Wiedervorlage | Kommentar | AfD…

Zum Kommentar von:

dorissprenger@t-online.de | Solange die AfD die Zerstörung der EU und die Wiedereinführung der D-Mark in ihrem Parteiprogramm stehen hat, ist sie nicht einmal auf kommunaler Ebene duldbar.

Für die Initiative Kaiserplatz e.V., ihre Mitglieder und Frende heißt die Partei

„kAfD“

Keine Alternative für Deutschland!

1.) Währungspolitik ist international.

2.) Volkswirtschaftlich sind Leistungsfähigkeit und Wert einer Währung gekoppelt.

3.) Ein wirtschaftlich allerhöchst heterogener und politisch – bedauerlicherweise – teils destabilisierter Raum mit einer gemeinsamen Währung führt zwingend zu im Einheitswährungsraum greifenden sozialen Ungleichheiten.

4.) Denn: wirtschaftlich schwache Staaten sind nicht im Stande, sich aus dem Währungsmechanismus entkoppeln zu können. Sie sitzen mit im Boot.

5.) Die währungspolitische Folge in einer Volkswirtschaft ist dann zwingend die, dass man nicht über die Wechselkurse – Abwertung einer nationalen Währung – billiger und damit attraktiver werden kann.

6.) Der nächste logische Schritt ist, dass durch die Einheitswährung die wirtschaftsstrukturelle Situation im schwächelnden Land unter massiven sozialen Druck, kommt, weil man eben in Euro „abrechnet“.

7.) Rechnet man in Euro ab und ist eben nicht vital im Sinne der Volkswirtschaft, heißt das, der Druck geht über die Einheitswährung in die nationale Wirtschafts- und Sozialstruktur.

8.) Die Folge ist der kontinuierliche Druckaufbau auf die nationalen Systeme, weil dem jeweiligen Land und seiner kulturellen Würde ein fiskalpolitisches Instrument auferlegt worden ist, das ein Normativ ist und kein struktureller Hebel.

9.) Es ist so wie bei der DDR-Mark mit ihren Aluminium-Münzen. Der nominale Wert war bei den beiden Marken 1:1. Der wirtschaftliche, der reale Wert aber, lag auf Grund der Volkswirtschaft des sozialistischen Bruderstaates weit unter dem nominalen Wert.

10.) Eine Zahl auf einer Note oder Münze und eine Währung sind „face values“. Nicht mehr und nicht weniger.

11.) Griechen und Italiener können nicht mehr abwerten.

12.) In Italien war das Abrechnen über die Lira in Italien ein super Geschäft: man kaufte eine Haus oder  eine Wohnung. Nahm einen Kredit in Lire auf, der bestimmte Zinssätze und eine Laufzeit festschrieb.

13.) Durch die Inflation und nationale Fiskalpolitik ließ es sich im bel paese wunderbar leben: Die Kredite wurden immer billiger, damit die Immobilien.

14.) Wer als normal Sterblicher in seinem Währungsraum lebte und arbeitete, konnte somit von dieser Deskontierung über teils eine Menschengeneration für sein Alter erfolgreich vorbauen.

15.) Wurden italienische Produkte währungsbezogen billiger, wurden die Produkte wegen des Preises attraktiver.

16.) Grundlagen der Volkswirtschaftlehre und Finanzwirtschaft

17.) Die Unterschiede im Euro-Währungsraum Italien-Frankreich-Deutschland verdeutlichen die Konseuquenzen, die sich aus nationtional-strukturellen Wirtschaftszusammenhängen ergeben: jedes Land tickt anders, hat unterschiedliche Auffassung der Mitbestimmung, Struktur der staatlichen Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitspolitik.

18.) In Italien treffen sich RENZI, HOLLANDE und MERKEL, um gerade das fiskalpolitisch aufziehende Risiko einzudämmen. In Finanzkreisen wird bereits diskutiert, dass ITALIEN aus der Misere gehoben werden muss, weil ansonsten bei einer weiteren Abwärtstendenz ITALIENS eine Destabilisierung greift, die den EURO in eine reale Existenzkrise stürzen würde.

19.) Der EURO ist nur eine Währung – ein Nominativ für wirtschaftlich substantiierte hinterlegte Realwerte einer Gesellschaft –  von vielen, die global gehandelt werden.

20.) Je mehr die AfD in Rede geführt wird, umsomehr fördert man sie.

 

 

Advertisements