Wenn Politik nicht mit der Initiative Kaiserplatz e.V. sprechen will

Eindeutig ist der Initiative Kaiserplatz e.V. seitens der Politik klargemacht worden, dass man nicht mehr bereit sei, sich auseinanderzusetzen.

Für uns ist das kein Problem, vielmehr der Beleg dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Denn wenn man die Dinge beim Namen nennt, zur Diskussion und Debatte herausfordert, die Politik aber kneift, dann ist klar, dass man unseren Argumenten nichts entgegen zu setzen hat.

Selbstverständlich ist es für uns, dass wir uns nicht verändern werden, um wieder in das Vorzimmer des politischen Raumes hineingelassen zu werden. Das Verhalten indiziert, dass man in seinen Kreisen nicht gestört werden will, weil man etwas vorzutragen hat, dass die classe politique absolut nicht gewillt ist, zu gouttieren.

Eine Blockadehaltung zu signalisieren ist in letzter Konsequenz sogar ideal, weil es zeigt, dass das politische Grundverständnis es nicht zulässt, neue Gedanken, Alternativen oder gar so etwas wie Diskussionen zulassen zu wollen.

Politik, die in der Blüte des Prinzips einer Grossen Koalition aufgegangen ist, belegt, dass die Bürgerschaft für sie störend ist, weil man nicht mit dem Gedanken von denkbaren Adaptionen der politischen Leitlinien spielen will.

Denn: Wer einmal eine Information aufgenommen hat, die im Gehirn abgespeichert, kann sie nicht vergessend machen. Sie ist wie ein Kristallisationskeim, der im Stande sein kann, die eigene Position quasi viral zu unterminieren, aufzuweichen, was dann in letzter Konsequenz bedeutet, im psychologisch wichtigen Moment, seine Position durchsetzen zu müssen, für sie mit seinem Namen  zu stehen, aber genau das kompromittierende Augenzucken des Zweifels nicht vermeiden zu können.

Das ist dann unvermeidbar die Öse für den Zugang, den man zwingend dichthalten muss, um auf dem Pfad der Tugend zu bleiben, besser bleiben zu können. Mit wachsender Einsicht und wachsenden Zweifeln an der eigenen Sache beginnt die Tektonik die zum Verlassen der eigenen Position führen kann.

Auf diese Weise ist zum Beispiel die DDR gekippt, weil aus anfänglich kleinen, politisch ohne weiteres aufzugreifenden äußeren Impulsen heraus, ein Druck nach innen in den Machtapparat hinein wirkte, der ihn schleichend aus seinem Gleichgewicht brachte. Damit zum Kippen führte.

Für die anstehenden Kommunalwahl, die noch eine ordentliche Zeit vor uns vorausliegt sei der Bürgerschaft zugerufen, Menschen ihres Viertels oder ihrer Interessengruppe, denen sie vertrauen, ihre Position nicht zu verkaufen, aufzubauen, um zu kandidieren.

PARTEILOS, unabhängig und einzig den Menschen in ihrem Quartier verbunden. Dort spielt nämlich Ideologie keine Rolle, ebenso die Notwendigkeit, sich nicht auszuschließen „Jöbchen anlachen“ zu wollen.

Im Dienste der Menschen des persönlichen Umfeldes tatsächlich unabhängig zu kandidieren, gewählt zu werden und, die Wähler nicht zu enttäuschen. Wenn man in der Stadt Aachen in der Art zehn Mandate erlangen könnte, dann wäre das eine kritische Größe in der Proportion die das Vermögen in sich trägt, die Beton-Platten der Kommunalpolitik durch Unabhängigkeit sprengen zu können.

Über allem stets die Sachlichkeit und das fachlich qualifizierte Fundament ohne das nichts nichts ist und wird…

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