Wiedervorlage, 30. November 2013 | Kabelsalat bei Aachens Verkabelung – Schlechtes für Ältere, Behinderte und Mütter mit Kindern, aber auch normale Menschen!

Bei der Aachener Glasfaserverkabelung muss man von einem planerischen wie auch ausführungstechnischen CHAOS! sprechen.

Denn, es reicht nicht, den Bürgersteig einmal aufzureißen, um Kabel zu verlegen. Nein, es reicht auch nicht zweimal. Denn, wie sagt die alte Volksweisheit: „Aller guten Dinge sind Drei!“. Heute am, am Samstag, den 30. November kam wieder einmal ein Bautrupp, der an der Einmündung Adalbersteinweg Ecken Rudolfstrasse und Steinkaulstraße daran gingen, Löcher zu graben, die zuvor erst geschlossen worden sind.

Höchst ärgerlich ist es für Senioren, Behinderte und Müttern mit Kinderwagen, dass sie nun nicht mehr zwischen der Häuserwand und der Baustelle im Bereich Rudolfstraße vorbei kommen können. Rollstuhlfahrer müssen zwingend entweder über die Straße in Richtung Rudolfstraße fahren oder, die andere Straßenseite benutzen.

Hier werden seit einem halben Jahr nicht nur die Nerven der Anwohner mächtig strapaziert, sondern es wird auch absolut unnötig Geld für das Ausschaufeln  und Zuschütten von Baugruben im Bürgersteig verplempert.

Planung oder Koordination vom entsprechenden Dezernat der Stadt Aachen: NULL!

Seit Anfang Juni geht das Geeiere. Rein bautechnisch liegt es definitiv nicht an der Art der Baustelle, sondern an der Bauorganisation, die wohl von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ausgeführt wird. So gab es im Bereich Steinkaulstraße, gerade Nummern, ein Unternehmen, das „Zack-Zack“ professionell alles „durchzog“. Für einen Hausbereich brauchte dieses Team zwei Tage und es sah tipp-topp aus.

Anders sieht es u.a. am Oberplatz aus, wo an der Ecke Scheibenstraße seit einigen Wochen eine Baugrube wie verlassen da liegt, die Kabel längst verlegt. Der Müll, er bekommt schon Kinder.

Es ist offensichtlich, dass wohl niemand vom städtischen Planungsdezernat sich davon überzeugt, dass die Bauarbeiten ordentlich abgewickelt werden.

Herr Oberbürgermeister Marcel PHILIPP wird von der Initiative Kaiserplatz e.V. gebeten, die notwendigen verwaltungstechnischen Maßnahmen zu treffen, dass eine professionelle Planung und Baustellenabwicklung sichergestellt wird. Dies grundsätzlich. Denn, auch wenn die Unternehmen ihre Ausschachtungsarbeiten in einem Vergabeverfahren zugeteilt bekommen, so ist selbt für einen Grundschüler schon klar, dass dreimaliges Aufbaggern und Schliessen eines Lochs im Bürgersteig auch dreimal die Kosten dafür bedeuten.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. bittet auf Grund des offensichtlichen und massiven Planungsdefizits, beispielsweise den Lehrstuhs des Forschungsinstituts für Rationalisierung, http://www.fir.rwth-aachen.de anzusprechen, um zeitgemäße Planungsorganisation und Ausführung entsprechend zu implementieren. Denn so geht es beim besten Willen nicht weiter.

Die Bürger auf der Friederichstraße, die ab kommender Woche für rund ein Jahr dort nicht mehr entlangfahren und mutmaßlich auch nicht parken können, weil ein neuer Kanal gebaut werden wird, würden sich sicherlich sehr freuen, wenn das Institut, das seit rund 50 Jahren ausgewiesenermaßen Experte in dem Themenfeld Arbeitsorganisation ist, unverzüglich ins Boot geholt werden wird.

In Aachen darf nicht weiter das Motto gelten: „Ihr habt die Uhren – wir die Zeit!“

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