Gegendarstellung: Eifeler Zeitung „Wenn die Oberbedenkenträger…“ – Anmerkung: die Initiative Kaiserplatz e.V.!

Gegendarstellung:

Die Eifeler Nachrichten, Ausgabe vom 6. Septemer 2016, Rubrik „Angemerkt“, Autor, STOLLENWERK, Peter, unter dem Titel:

„Wenn die Oberbedenkenträger aus dem Oberzentrum auf den Plan treten“

 haben unrichtigerweise die Behauptung in die Welt gesetzt, die Initiative Kaiserplatz e.V., Aachen, habe sich bezüglich der Einwendungen im Rahmen des Bundesimmissionschutzverfahrens „Windpark Simmerather Wald“ per Eingabe engagiert.

Diese Behauptung ist falsch!

Richtig ist, dass die Initiative Kaiserplatz e.V.

keine Einwendung eingereicht

hat und damit die Darstellung der Redaktion in der o.g. Ausgabe der Eifeler Nachrichten jeglicher Substanz entbehrt. Sie damit FALSCH ist!

Damit ist festzustellen, dass:

a.) die Recherche nicht den journalistischen Standards entsprechend erfolgt ist,

b.) welcher Quelle sich der AutorSTOLLENWERLK bedient hat.

Der Punkt b.) ist aus dem Grunde von besonderer rechtlicher Relevanz, weil in dem Zusammenhang der unrichtigen Berichterstattung und Benennung der I.K. in dem Artikel der Eifeler Nachrichten die Frage zu stellen ist, ob nicht sicher auszuschließen amtlicherseits entsprechende Informationen an die Redaktion kolportiert worden sind.

Das heißt, es ist aufsichtsbehördlich nun unverzichtbar zu überprüfen, ob aus einem Amt oder dem politischen Raume eine entsprechende Desinformation an die Redaktion oder den Autor STOLLENWERK, Peter ergangen ist oder nicht.

Die journalistische Pflicht der ordentlichen Recherche, gebietet bei derartigen Themenkomplexen die entsprechende Partei vor der Veröffentlichung zu kontaktieren, um eine sachkorrekte Aussage/Stellungnahme einzuholen, die Fakten und nicht das „Hören und Sagen“  journalistisch ordnungemäß sicherzustellen, um eine Bestätigung des Sachverhaltes zu erhalten oder die Gegenrede zu der Behauptung protokolliert zu bekommen und dem entsprechend zu publizieren. Das ist nicht der Fall gewesen.

Aus diesem Grunde ist der Kommentar von STOLLENWERK, Peter, Eifeler Nachrichten, als substantiell absolut unrichtig, als falsch und den Ruf der Initiative Kaiserplatz e.V. konkludent beschädigend einzustufen. Die Initiative Kaiserplatz e.V. hat bereits den Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten im Zeitungsverlag Aachen, Herrn MATHIEU, Bernd aufgefordert, die Richtigstellung in die Wege zu leiten. Er verwies die Initative Kaiserplatz e.V. an den Redakteur, der sich zur Zeit auf Urlaub befindet. Der guten Ordnung halber, um diese Ausführungen zu substantiieren, ist hier der Texteil des Kommentars unverändert eingefügt:

„Als neuer Oberbedenkenträger
ist in dieser Woche die
„Initiative Kaiserplatz Aachen“
vorstellig geworden. Die Initiative
hat fristgerecht bei der Städteregion
Aachen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung
ihre Eingabe
abgegeben und dabei, wie sie
schreibt, „unzählige Fehler und
falsche Angaben bei den amtlichen
Plänen“ zum Windpark Höfen-
Brath aufgezeigt. Die Windkraft
in der Nordeifel scheint
viele Potenzial zu bieten. Das Beteiligungsverfahren
wird nun seinen
Weg nehmen. Die Anregungen
werden geprüft und gegebenenfalls
berücksichtigt. Jedem,
der sich betroffen fühlt, steht es
frei, sich zu Bauvorhaben aller Art
zu äußern. Und Betroffenheit
kann auch außerhalb kommunaler
Grenzen zum Ausdruck kommen,
selbst wenn bislang noch
keine Initiative aus der Eifel zur
Verbesserung der Situation in der
Aachener Innenstadt auf den
Plan getreten ist – wobei hier die
Betroffenheit der Eifeler Pendler
um ein Vielfaches größer sein
dürfte als die Berührung des
Oberzentrums Aachen mit einigen
Windanlagen im Höfener
Wald. Aber es ist schön festzustellen,
dass sich eine Aachener Initiative
um Belange in der Nordeifel
kümmert. Wenn die Windräder
sich demnächst auf der Brath
drehen und die Initiative Kaiserplatz
dann nach weiteren Betätigungsfeldern
suchen möchte, die
dem Wohle der Eifeler dienen,
dann sei ihr der Kampf für eine
Verbesserung der Verkehrssituation
auf der B 258 in Oberforstbach
ans Herz gelegt. Hier ist eine
ganze Region betroffen, und von
einer Verbesserung der Situation
könnten beide Seiten profitieren
– Eifeler wie Aachener. Das wäre
dann ein Thema, mit demman
richtig Wind machen könnte.
▶ lokales-eifel@zeitungsverlag-aachen.de

 

 

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