Verteilungsverbot für Gratiszeitungen, Werbung und anderem Gedöns wenn:

Die Stadt Aachen, die zuständigen Behörden des Landes NRW haben zu reagieren:

Die Initiative Kaiserplatz e.V. hat bei der Stadt Aachen die Eingabe gemacht, dass es verboten werden soll, Gratiszeitungen, Werbematerialien und andere Papierdinge, die für Haushalte gedacht sind zu verbieten.

Und zwar für den Fall zu verbieten, dass es an einer Liegenschaft keinen ordentlichen Briefkasten oder anderen Zugang gibt, der Sicherstellt, dass das ganze „Papiergerumpel“ nicht auf der Straße landet.

Denn: jeder Super Sonntag oder Super Mittwoch oder, in Plastik eingeschweißtes Paket von Werbeschriften, das auf der Straße landet, bei Wind durch die Luft wirbelt oder als Pappmaschee die Gosse versaut, ist der Beweis dafür, dass diese Druckwerke überflüssigerweise und zum Schaden der Natur hergestellt und verteilt worden sind.

Zudem ist es auch bei sonnigem und windstillemk Wetter eine Zumutung für die Augen, wenn überall Super Mittwoch, Super Sonntag und der viele „Werbe-Scheiss“ rumliegt und gammelt. Manchmal sieht man sogar einen fein säuberlich gesetzten Hundehaufen auf den Papierpaketen vor Häusern, die eben KEINE Briefkastenanlage oder dergleichen vorweisen.

Dass dann die Zeitung zum nicht mehr recylierbaren „Scheisspapier“ wird, sieht und riecht man im Sommer.

Wir haben die Stadt Aachen gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass dieser Verschmutzungsirrsinn ein Ende hat. Zumal er auch nicht im Sinne der Auftraggeber von Annoncen ist, die nämlich ungelesen irgendwo landen nur nicht dort, wofür die Inserenten zahlen:

„Vor den Augen der Leserschaft!“.

Wir haben auch schon die erste befürwortende Rückmeldung erhalten, die den Schaden durch derartige Umtriebe auf den Punkt bringt:

„Ich hatte seinerzeit dem Aachener Wochen untersagt, die beiden u.a. Werbezeitungen in meinem Miethaus oder davor zu deponieren, erstens weil ich es leid war das Zeug vor oder im Haus vorzufinden, zweitens dass das Zeug die Papiertonne im Hause füllte und die Mieter dann auch noch für die unerwünschte Post bezahlten.

Ein noch anderer Gesichtspunkt ist der Umgang mit Ressourcen, es wäre interessant zu erfahren wie viele Bäume deutschlandweit in einem Jahr zu Zeitungspapier verarbeitet werden.
Die Aachener Wochen waren seitdem im Haus nicht mehr zu finden.
Mit freundlichen Grüßen xxx“.
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