Geschätze Menschen aus dem Frankenberger Viertel!

Wie wir heute erfahren konnten, ist auch bei Ihnen das Vertrauen in die Politik in Teilen zerstört. So konnten wir vernehmen, dass die Politik und die Verwaltung der Stadt Aachen der Bürgerschaft die „Kalte Schulter“ gezeigt hat, als es um die Baumaßnahme

Kindergarten Gördeler Straße

gegangen ist: trotz 5.000 eingereichten Unterschriften juckte es niemanden in den Gremien, die eigene Position zu überdenken. So wie in einer Apparatedemokratie üblich, folgten Politier artig den vorgegebenen Leitlinien aus irgendwelchen Hinterzimmern, in denen die Politik abgesprochen und vereinbart wird.

Bürger und Stadtratsmitglieder sind oft nur die notwendige Staffage zur Legitimation politischen oder politoadministrativen Handelns, beziehungsweise lassen sich manche im Laufe der Zeit von den Honigspuren mancher Mandate vom wahren und versprochenen Pfad ableiten.

Wir von der Initiative Kaiserplatz e.V. haben die Erkenntnisphase bereits seit über einer Ratsperiode erfolgreich „abgeschüttelt“. Unsere Erkenntnis – die in unzähligen Ordnern mit Protokollen und Notizen dokumentiert sind – ist, daß viel „gemullt“ wird, wenn es darum geht, seine politische Haut zu retten.

Und da sind sich alle Strömungen gleich, seien es die CDU, Grüne oder SPD, aber auch die Piraten, von denen man keinerlei Dynamik und „politisches Kampfgeschrei“ zu  hören bekommt. Domestiziert, sozialisisert und im Konsenz der Parteienreglements gefangen. Es ist das System der Parteien, die manch einen politisch bricht!

Den einzigen Weg, mehr Demokratie, Weitblick und Lösungsorientiertheit im Sinne von Sachlichkeit durch Objektivierung zu erreichen ist, sich von den Parteien zu lösen und im Rahmen seines adminstrativ definierten Wahlkreises bei den Kommunalwahlen zu schauen, eine Person mit Geradlinigkeit, Zielen, Ideen und Kommunikationswillen auf den Schild zu heben und die Parteien dabei außen vor zu halten.

Einen Mensch für seinen Bezirk in den Rat zu senden, der mit einem über die anstehenden Themen spricht, mit den Bürgern zusammen prüft, was eigentlich die Konsquenzen – positiv wie auch negativ – einer Entscheidung ausfallen können. Es geht darum, über die Vernunft, Offenheit und Gemeinschaft ideologiefrei und sachorientert auf der lokalen Ebene Entscheidungen zu fördern, die der Sache der Menschen dient.

Parteien stören oft auf Kommunaler Ebene. Dies, weil nämlich die „Parteilinie“ und der „Parteigehorsam“ bei nicht wenigen Dingen zum Gehorsam gegenüber der Partei zwingt.

Wahrscheinlich finden Sie das in Ihrem sozialen Wohnumfeld auch nicht so unbedingt zielführend. Deshalb rufen wir Ihnen für die nächste Kommunalwahl zu, miteinander zum Beispiel auf dem Neumarkt zu sprechen, zusammenzukommen um die Bedürfnisse Ihres Bezirks so zu erfassen, zu skiezzieren und auch Ideen zusammenzutragen, von der die Menschen sagen: „Ja, dem kann ich mit Freude zustimmen!“. Aus dem Respekt dem anderen Menschen gegebnüber, frei von jeder Parteilichkeit oder Ideologie, sondern einfach so, ein Sachproblem von seinen Seiten zu betrachten, es zu analysieren, bewerten, um Positionen herauszuarbeiten.

Positionen, die so eingedampft sind, dass die sich normale Spanne der Interpretation oder Preferenzen für Lösungen so ergibt, dass es einfach passt.

Parteiengedöns aus seinem Bezirk herauszuhalten, eine Person in den Stadtrat zu wählen, die bei der Fahne bleibt, nicht seine Wähler verrät – wie das oft der Fall ist, wenn man sich dem Diktat der Parteispitze beugen muss – und wo aus der kontinuierlichen Rückkopplung im Miteinander, das Diskutieren, das Einbinden von Fachleuten aus eigenen Reihen und nicht das Unterordnen und die Rhetorik „verdienter Parteikader“ die Folge ist.

Aus sich, aus seinem Umfeld heraus eine Person zu wählen, die durch Charakter, Geradlinigkeit mit Ideen und Verantwortung von seinem Umfeld unterstützt im Stadtrat auch laut „NJET!“ erschallen läßt. Am besten dann, wenn die Person mit seiner Stimme das Zünglein an der Waage ist und nach Prinzipien entscheidet…

Finden Sie es gut, dass die Stadt Aachen rund 5.000 Unterschriften für den Kindergarten Gördeler Straße streng genommen zerrissen und ignoriert hat, weil es einfach nicht gepasst hat. Gepasst in „andere Pläne“.

Bedenkt man, welche Erfahrungen und Berufe in einem Viertel gegeben sind, deren Energie und Wissen frei wird, zu Standpunkten wird, um für das eigene Viertel was zu erreichen – da machen doch die ganzen etablierten Parteien wie die Grünen und die Piraten neben den anderen „Verdächtigen“, streng genoch keinen richtig Spass mehr, wenn man an die Konsequenzen denkt.

Also: reden, Köpfe finden und dann im Stadtrat die Friedhofsruhe und die erstickende Konsenssoße ausschütten und vergessen!

 

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