Washington Post: Eilmeldung – Labour-Chef CORBYN weg vom Fenster

Das politische Grossbritannien zerlegt sich:

https://www.washingtonpost.com/world/labour-leader-jeremy-corbyn-faces-mutiny-as-britains-political-turmoil-deepens/2016/06/28/9e348666-1146-49d0-806e-b7db4ef7a3b1_story.html?hpid=hp_hp-top-table-main_britain-1140a-top%3Ahomepage%2Fstory

Man muss in Brüssel langsam daran denken, dass sich das Parlament in London bald auflösen kann. Nun davon auszugehen oder moralisierend zu fordern die politischen Hosen in Sachen Brexit runterzulassen – wie das MERKEL und JUNCKER mit seltener Verve machen – das kann zur Folge haben, weitere Polarisierungen in UK im Volk zu erleben. Und, mittlerweile nicht mehr auszuschließenden, dass bei kurzfristig anzuberaumenden Wahlen ein Wahlergebnis zustande kommen kann, das Brüssel und Berlin noch weniger gouttieren. Und wenn es spanische Verhältnisse werden…

UK – „At the brink of panicking“, so to say

Man muss in Brüssel und Berlin auch an Fair Play für UK in der Krise denken!

Das heisst, die Dynamik der politischen Entwicklungen in den sich laufend veränderden Kontext der Insel setzen und möglicherweise konstatieren zu müssen, dass die bekannten politischen Persönlichkeiten, die vor einer Woche noch Macht hatten, im Grunde jetzt schon nicht mehr für das Volk sprechen können. Vorzeitige Wahlen anzuberaumen, sollte man nicht mehr ausschließen, wenn im Parlament und den Parteien die „pins“ wie beim Bowling einer nach dem anderen rausgerollt werden.

Dann allerdings, muss sich Brüssel und Berlin ins globalpolitische Stammbuch schreiben lassen, massgeblicher Treiber, wenn nicht gar Nötiger der politischen Destabilisierung durch sein starrhalsiges „Pressing“ geworden zu sein.

Man muss in Entwicklungen, wie sie sich gerade in UK abzeichnen gewahr sein, dass sich das Land selbst intern zu sortieren hat, um dann mit klarem kollektiven Kopf in Verhandlungen geht. Die Prioritäten haben sich innert einer Woche gedreht.

Es zeigt wieder einmal, dass die polito-geriatrische Entwicklung in Berlin und Brüssel mittlerweile zu einem Element der Bockbeinigkeit geworden ist, das ein nicht zu negierendes politisches Zerstörungspotential für das „noch-UK“ in sich birgt. Ein Risiko, an dessen Zeitverschiebung 100 Jahre zurück man nicht denken will!

Eigentlich ist die Regierung in London bereits jetzt nicht mehr im Stande für das Britische Volk verhandeln zu dürfen, da es im Zersetzungsprozess gefangen ist.

MERKEL und JUNCKER leisten, wenn sie nicht aufpassen und ihren EXIT des

Brtion-Bashings

beenden, sogar Vorschub für die politische Destabiliserung auf der Insel.

 

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