Amtsaufsicht ungenügend? „Schwere Mängel: Aufsicht macht Altenheim dicht“

Die Aachener Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 28.09.2016 über die Schließung eines Altenheims von der 58 Patienten und die Mitarbeiter betroffen sind.

„Hygieneverstöße, schlechte Pflege, zu wenig Personal“, Autor Peter Stollenwerk von der Eifel-Redaktion.

Hier muss sich die Städteregion Aachen und die mit der Schließung betrauten Ämter diese Frage gefallen lassen:

„Hat man zwischendurch nichts unter die Lupe genommen?“

Denn: sonst wird alles und jedes verwaltet, untersucht, geprüft oder gebührenpflichtig sanktioniert. Wenn Mißstände so weit ausufern, ist lange Zeit niemand von einer Aufsichtsbehörde dort gewesen und das gestattet die Frage, ob nicht sogar eine Amtspflichtverletzung zu überprüfen ist, weil die Mißstände nicht von einem zum anderen Tage eskalieren können.

Vielleicht sollte man Altenheime mit der Intensität der Mülltonnen überprüfen, so daß die Überprüfungsdichte im Sinne der älteren Menschen wie auch des Personals sichergestellt ist.

Die Städteregion muß beantworten, warum die Sache so lange schwelen konnte, bzw. mußte, ehe durchgegriffen worden ist. Es zuzulassen, daß Mitarbeiter augenscheinlich von ihrer Arbeitskapazität her dermaßen überlastet gewesen sind, daß sie mit ihrer Arbeit nicht nachgekommen sind, setzt die

Heimaufsicht

in den Mittelpunkt der Untersuchung der Zusammenhänge der Ursachen dieses für das Seelenwohl der Seniorenschaft beeinträchtigende Amtshandeln.

Die Seniorenräte in der Städteregion mögen sich bitte diesem Fall zuwenden und die Entwcklung analysieren, um unabhängig einen Bericht für die Öffentlichkeit zu verfassen. Dies im Sinne der älteren Menschen und keinesfalls tendeziell im Sinne von Parteien oder anderen Institutionen. Das aber dürfte bei Seniorenvertretern garantiert sein, da sie sich in ihrem Ruhestand für das Wohl anderer höchstpersönlich einsetzen. Verbunden mit den Erfahrungen des Alterns.

Schade, Städteregion Aachen, dass es erst so eskalieren mußte!

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