MUAP: Die Zeit der politischen Flanken in Bezug auf Rechts oder Links sind anachronistisch

Das Denken in den Schubladen „rechts“, „links“, ach ja, auch „Mitte“ oder „Grün“, ist im Grunde anachronistisch. Dies, da unvermeidbar die Gedanken – durch die persönliche Einstellung – in Schubladen fallen lässt. Aus denen kommt man entsprechend seiner politischen Sozialisation nicht mehr so leicht herauskommt. Man muss nämlich aus seinem Schatten heraustreten. Vielleicht auch anerkennen, dass man fallweise seinen Standpunkt nicht mehr halten kann. Also: Ideologie: adieu!

In Zeiten der sich immer massiveren Digitalisierung und Dynamisierung der globalen Wirtschaft ist gar nicht mehr „der Speck auf den Rippen“, um großartig verhandeln zu können – wenn man KMU ist.

Denn, wenn China mit seinem heutigen volkswirtschaftlichem Überschuß das des Wirtschaftsprodukts der EU entspricht, ist klar, dass die Schalen der Waage immer mehr ins Wackeln kommen.

Man muss sich von Schubladen verabschieden und in Prozessketten denken. Also: was kann man überhaupt noch mittelfristig am Markt verkaufen ohne in Subventionsmühlen getrieben zu werden?

Wie kann man es verkaufen (was auch das Produzieren, die Wertschöpfungskette beinhaltet)?

Glaubt man politischerseits, dass die Digitalisierung in Deutschland weiterhin global ihren Vorsprung hält?

Ist es nicht vielmehr so, dass die Standortbedingungen und die Kultur des Lebens an verschiedensten Orten gerade für kluge, kreative Köpfe bedeutet, dorthin zu gehen, wo man seine Ideen umsetzen kann. Geld mobilisieren kann, um Ideen zu realisieren. Dort, wo man willkommen und offen ist.

Und vor allem, vom Staat in Ruhe gelassen wird, um zu arbeiten und seine Zeit nicht zum Sklaven von Verwaltokratie einsetzen zu müssen?

Vor lauter Regulierungen kommen manche engagierten Menschen in Deutschland nämlich in die Situation, dass ihnen wertvolle Zeit fehlt, um Vorsprung gegenüber Wettbewerbern zumindest halten zu können, wenn nicht gar auszubauen.

Man kann aus 100% Zeit nicht 150% Zeit „machen“, ohne irgendwann zu scheitern!

So lange die noch amtierende politische Kaste, die zwar vom globalen denken faselt, aber nicht entsprechend entscheidet, solange wird sich durch die Administrationsbestrebungen und -mentalitäten von oben, nichts beleben können.

Ist es nicht irre, wenn ein selbständiger Maler, über € 5.000,– bis € 6.000,– pro Monat einspielen muss, damit er auf Hartz IV-Niveau leben kann? Dies, wenn man vollumfänglich bilanziert und zum Beispiel die Ansprüche auf regelmäßiges Tapezieren vom Amt und dergleichen mit einrechnet, also die Gesamtleistungen? Dies nicht gegen Menschen, die in Hartz-IV leben, sondern in Bezug auf die Menschen, die selbständig sind, täglich im Wettbewerb schauen müssen, wo sie bleiben, wie sie überleben. Auch mit dem Hinblick der immer bescheuerteren Rentenpolitik der lähmenden großen Koalition, die konturenlos fade ist, unfähig, positive Impulse für die Gesellschaft auszusenden…

Abgaben hier, Beiträge dort, Stellung im Sozialsystem und dergleichen. Und, es betrifft sämtliche Selbständigen und Kleinunternehmen, die immer mehr durch die staatlichen Lasten, den Ballast Staat ausgebremst werden. Dadurch schwerer im Stande sind, wachsen zu können, letztlich auch Jobs zu schaffen. Auch folgend, Steuern.

Überall kommt in vielen Bereichen die administrative Dominanz im Staatswesen zum tragen. Auch durch das Recht, das immer feiner verästelt durchgreift, um rechtschaffend arbeiten zu können. Oder, Verordnungen, EU-Richtlinien, die man nämlich allesamt verinnerlichen muss, um sich rechtskonform verhalten zu können. Der Anteil der Verwaltungsarbeit wird mehr, mehr und zu viel!

Die Philosophie, dass der Bürger zu verwalten sei, ist Ausdruck wilhelminischer Denkweise und damit von Realpolitik, die letztendlich schwächt.

Auch zu Anfang des 21. Jahrhunderts haben nicht wenige aus der Politikerkaste, die niemals richtig gearbeitet haben und oft beruflich auch nicht in der Verantwortung für eigenen Leute standen, trotz Proklamationen und teils opportunistischen Lippenbekenntnissen ohne Sachkenntnis, den Wandel der Zeiten erkannt.

Ihre Aufgabe ist es, Rechtschaffenheit und betriebliche Effektivität sicherzustellen, und sich nicht andauernd irgendwelche dummen Gedanken darüber zu machen, was man noch alles tun könnte.

Die Kenntnis über das Verhalten des Steuerbürgers ist gegeben. Denn, Finanzbehörden sind die Behörden mit dem umfangreichsten Wissen über die Bürger und die Unternehmen. Ihre Datenbestände sind Schätze in Bezug auf Daten und Fakten für eine zukunftsorientierte Wirtschafts- und damit Standortpolitik.

Nun die Frage auf den Markt gerufen: „Was wollt Ihr tun, damit die Menschen in Aachen endlich auch in den Genuß einer normalen Arbeitslosenquote kommen können? Und dies ohne die Taschenspielertricks, Arbeistlose durch Schulungsmaßnahmen einfach mal „auszubuchen“. Auch so eine Sache, die nicht gerade vertrauensfördernd ist…

In Aachen sitzt doch so viel Kompetenz im Westen der Stadt – warum nutzt man sie nicht aus? Die intellektuelle Brillianz der Hochschulen ist so etwas wie ein Honigtopf in den man sich reinwerfen sollte um ruhig einmal die Kontrolle aus der Hand zu geben und Kompetenz zu Prosperität werden zu lassen.

Arbeitslosigkeit in Aachen ist ein schrecklicher Dauerbrenner, der wohl keine Versorgungsschwäche erleben wird…

Warum setzt sich der Rat der Stadt Aachen nicht dieses Ziel:

„Wir gestalten unsere Standortpolik so, dass im Sinne eines guten Querschnitts der Arbeitsbevölkerung entsprechende Arbeitsplätze geschaffen und nicht exportiert werden, so dass, 2022 die Arbeitslosenquote auf 5,0% reduziert worden ist!“.

Aus dieser Zielsetzung leiten sich Optionen, Wege und Maßnahmen ab.

Aber, wer nur politisch irrlichtert – wie seit mehr als 20 Jahren – der wird mit derartigen Methon nichts bis gar nichts anzufangen wissen.

Fragt doch bitte mal diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen, korrekt die Steuern zahlen, was man für sie tun kann, damit sie sich weiterentwickeln können.

Man denke nur an den Verlust der Arbeitsplätze in der Stadt Aachen im Jahr 2015. Man packte die Koffer und sagte: „Tschüss, Aachen, das war´s!“

 

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