Reaktor-Unfall in Tihange – Gefahr für den Großraum Aachen.

Nach der Berichterstattung der Aachener Zeitung über die Folgen eines Reaktorunfalls von Tihange/Doel in Belgien, die der Städteregionsrat Helmut ETSCHENBERG (CDU) noch zu beachten hat:

Warum versäumt er als Chef der Städteregion Aachen, der das Gesundheitsamt unterstellt ist, bei der erratisch handelnden Landesregierung in Düsseldorf, die Jod-Tabletten nicht sofort zu verteilen?

Denn bei der nun vorgetragenen Gefahrenlage, die gemäß Darstellungen als berechtigt hoch dramatisch zu bezeichnen sind, stellt sich die Frage der politischen, aber auch rechtlichen Haftung seitens der Städteregion.

Denn: Die Mutter aller Wissenschaften, die Mathematik hat ein Gebiet, das auch die Politiker gerne mögen oder abgrundtief hassen, die Statistik.

Das Übel ist, dass man von den so genannten „Eintrittswahrscheinlichkeiten“ spricht. Es dürfte zwar sehr unwahrscheinlich sein, dass Tihange havariert bevor die durch die Städteregion forcierte Verteilung der Jod-Tabletten erfolgt.

Aber, mathematisch ist das falsch: denn, im Sinne und den Gesetzen der Statistik folgend, ist der behördlich einzig richtige Entscheid der, die Tabletten unverzüglich verteilen zu müssen, um sich für einen Eintretensfall vor dem Unfall nicht dem Vorwurf der

„billigenden Inkaufnahme fahrlässigen Amtshandelns

in einem schweren Falle von Körperverletzung

mit nicht auszuschließender Todesfolge“

schuldig zu machen.

Denn: „Mutter Mathematik“ sagt:

Auch wenn höchst wahrscheinlich ist, dass:

1.) Ein Reaktorunfall nicht eintritt

und

2.) dass diese Havarie nach der Verteilung erfolgt,

so heißt das NICHT [i.S. der Logik]

3.) dass es nicht doch statistisch eintreten kann, dass am 25. Dezember 2016 um 04h23m die Tihange-Havarie eintritt und zu diesem Zeitpunkt massiver Neuschee von 23cm Schnee – Tendenz massiv anwachsend – in der Stadt liegt. Der Aachener Stadtbetrieb nicht im Dienst ist. Polizei und andere staatliche Organe auf Feiertagsbetrieb sind.

4.) Mit der Konsequenz, dass die Alarmierung die Stadt durch eine Panik so verstopft, dass nicht nur kein Durchkommen mehr gegeben ist, sondern auch die Angst der Menschen dazu führt, nicht auszuschließen, körperliche Gewalt einzusetzen, um der Pillen – ohne die Beurteilung der medizinischen Fragestellung – habhaft zu werden.

5.) Und, liebe Leserin, lieber Leser: wissen Sie, wie Sie aktuell handeln müssten? Bitte schreiben Sie uns unter

initiative.kaiserplatz.aachen@gmx.de

um Ihre Meinung mit aufzugreifen. Wie üblich: wir garantieren Vertraulichkeit. Das heißt, nach Lektüre und Prüfung des Sachverhalts wird Ihre Email definiv datenschutzkonform gelöscht und auch keine Mailadresse gespeichert. Wir sind groß im Vergessen, wenn es drauf ankommt…

Nun schnippisch gefragt:

„Was halten Sie nun von dem

behördlichen Umgang des Themas;

fühlen Sie sich nun  tatsächlich

bestmöglich von den Behörden geschützt?“

 

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