„Aachen ist sehr ruhig geworden“, so Opa Choy aus Hongkong

Opa Choy kennt Aachen seit Anfang der 1970er Jahre. Er war mehrere Dekaden Geschäftsmann und zog vor einigen Jahren in seine Heimat Hongkong zurück.

Nach längerer Abwesenheit kam er nach Aachen und meinte etwas bedauernd

„Aachen ist sehr ruhig geworden“.

Auch empfindet er, dass Aachen der Schwung, die Zuversicht und die Euphorie fehle.

Man kann Opa Choy, der auch die chinesische Welt sowie Ostasien sehr gut im Detail kennt, nur beipflichten.

Aachen hat seinen Glanz verloren, so, wie viele Bürger und Besucher das wahrnehmen, weil Aachen an substantieller Auszehrung leidet.

Sprich, die Infrastruktur kommt unter die Räder – im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man die Kippelplatten auf den Bürgersteigen ihren Stepp-Rythmus ausüben hört.

Und vor allem das Gewusele der Menschen, die nach Aachen kommen, um hier einzukaufen, das Geld in den Geschäften ausgeben, damit auch dem Stadtsäckel seinen Bestand sichern helfen.

Besucher und Bewohner gleichermaßen, die – noch vor dem Plastiktüten-Verbot – mit vielen, vielen Tragetaschen bepackt, die Geschäfte verlassen, werden immer öfter mit recht wenig Tüten, dem „Kaufmannsthermometer“ gesehen.

Sho

 

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