Die Energiewende ist:

Energiewende ist der teuerste Versuch in der Weltgeschichte, seit dem es denkende Menschen gibt, sinnbildlich den Patentämtern ein perpetuum mobile unterzujubeln.

Jeder, der in der 12. Klasse eines Gymnasiums nicht geschlafen hat, wenn es um Mathematik, Physik sowie – kurz das naturwissenschaftliche Denken – geht, kann mit dem Rüstzeug auf Basis der SI-Einheiten bei ergebnisoffener Setzung der weitestgespannten Bilanzhülle den Nachweis führen, das vieles seitens der Energiewende das Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub ist.

Ein Auto mit 100% Erdöl-basiertem Kraftstoff zu fahren, ist ökologisch ehrlicher, als die heuchlerische und inkonsistente Nutzung von jeglicher Art von Biokraftstoffen.

Denn:

1.) Land kann naturbelassen bleiben.

2.) Land kann zur Ernährung bewirtschaftet werden.

3.) Land kann zur Erzeugung von z.B. Gas, Diesel, Ethanol u.a. Produkten bewirtschaftet werden.

4.) Es wird mit Recht der Landfrass und die Zubetonierung bemängelt. „Man solle darauf achten und die Entwicklung stoppen.“

5.) In der Regel sind aber diejenigen, die sich Ökologie oder Grün auf ihre Fahnen geschrieben haben, diesen im Kern her naturwissenschaftlich sinnvollen Standpunkt konträr handelnd, wenn Sie auch nur für eine Art von Bioenergie, die durch Landnutzung erzeugt wird, sprechen.

6.) Landwirtschaftlicher „Gründung“, den braucht man nicht durch ein Vergärungs- oder Verbrennungssystem zu jagen und zu Rauch umwandeln. Man kann ihn unterpflügen, man kann ihn kompostieren lassen oder in Teilen verfüttern.

7.) Die Rythmik der mehrjährig wechselnden Felderbewirtschaftung bei der man zum  wird von so manchen „Grünen Maiskolbenfetischisten“ nicht erkannt, weil sie Natur und Landwirtschaft nur durch ihr ideologisch geprägtes Parteibuch oktroyiert bekamen. Lieber drei Jahre Mais pflanzen und dann den Boden „auslutschen“, dabei Geld kassieren, anstatt der Natur ihren Lauf lassen.

8.) Auch die landwirtschaftlichen Maschinen und Anlagen wie auch der Transport von Materialien bedingt unausweichlich Energie einzusetzen, sprich unweigerlich Emissionen freizusetzen. Punkt.

9.) Auch für einen großen Traktor, wie sie auf den modernen, vermeintlich grünen Kolchosen und Sovchosen genutzt werden, die zum Maisanbau genutzt werden, weil Biogas ein gutes Geschäft ist, ist Kraftstoff aufzubringen und energie-stofflich zu bilan zieren.

10.) Wer aber nur so denkt, „anstatt Diesel fahre ich doch nun nachwachsenden Bio-Diesel“, der hat die Natur, wenn er tatsächlich naiv ist, nicht verstanden. Wenn er allerdings um die Dinge weiß – wovon man ausgehen können darf – dann müssen sich solche Protagonisten allen Ernstes fragen, ob sie es gut finden, Monokulturen für ihren persönlichen Vermögenszuwachs anzubauen, damit auch die Böden strapazieren…

11.) Man möge unter der Begrifflichkeit „Ökosystem“ und „Böden“ auf qualifizierten und tatsächlich unabhängigen Websiten – bitte Impressum ansehen und dann Recherche nachsetzen!!! – recherchieren, um für sich eine Meinung zu bilden, ob man es tatsächlich für sich vertreten kann, weiter auf „Bioenergie“ zu setzen.

12.) Gülle ist ein Lieblingsthema in der Politik; aber, ökologisch nicht weniger wichtig zu hinterfragen ist die Bewirtschaftung des Bodens.

13.) Zudem: durch die politisch-propagandistische Billige Tour, Bioenergie in allen Formen übelst zu subventionieren, schadet man der Ressourcenschonung besonders: Denn, man substituiert einen zu verbrennenden Brennstoff durch einen vermeintlich „guten“ Brennstoff mit Kohlenstoff.

Die Logik daraus: man wird nicht GEZWUNGEN, Wirkungsgrade nach oben zu treiben, was somit der Ressourcenschonung, die erforderlich ist – nicht nur Klima und Hunger, nein auch Biodiversität – und bleibt somit technolgisch auf seiner gammeligen faulen Haut liegen, weil man ja den Sprit vom Acker bekommt.

Daran zu denken, dass man eben nicht jede Fläche auszubeuten hat, sondern sie in Ruhe lässt, denken die Grünen Parteibüchler leider nicht.

Ob es an dem Schulsystem liegt, das immer mehr „Laberei“, denn „Intellekt“ fördert?

Erfreulicherweise scheint ja das „Turbo-Abi“ vor dem Aus zu stehen. Das bringt für die „nachwachsende Generation“ Luft zum lernen und zu verstehen. Damit auch zum Hinterfragen. Zwingend kommt so etwas beim Thema G8 immer zu kurz, weil man durch das Gatter gejagt wird…

Das aber scheint in der sich dem Ende zuneigenden Generation der Baby-Boomer, die es sich sehr gemütlich gemacht haben, dankenswerterweise zu wenden. Die Kinder und Jugendlichen dürfen nicht getrieben werden – sie benötigen Zeit zum Reifen, Gelegenheit, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und dies durch gute schulische und berufliche Bildung.

So mancher Studiengang an Hochschulen scheint sich mittlerweile mit einer Fernsehserie gleichen Begriffs auf einer Ebene zu gesellen.

Komisch auch: die Politiker jammern, dass die Betriebe keinen vernünftigen Nachwuchs mehr für Lehrstellen bekommen?

Leute: fragt mal in Brüssel nach! Dort gibt es die Antwort. Auf Teufel komm raus, hat man sich Quoten gesetzt, von einem Jahrgang die 40 % – Marke für ein Studium zu setzen? Warum, wenn eiweiche Studiengänge mit irgendwelchen Master-Abschlüssen auch nur zum Zeitungsaustragen hilft.

Und so zieht sich ein roter Faden durch die Poliltik – sei es bei der Energiewende oder in Sachen Bildung für den Beruf – es kommt immer mehr auf das Papier an.

Man solle sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Wer Mitte der 1970 eine Banklehre gut abgeschlossen hat, am Ball geblieben ist, an sich gearbeitet hat, den findet man heute durchaus in Positionen, die nun von „Akademikern“ besetzt werden.

Warum? Man kann doch auch über Berufsakademien und Branchenbildungseinrichtungen junge Menschen weiterentwickeln, die nach der 10. Klasse sagen „ich will doch nicht studieren, aber ich will was aus mir machen…“.

Und diese Blaupause poliltischen Irrsinns wird weiterhin ausgerollt. Weil nämlich viele viel Geld damit verdienen und die Zielgruppe – die jungen Menschen – aus dem Blick verloren haben.

 

 

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