radarschirm hat, das sind Investmentgesellschaften, die die Kosten für Klagen übernehmen und abdecken, von denen sie denken, eine hohe Erfolgsaussicht zu haben. Wird die Klage verloren, geht´s in den Risiko-Mix der Investment-Gesellschaft.

Wird sie gewonnen, dann ist zum einen der Sache gedient und zum anderen auch den Investoreninteressen.

Dieses Geschäftsmodell hat zudem den Charme, dass vor einer Klagezusage etliche Juristen in die Details gehen, um die Chancen auszuloten, um eine hohe Erfolgschance zu errechnen.

Für Kommunen, die in Sachen Durchsetzung der Umweltzonen zögerlich bis ablehnend sind, kann das zum Boomerang werden. Denn, durch die sich abzeichnende laufende Rechtsprechung und die sich immer stärker manifestierende Rechtsposition des politischen Brüssel, dürfte evident sein, dass das Klagerisiko für Gegenparteien – also die Kommunen – tendentiell höher sein könnten.

Sprich: ein Präzedenzfall mit EU-Rechts-Perspektive, dann eine entsprechende Investmentgesellschaft, die die Risiken vertritt „Et voilà!“, le juge dit…

Oder auch über eine Österreichischen Kanzlei gehend, die von felix austria einen deutschen Korrespondenzanwalt mandatiert. Das soll ja auch schon z.B. bei Reisestreitigkeiten gelohnt haben.

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