Wiedervorlage, 23. Okt. 2014 | Wir bitten um Entschuldigung. Denn wir haben uns geirrt!

Liebe Leserschaft,

wir haben uns mächtig geirrt. Denn, wenn man heute die Aachener Zeitung aufschlägt, springt einem der fiskalpolitische Horror wie ein hungriger und fauchender Puma ins Gesicht.

Deutlich früher als in dem Bürgernetzwerk prognostiziert, steht die Stadt Aachen vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik. Da Kämmerin Grehling bereits für diesen Fall strategisch vorgesorgt hat – durch Korrespondenz und Handlung – wird jemand anderem der Nothaushalt auf die Füsse fallen. Solche Sicherheitsschuhe gibt es nicht, als dass die Zehen nicht zerquetscht werden würden.

Der Rat der Stadt Aachen sowie der Vorstadt der ASEAG.de sollte den Bürgern, die das Volksbegehren gegen die Campusbahn zum Erfolg geführt haben, tatsächlich dankbar sein, obsiegt zu haben.

Denn ansonsten könnte man sich an der Neuköllner Strasse wohl bald überlegen, den ÖPNV à la „Beer Bikes“ betreiben zu müssen. Stadt Diesel-Kraftstoff betriebener Busse, gäbe es ein Loch im Unterboden, damit die Antrittsleistung der Passagiere, die auf Sätteln säßen, auf die grossen Reifen der Busse übertragen werden könnte.

Eines ist klar: wäre die Campusbahn durchgekommen, dann wäre dies eine fiskalpolitische Kernschmelze für die Stadt Aachen geworden, die sich noch tiefer und länger andauernder durchgebrannt hätte.

Politik und Verwaltung: Nutzt das Wissen und Engagement der Bürgerschaft, die ihre Stadt voranbringen will, anstatt „closed shop Politik“ zu betreiben. Auf Kurz oder Lang kommt eh alles Raus.

Auch Bilder-Geschichten.

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