NRW – Hinkebein Industrie…

Ohne Industrie finden viele Menschen keine Arbeit – nur Dienstleistungen als Zukunftsfaktor der Prosperität zu erachten, zeugt von Unkenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge.

Zudem, durch die globale Konvergenz der Wertschöpfung über die IT, ist klar, dass vor allem die Staaten, Regionen oder Kommunen zu den Verlierern gehören werden, die ausblenden, dass Industrie und Produktion ein nicht unerheblicher wirtschaftspolitischer Beitrag der Prosperität ist:

http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-industrie-bleibt-das-sorgenkind-der-wirtschaft-aid-1.6288661

Wenn manche Grünen meinen, Industrie sei schlecht, sie soll weg, so zeigt das, dass man so denkt: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“. Welch ein Unsinn!

Dies vor allem in Bezug auf saubere Produktion und Logistik. Denn, vor Ort kann man nur tatsächlich garantieren, dass durch – SINNVOLLE – Gesetze und Steuer-Regime die Wertschöpfungsprozesse ressourcenschonend gestaltet und substituiert werden.

So sollte man keinesfalls vergessen, dass der Schiffstransport einen nicht unerheblichen Anteil an der Luftverschmutzung hat. Der teerartige Treibstoff der Schiffe enthält Schwefel, den man leider nicht „eintüten“ kann, sondern der bei noch sehr vielen Schiffen abgeblasen wird. Auch wenn die IMO, die International Maritime Organization daran arbeitet: es wird noch Zeit vergehen.

Sinnvolle Wertschöpfung vor Ort und dynamische, multimodale Logistiksysteme sind Garanten dafür, dass der spezifische Energieaufwand, damit verbunden auch die Emissionen reduziert wird.

Wer klatscht, wenn bestimmte Betriebe einfach nur andernorten angesiedelt werden, anstatt dafür zu sorgen, Bedingungen sicherzustellen, die ordentliches Arbeiten, Steuernzahlen und wirtschaftszugewandt Arbeitsplätze gut zu fördern, der hat es einfach nicht begriffen…

Der Wettbewerbsdruck für Standorte wie Nordrhein-Westfalen wird sicher größer, denn kleiner. Dies, weil die Menschen in anderen Ländern genauso gut denken können, wie in Deutschland…

 

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