Die Kosten „wilden Mülls“ in Kommunen. Ein Blick nach UK

In Sachen „wilden Mülls“ ist zu sagen, daß es sich hierbei nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, sondern eines, das die Kommunen für jede Stunde Geld kostet. Ihr Ansehen schmälert, weil die Außenwirkung „bronxig“ ist.

Nicht nur die Personalkosten, sondern auch für die Finanzierung der Betriebsinfrastruktur und variable Kosten werden so von den Bürgern bezahlt. Die Arbeitszeit und Ressourcen der Mitarbeitenden einer Kommune könnte durch ein konsequentes und rigides Verfolgungs- und Sanktionsregime bei Verstößen zur Reduktion der Arbeitsbelastung der Menschen wie auch des wirkungsvolleren Einsatzes im Sinne der Pflege des Aussehens einer Kommune genutzt werden.

Das folgende Beispiel aus Großbritannien – http://www.streetcheck.co.uk – dokumentiert in eindrückicherweise die Tragweite tatsächlich asozialen Verhaltens. Es demonstriert in Bezug zu Grossbritannien die kalkulatorischen Kosten solch eines Fehlverhaltens:

https://www.streetcheck.co.uk/blog/2016/05/the-problem-of-fly-tipping

oder aus der Kommune des Frohsinns in Köln:

http://www.ksta.de/awb-app-gegen-wilden-muell-10820204

Durch die Möglichkeit des Sperrmülls für Haushalte und die Nutzung des kommunalen Recycling-Hofes in Eilendorf, gibt es keinen Grund dafür, die Dinge einfach in die Gosse zu werfen.

Den Mitarbeitenden der Stadt Aachen wird dafür gedankt, sich für ein schönes Aachen einzusetzen. Würden mehr „Schmutzfinken“ zur Kasse gebeten werden, so würde das dem Haushalt der Stadt Aachen dienen. Und, das Zufriedenheitsgefühl nicht weniger Bürger weiterhin fördern.

DISKUSSION ERÖFFNET!

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