Wiedervorlage | 16. Februar 2014 | Antiwindkraftlied der „Röhner Säuwäntzt“, www.sauwantzt.de wird zum Gassenhauer

Bürgerinitiative „Abstand zur Windkraft Büchenbronn“:

„Es findet hier im Nordschwarzwald schon zahlreiche begeisterte Hörer. Meine Kinder singen auch schon mit. Wir haben es online gestellt auf

www.windkraft-buechenbronn.de“

Vielleicht liegt die Wurzel derartiger Entwicklungen daran, dass sich die Bürgerschaft des Empfindens, dass möglicherweise politischer Eigennutz von das Allgemeinwohl gestellt wird, nicht mehr entziehen kann.

Wer sich in Freudenstadt umhört, wo wohl ein Grünes Mitglied der Landesregierung lebt, so scheint man in Sachen „neuen forstwirtschaftlichen Selbstverständnisses“ dies wohl auch zu empfinden.

Vermutlich ist es das Selbstverständnis eines nicht zu vernachlässigenden Anteils der classe politique, par ordre du moufti über die Bürger einseitig zu entscheiden, sich dabei selbst und selbstverständlich im Sinne der Basisdemokratie handelnd  verstehen – sie meinen es nur, tun es aber nicht… Es nicht zu können, dies wäre noch etwas entschuldbar.

JEDE BÜRGERINITIATIVE kann heutzutage in kurzer Zeit einen Blog installieren, um seine Ideen, Ideale, Prinzipien, Themen, Ihre Ziele etc. grenzenlos und vor allem auch medienunabhängig in die Welt tragen. Wer heute dieses Instrument nicht selbst nutzt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er kein Gehör findet.

Viele Bürgerinitiativen haben trotz ihrer unterschiedlichen Anlässe und Themen eigentlich immer eines gemein: dass die politische Mitwirkung der Bürgerschaft als unerwünschter „unfreundlicher Akt“ seitens der Politk aufgefasst und abgewehrt wird. Bürgern wird abgesprochen, sich inhaltlich-fachlich, auch politisch einbringen zu können und qualifizierte Beiträge für die Gemeinschaft zu leisten. So etwas nennt man politische Arroganz. Hochmut kommt bekanntermaßen immer irgendwann zum Fall…

Mit allen rethorischen, dialektischen Mitteln, teils auch richtig fiesen Tricks, wird versucht, Diskussionen zu ersticken, bevor sie zum politischen Flächenbrand werden, durch den die eigene Hütte Feuer fängt. Man meint, die Bürgerschaft vor vollendete Tatsachen setzten zu müssen, damit einem „die da draußen“ nicht die Ernte verhageln.

Bürgerinitiativen vernetzten sich wirkungsvoll überregional und dynamisch. Sie tauschen sich intensiv aus und helfen sich gegenseitig im Bestreben eines demokratischen Handelns vor Ort. Das macht die etablierte Politik nervös. Vor allem just jenes poltische Lager, das für sich allzugerne und ausschließlich die Basisdemokratie zu vertreten in Anspruch nimmt…

Die Bürgerschaft schafft es immer mehr, unabhängig persönlicher politischer Präferenzen den Kern des politischen Handelns herauszuarbeiten, die Themen und den demokratischen Umgang damit zu behandeln. Und so brauchen sich die Politikprofis nicht wundern, wenn sie auf ihrer eigenen politischen Schmierseife ausrutschen, die sie immer noch im Programm haben…

Advertisements