Behinderte und Senioren werden behindert: Friedrichstraße

Auf der Friedrichstraße – ungerade Hausnummern und zwischen Luisenstraße und Lothringer Straße – befinden sich drei diskriminitorische Baustellen, die es

Senioren und Behinderten nicht erlauben

, z.B. mit Rollator, Krücken oder Rollstuhl

die drei Baustellen passieren zu können.

Auch hat es das Bauunternehmen versäumt, Schilder an den vorgeschriebenen aufzustellen, die auf den Wechsel der Straßenseite hinweisen.

Menschen, denen es auf Grund ihrer persönlich-gesundheitlichen Disposition schlechter als Gesunden geht, werden unnötigerweise, da vermeidbar einer Belastung und nicht auszuschließen, einem vermeidbaren Risiko ausgesetzt, weil sie – z.B. wenn sie Sehbehinderte und Sehkrafteingeschränkte sind – ohne vorschriftsmäßige Ausschilderung ohne Not in eine missliche Situation gebracht werden können.

Die Vergaberichtlinien der Stadt Aachen müssen dahingehend überprüft werden, dass sie sicherstellen, daß im Falle vermeidbarer Baustellengestaltung die Diskriminierung auszuschließen ist.

Und wenn – was ohne weiteres auch dem Lebensalltag entspricht – ein Bürgersteig nicht genügend Breite vorweisen kann, dass dann zwingend sicherzustellen ist, dass eine Senioren- und Behinderten-freundliche Beschilderung an den für die Menschen geeigneten Stellen unverzichtbar zu installieren sind.

Schade…

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