„komisch“, viele Geschäfte tragen denselben Namen: Räumungsverkauf

 

Geschäftsschließungen sind in Aachen sozusagen „der Hit“:

„wir schließen“

„wegen Geschäftsaufgabe“

„nach xx Jahren sind wir durch das Internet gezwungen… und danken unserer Kundschaft für die langjährige Treue“

Und das Verdammte ist, dass fehlenden Attraktivität der Stadt nicht nur dazu führt, dass weniger Umsatz gemacht wird, immer weniger Menschen in Anstand eine Arbeit finden können, weil der Handel leidet, sondern auch, dass durch die Verlagerung in das Internet das Steuersubstrat immer stärker erodiert wird.

Eine Teilschuld hat EU-Kommissionspräsident JUNCKER mit seinen „Luxembourg tax rulings“, die es gestatten, überall Geschäfte mit dem Internet machen zu können, aber nicht notwendigerweise Steuer im Land des Umsatz zahlen zu müssen.

„Tax evasion“ und „Erosion“ ist das Apodiktum von Städten mit Innenstädten, die nicht so attraktiv sind, damit die Leute mit Freude kommen und mit Verve das Geld in den Geschäften lassen, wo Menschen mit Freude arbeiten können. Gerade die Inhaber-geführten Geschäfte, die an den Menschen hängen, die für sie arbeiten, sind die – mea culpa, mea maxima culpa – „Gearschten“, weil sie am leichtesten zu melken sind. Sie können „nicht mal eben“ nach Luxemburg oder Irland ihren Firmensitz verlagern, in Aachen Geschäfte machen und in die Hände klatschen!

Nein, ihnen macht man auch noch das Leben in Aachen schwer, wenn die beamteten „Blumentopfbeseitiger“ kommen und noch mehr tristes Grau in das Gesichtsfeld der Straßen kommt. Dabei pflanzt doch niemand „Cannabis to take away“, was ein Grund für die Eradikation des Grüns sein würde.

Räumungsverkauf!

Advertisements